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Syrien

Krieg und Terror - Kampf gegen den Islamischen Staat

Kämpfer in Syrien
Kämpfer in Syrien beim Säubern ihrer AK-47. Foto: Voice of America, commons.wikimedia.org, CC0

Seit 2011 fordert die syrische Protestbewegung den Sturz der Regierung unter Präsident Baschar al-Assad. Die Sicherheitskräfte gehen mit Härte gegen die Opposition vor, viele Menschen werden verhaftet, gefoltert und getötet. Der Syrien-Krieg hat mehr als 250.000 Menschenleben gefordert und fast 12 Millionen Menschen zu Flüchtlingen gemacht, was ca. der Hälfte der syrischen Bevölkerung entspricht. Noch immer stehen strategisch wichtige Gebiete im Norden und Osten Syriens unter der Kontrolle der radikalislamistischen Terrororgansiation "Islamischer Staat".

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Begonnen hat der Konflikt im Frühjahr 2011 mit Protesten gegen Baschar al Assad. Die Menschen forderten mehr Freiheit und Demokratie und wehrten sich gegen die Unterdrückung und Zensur des Regimes. Seither bekämpfen sich Regierungs-Anhänger und Gegner, verschiedeneste Gruppierungen wollen an die Macht, unter anderem auch auch die Terrororganisation "Islamischer Staat".  Bei den kriegerischen Auseinandersetzungen sind mittlerweile schon mehr als 250.000 Menschen ums Leben gekomen. Die Situation für die syrische Bevölkerung wird immer dramatischer, vielen Menschen fehlt es am Notwendigsten zum Überleben. Mangels Perspektiven und aus Angst vor Verfolgung und Gewalt verlassen viele ihre Heimat.

UN-Flüchtlingskommissar António Guterres bezeichnet die Syrien-Krise als die dramatischste humanitäre Ausnahmesituation weltweit seit langer Zeit. Millionen Syrer sind seit Beginn des Konfliktes  über die Landesgrenzen geflohen. Die meisten haben in Jordanien, im Libanon und der Türkei Schutz gesucht. Hunderttausende haben sich auf eigene Faust auf den Weg nach Europa gemacht und setzen auf der Flucht ihr Leben aufs Spiel. Innerhalb der syrischen Grenzen zählen die Vereinten Nationen über sieben Millionen Heimatvertriebene.

Erbittert kämpfen die Konfliktparteien um strategisch wichtige Städte wie Kobane, Palmyra, Aleppo und die Hauptstadt Damaskus. Die syrische Armee und die Kurden wehren sich mit Unterstützung von Luftangriffen der USA und ihrer Verbündeten gegen den Vormarsch der IS-Miliz. Es ist ihnen zum Teil gelungen, strategisch wichtige vom IS kontrollierte Gebiete wieder zurück zu erobern.

Seit sich Russland nun auch militärisch in Syrien engagiert, ist die Lage noch komplizierter und die Interessen der USA und ihrer westlichen Verbündeten prallen mit jenen Russlands aufeinander, da Putin Machthaber al-Assad unterstützt. Allein in einem Punkt sind sich alle einig, dass der "Islamische Staat" ein gemeinsamer Feind ist, der bekämpft werden muss, umso mehr nun seit den jüngsten Terroranschägen auf Europa.

Doch wie schlagkräftig gegen den "Isamischen Staat" angehen? Ist ein Zerfall Syriens noch aufzuhalten? Die internationale Staatengemeinschaft ringt seit Jahren um eine politische Lösung des Konflikts.

Aktuelle Situation

Syrien - Konfliktporträt
Der Syrien-Krieg hat mehr als 250.000 Menschenleben gefordert und die Hälfte der Bevölkerung (ca. 24 Mio.) zu Flüchtlingen gemacht. Die gemäßigte Opposition wurde zwischen syrischem Regime und IS fast aufgerieben. Die russische Intervention stärkt das Regime, bringt aber auch Bewegung in die Verhandlungen.
Dossier Innerstaatliche Konflikte
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Syrien stirbt
Ein Land im Strudel der Gewalt: Seit den friedlichen Demonstrationen im Frühjahr 2011 mussten hunderttausende Syrerinnen und Syrer ihr Leben lassen. Während sich die internationale Gemeinschaft nicht auf einen Weg zum Frieden einigen kann, sind Millionen Menschen innerhalb und außerhalb des Landes auf der Flucht. Die einstigen Staatsgrenzen gelten längst nicht mehr: Im Osten des Landes wütet der selbsternannte „Islamische Staat“, im Westen terrorisiert das Regime sein Volk mit Folter und Fassbomben. Bashar al-Assad, der einstige Hoffnungsträger der Nation, ist zu ihrem Totengräber geworden.
(Bayerische Landeszentrale für politische Bildung)

Assad: Aleppo ist Wendepunkt des Krieges
Die Rebellen stehen offenbar kurz vor dem Rückzug aus Aleppo. Für die syrische Armee wäre das ein großer Erfolg. Auch Machthaber Assad erwartet einen Wendepunkt. Die Stadt sei Teil der "Befreiung" ganz Syriens.
(n-tv, 7.12.2016)

UN-Sicherheitsrat zu Syrien - Eine Katastrophe, zwei Sichtweisen
Wieder konnte sich der UN-Sicherheitsrat nicht auf eine Feuerpause für Aleppo einigen. Russland stellte sich quer - und lieferte seine Sicht auf den Syrienkrieg. Das Leid der Menschen geht damit weiter. Die UN warnen vor einem "gigantischen Friedhof".
(Tagesschau, 1.12.2016)

Kampf um Aleppo - Syrisches Regime erobert immer mehr Gebiete
Im belagerten Osten von Aleppo verlieren die Rebellen zunehmend an Boden. Assads Regierungstruppen haben wichtige Bezirke eingenommen. Hunderttausende warten auf Lebensmittel.
(FAZ, 27.11.2016)

Kein kurdisches Rakka erwünscht
Die syrische Stadt Rakka soll von der Terrormiliz "Islamischer Staat" befreit werden. Doch wenn die Kurden bei der Operation die Führung behalten, schafft das große Probleme, sagt Nahost-Experte Guido Steinberg.
(Deutsche Welle, 7.11.2016)

Aleppos Osten droht der Untergang
Russland will wieder Luftangriffe auf die umkämpfte Stadt fliegen. Über gesicherte Korridore sollen bis dahin die Zivilbevölkerung wie auch die Rebellen fliehen können, doch die halten das für eine Falle. Das Regime um Syriens Machthaber Baschar al-Assad droht jedem mit dem Tod, der sich weiter im von Rebellen gehaltenen Ostteil der Stadt aufhält.
(Süddeutsche, 4.11.2016)

Russlands dringender Appell: Verlasst Aleppo!
Eine neue Welle der Gewalt erschüttert das umkämpfte Aleppo. Russland mahnt die Bevölkerung, die Stadt zu verlassen. Drohen nach der Feuerpause weitere Luftangriffe? Die humanitäre Lage wird immer unübersichtlicher.
(Deutsche Welle, 3.11.2016)

Kampf um Aleppo - "Das Endszenario ist, ihr geht oder ihr werdet sterben"
Das derzeitige Szenario in Aleppo könne noch sehr lange so weitergehen, sagte Daniel Gerlach, Chefredakteur von "Zenith", im DLF. Die Konfliktparteien, insbesondere das syrische Regime, führten einen demografischen Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Gerlach hält das syrische Regime aber für wesentlich instabiler, als es den Anschein habe.
(Deutschlandfunk, 29.10.2016)

Humanitäre Pause: Russland und Syrien unterbrechen Luftangriffe auf Aleppo
Es ist ein Hoffnungszeichen für die eingekesselten Menschen in Aleppo: Die Bombardements auf die syrische Stadt sollen ausgesetzt und Fluchtkorridore geöffnet werden.
(Die Zeit, 18.10.2016)

Lage in Aleppo - "Das kann kein Lebewesen ertragen"
Für die Menschen in der syrischen Stadt Aleppo wird die Lage noch aussichtsloser: Wegen eines Angriffs auf ein Wasserwerk haben sie praktisch kein frisches Wasser mehr. Die Assad-Regierung behauptet derweil: Die Feuerpause sei "nicht tot".
(Tagesschau, 26.09.2016)

Gescheiterte Waffenruhe in Syrien - Luftangriff auf Hilfskonvoi
Nach dem Ende der Waffenruhe hat es in Syrien schwere Gefechte gegeben. Dabei wurde auch ein Hilfskonvoi der Vereinten Nationen und des Roten Kreuzes angegriffen, insgesamt zwölf Fahrer und Mitarbeiter des Roten Kreuzes seien getötet worden. Die USA verurteilten den Angriff scharf. Die UN brachten ihre "enorme Empörung" über den Vorfall zum Ausdruck und sprechen von einem möglichen Kriegsverbrechen.
(Tagesschau, 20.09.2016)

Syrien: Der vertrackteste Konflikt der Moderne
Seit Montag schweigen die Waffen in Syrien. Doch Frieden ist noch lange nicht in Sicht, zu viele Akteure kämpfen auf dem Schlachtfeld. Was wollen die Konfliktparteien?
(Die Zeit, 13.09.2016)

Krieg in Aleppo - Lebensgefährliches Dilemma
Bis zu 300.000 Menschen sind in Aleppo eingekesselt. Die syrische Regierung hat zwar einen Fluchtkorridor angeboten, bombardiert die Stadt aber weiter. Hilfsorganisationen, die UNO und die Bundesregierung befürchten eine Katastrophe für die Menschen.
(Deutschlandfunk, 3.8.2016)

Syrische Armee kurz vor Übernahme - Assad öffnet Fluchtkorridore in Aleppo
Noch immer sind in Aleppo 250.000 Zivilisten eingeschlossen: Über Fluchtkorridore sollen sie sich in Sicherheit bringen. Selbst den Rebellen verspricht Machthaber Assad eine ungehinderte Flucht - und Amnestie. Denen, die bleiben, droht offenbar ein Inferno.
(n-tv, 28.7.2016)

Vier Fronten im Krieg gegen den IS
Der selbst erklärte Islamische Staat (IS) wird zur Zeit an zwei Hauptfronten im Irak und an zweien in Syrien bekämpft.
(Journal21, 27.5.2016)

Der "Islamische Staat" und "Al Qaida"in Syrien

Syrische Kurden starten Offensive auf Al-Rakka
Die Offensive auf die irakische IS-Hochburg Mossul läuft bereits seit knapp drei Wochen. Nun sollen die Extremisten in Syrien auch aus ihrer De-facto-Hauptstadt Al-Rakka vertrieben werden.
(Handelsblatt, 6.11.2016)

Syrien startet Bodenoffensive gegen "Terroristen" in Aleppo
Damaskus will den Ostteil der Stadt mit mindestens 250.000 eingeschlossenen Menschen von den "Terroristen" zurückerobern.
(Die Presse, 23.9.2016)

Al-Kaida in Syrien - Ein zweiter "Gottesstaat" droht
Die Nusra-Front, Ableger von Al-Kaida, gewinnt in Nordsyrien immer größeren Einfluss. Sie schickt Experten zufolge hochrangige Vertreter in das Gebiet: Denn angeblich will die Terrororganisation dort einen weiteren "Gottesstaat" ausrufen.
(Bayerischer Rundfunk, 16.5.2016)

Assad feiert Wiedereroberung von Palmyra
Die syrische Armee hat Medienberichten zufolge die Terroristen des IS aus der Stadt Palmyra vertrieben. Die russische Luftwaffe soll an der Offensive beteiligt gewesen sein.
(Deutschlandfunk, 27.3.2016)

US-Geheimdienstbericht: IS verliert ein Fünftel seiner Kämpfer in Syrien und im Irak
Die Zahl der IS-Kämpfer in Syrien und im Irak ist seit 2014 deutlich zurückgegangen. Das berichtet das US-Präsidialamt und beruft sich auf einen Geheimdienstbericht. Darin werden auch die Gründe genannt.
(Spiegel Online, 05.02.2016)

Umkämpfte Grenzstadt: Kurden drängen IS aus Kobane zurück
Seit vier Monaten tobt die Schlacht um Kobane, jetzt melden die kurdischen Milizen einen Durchbruch: Die Kämpfer der Terrororganisation "Islamischer Staat" sollen die Stadt in Nordsyrien fast vollständig geräumt haben.
(Spiegel, 26.1.2016)

Niederlagen in Syrien und dem Irak -  Der IS verliert massiv an Boden
Auch wenn dem "Islamischen Staat" in den vergangenen Monaten immer wieder spektakuläre Eroberungen gelangen - insgesamt wurde er 2015 massiv zurückgedrängt. Das gilt demnach sowohl für Syrien als auch den Irak. Auf dem Vormarsch sind dagegen die Kurden.
(Tagesschau, 22.12.2015)

Der IS ist in Nordsyrien auf dem Vormarsch
Trotz eines Angriffs der französischen Luftwaffe in Syrien auf ein Trainingslager des "Islamischen Staats" (IS) feiert die Terrormiliz Erfolge. Im Norden Syriens hätten die Kämpfer einen der größten Geländegewinne seit Monaten erzielt und nördlich der Stadt Aleppo mehrere von Rebellen kontrollierte Orte eingenommen, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
(Rheinische Post, 10.10.2015)

Immer neue Angriffswellen der Islamisten: Aleppo vor dem Fall?
Angeführt von radikalen Islamisten ist der Vormarsch syrischer Rebellen im Westen Aleppos kaum zu stoppen. Es ist die schwerste Schlacht um die Metropole seit Jahren. Steht Syrien vor der faktischen Teilung?
(Deutsche Welle, 3.7.2015)

IS nimmt Palmyra ein
Die Terrormiliz Islamischer Staat hat nach heftigen Kämpfen die historische Oasenstadt Palmyra in Zentralsyrien vollständig eingenommen. Die Kräfte des Regimes zogen sich zurück. Damit kontrolliere der IS 40 Prozent der Fläche Syriens, so Beobachter.
(Tagesschau, 21.5.2015)

"Im syrischen Horror ist Jarmuk die tiefste Höllle"
Ban Ki-moon nennt das vom IS belagerte Flüchtlingslager Jarmuk bei Damaskus ein "Todeslager". Er fordert eindringlich eine Intervention. Palästinensische Milizionäre liefern sich schwere Kämpfe mit der Terrormiliz IS.
(Die Welt, 10.4.2015)

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Syrien - USA haben Terrormiliz unterschätzt
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat ihre Angriffe auf das kurdische Kobane im Norden Syriens verstärkt. Die Stadt liegt unter schwerem Granaten-Beschuss. US-Präsident Obama räumt ein, dass die USA die Stärke der Dschihadisten unterschätzt haben.
(Deutschlandfunk, 29.9.2014)

Vormarsch der IS-Milizen: "Die Türkei muss sich Sorgen machen"
Das Ziel der islamistischen Terrormiliz IS sei es, im Osten und Nordosten Syriens ein zusammenhängendes Gebiet zu erobern, sagte der Terrorismusexperte Guido Steinberg im Deutschlandfunk. Wenn das geschehen sei, müsse sich die Türkei größere Sorgen machen, "aber sie scheinen das nicht zu sehen".
(Deutschlandfunk, 22.9.2014)

Syriens Rebellen - moderat, islamistisch, dschihadistisch?
Für ihren Kampf gegen den Islamischen Staat wollen die USA syrische Rebellen aufrüsten. Kristin Helberg analysiert, wer sich als Verbündeter des Westens eignet.
(Qantara, 15.9.2014)

Westliche Hilfe für Syriens Opposition - Neue Allianz im Krieg gegen IS
US-Präsident Obama will im Kampf gegen den IS syrische Rebellen stärken. Das wird zum Balanceakt, denn die Gesinnungen der Gruppen sind fließend. Ein Kommentar von Kirstin Helberg.
(Qantara, 15.9.2014)

Obamas Rede an die Nation - Angriffe gegen IS auch in Syrien
Die USA wollen künftig auch in Syrien mit Luftangriffen gegen die IS-Miliz vorgehen. Präsident Obama sagte, der IS solle zerstört werden, "wo immer er existiert". Zugleich kündigte er an, 475 weitere Soldaten in den Irak zu entsenden. Moderate syrische Rebellen sollen vom US-Militär ausgebildet werden.
(Tagesschau, 11.09.2014)

Assad und der Islamische Staat - Die zwei Gesichter des Terrors in Syrien
Den Kampf gegen den Terror mit Syriens Präsident Assad führen zu wollen, wäre nicht nur zynisch und eine moralische Bankrotterklärung, sondern auch ein taktischer Fehler. Solange er regiert, wird es in der Region Dschihadisten geben, denn das syrische Regime benutzt sie seit Jahren für den eigenen Machterhalt, meint Kristin Helberg.
(Qanatara, 4.9.2014)

ISIS kontrolliert ein Drittel Syriens
Die islamistische Terrorgruppe ISIS kontrolliert nach ihren jüngsten Eroberungen im Osten Syriens offenbar mehr als ein Drittel des Landes.
(Tagesschau, 19.7.2014)

Zerstörte Kulturstätten demonstrieren IS-Macht
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" macht immer wieder durch spektakuläre Sprengungen von Kulturdenkmälern auf sich aufmerksam. Mit Bulldozern werden antike Statuen im Irak oder in Syrien niedergerissen, Bauwerke von unschätzbarem Wert gesprengt. Ganze UNESCO-Welterbe-Stätten fallen der Zerstörungswut des Islamischen Staats zum Opfer. Was steckt dahinter?
(Deutschlandradio, 30.6.2015)

Der Syrienkonflikt und der Vormarsch der ISIS - Assad und das Märchen vom kleineren Übel
Assad hat Chemiewaffen eingesetzt, mit Fassbomben Wohnviertel und ganze Orte in Schutt und Asche gelegt. Dennoch bleibt im Westen die Furcht vor dem, was die ISIS-Islamisten anrichten könnten so groß, dass Syriens Diktator weiterhin weniger als Teil des Problems begriffen wird.
(Qantara, 30.6.2014)

Die neuen "Löwen Syriens" - Salafistische und jihadistische Gruppen dominieren die syrische Aufstandsbewegung
Fast drei Jahre nach Beginn des Aufstands in Syrien haben sich islamistische Gruppen verschiedener Ausrichtung als dominierende Kraft unter den Rebellen durchgesetzt. Ihr Erstarken hat nicht nur dazu geführt, dass die internationale Unterstützung für die Rebellen nachgelassen hat. Es hat auch gewaltsame Konflikte unter den Aufständischen nach sich gezogen. Dies hat die Position des Präsidenten Asad gestärkt, der seit 2011 argumentiert, dass es sich bei seinen Gegnern um Terroristen handele.
SWP-Aktuell, April 2014
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Engagement der internationalen Staatengemeinschaft

Engagement der Vereinten Nationen
Aktuelle Meldungen über die Massnahmen der Vereinten Nationen im Syrien-Konflikt.
(Vereinte Nationen)

Ringen um Lösungen im Syrienkonflikt
Die Presseschau auf eurotopics verfolgt aktuelle Debatten im Syrienkonflikt.
(euro|topics)

Syrien, Irak und Region
Syrien und Irak sind seit Jahren Schauplatz konfessioneller und politisch-ideologischer Konflikte Dritter. Zurzeit will keine Großmacht die Regie für die Konfliktregulierung in Syrien und die Bekämpfung des IS in der Region übernehmen. Was kann die internationale Gemeinschaft tun? Militärisch intervenieren, noch mehr Sanktionen verhängen, in Wien, Genf und anderswo weiter verhandeln?
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 8/2016)
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Meinung: Reden allein bringt Syrien nicht weiter. Die Passivität des Westens lässt Syrien explodieren
Der Westen trägt eine Mitschuld am Syrien-Krieg. Eine frühe und substanzielle - auch militärische - Unterstützung hätte der Revolutionsbewegung gegen Assad zum Erfolg verhelfen können. Auch heute ist eine tragfähige Verhandlungslösung nur möglich, wenn der Westen Russland und dem Assad-Regime entschlossen die Stirn bietet.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Meinung: Eine politische Lösung in Syrien ist in Sicht - aber keine Selbstverständlichkeit
Dem Zerfall Syriens steht der Staatsbildungsprozess der Terrorgruppe IS gegenüber. Hätten Regime und Opposition und ihre externen Unterstützer nicht jahrelang auf einem Sieg beharrt, wäre vielleicht schon 2012 eine Verhandlungslösung möglich gewesen – und es hätte keinen "Islamischen Staat" und nicht über 200.000 Tote gegeben.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Syrien: "Der Krieg wird noch jahrelang weitergehen"
Nach Einschätzung des Nahost-Experten Michael Lüders werden die syrischen Regierungstruppen das umkämpfte Ost-Aleppo binnen Tagen vollständig einnehmen. Ein Grund dafür sei ein Deal zwischen der Türkei und Russland, sagte Lüders im DLF. Stabilität werde das aber nicht bringen.
(Deutschlandfunk, 30.11.2016)

Krieg in Syrien - "Trump will sich den Konflikt vom Halse schaffen"
Der Friedensforscher Michael Brzoska rechnet damit, dass der designierte US-Präsident Donald Trump neue Impulse für eine Beilegung des Syrienkrieges setzt. Trump wolle den Konflikt beenden, ohne das Verhältnis zu Russland zu belasten, sagte Brzoska im DLF. Es sei nicht unvorstellbar, dass Trump die jetzige Pattsituation auflösen könne.
(Deutschlandfunk, 22.11.2016)

Regierung lässt UN-Sondergesandten auflaufen
Der UN-Gesandte de Mistura hatte in Damaskus gefordert, die Luftangriffe einzustellen. Aber die syrische Regierung will im Osten Aleppos keinen Autonomiestatus zulassen.
(Zeit, 20.11.20&)

Reden mit Assad
Der syrische Diktator steht im Zentrum der humanitären Katastrophe. Auch wenn es schwerfällt: Der Westen sollte mit ihm verhandeln.
(Süddeutsche, 11.9.2016)

Ein globaler Vernichtungskrieg
Bei den Genfer Friedensverhandlungen geht es mitnichten um das Schicksal der syrischen Bevölkerung, sondern vor allem um die Interessen der beiden Großmächte USA und Russland, schreibt die syrische Islamwissenschaftlerin und Soziologin Huda Zein in ihrem Debattenbeitrag.
(Qantara, 4.7.2016)

UN-Syrien-Gesandter: "Stunde der Wahrheit"
Syrien ist verwüstet, Millionen sind auf der Flucht, die Feuerpause brüchig - unter diesen Vorzeichen haben in Genf neue Friedensgespräche für Syrien begonnen. Der UN-Sondergesandte de Mistura rief alle Seiten dazu auf, das Blutvergießen zu beenden. Die Gespräche steuerten auf die "Stunde der Wahrheit" zu.
(heute, 14.3.2016)

Russlands Syrienintervention
Moskaus "Krieg gegen den Terror" in Syrien. Analysen, Meinungen, Umfragen.
Russland-Analysen, 5.2.2016
(Forschungsstelle Osteuropa)

Kampf gegen den IS: Die gemeinsame Strategie fehlt
Wie kann man den "Islamischen Staat" besiegen? 23 Staaten suchen in Rom gemeinsam nach Antworten - unter ihnen auch die USA mit Außenminister Kerry. Ein schwieriges Unterfangen. Denn die Teilnehmer ziehen nicht an einem Strang.
(Tagesschau, 02.02.2016)

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Pläne für die Nachkriegsordnung - Warum wird Syrien nicht einfach aufgeteilt?
 Könnte man den Bürgerkrieg in Syrien beenden, indem man das Land einfach unter den Alawiten, Schiiten und Kurden aufteilt? Wäre das eine sinnvolle Lösung? Petra Becker von der Stiftung Wissenschaft und Politik im Interview.
(n-tv, 22.12.2015)

Einstimmigkeit nach jahrelangem Streit - UN-Sicherheitsrat beschließt Syrien-Plan
Fast fünf Jahre nach Ausbruch der Kämpfe in Syrien hat sich der UN-Sicherheitsrat einstimmig auf eine Resolution geeinigt, die einen Friedensplan skizziert. Im Januar sollen die Verhandlungen beginnen. Streitpunkt bleibt Präsident Assads Rolle.
(Tagesschau, 21.12.2015)

Luftangriffe gegen ISIS - Planlose Solidarität
Solange Rebellen in Syrien sich gegen ISIS und Assad gleichzeitig zur Wehr setzen müssen und sie durch die fortgesetzten Angriffe des Assad-Regimes daran gehindert werden, all ihre Kräfte gegen die Dschihadisten einzusetzen, so lange werden westliche Luftangriffe der Terrormiliz keinen entscheidenden Schlag beifügen können. Bente Scheller kommentiert.
(Qanatara, 7.12.2015)

Syrien-Einsatz : "Deutschland wird zur Gestaltungsmacht im Nahen Osten"
Der Militäreinsatz in Syrien bedeutet für die deutsche Politik eine Zäsur, sagt Sicherheitsexperte Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Luftangriffe gegen den IS hält er nicht für ausreichend.
(Die Zeit, 2.12.2015)

Anti-IS-Einsatz wird "weit mehr als 10 Jahre dauern"
Das Kabinett hat den Anti-IS-Einsatz der Bundeswehr beschlossen. Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes erwartet, dass der Einsatz mehr als zehn Jahre dauern wird. Die Armee sei bereits "überbucht".
(Die Welt, 1.12.2015)

Bundeswehr-Einsatz in Syrien. "Was ist eigentlich die Gesamtstrategie?"
Deutschland steigt militärisch in den Kampf gegen die Terrormiliz IS in Syrien ein - unter anderem mit Aufklärungs- und Tankflugzeugen. Dieser Militäreinsatz der Bundeswehr sei alternativlos, sagte der Konfliktforscher Christian Hacke im Deutschlandfunk. Sich in Syrien nicht zu beteiligen, wäre von vielen Partnern als unsolidarisch und feige angesehen worden. Dieser Militäreinsatz werde dabei helfen, auf diplomatischem Wege eine Friedenslösung zu suchen.
(Deutschlandfunk, 26.11.2015)

Türkei und Russland - "Die Eskalation hat viel früher begonnen - Zwei Konfliktparteien sind aufeinandergeprallt, die die extremsten Pole der Syrien-Debatte darstellen"
Die zunehmende Spannung zwischen Russland und der Türkei habe nicht erst mit dem Abschuss einer russischen Maschine an der türkisch-syrischen Grenze begonnen, sondern sich schon seit Oktober mit mehrfachem Eindringen von russischen Flugobjekten in den türkischen Luftraum aufgebaut, sagte Markus Kaim, Sicherheitsexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik.
(Deutschlandfunk, 24.11.2015)

UN-Sicherheitsrat - Frankreich fordert internationale Unterstützung gegen den IS
Frankreich weitet seine Angriffe auf die Terrorgruppe "Islamischer Staat" aus. Die Französische Regierung fordert internationale Unterstützung und hat dafür einen Resolutionsentwurf im UN-Sicherheitsrat vorgelegt. Allerdings gibt es bereits einen Entwurf - den aus Russland.
(Deutschlandfunk, 20.11.2015)

Internationale Syrienpolitik "Es gibt wirklich im Moment einen zerfallenden Staat"
Dass militärisches Einwirken von außen nicht automatisch zu Frieden und Stabilität in einem Land führe, habe man bereits in Afghanistan und im Irak gesehen, sagte der Politologe Jochen Hippler im Deutschlandfunk. Aber auch diplomatische Mittel seien im Falle Syriens nicht geeignet, um eine Basisordnung im Land wieder herzustellen. "Es gibt keine verhandlungsfähige Opposition."
(Deutschlandfunk, 19.11.2015)

Putin und Obama - Hindernisse für ein Zweckbündnis
Russland hat in der Nacht einen Vorschlag für eine UN-Resolution im Kampf gegen den IS vorgelegt. Von einem gemeinsamen Vorgehen mit den USA könnten beide Seiten profitieren. Doch auch wenn zwischen Wladimir Putin und Barack Obama derzeit eine Annäherung stattzufinden scheint - ein Streitpunkt bleibt.
(Deutschlandfunk, 19.11.2015)

Bürgerkrieg in Syrien - Was ist syrisch am Syrienkrieg?
Amerikaner, Europäer, Russen, Türken, Iraner und Araber halten Konferenz um Konferenz ab, um den "Syrienkrieg" zu lösen. Tatsächlich hat der Konflikt eine Dimension angenommen, in der es längst nicht mehr um Syrien oder die Syrer geht – sondern um die Ideologien widerstreitender Mächte und ihre Allianzen, meint Hakim Khatib.
(Qantara, 13.11.2015)

Anti-IS-Einsatz in Syrien - Französische Kampfjets bombardieren Rakka
Es war der bislang größte Luftangriff auf den IS in Syrien - und er galt erneut Rakka: Die französische Luftwaffe zerstörte dort nach eigenen Angaben einen Kommandoposten und ein Trainingszentrum. Die US-Armee attackierte Tankfahrzeuge der Dschihadisten.
(Tagesschau, 17.11.2015)

Konkrete Kernpunkte auf Syrien-Gipfel - "Das Sterben muss beendet werden"
Der Plan der sogenannten Syrien-Kontaktgruppe für einen politischen Neuanfang in dem Bürgerkriegsland nimmt konkretere Formen an. Bei einem weiteren Gipfel in Wien einigten sich die Vertreter aus 17 Staaten auf Kernpunkte, darunter Wahlen und eine Übergangsregierung. (Tagesschau, 14.11.2015)

Russland setzt Bodentruppen ein
Mehrere russische Soldaten sind weitab von der Militärbasis Latakia geortet worden. Offenbar setzt der Kreml bei der Militäraktion in Syrien nicht nur die Luftwaffe ein, sondern auch Bodentruppen.
(Neue Züricher Zeitung, 10.11.2015)

Der russische Militäreinsatz in Syrien
Operationsplan, Zielsetzungen und die Folgen für die Politik des Westens

Die Stationierung und der Einsatz von russischen Luftstreitkräften in Syrien könnten zum Wendepunkt für das Regime von Präsident Bashar al-Assad werden. Seit dem Beginn der russischen Luftangriffe wird diskutiert, welche Absichten Russland mit seinem Eingreifen in Syrien verfolgt. Es hat Auswirkungen weit über Syrien hinaus.
SWP-Aktuell 2015/A 88, Oktober 2015
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Syrien-Lösung "wohl auf dem Schlachtfeld"
Der Islamwissenschaftler Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) glaubt nicht an eine diplomatische Lösung. Er fürchtet vielmehr, dass "der Krieg noch sehr lange dauern und am Boden entschieden wird".
(Tagesschau, 29.10.2015)

USA deuten Einsatz von Bodentruppen gegen IS an
Bislang lehnte die USA beides ab: Bodentruppen gegen den IS einzusetzen und Iran in Gespräche über den Syrien-Konflikt einzubeziehen. Nun deutet Verteidigungsminister Carter Änderungen an. Am Freitag treffen sich ein Dutzend Länder, um in Wien über eine syrische Lösung zu reden.
(Süddeutsche, 28.10.2015)

Mit oder ohne Assad? Russland und USA wollen Syrienfrage klären
Immerhin: Sie sprechen wieder miteinander. Nach dem Treffen in Wien wollen die USA und Russland ihre Syrien-Beratungen schon in der nächsten Woche fortsetzen. Die Standpunkte sind jedoch nach wie vor unvereinbar.
(n-tv, 24.10.2015)

Putin rechfertigt Luftangriffe
Ganz offen räumt Präsident Wladimir Putin mittlerweile die Ziele Russlands in Syrien ein. Es gehe darum, die Assad-Regierung zu stabilisieren um damit die Grundlage für eine politische Lösung des Konfliktes zu schaffen.
(Deutschlandfunk, 12.10.2015)

Aus russischen Blogs: Der heilige Krieg Putins in Syrien
Zwischen voller Unterstützung und Unverständnis: Was denken die russischen Blogger über die militärische Intervention Russlands in Syrien? Kritische Stimmen, so scheint es, sind immer noch rar, es sind viele zu vernehmen, welche sich hinter Putin und seiner Entscheidung stellen. Sergey Medvedev stellt hier eine Auswahl aus russischen Blogs zusammen.
(Bundeszentrale für politische Bildung, 9.10.2015)

Was will der Kreml in Syrien?
Machterhalt? Eine bessere, internationale Verhandlungspolitik? Was Putin mit seinem Einsatz in Syrien bezwecken könnte, erläutert Jens Siegert in seinen "Notizen aus Moskau" und versucht zu erklären, wieso es aus der russischen Sicht Sinn macht, in Syrien die Verteidigung Russlands zu sehen.
(Bundeszentrale für politische Bildung, 9.10.2015)

Assad hält Koalition mit Russland für kriegsentscheidend
Der syrische Präsident sieht in der militärischen Unterstützung Russlands die einzige Lösung. Wenn sein Land mit Russland, dem Iran und dem Irak gemeinsam gegen Terrorismus kämpfe, werde es Erfolge geben, sagte Assad. Als "Terroristen" bezeichnete er alle Aufständischen in seinem Land, auch die gemäßigten Kräfte, die vom Westen unterstützt werden. Er verlangte den Stopp der Unterstützung für die syrische Opposition aus dem Ausland.
(Die Zeit, 4.10.2015)

UN-Generalversammlung - Putin, Obama und die Rolle Assads
Der Gegner ist klar: islamistische Terrorgruppen wie der IS. Das Ziel auch: Frieden in Syrien. Über die Rolle und die Zukunft von Machthaber Assad aber streiten US-Präsident Obama und Russlands Präsident Putin.
(Tagesschau, 29.09.2015)

Eine deutsche Strategie für Syrien
Die große Zahl syrischer Flüchtlinge und die terroristische Gefahr, die von ISIS auch für Europa ausgeht, machen eine neue Strategie für Syrien dringlich. Guido Steinberg benennt drei Punkte, auf die sich die deutsche Politik nun konzentrieren sollte.
Kurz gesagt, 22.09.2015
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Welche Interessen verfolgt Russland in Syrien?
Moskaus Unterstützung Baschar Al-Assads ist eine klare Kosten-Nutzen-Kalkulation

Russland baut in Syrien eine Militärbasis auf, schafft aber keine Klarheit über Ziele und Umfang des Einsatzes. Die russische Führung will ihre Aktivitäten in Syrien nutzen, um die internationale Isolation nach der Krim-Annexion zu verlassen und ihre Handlungsposition zu verbessern – durch Syrien soll die eigene Bedeutung gegenüber den USA gestärkt und deren Rolle in der Region geschwächt werden. Wie weit wird sich der Westen auf Russlands Ziel einlassen, Assad als Teil der Lösung zu akzeptieren?
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, 14.9.2015)

Russland und USA auf Konfrontationskurs in Syrien
Russland bereitet vermutlich eine Initiative zur Stärkung des Assad-Regimes vor, Washington möchte dies verhindern, scheitert aber schon einmal am Irak.
(Heise, 15.9.2015)

Militärische Intervention in Syrien?: "Die Bodentruppen sind schon vor Ort"
Nutzen wir für eine Übergangszeit das, was Russland da macht": Ex-Nato-General Harald Kujat plädiert dafür, im Kampf gegen die Terrormiliz IS in Syrien zunächst auf die syrische Armee zu setzen - so wie Moskau das mache. Anschließend müsse es um eine Übergangsregierung und Neuwahlen gehen.
(Deutschlandradio, 16.9.2015)

Die Angst vor dem völligen Zerfall Syriens
Der Vormarsch des "Islamischen Staats" auf Damaskus bringt Bewegung in die internationalen Beziehungen. Auf einmal suchen Assads Freunde und Feinde zusammen eine Lösung.
(Die Zeit, 2.9.2015)

Strategien gegen den "Islamischen Staat" - Was gegen ein Bündnis mit Assad spricht
In seinem Essay argumentiert der Syrien-Experte Heiko Wimmen, weshalb eine strategische Allianz mit dem Assad-Regime im Kampf gegen den Islamischen Staat verhängnisvoll wäre und ein falsches politisches Signal in die Region aussenden würde.
(Qantara, 7.1.2015)

Hilfe für Syriens Zivilgesellschaft - ineffektiv und fehlgeleitet
Ohne militärische Schritte bleibt internationale Unterstützung wirkungslos

Angesichts der internationalen Militärkampagne gegen den sogenannten Islamischen Staat ist es höchste Zeit für die westlichen Unterstützer der Opposition, dass sie ihre ursprüngliche Strategie - fast nur auf die Förderung ziviler Strukturen zu setzen - ernsthaft auf den Prüfstand stellen. Um den IS zu bekämpfen und den Druck auf die Nachbarstaaten durch immer neue Flüchtlingswellen zu vermindern, bedarf es in der Tat militärischer Mittel. Diese müssen aber in einen umfassenderen Ansatz eingebettet sein.
SWP-Aktuell 2014/A 64, Oktober 2014
(Stiftung Wissenschaft und Poltik)

Modell vom Zerfall - Warum es uns nicht gleichgültig sein darf, was in Syrien geschieht.
Erst nach dem Chemiewaffenangriff bei Damaskus hat die internationale Gemeinschaft begonnen, einen gemeinsamen Ansatz zum Umgang mit dem Bürgerkrieg in Syrien zu suchen. Dabei zeigte sich, wie sehr Diplomatie und internationale Politik ein Spiel auf mehreren Ebenen sind, bei dem die Inszenierung oft mehr Aufmerksamkeit erhält als die Substanz.
Internationale Politik (IP), November/Dezember 2013
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Stunde der Diplomaten
In Syrien standen die Zeichen auf ein militärisches Eingreifen der USA, nachdem das Assad-Regime allem Anschein nach Giftgas gegen Zivilisten eingesetzt hatte. Doch dann wandte sich das Blatt. Besteht nun eine Chance für eine politische Lösung des Syrien-Konflikts?
Internationale Politik, November/Dezember 2013
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.)

Bürgerkrieg in Syrien- Demokraten stärken
Die Lage in Syrien ist gefährlich und komplex. Eine Studie erklärt, wie westliche Länder dennoch den demokratischen Widerstand im Land unterstützen können.
(Qantara, 4.11.2013)

UN-Sicherheitsrat verabschiedet Syrien-Resolution:  "Jahrzehntelange Lähmung überwunden"
Nach langen Verhandlungen hat der UN-Sicherheitsrat bei einer Sitzung am Rande der UN-Generalversammlung am 27.09. eine Resolution zur Syrienkrise verabschiedet. Die Resolution verpflichtet die syrische Regierung zur Abrüstung ihrer Chemiewaffen.
(Auswärtiges Amt)

Resolution S/RES/2118 (2013): Eliminierung des syrischen Chemeiwaffenprogramms
Resolution vom 27.09.2013
(Vereinte Nationen)

Waffenstillstand ist die Voraussetzung für Abrüstung - Ein Vier-Punkte-Plan für Syrien
Der Abrüstungsplan für Syrien muss um eine Einigung über Schritte zur politischen Konfliktlösung ergänzt werden. Eine solche Initiative müsste vier aufeinander aufbauende Elemente enthalten, meinen Markus Kaim, Oliver Meier und Volker Perthes.
Kurz gesagt, 27.09.2013
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Syrien will Chemiewaffen kontrollieren lassen
Diplomatische Wende im Syrienkonflikt: Am Wochenende haben die USA und Russland ein Abkommen ausgehandelt, auf dessen Grundlage Syrien seine Chemiewaffen bis Mitte 2014 vernichten lassen soll. Ein UN-Bericht hat unterdessen den Einsatz von Giftgas in Syrien bestätigt.
Hintergrund aktuell, 16.9.2013
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Kongress vor schwieriger Syrien-Entscheidung
Unterstützung für Obamas angekündigte Militäraktion unsicher

Die Entscheidung Präsident Barack Obamas, den Kongress um Autorisierung einer militärischen Aktion in Syrien anzurufen, hat viele überrascht. Kurz zuvor hatte Außenminister Kerry bereits offiziell den Einsatz chemischer Waffen durch dass Assad-Regime festgestellt. Daraufhin waren nicht nur die politischen Entscheidungsträger in Washington, sondern auch die Öffentlichkeit von einem unmittelbar anstehenden Waffengang ausgegangen.
KAS-Länderbericht, 9. September 2013
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Wie der Westen Russland für eine gemeinsame Konfliktlösung in Syrien gewinnen könnte
Dass Washington und London mit ihren Plänen für einen schnellen Militärschlag zurückgerudert sind, bietet dem Westen noch einmal die Gelegenheit, sich um eine gemeinsame Konfliktlösung mit Russland zu bemühen. Margarete Klein benennt drei Bedingungen, die hierfür erfüllt sein müssen.
Kurz gesagt, 30.08.2013
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Die syrische Muslimbruderschaft bleibt ein wichtiger Akteur
Die syrische Muslimbruderschaft (MB) hat im Sommer 2013 herbe Rückschläge hinnehmen müssen. Die syrischen Muslimbrüder die angekündigte Ausrufung einer Partei vorerst aufgeschoben. Dabei ist die Bruderschaft die Kraft, die innerhalb der syrischen Oppositionsbündnisse am besten organisiert ist. Nach wie vor sieht sie sich als führende Kraft im postrevolutionären Syrien. Deutsche und europäische Politik sollte moderate Kräfte jeder politischen Couleur zur Zusammenarbeit ermutigen und sie bei der Umsetzung demokratischer Konzepte unterstützen.
SWP-Aktuell 2013/A 52, August 2013
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

"Der Konflikt ist militärisch nicht zu gewinnen"
Der Politik-Experte Prof. Volker Perthes spricht über die schrecklichen Optionen im Syrien-Krieg.
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

''Helft Syrien jetzt!''
Der oppositionelle syrische Journalist und Schriftsteller Yassin al-Haj Saleh appelliert in seinem Aufruf an die Bevölkerungen der westlichen Staatengemeinschaft, den Druck auf ihre Regierungen zu erhöhen, um das Assad-Regime zu Fall zu bringen und die syrische Tragödie zu beenden.
(Qantara, 21.5.2013)

Erste einstimmige Resolution zu Syrien
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat seine bisherige tiefe Spaltung im Syrien-Konflikt überwunden und erstmals einstimmig eine Resolution zu dem Konflikt verabschiedet. Das Gremium zeigte sich „zutiefst" besorgt über Gewalt an der Grenze Syriens zum Libanon. Es verurteilte demnach "das wiederholte Feuer über die Grenze hinweg, das zu Tod und Verletzungen in der libanesischen Bevölkerung führt". Auch das Überschreiten der Grenze durch Streitkräfte, Waffenhandel und Entführungen verurteilte der Sicherheitsrat.
(Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa (UNRIC)

Syrisches Trauerspiel: Die Zögerlichkeit des Westens verlängert den Krieg gegen Assad
Beim Kampf gegen das Assad-Regime beschränkte sich der Westen bislang hauptsächlich auf wohlfeile Rhetorik - mit fatalen Folgen. Die Untätigkeit der vermeintlichen Verteidiger westlicher Werte hat dafür gesorgt, dass der Konflikt auf die Nachbarländer überschwappt, und sie treibt die Assad-Gegner in die Arme von Islamisten und Al-Kaida.
Internationale Politik 1, Januar/Februar 2013
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.)

Europa und die Syrienkrise - Mitgestalten statt zuschauen
Angesichts des Leids und der Zerstörung in Syrien und der Zurückhaltung der USA müssen die Europäer mehr Verantwortung übernehmen. Sie sollten den Wiederaufbau der befreiten Gebiete vorantreiben, die Nationale Koalition stärken und mit diplomatischem Druck den Weg für einen politischen Übergang ebnen. Ein Kommentar von Kristin Helberg.
(Qantara, 18.02.2013)

Syrien im Bürgerkrieg - Externe Akteure und Interessen als Treiber des Konflikts
Regime und Aufständische sehen sich in einem Überlebenskampf, der keine Kompromisslösung erlaubt.  Externe Unterstützer beider Seiten betrachten den Konflikt als Nullsummenspiel mit weitreichenden, teils existentiellen Konsequenzen für ihre eigene strategische Position. Daher sind sie entschlossen, einen aus ihrer jeweiligen Sicht nachteiligen Ausgang des Bürgerkriegs zu verhindern und fachen durch ihre diplomatische, finanzielle und teils auch militärische Unterstützung die Auseinandersetzung weiter an und stärken die Hardliner auf beiden Seiten.
SWP-Aktuell 2012/A 68, November 2012
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Szenarien und Einwirkungsmöglichkeiten der internationelen Gemeinschaft
Seit Jahresbeginn 2012 ist die Gewalt in Syrien weiter eskaliert. Ein Zurück zum Status quo ante scheint mittlerweile ebenso ausgeschlossen wie ein verhandelter Machtwechsel. Vielmehr besteht die akute Gefahr eines umfassenden Bürgerkriegs. Damit steigt der Druck auf die internationale Gemeinschaft, militärisch zu intervenieren.
SWP aktuell, Februar 2012
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Möglichkeiten und Grenzen militärischen Eingreifens
Für die internationale Politik verschärft sich ein Dilemma: Entweder akzeptieren die westlichen Regierungen das Scheitern ihrer bisherigen Bemühungen, den Konflikt einzuhegen, und lassen seiner Eskalation zu einem Bürgerkrieg mit Tausenden von Toten ihren Lauf. Oder aber sie ziehen ein militärisches Engagement in Betracht, mit allen damit verbundenen militärischen Risiken und mit ungewissem politischem Ausgang.
SWP aktuell, Februar 2012
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

UN-Resolution gegen Syrien gescheitert
Russland und China haben am 04. Februar im UN-Sicherheitsrat eine Resolution gegen die anhaltende Gewalt in Syrien verhindert. Westliche und arabische Staaten übten scharfe Kritik am Veto.
Hintergrund aktuell, 06.02.2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Syrien unter Assad - Bürgerkrieg und Millionen Flüchtlinge

Syrien - Aktuelle Situation - Geschichte und Hintergründe des Konflikts - Lösungsansätze
Der Syrien-Krieg hat mehr als 250.000 Menschenleben gefordert und die Hälfte der Bevölkerung (ca. 24 Mio.) zu Flüchtlingen gemacht. Die gemäßigte Opposition wurde zwischen syrischem Regime und IS fast aufgerieben. Die russische Intervention stärkt das Regime, bringt aber auch Bewegung in die Verhandlungen.
Dossier Innerstaatliche Konflikte
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Syrien stirbt
Ein Land im Strudel der Gewalt: Seit den friedlichen Demonstrationen im Frühjahr 2011 mussten hunderttausende Syrerinnen und Syrer ihr Leben lassen. Während sich die internationale Gemeinschaft nicht auf einen Weg zum Frieden einigen kann, sind Millionen Menschen innerhalb und außerhalb des Landes auf der Flucht. Die einstigen Staatsgrenzen gelten längst nicht mehr: Im Osten des Landes wütet der selbsternannte „Islamische Staat“, im Westen terrorisiert das Regime sein Volk mit Folter und Fassbomben. Bashar al-Assad, der einstige Hoffnungsträger der Nation, ist zu ihrem Totengräber geworden.
(Bayerische Landeszentrale für politische Bildung)

Newsletter Syrien
Der Syrien-Newsletter erscheint vierzehntägig. Er bietet einen Überblick über die jeweils aktuellen Entwicklungen in Syrien und die Themen, die die Syrerinnen und Syrer derzeit bewegen.
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Assad ist in Siegerlaune - und Aleppo geht unter
Die internationalen Gemeinschaft lässt den Machthaber gewähren. Sie brauchen Assad im Kampf gegen den IS. Viel gewonnen ist für Assad damit nicht, denn eine Zukunft ist für ihn in Syrien unwahrscheinlich.
(Welt, 21.7.2016)

Bericht von syrischen Aktivisten Zehntausende Tote in Assads Gefängnissen
In Gefängnissen des syrischen Regimes sollen in den vergangenen fünf Jahren mindestens 60.000 Menschen gestorben sein - darunter auch Kinder. Das teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.
(Tagesschau, 21.5.2016)

„Assad wird keine Zugeständnisse machen“
Vier Fragen zur aktuellen Situation in Syrien

Die seit dem 27. Februar 2016 geltende offizielle Waffenruhe in Syrien scheint weitgehend zu halten. Sie gilt nicht für den Kampf gegen den „Islamischen Staat“ (IS). Was bedeutet das für die weiteren Friedensaussichten?
(IPG-Journal, 4.4.2016)

Neuwahlen in Syrien:"Affront gegenüber westlicher Politik"Mit den Parlamentswahlen wolle der syrische Staatschef Baschar al-Assad Fakten schaffen, sagte der Syrien-Experte Michael Lüders im Deutschlandfunk. Damit sei die Strategie des Westens, den Rücktritt Assads zu fordern, gescheitert.(Deutschlandradio, 14.4.2016)

Syriens Präsident im Gespräch: "Bis das Volk mich nicht mehr will"
Im ARD-Interview hat der syrische Machthaber Assad seine ganz eigene Weltsicht dargestellt: Von einem Bürgerkrieg will er nicht sprechen, zurücktreten will er nur, "wenn das syrische Volk es will". Hier das Interview in voller Länge.
(Tagesschau, 1.3.2016)

Bürgerkrieg in Syrien: Wer kämpft wo gegen wen und warum überhaupt?
Nach fast fünf Jahren Bürgerkrieg sollen nun in Syrien die Waffen ruhen. Eine Lösung ist auch deshalb so schwierig zu finden, weil es viele Akteure gibt. Wo kämpfen diese Akteure und welche Ziele haben sie? Ein paar Antworten.
(Bayerischer Rundfunk, 27.2.2016)

"Assad wartet lauernd ab"
Die Waffenruhe in Syrien stimme sie noch nicht optimistisch, sagte die Leiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Beirut, Bente Scheller, im DLF. Die Achillesferse des Konflikts sei Präsident Assad. Mit ihm sei ein Frieden nicht möglich - Verhandlungen wolle er auf jeden Fall vermeiden.
(Deutschlandfunk 27.2.2016)

Baschar al-Assad: "Europa hat Syrien zur Brutstätte des Terrors gemacht"
Syriens Machthaber Assad weiß ganz genau, wer für den Krieg in seinem Land verantwortlich ist: der Westen, Saudi-Arabien, die UN. Er gibt sich sicher: Sein Volk steht hinter ihm. Ein Interview.
(Die Welt, 18.12.2015)

Bürgerkrieg in Syrien - Erst Assad, dann der "Islamische Staat"
Wer den "Islamischen Staat" erfolgreich bekämpfen will, muss den Syrienkonflikt lösen. Dafür braucht es vor allem eines: eine Alternative zum Assad-Regime. Die kann nur in Schutzzonen entstehen, schreibt Kristin Helberg in ihrem Kommentar.
(Qantara, 31.8.2015)

Syrienkonflikt - Die Illusion einer politischen Lösung
Im Westen wird viel über eine politische Lösung des Syrienkonflikts diskutiert. Doch Tatsächlich schaut man weg und versucht weiterhin die Illusion zu nähren, dass sich international etwas bewegt und das syrische Volk nicht im Stich gelassen wird. Ein kritischer Debattenbeitrag von Burhan Ghalioun.
(Qantara, 5.5.2015)

Die syrische Interimsregierung vor dem Aus
Die von der Nationalen Koalition der syrischen Oppositionskräfte getragene Interimsregierung steht vor dem finanziellen Kollaps. Damit droht der Zusammenbruch einer Struktur, die mit internationaler Unterstützung staatliche Dienstleistungen im Bereich der Gesundheitsversorgung, Nahrungsmittelsicherheit und Bildung bereitstellen sollte. So wollten die syrische Opposition und ihre internationalen Unterstützer den Syrerinnen und Syrern eine glaubwürdige und konkrete Alternative zum Assad-Regime und zu militanten Islamisten bieten.
Kurz gesagt, 25.3.2015
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Kritik an UN im Syrien-Konflikt - "Es ist fast überall schlimmer geworden"
Die Zahlen sind erschreckend: 220.000 Tote seit Kriegsbeginn in Syrien, fast die Hälfte der Bevölkerung auf der Flucht. Das geht aus einem Bericht von 21 Hilfsorganisationen hervor, die die Weltgemeinschaft scharf kritisieren.
(Tagesschau, 12.3.2015)

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Bürgerkrieg in Syrien - Alltag in einem zerstörten Land
"Bitte bedienen Sie sich!": Ein Mann stellt für Bedürftige Lebensmittel bereit, ein Händler verkauft Parfüm, ein Student organisiert ein Radrennen: Zwischen Tod, Ruinen und Fluchtgedanken gibt es in Syrien starke Zeichen des Lebenswillens. Von Rasha Muhre.
(Qantara, 8.12.2014)

Syrische Flüchtlinge: Die Türkei vollbringt eine Großtat - helft ihr!
Ohne viel Tamtam nimmt die Türkei eineinhalb Millionen syrischer Flüchtlinge auf. Die Hilfe der Europäer ist beschämend unscheinbar. EU und Nato lassen einen Verbündeten im Stich. Ein Kommentar von Stefan Kornelius.
(Qantara, 6.10.2014)

Das Schlimmste wäre, wenn Sie uns vergessen
Laut UNO sind über 3 Millionen Menschen vor dem Bürgerkrieg und der Terrorgruppe IS aus Syrien geflohen. Viele wurden im Nachbarland Türkei aufgenommen. Andreas Tietze - freier Mitarbeiter der Landeszentrale - besuchte vor einigen Monaten im türkischen Gaziantep ein Flüchtlingslager und eine Schule für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge. Ein Reisebericht von der syrisch-türkischen Grenze und ein Bericht über große Solidarität.
Blog der Landeszentrale, 24.9.2014
(Sächsische Landeszentrale für politische Bildung)

Frieden in Syrien ohne Verhandlungslösung unmöglich
Frieden sei nur möglich, wenn es zu einer Verhandlungslösung komme, so der die sei momentan jedoch leider nicht zu erkennen. "Es wäre wichtig, dass die Großmächte USA, Russland und China und ihre jeweiligen Vasallen, Saudi-Arabien, Katar, die anderen Golfstaaten, die Türkei und Iran, sich an einen Tisch setzen und nach einer Lösung suchen würden, die für alle tragbar ist." Derzeit gebe es aber zu viele andere Probleme, wie die Lage in der Ukraine, die dem Westen näher lägen.
Dr. Otmar Oehring, Interview vom 6. Augsut 2014
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Präsidentschaftswahlen in Syrien
Am 3. Juni 2014 fanden, während des andauernden syrischen Bürgerkrieges, die Präsidentschaftswahlen in den von der Regierung kontrollierten Gebieten in Syrien statt. Unter anderem in Jordanien und dem Libanon wurden bereits zuvor Wahlen für dort lebende Syrer abgehalten. Die Präsidentschaftswahl ist in westlichen als auch arabischen Ländern sehr umstritten.
(Länderbericht Syrien, 11. Juni 2014
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

"Die Verwandlung in ein Assad-Königreich"
Das Überlebenskonzept Assads ist einfach: der Machterhalt des eigenen Clans um jeden Preis. Die Unentschlossenheit des Westens im Umgang mit dem Regime baut ihn noch weiter auf. Der namhafte syrische Schriftsteller Rafik Schami kritisiert im Gespräch mit Eren Güvercin, dass keine Regierung in Europa eine differenzierte Syrien-Politik vertrete.
(Qantara, 10.6.2014)

Assad und die Zeit nach der Ewigkeit
Assad und sonst niemand. Assad ist niemand. Er ist ein nebelhaftes Wesen, das in Blut und auf Leichen schwimmt und behauptet, Präsident einer Republik zu sein, die es nicht mehr gibt, schreibt Elias Khoury in seinem Essay.
(Qantara, 4.6.2014)

Das Assad-Regime vor den Wahlen in Syrien - Ohne jeden Skrupel
Anfang Juni will Syriens Präsident Baschar al-Assad sich für weitere sieben Jahre im Amt bestätigen lassen. Im Vorfeld der Abstimmung läuft die Propagandamaschine des Regimes auf vollen Touren. Seit dem Beginn der Revolution ist der syrische Machtapparat bestrebt, sowohl die syrische als auch die internationale öffentliche Meinung zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Eindrücke von Martina Sabra
(Qantara, 27.5.2014)

Syrien: Zwei Jahre Bürgerkrieg
Am 15. März 2011 begannen die Proteste gegen Syriens Machthaber Baschar al-Assad. Der anfänglich friedliche Konflikt hat sich zu einem Bürgerkrieg entwickelt. Staatspräsident Assad weigert sich noch immer, sein Amt abzugeben und versucht unter Aufbietung aller militärischer Mittel den Widerstand zu brechen. Ein Ende des blutigen Konflikts ist nicht in Sicht.
Hintergrund aktuell, 15.3.2013
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Syrien
Seit dem Frühjahr 2011 sind im Syrien-Konflikt, der mit friedlichen Demonstrationen für Reformen begann und nach der gewalttätigen Reaktion des Regimes unter Baschar al-Assad in blutige Kämpfe zwischen Aufständischen und der Regierung mündete, nach UN-Angaben über 60.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Flüchtlinge ist auf über 700.000 gestiegen. Weder die oppositionellen Kräfte noch das Regime können derzeit entscheidend Boden gut machen. Die internationale Staatengemeinschaft und das regionale Umfeld sind gespalten.
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 8/2013)
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Syrisches Trauerspiel: Die Zögerlichkeit des Westens verlängert den Krieg gegen Assad
Beim Kampf gegen das Assad-Regime beschränkte sich der Westen bislang hauptsächlich auf wohlfeile Rhetorik - mit fatalen Folgen. Die Untätigkeit der vermeintlichen Verteidiger westlicher Werte hat dafür gesorgt, dass der Konflikt auf die Nachbarländer überschwappt, und sie treibt die Assad-Gegner in die Arme von Islamisten und Al-Kaida.
Internationale Politik 1, Januar/Februar 2013
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.)

Kriegsherd Syrien
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung dokumentiert in diesem Dossier Beiträge und Hintergrundinformationen zum Bürgerkrieg in Syrien und seinen Auswirkungen auf die Region.
(Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Ein Krieg, der kein Ende findet
Solange die Truppen des syrischen Diktators Assad als auch die Rebellen davon überzeugt sind, den mörderischen Kampf in Syrien doch noch für sich zu entscheiden, wird der Konflikt weiter anhalten, meint der britische Nahostexperte Robert Fisk im Gespräch mit Michael Hartlep.
(Qantara, 21.5.2013)

Syriens grenzenloses Flüchtlingselend
Die syrische Flüchtlingskrise greift mehr und mehr auf das Nachbarland Libanon über. Die staatlichen Institutionen sind weder fähig noch willens, der Situation Herr zu werden. Deshalb ergreifen zunehmend internationale Organisationen die Initiative. Darüber hat sich Björn Zimprich mit Guita Hourani, Direktorin des Libanesischen Emigrationsforschungszentrum, unterhalten.
(Qantara, 15.02.2013)

''Die Hölle oder eine politische Lösung''
Nach Assads jüngster Rede an die Nation haben sich die Chancen für eine politische Lösung des Syrienkonflikts weiter verschlechtert. Dennoch gehen Experten von einem baldigen Zerfall des Baath-Regimes aus. Die Aufständischen sollten daher nicht versäumen, die Zukunft zu planen, so Experten. Von Conor Dillon
(Qantara, 07.01.2013)

Der 2011 begonnene Aufstand gegen das Assad-Regime

Syriens langer Weg an den Rand des Abgrunds
Seit März 2011 breitet sich die Protestwelle in Syrien aus. Das seit fünf Jahrzehnten herrschende Baath-Regime kündigte einen Reformprozess an - reagierte aber mit Gewalt und Verfolgung. Ein Bericht von Heiko Wimmen, Stipendiat in der Forschungsgruppe Naher / Mittlerer Osten und Afrika der SWP.
24.10.2011
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Syrien und der Arabische Frühling
Während die Tunesier, Ägypter und Libyer ihre autokratischen Herrscher gestürzt haben, erscheint die Frage des politischen Überlebens Baschar al-Assads in Syrien und mithin eines der repressivsten politischen Systeme der arabischen Welt weiterhin offen. Diese Situation wirft die Frage auf, weshalb sich Assad trotz seit Monaten manifesten politischen Widerstands an der Macht halten konnte. Welche Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede bestehen zu anderen arabischen Staaten im Arabischen Frühling?
KAS-Länderbericht, Nov. 2011
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Bashar Al-Assad oder das Chaos?
In Syrien geht das Ringen zwischen Protestbewegung und Regime weiter
Perspektive, Mai 2011
(Friedrich Ebert Stiftung)

Reformunfähigkeit in Damaskus?
Baschar Al-Assad treibt Syrien immer tiefer in die Krise, schreiben Muriel Asseburg und Heiko Wimmen. Statt mit Reformen speist das Regime die Demonstranten mit leeren Versprechungen ab.
Kurz gesagt, 21.4.2011
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Revolte in Syrien 2011
(Wikipedia)

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Wie Assad Syrien systematisch zerstörte
Das Assad-Regime trägt nach Ansicht des bekannten Publizisten Khaled Hroub die Verantwortung für die Gewalteskalation in Syrien, weil es seit dem Beginn der ursprünglich friedlichen Revolution deren Militarisierung vorangetrieben hat. Das Regime habe zudem eine konfessionelle Spaltung der Gesellschaft bewirkt und die nationale Struktur des Landes zerstört.
(Qantara, 14.08.2012)

Ein Volk am Abgrund - Auftstand in Syrien
Medienkampagnen, zwielichtige Machenschaften, Misstrauen und der Krieg der Egos. Die Gefahr eines Bürgerkrieges wird für die Syrer immer akuter. Denn Syriens Regime spielt die Gesellschaft gegeneinander aus. Albert Kadir hat sich in Damaskus umgehört.
(Qantara, 15.02.2012)

In Assads Festung
Wer will Assads Sturz? Unter den konfessionellen Minderheiten Syriens ist die Angst vor dem, was nach einem Regimewechsel kommen könnte jedenfalls sehr groß. Zugleich sind sie politisch gespalten, genau wie die Sunniten auch. Hubertus Ecker mit einem Stimmungsbild aus Syrien.
(Qantara, 16.01.2012)

Aufstand gegen das Assad-Regime - In der Nacht von Damaskus
Obwohl Beobachter der Arabischen Liga in Syrien sind, geht die Gewalt gegen die Aufständischen unvermindert weiter. Eine Reportage von Layla Haj Yahya aus einem verzweifelten Land.
(Qantara, 03.01.2012)

Gute Karten für Assad
Das syrische Regime hat nach wie vor viele Anhänger im Inland wie im Ausland. Eine militärische Intervention wäre daher überhaupt nicht sinnvoll, meint Bahman Nirumand.
(Qantara, 31.10.2011)

Vielfalt des Aufstands - Syriens Oppositionsbewegung
Mit der Ausweitung der Proteste in Syrien stellt sich immer mehr die Frage, wer hinter dem Widerstand gegen das Assad-Regime steckt und welche Rolle die syrische Opposition hierbei spielt.
(Qantara)

Wiederholt sich ein zweites Libyen?
In seinem Essay zeigt Radwan Ziadeh, Gründer und Direktor des "Damascus Center for Human Rights Studies" und Aktivist des "Damaszener Frühlings", mehrere Konfliktszenarien zwischen dem syrischen Regime und der Protestbewegung auf.
(Qantara)

Aufstände in Syrien: Assad zeigt sein wahres Gesicht
Syriens Präsident Baschar al-Assad war lange beim Volk beliebt. Jetzt bekämpft er es mit brutaler Gewalt. Kann er sich an der Macht halten? Ein Kommentar von Michel Thumann.
(Qantara)

"Kinder haben die syrische Revolution gezündet"
Der syrische Schriftsteller Rafik Schami über den Aufstand in seiner Heimat.
(Neue Züricher Zeitung)

Unterrichtsmaterialien

Willkommen? Syrische Flüchtlinge im Libanon und in Deutschland
Begleitheft mit Multimedia-Reportage, Entwürfe für den Unterricht
Materialien zur friedenspolitischen Bildung
(Forum Ziviler Friedensdienst)

Aufruhr in der arabischen Welt: Bürgerkrieg in Syrien
Arbeitsblätter und Artikel.
(Schule Studium)

Syrien in der Arabellion
Arbeitsblatt für die Fächer Politik, Geschichte, Erdkunde, Sozial- und Gemeinschaftskunde der Jahrgangsstufen 9 bis 12/13.
(Stiftung Jugend und Bildung)

 

Passend dazu im Themenkatalog

 
 
 
 
 
 

Konfliktporträt Syrien

 

Syrien
Der Syrien-Krieg hat mehr als 250.000 Menschenleben gefordert und die Hälfte der Bevölkerung (ca. 24 Mio.) zu Flüchtlingen gemacht. Die gemäßigte Opposition wurde zwischen syrischem Regime und IS fast aufgerieben. Die russische Intervention stärkt das Regime, bringt aber auch Bewegung in die Verhandlungen. Ein Konfliktporträt der bpb.

 
 
 
 
 

Ringen um Lösungen im Syrienkonflikt

 

Aktuelle Debatten zur Syrienkrise auf euro|topics.

 
 
 
 
 

Newsletter "Hintergrund Syrien"

 

Der Syrien-Newsletter erscheint vierzehntägig. Er bietet einen Überblick über die jeweils aktuellen Entwicklungen in Syrien und die Themen, die die Syrerinnen und Syrer derzeit bewegen. Dazu werden die internationale und arabischsprachige Presse sowie soziale Medien ausgewertet und kommentiert.

 
 
 
 
 

Dossiers

 
 
 
 
 
 

Syrien-Konflikt einfach erklärt

 

Worum geht es eigentlich genau im Syrien-Konflikt? Was sind die Streitpunkte, wer sind die rivalisierenden Gruppen und warum scheint es keine Lösung zu geben?

Syrienkonflikt
(simpleshow, 2014)
Deutschland im Krieg

(MrWissen2go 2015)
Bürgerkrieg in Syrien
(MrWissen2go, 2012)
Syrien-Konflikt
(explainity, 2012)

 
 
 
 
 

Per Knopfdruck ins Paradies

 

Sie haben Frau und Kinder, sie scherzen - und dennoch wollen sie ihrem Leben ein Ende setzen und dabei möglichst viele gegnerische Soldaten mit in den Tod reißen: Selbstmordattentäter in Syrien. Der norwegische Dokumentarfilmer Refsdal hat sie wochenlang begleitet.

 
 
 
 
 

Arabischer Frühling

 

Der Arabische Frühling ist eine historische Zäsur in der Region Nordafrika und Naher Osten - mit weit reichenden Folgen in politischer, wirtschaftlicher und geostrategischer Hinsicht. Das Dossier Arabischer Frühling der bpb bietet Länderanalysen, Einschätzungen über Ursachen und Folgen und vieles mehr.

 
 
 
 
 

Über das Meer

 

Mit dem Fotografen Stanislav Krupar begleitete der Autor Wolfgang Bauer syrische Flüchtlinge auf ihrem Weg über das Meer voller Widrigkeiten und Gefahren, die noch vor Erreichen der Küste ihren Anfang nehmen. Nichts hindert die verzweifelten Flüchtlinge daran, in der Hoffnung auf Schutz und ein besseres Leben die immensen Risiken der Flucht über das Meer auf sich zu nehmen. Eine Reportage in der Schriftenreihe der bpb: Über das Meer.

 
 
 
 
 

Syrien

 

Seit dem Frühjahr 2011 sind im Syrien-Konflikt nach UN-Angaben über 60.000 Menschen ums Leben gekommen. Weder die oppositionellen Kräfte noch das Regime können derzeit entscheidend Boden gut machen. Mehr dazu in der APuZ-Ausgabe Syrien (APuZ 8/2013).

 
 
 
 
 

Syrien: Die Ursprünge der Krise

 

Syrien ist ein Land mit einer komplexen Geschichte. Welche der historischen Entwicklungen führten zu den Aufständen ab 2011? Eine Folge der Serie "Mit offenen Karten" von arte und bpb.

 
 
 
 
 

Children of Syria

 

Millionen von Kindern in Syrien leiden unter dem jahrelangen Konflikt. Die Kampagnen-Seite #ChildrenofSyria schildert die Situation, liefert Infos und Zahlen und ruft auf, zu helfen und seine Stimme zu erheben.

 
 
 
 
 

Syrien

 

Das Arte-Dossier Syrien bietet aktuelle Informationen, Augenzeugenberichte, Handyvideos sowie ein Chronik der Ereignisse und Hintergrundinformationen.