Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Religion und Politik

        Luthers Thesen und die Folgen

        Vor 500 Jahren, am 31. Oktober 1517, schlägt Martin Luther seine 95 Thesen zur Ablasspraxis an die Wittenberger Schlosskirche. Die symbolträchtige Szene wirkt bis heute fort – auch wenn sie so wohl nie stattgefunden hat. Mit der Reformation beginnt ein Zeitalter der konfessionellen Polarisierung, an dessen Ende Mitteleuropa durch den Dreißigjährigen Krieg von 16-17 Millionen auf zehn Millionen Menschen geschrumpft sein wird. Doch nicht nur konfessionell verändert sich das Sacrum Imperium Romanum in dieser Zeit grundlegend. Auch Kultur, Landes- und Reichspolitik entwickelten sich am Beginn der Neuzeit: Auf ihrem langen Weg vom mittelalterlichen Personenverband zum modernen institutionalisierten, durchbürokratisierten Flächenstaat erfuhr die Gemeinschaftsbildung "Staat" durch ihre innige Verschmelzung mit der Konfession einen Modernisierungsschub. Welche Voraussetzungen hatte die Reformation? Was waren wichtige Stationen? Und wie wirkt sie heute fort? Diese und weitere Fragen
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Reformations-Jahr 2017 - leicht erklärt, Nr.55/2017

        Die Beilage der Wochenzeitung "Das Parlament" erklärt aktuelle Themen in leichter Sprache. In dieser Ausgabe geht es um Martin Luther und das Reformations-Jahr 2017.
        Anbieter: Deutscher Bundestag

        HeRoes - Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre

        Die "HeRoes": das sind Jugendliche zwischen 16 und 22, die sich zu Botschaftern gegen Rassismus, Zwangsheirat und Sexismus ausbilden lassen. HeReos-Projekte gibt es unter anderem in Köln und Duisburg. Die Dokumentation stellt das Projekt vor, das sich auschließlich an männliche Jugendliche zwischen 16 und 22 wendet. Viele der Teilnehmer sind Muslime, aber es sind auch Jesiden, Aleviten und orthodoxe Christen dabei.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bioldung Nordrhein-Westfalen

        Christen unter Druck? Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit ist nicht verhandelbar

        Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit gilt universell und für alle Religionsgemeinschaften. Mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung lebt in Ländern, in denen die Religionsfreiheit eingeschränkt wird. Christen sind weltweit am stärksten von Bedrängung und Diskriminierung betroffen. Der Beitrag stellt die Frage, ob und wie sehr Christen in ihrem Grundrecht auf freie Ausübung ihres Glaubens unter Druck geraten.
        Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

        Deutsche Islam Konferenz verurteilt häusliche Gewalt und Zwangsverheiratung - Hintergrund aktuell, 19.04.2012

        Die Deutsche Islam Konferenz (DIK) ist am 19. April zu ihrer jährlichen Plenarsitzung zusammengekommen. Im Mittelpunkt stand das Thema "Geschlechtergerechtigkeit". Auch die umstrittene Koranbuch-Verteilung durch radikale Salafisten in deutschen Städten war Thema auf der Konferenz.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Ungleichkeit, Ungleichwertigkeit - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 16-17/2012)

        Vorurteile und Stereotype helfen, Umweltreize aufzunehmen, zu strukturieren und zu verarbeiten. In diesem Sinne hat jeder Mensch Vorurteile. Problematisch wird es dann, wenn Menschen aufgrund bestimmter Zuordnungen und Zuschreibungen abgewertet oder diskriminiert werden. Dies widerspricht dem Grundprinzip moderner Gesellschaften, dass alle Menschen gleich und gleichwertig sind. Die Tendenz zur Aufteilung der Gesellschaft in "Dazugehörige" und "Nicht-Dazugehörige" oder in ökonomisch "Nützliche" und "nicht Nützliche" verstärkt sich. Es gilt, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Solidarität trotz zunehmender Abstiegsängste zu bewahren. "Intoleranz und Rassismus äußern sich keineswegs erst in Gewalt", betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Gedenkveranstaltung im Februar 2012.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        ufuq.de - Jugendkultur, Medien & politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft

        ufuq.de bietet einen Newsblog sowie eine umfangreiche Online-Bibliothek zu politischen, religiösen und sozialen jugendkulturellen Phänomenen und Trends in den arabischen, türkischen und muslimischen Communities in Deutschland.
        Anbieter: ufuq.de - Förderung durch die Bundeszentrale für politische Bildung

        Christliche Kultur und Geschichte

        Bruchstückhaft ist das Wissen um Herkunft und Verbreitung des Christentums. Ihm ging oft genug Waffenlärm und Gewalt voraus - das Evangelium, die Botschaft von Liebe und Mitmenschlichkeit, trat zurück. Geistliche und weltliche Macht verbanden sich nicht selten zu unheilvollen Allianzen. Vor diesem Hintergrund traten ursprünglicher Humanismus und geistiger Reichtum einer Religion zurück, die auch in einzigartiger Weise Kultur und Wissenschaft gleichzeitig hemmte und voranbrachte. Aus der europäischen und weltweiten Geschichte ist das Christentum nicht wegzudenken. Nur mit einem elementaren Wissen um Grundlagen und Entwicklungen des Christentums ist der Zugang zu ganzen Epochen der Kunst- und Kulturgeschichte möglich. Peter Ortag gelingt es in dieser Publikation die wichtigsten Wissensgrundlagen hierfür zu legen. Anschaulich und leicht verständlich beschreibt er die Geschichte der Verbreitung des Christentums, schlägt einen Bogen vom Urchristentum über Kreuzzüge und die Reformation
        Anbieter: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Vorwort

        In eigener Sache

        Hinweise für den Leser

        Grundlagen des Christentums

        I. Die christliche Welt im Überblick
        II. Die religiösen Grundlagen des Christentums
        III. Zur Entwicklung des Christentums
        IV. Schrifttum, Kultus und Sprachen


        Zur Geschichte des Christentums
        I. Der südliche Nahe Osten in vorchristlicher Zeit
        II. Urchristliche Geschichte
        III. Die Kirche im Mittelalter
        IV. Die frühe Neuzeit
        VI. Vom Totalitarismus zur neuen Weltordnung
        VII. Herausforderungen: Gegenwart und Zukunft des Christentums
        VIII. Anhang


        1. Literaturverzeichnis
        2. Glossar
        3. Daten der Kirchengeschichte


        Religion und Gesellschaft - Themendossier

        Religion wird zunehmend Gegenstand politischer Auseinandersetzungen - in einem Maße, das sich im säkularisierten Westen kaum mehr jemand so recht vorstellen konnte. In der Frage des Umgangs unserer Gesellschaft mit kulturellen Unterschieden, in der Diskussion über Werte oder als Faktor vieler internationaler Konflikte spielen Religionen eine zentrale Rolle. Umstritten ist, ob es jenseits der Politisierung von Glaubensinhalten eine echte Wiederbelebung des Religiösen gibt. Die Ausgabe "Religion und Gesellschaft" (7/2005) der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" ist der Wiederkehr der Weltreligionen als Akteure in der internationalen Politik gewidmet. Die Ausgabe "Religion und Politik" (42-43/2002) beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik als Faktor in den internationalen Beziehungen nach dem 11. September 2001. Ralph Ghadban analysiert in seinem Beitrag "Staat und Religion in Europa im Vergleich" die Verhältnisse in Großbritannien, Frankreich und den
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        Inhalt:

        Katholische Kirche und Globalisierung – Beitrag

        Religion in der Gesellschaft - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 6/2007)

        Wer weiß? – Glauben - fluter (Nr. 13)

        Religion und Gesellschaft - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 7/2005)

        Leere Gotteshäuser? - Interview - fluter.de

        Religion und Politik - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 42-43/2002)

        Staat und Religion in Europa im Vergleich - Veranstaltungsdokumentation (Juli 2002)

        Kirchen - Selbstbehauptung und Opposition - Informationen zur politischen Bildung (Heft 243)

        Die politische Rolle des Protestantismus in der Nachkriegszeit - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 50/2000)

        Sozialgeschichte Europas - Schriftenreihe (Bd. 618)


        Konfliktstoff Kopftuch - Themendossier

        Es begann in Baden-Württemberg: 1998 verweigerte das Bundesland der muslimischen Lehrerin Fereshta Ludin die Einstellung in den Schuldienst, weil sie im Unterricht ihr Kopftuch nicht ablegen wollte. Frau Ludin klagte dagegen, der Fall ging bis vor das Bundesverfassungsgericht. Das entschied 2003, ohne besondere Rechtsgrundlage könne einer Lehrerin ihr Kopftuch nicht untersagt werden, und wies die Bundesländer an, entsprechende Gesetze zu schaffen. Außerhalb der Gerichtssäle läuft die Debatte unvermindert weiter. Offenbar ist das Kopftuch weit mehr als nur ein Stück Stoff. Aber worum geht dann beim "Kopftuchstreit"? Wer steht wo, und warum? Was sind die Argumente? Um das Dickicht zu lichten, trennt "Konfliktstoff Kopftuch" die Debatte in ihre fünf Hauptfragen auf. Einführende Texte verschaffen Überblick, Meinungsführende aus Politik, Verbänden, Wissenschaft und Kultur machen in Statements ihre Position klar. Es geht zunächst um die politische Frage, in was für einer
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        Inhalt:

        Zwischen "Leitkultur" und "Multikulti"

        Religionsfreiheit oder Neutralitätsgebot?

        Unterdrückung oder freies Bekenntnis?

        Schreibt der Koran das Kopftuch vor?

        Pluralismus oder Laizismus?


        Religion in der Gesellschaft - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 6/2007)

        Über Jahrzehnte befanden sich Glaube und Religion in der Defensive. Das öffentliche Reden über Gott war "out". Spätestens seit Herbert Grönemeyers neuestem Song haben es alle gemerkt: Religion und Gott gehören wieder zum Mainstream der Gesellschaft. Vom Absterben der Religion spricht niemand mehr, obwohl sich religiöse Vorstellungen gesellschaftlich sehr unterschiedlich artikulieren. Große Unterschiede bestehen zum Beispiel zwischen den USA und Europa. Nordamerika gilt geradezu als "religiöser" Kontinent; die Europäer erscheinen so gesehen als völlig säkularisiert. Aber auch Europa erlebt – wenn auch zögerlich – eine genuine Renaissance der Religion. Gleichwohl schwindet die Bindung der Menschen an religiöse Institutionen, insbesondere an die großen Kirchen. Wie wichtig die Bindekraft der Religion für eine demokratisch verfasste Gesellschaft ist, hat der ehemalige Bundesverfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde so formuliert: Der freiheitliche, säkularisierte
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        Inhalt:

        Editorial (Ludwig Watzal)

        Krieg der Religionen? (Mathias Hildebrandt)

        Religionen in Konflikten - eine Herausforderung für die Friedenspolitik (Andreas Hasenclever / Alexander De Juan)

        Die Zivilisierung der Religionen als Ziel staatlicher Religionspolitik? (Rolf Schieder)

        Die Christliche Rechte in den USA (Manfred Brocker)

        Politische Ethik im Christentum (Rudolf Uertz)


        Religion und Gesellschaft - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 7/2005)

        Die Wiederkehr der Weltreligionen als Akteure in der internationalen Politik ist nicht länger zu übersehen. Sie haben inzwischen einen politischen Stellenwert erlangt, den sich im säkularisierten Westen kaum mehr jemand so recht vorstellen konnte. Die Macht, die von den Religionen ausgeht, konkretisiert sich auch in den (Glaubens-) Konflikten der Weltpolitik. Diese haben inzwischen globale Dimensionen angenommen; keine Religionsgemeinschaft ist davon unberührt geblieben. Großen Schaden nehmen die Religionsgemeinschaften durch die Politisierung ihrer Glaubensinhalte. Dafür ist ein religiöser Fundamentalismus verantwortlich, der sich im Allgemeinen gegen die westliche Moderne wendet. Die Autoren dieser Beilage greifen diese und weitere Aspekte von Religion und Gesellschaft auf.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial

         

        Religionen und Globalisierung - Essay

         

        Der Vatikan als Global Player

         

        Katholizismus und Demokratie

         

        Der Islam in der Weltpolitik

         

        Die theo-konservative Politik Amerikas

         


        Die multireligiöse Stadt - Polis Nr. 40 / 2004

        Die Tagung "Die multireligiöse Stadt. Religion, Migration und urbane Identität", die am 6. März 2004 im Dominikanerkloster in Frankfurt am Main stattfand, war bereits die zweite Tagung, die das Amt für multikulturelle Angelegenheiten, die Evangelische Stadtakademie, das Bildungswerk der katholischen Erwachsenenbildung und die Landeszentrale für politische Bildung zur Thematik "Religion und Migration" angeboten haben. Bereits im November 2002 stand die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Bedeutung vom Glauben in der Migration im Vordergrund. Auf dieser Tagung interessierte vor allem die Frage, wie viel Religion eine Stadt verträgt und wie viele Religionen der Einzelne verträgt. Die Vorgeschichte, Erfahrung und Persönlichkeit eines Jeden spielen dabei eine Rolle. Die vorliegende Publikation dokumentiert die Veranstaltung.
        Anbieter: Hessische Landeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Inhalt

        Vorwort: Mechtild M. Jansen

         

        Grußworte

        Stadtrat Dr. Albrecht Magen

         

        Pfarrer Christian Schwindt

         

        Einleitung

        Mechtild M. Jansen / Susanna Keval:

        Die multireligiöse Stadt. Religion, Migration und urbane Identität.

         

        Vorträge

        Martin Baumann:

        Kirche, Moschee, Synagoge – eine Stadt verträgt viele Religionen.

         

        Martin Herz:

        Wie viel Religiosität verträgt das Individuum?

         

        Shahid N. Sadiq:

        Wie schlägt sich Multireligiosität im Stadtbild nieder?

         

        Die Arbeitsgruppen – Impulsreferate und Berichte

        Die verborgene Tradition. Was können die Religionen an Wissen für eine

        demokratische Gesellschaft bieten? Andreas Ackermann / Lutz Lemhöfer

         

        Welche Begegnungsmöglichkeiten haben Frauen in einer

        multireligiösen Stadt? Neval Gültekin / Angela Kleiner

         

        Religion in der zweiten und dritten Generation. Sven Sauter / Matthias Trautsch

        Religiöse Erziehung im Spannungsfeld von Familie und Gesellschaft.

        Robert Nandkisore / Johannes Borgetto

         

        Religion, Migration und Alter. Semiray Altuner / Wiebke Rannenberg

         

        Interreligiöse Feier unter Mitwirkung der Zuwanderergemeinden

         

        Autorenverzeichnis

         


        Religion und Migration - Die Bedeutung vom Glauben in der Migration - Polis Nr. 38 / 2002

        "Religion und Migration" war der Titel einer Fachtagung, die das Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main, die Evangelische Stadtakademie Frankfurt am Main, das Bildungswerk der Katholischen Erwachsenenbildung Frankfurt am Main und die Hessische Landeszentrale für politische Bildung am 1. und 2. November 2002 in der Heiliggeistkirche des Frankfurter Dominikanerklosters veranstalteten. Die vorliegende Publikation ist eine Dokumentation dieser Fachtagung.
        Anbieter: Hessische Landeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Vorwort: Mechtild M. Jansen

         

         

        Grußworte:

        - Stadtrat Dr. Albrecht Magen

        - Jean Claude Diallo

         

         

        Mechtild M. Jansen: Einleitung

         

         

        Stefan Rech: Frankfurt am Main als Beispiel für eine multireligiöse Stadt

         

        Karsten Lehmann: Religion und Integration. Spezifika der politischen Debatte und Perspektiven der Forschung

         

        Podiumsgespräch:

        Biografie und Identität. Persönliche Erfahrungsberichte.

        TeilnehmerInnen:

        Rina Otterbach, Lehrerin an der Jüdischen Oberschule Berlin

        Giovanni di Florian, katholischer Seelsorger, Frankfurt am Main

        Dr. Mounira Daoud-Harms, pädagogische Mitarbeiterin am HeLP, Frankfurt am Main

        Tich Thien Son, buddhistischer Mönch, Zenlehrer, Frankfurt am Main

         

        Die Bedeutung von Religion in der Migration.

        Theoretische und empirische Reflexionen am Beispiel von

        - Biographien (Dr. Susanna Keval)

        - türkischen Frauen unterschiedlicher Generationen (Dr. Nevâl Gültekin)

        - der russisch-jüdischen Zuwanderung (Dalia Moneta)

        Dietmar Will: Unruhige Geschwister - bereichernde Gäste.

        Integration - wo und wie fängt sie an?

         

        Podiumsgespräch:

        Glauben in Frankfurt. VertreterInnen einzelner Gemeinden

        stellen sich und ihre Gemeinden vor.

        TeilnehmerInnen:

        Franjo Akmazda, Kroatische Gemeinde

        Ünal Kaymakci, Verein der Hazrat Fatima Moschee e.V.

        Ghebrehiwet Kidane, Orthodoxe Gemeinde eritreischer Flüchtlinge

        Dr. Hüseyin Kurt, Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. Merkez Moschee

        Han-Na Lee, Koreanische Evangelische Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet

        Elina Oldenbourg, Finnische Gemeinde

        Dr. Smritindu Roy, Rhein-Main-Bengali Cultural Association e.V.

         

        Interreligiöse Feier

         

         

        Autorenverzeichnis

         


        Fundamentalismus - Politisierte Religionen

        Fundamentalismus ist eine gesellschaftliche Erscheinung, die vielfältige Ursachen hat. Dazu gehören die soziale Verelendung ganzer Bevölkerungsschichten und enttäuschte Aufstiegserwartungen bei Eliten, der Wegfall gesellschaftlicher und politischer Orientierungen, eine sich rasch vollziehende Globalisierung, die kulturelle Werte und Traditionen in Frage stellt und nicht zuletzt fehlende politische Mitsprachemöglichkeiten. Fundamentalismus ist auch nicht nur ein Phänomen von Entwicklungsländern, wie die christliche Rechte in den USA beweist. Die Beiträge dieser Publikationen stammen zum wesentlichen Teil aus dem Frühjahrs-Heft 2001 der Zeitschrift WeltTrends für internationale Politik und vergleichende Studien, andere Artikel wurden neu geschrieben oder aktualisiert..
        Anbieter: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Vorwort

         

         

        1. Der Begriff des Fundamentalismus

         

        Martin Riesebrodt

        Die fundamentalistische Erneuerung der Moderne

         

         

        2. Fundamentalismus im Vergleich

         

        Katja Mertin

        Die religiöse Rechte in den USA

         

        Norton Mezvinsky / Israel Shahak

        Jüdischer Fundamentalismus in Israel

         

        Andreas Schworck

        Hindu-Fundamentalismus in Indien

         

        Kilian Kindelberger

        Fundamentalisten im Internet

         

         

        3. Islamischer Fundamentalismus

         

        Christiane Stuff

        Islamischer Fundamentalismus in Deutschland

         

        Hala Kindelberger

        Frauen im Islamismus -- ein ägyptisches Fallbeispiel

         

        Udo Steinbach

        Der islamische Fundamentalismus heute

         

         

        Autoren

         


        Religion und Politik - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 42-43/2002)

        Religion war über Jahrzehnte eine eher zu vernachlässigende Kategorie in der Politik. Die islamische Revolution 1979 im Iran hob jedoch die politische Brisanz religiöser Vorstellungen wieder ins öffentliche Bewusstsein. Spätestens seit den Anschlägen vom 11. September 2001 hat das Verhältnis von Religion und Politik als Faktor in den internationalen Beziehungen besondere Bedeutung erlangt. Noch ist nicht klar erkennbar, ob es sich dabei nur um eine Instrumentalisierung von Religion für politische Zwecke handelt oder ob man es mit einer genuinen Renaissance des Religiösen zu tun hat. Wenn der Islam und das Christentum schon immer einen allumfassenden Anspruch erhoben haben, so erscheint dieser im Zeitalter der Globalisierung in einem neuen Licht. Diese und weitere Aspekte von Religion und Politik werden in dieser Ausgabe thematisiert.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Editorial

         

        Die Trennung von Politik und Religion und ihre "Globalisierung" in der Moderne

         

        Neuere Entwicklungen im Verhältnis von Politik und Religion im Spiegel politikwissenschaftlicher Debatten

         

        Religion und Politik in den postkommunistischen Staaten Ostmittel- und Osteuropas

         

        Der Hindu-Nationalismus und die Politik der Unverhandelbarkeit

         

        Religion und Politik in der islamischen Welt

         


        Religion und Gewalt - Der Islam nach dem 11. September

        Die einzelnen Beiträge der Publikation "Religion und Gewalt - Der Islam nach dem 11. September" bieten allgemeine Informationen zum Islam unter den Bedingungen der Herausforderungen der Moderne. Spezielle Artikel sind dem Verhältnis von Religion und Gewalt einschließlich der modernen Dschihad-Theorien sowie der Situation in einzelnen Ländern gewidmet. Abschließend wird die aktuelle Entwicklung innerhalb islamistischer Organisationen in Deutschland untersucht.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg


        Inhalt:

         

         

        ANDRÉ STANISAVLJEVI? UND RALF ZWENGEL

        Einleitung

         

        LUTZ BERGER

        Der Islam in der modernen Welt – Ein Überblick

         

        THOMAS SCHEFFLER

        Allahu Akbar

        Zur Theologie des Widerstandsgeistes im Islam

         

        PATRICK FRANKE

        Rückkehr des Heiligen Krieges?

        Moderne Dschihad-Theorien im modernen Islam

         

        JÜRGEN GOTTSCHLICH

        Der 11. September und die Türkei

         

        GUIDO STEINBERG

        Gewalt und Religion

        Zur Genese der saudi-arabischen Religionspolizei

         

        MARKUS DAECHSEL

        Militär und Staat in Pakistan

         

        THOMAS LEMMEN

        Aktuelle Entwicklung innerhalb islamischer Organisationen

        in Deutschland

         

        AUTORENVEREZICHNIS

         


        Islam und Politik - Informationen zur politischen Bildung aktuell / 2002

        In den vergangenen Jahrzehnten hat in der Forschung zur politischen Natur des Islam ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Vor allem Sozialwissenschaftler gehen von einer neuen Fragestellung aus. Sie versuchen nicht nachzuweisen, wie das ideale islamische Gemeinwesen wohl auszusehen habe, sondern untersuchen, wie sich die politischen Verhältnisse in der Realität entwickelten. Sie betrachten nicht das Ideal, sondern die Wirklichkeit und analysieren den Zustand der islamischen Gesellschaften in ihrer jeweiligen Ausprägung, ohne zu urteilen, ob diese sich nun „islamisch“ verhalten oder nicht. "Nicht die Religion ist der Schlüssel zum Verständnis der Gesellschaft, sondern die Gesellschaft ist der Schlüssel zum Verständnis der Religion“, wie es der libanesische Soziologe Halim Barakat ausdrückte. Dass die islamische Herrschaft zwangsläufig auf eine Theokratie hinauslaufe, ist demnach ein von Menschen formulierter Anspruch, der keine universelle Gültigkeit beanspruchen könne.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Einleitung

         

        Historische Entwicklung

         

        Politischer Islam im 20. Jahrhundert

         

        Demokratiedefizite in arabischen Staaten

         

        Zwiespältigkeit westlicher Außenpolitik

         

        Aktuelle Situation in der islamischen Welt

         

        Ausprägungen des Islam in Europa

         

        Literaturhinweise

         

        Impressum

         


        Religion und Gewalt - Themenblätter im Unterricht 17/2002

        Religionen sind ambivalent. Kaum kein Tag vergeht, an dem die Medien nicht von Gewalt, Konflikten oder gar Kriegen berichten, in die „Religion“ in irgendeiner Weise involviert ist. Konkurrierende Wahrheitsansprüche, rivalisierende Glaubensgemeinschaften, fanatische Religionsvertreter: Sie prägten und prägen das Bild, das viele Menschen mit dem Wort „Religion“ oder „Religionen“ verbinden. Und für viele sind die Religionen denn auch die großen „Brandstifter“ der Weltgeschichte, ohne die unsere Welt erheblich friedlicher wäre. Andere hingegen betonen gerade das große Friedenspotential, mit dem die Religionen die Menschheit – oft gegen den Widerstand der Herrschenden – zu allen Zeiten auch zum Besseren verändert haben: im Einsatz für Humanität und Menschenrechte, als Friedensvermittler bei Konflikten und Kriegen. Eine kontroverse Auseinandersetzung mit diesen Aspekten bietet die vorliegende Online-Publikation.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Anmerkungen für die Lehrkraft

         

         

        27 Arbeitsblätter im Abreißblock

         

         

        Religion und Gewalt

         

        „Heiliger Krieg“ in Christentum und Islam

         

        Religiöser Fundamentalismus – ein Weltproblem

         

        Der Islam und der Westen: ein spannungsreiches Verhältnis

         

        Nicht zu übersehen: die Friedensfähigkeit der Religionen

         

         

        Nahostkonflikt: Ursachen und Meinungen

         

        Immer nur die anderen…?

         

         

        Literaturhinweise

         

         

        Internetadressen

         

         

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        Lutherjahr 2017

         

        In unserem Dossier zum Lutherjahr 2017 finden Sie aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Ausstellungen sowie Hintergrundinformationen rund um die Reformation und ihre Folgen.

         
         
         
         
         

        Neuer Papst Franziskus

         

        Die Sehnsucht nach dem Umbruch
        Die katholische Kirche hat einen neuen Papst: Der 76 Jahre alte Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio, wird als Franziskus Oberhaupt von 1,2 Milliarden Gläubigen. Die Wahl Bergoglios ist eine faustdicke Überraschung. Und sie zeigt die Sehnsucht nach einem Umbruch.
        (Tagesschau)
        Machtwechsel im Vatikan
        Benedikt XVI. ist als erster Papst seit 700 Jahren freiwillig zurückgetreten. Die Presse diskutiert, was das für die Kirche bedeutet und wer nach dem Traditionalisten Benedikt kommt: ein jüngerer, ein modernerer, ein nicht-europäischer Papst?
        euro|topics - Debatten verfolgen
        (Bundeszentrale für politische Bildung)
        Habemus papam: Franziskus

        Seit dem Abend des 13. März 2013 hat die Katholische Kirche ein neues Oberhaupt: Papst Franziskus. Der bisherige Kardinal Jorge Mario Bergoglio war Erzbischof von Buenos Aires. Nun hat er eine gewaltige Aufgabe vor sich: Hirte sein für alle Katholiken weltweit.
        Länderbericht Italien, 13.März 2013
        (Konrad-Adenauer-Stiftung)
        Papst Benedikt tritt zurück
        Papst Benedikt hat seinen Rücktritt zum 28. Februar 2013 angekündigt. Spekulationen über einen möglichen Nachfolger sind in vollem Gange.
        Länderbericht Italien, 11. Februar 2013
        (Konrad-Adenauer-Stiftung)
        Der Papst als Politiker

        Der Papst ist nicht nur Führer einer der größten Religionsgemeinschaften, sondern auch Oberhaupt eines Staates mit weltweitem Einfluss. Der Vatikan ist in wichtigen internationalen Gremien vertreten - in der UNO etwa als Beobachter.
        (Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)

         
         
         
         
         

        Debatte um Beschneidung

         

        Nach dem vorliegenden Gesetzentwurf bleibt eine Beschneidung von Jungen straffrei, wenn sie mit Einwilligung der Eltern und nach medizinischen Richtlinien, mit wirkungsvoller Schmerzbehandlung, durchgeführt wird.

        Debatte zu religiösen Beschneidungen
        Der deutsche Bundestag hat Mitte Juli mit großer Mehrheit eine symbolische Grundsatzerklärung für die Legalisierung religiöser Beschneidungen verabschiedet. Zuvor hatte ein Gericht Beschneidungen von Säuglingen als Körperverletzung eingestuft, was viele Juden und Muslime empörte und eine heftige Debatte auslöste.
        (Bundeszentrale für politische Bildung)
        Ethikrat empfiehlt rechtliche und fachliche Standards für die Beschneidung
        Ungeachtet tiefgreifender Differenzen in grundlegenden Fragen empfiehlt der Ethikrat einmütig, rechtliche Standards für eine Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen zu etablieren und dabei bestimmte Mindestanforderungen umzusetzen
        (Deutscher Ethikrat)
        Beschneidung der minderjährigen Jungen aus der Sicht der Muslime bzw. des Islam
        Aufgrund der zentralen Bedeutung der Beschneidung für den islamischen Glauben und die reale Religionspraxis der Muslime in Deutschland sowie der hier vertretenen Argumente ist aus muslimischer Sicht für die Straffreiheit der Beschneidung von minderjährigen Jungen zu plädieren.
        (Dr. (TR) Dr. phil. Ilhan Ilkilic)
        Sozialethische Gesichtspunkte der aktuellen Debatte
        Die anhaltende Debatte zeigt: Worum es hier geht, ist die Frage nach dem Verhältnis einer insgesamt immer säkularer werdenden Gesellschaft zu Islam und Judentum als zwei Religionen, die Teil unserer Gesellschaft sind.
        Inhalt und Art der Debatte sind ein Auftrag an das Parlament, nach gesellschaftlichem und nach Rechtsfrieden zu suchen. Das ist seine Aufgabe - und nicht die des Verfassungsgerichts.
        (Peter Dabrock)
        "Ein klares politisches Signal, dass Juden und Muslime willkommen sind"
        Wir sind froh, dass jüdische Gebote und damit jüdisches Leben nicht in die Illegalität gedrängt werden. Rechtssicherheit bedeutet in diesem Falle zugleich Zukunftssicherung des Judentums in Deutschland."
        (Zentralrat der Juden in Deutschland, Präsident Dr. Dieter Graumann)
        die-Petition.de #Beschneidung
        Verbände und Experten fordern Moratorium und Einrichtung eines Runden Tisches in der Diskussion um Beschneidungen von einwilligungsunfähigen Jungen, um insbesondere dem Recht der Kinder auf körperliche Unversehrtheit ausreichend Gehör zu verschaffen.
        (MOGiS e.V.)
        Der Streit um ein Stück Vorhaut
        Die Bundesregierung will die Beschneidung gesetzlich regeln. Doch die Gegner der religiösen Praxis geben sich damit nicht zufrieden.
        (Cicero)