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Generationen-Gerechtigkeit - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 8/2005)

Mit "Generationengerechtigkeit" werden ungleiche Lebensverhältnisse Angehöriger verschiedener Generationen angesprochen, wird der Konflikt zwischen Alt und Jung, zwischen heute und künftig thematisiert. Zugleich wird ein Gegensatz der Interessen zwischen jungen und alten Menschen behauptet, der in einigen Medien gar zum "Krieg der Generationen" mutiert. Dabei wird nicht nur außer Acht gelassen, dass die heute Jungen morgen die Alten sein werden, sondern auch, dass zwischen den Generationen ein durchaus positives wechselseitiges Abhängigkeitsverhältnis besteht. In der Politik spielen die Interessen künftiger Generationen eine eher untergeordnete Rolle. Die hier agierenden Angehörigen der mittleren Generation orientieren sich an der erwachsenen Wählerschaft. Vor diesem Hintergrund fordert eine Gruppe jüngerer Abgeordneter eine neue Zukunftsethik: Der Staat habe in seinem Handeln das Prinzip der Nachhaltigkeit zu beachten und die Rechte künftiger Generationen zu berücksichtigen. Diesen und weiteren Aspekten der Generationen-Gerechtigkeit widmen die Autoren dieser Beilage ihre Artikel.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

Generation und Generationalität in der Neueren Geschichte

 

Dialog der Generationen

 

Generationen-Gerechtigkeit in der Verfassung

 

Generationen-Gerechtigkeit – die Wahrnehmung in der Bevölkerung

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung



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