Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Religion

    Konfliktstoff Kopftuch - Themendossier

    Es begann in Baden-Württemberg: 1998 verweigerte das Bundesland der muslimischen Lehrerin Fereshta Ludin die Einstellung in den Schuldienst, weil sie im Unterricht ihr Kopftuch nicht ablegen wollte. Frau Ludin klagte dagegen, der Fall ging bis vor das Bundesverfassungsgericht. Das entschied 2003, ohne besondere Rechtsgrundlage könne einer Lehrerin ihr Kopftuch nicht untersagt werden, und wies die Bundesländer an, entsprechende Gesetze zu schaffen. Außerhalb der Gerichtssäle läuft die Debatte unvermindert weiter. Offenbar ist das Kopftuch weit mehr als nur ein Stück Stoff. Aber worum geht dann beim "Kopftuchstreit"? Wer steht wo, und warum? Was sind die Argumente? Um das Dickicht zu lichten, trennt "Konfliktstoff Kopftuch" die Debatte in ihre fünf Hauptfragen auf. Einführende Texte verschaffen Überblick, Meinungsführende aus Politik, Verbänden, Wissenschaft und Kultur machen in Statements ihre Position klar. Es geht zunächst um die politische Frage, in was für einer
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Zwischen "Leitkultur" und "Multikulti"

    Religionsfreiheit oder Neutralitätsgebot?

    Unterdrückung oder freies Bekenntnis?

    Schreibt der Koran das Kopftuch vor?

    Pluralismus oder Laizismus?


    Juden in Europa - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 50/2007)

    Europa ist durch das Judentum geprägt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts erlangten die Juden zunächst im napoleonischen Frankreich, dann auch in den anderen europäischen Ländern ihre Emanzipation. Doch dem nationalsozialistischen Völkermord fielen zwei Drittel der europäischen Juden zum Opfer. Nach dem Zivilisationsbruch des Holocaust schien somit eine Zukunft des Judentums in Europa unvorstellbar. Heute jedoch gibt es nicht nur in Deutschland eine erfreuliche Renaissance jüdischen Lebens.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial (Hans-Georg Golz)

    Die Einbürgerung der jüdischen Religion in Europa (Carsten L. Wilke)

    Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland nach 1945 (Michael Brenner)

    Der Wiederaufbau jüdischen Lebens in Italien (Guri Schwarz)

    Der Fall Dreyfus und die Folgen (Elke-Vera Kotowski)

    Deutschsprachige Literatur und der Holocaust (Stephan Braese)


    Islam - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 26-27/2007)

    Die von Islamisten verübten Terroranschläge vom 11. September 2001, die Attentate von Madrid und London sowie unzählige Selbstmordattentate gegen die westliche Besatzung bzw. gegen westlich orientierte Regierungen im Nahen und Mittleren Osten haben "dem" Islam das Image einer "Gewaltreligion" eingebracht. In den USA und Staaten Europas scheinen Vorurteile gegenüber den muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern salonfähig zu werden. Einzelfälle werden verallgemeinert und für die weltweit zweitgrößte Religionsgemeinschaft als charakteristisch klassifiziert und ihr kollektiv zugeschrieben, sodass bereits von "Islamophobie" die Rede ist. Der Islam ist keine irrationale Religion - Vernunft und Glaube sind keine Gegensätze. Auch widerspricht er nicht der Demokratie, wie das Beispiel der Bioethik-Diskussion in der Scharia zeigt.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial (Ludwig Watzal)

    Zur Entstehung und Frühgeschichte des Islam (Karl-Heinz Ohlig)        

    Glaube und Vernunft im Islam (Anna Akasoy)

    Demokratie und islamische Staatlichkeit (Muqtedar Khan)

    Europäisierung des Islam und Islamisierung der Debatten (Nina Clara Tiesler)

    Bioethik und die Scharia (Danja Bergmann)

    Das Islambild von ARD und ZDF (Kai Hafez / Carola Richter)


    Antisemitismus - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 31/2007)

    Die Erscheinungsformen des Antisemitismus reichen von traditionellen Mythen von jüdischem Streben nach Weltherrschaft über Varianten des sekundären Antisemitismus, der sich etwa im Vorwurf einer Mitschuld der Juden an ihrer Verfolgung äußert. Als der gegenwärtig am stärksten diskutierte Ausdruck antisemitischer Einstellungsmuster gilt eine Form der Kritik an Israel, die über legitime Einwände an dessen staatlichem Handeln hinausgeht; dann wird die israelische Politik gegenüber den Palästinensern etwa mit dem nationalsozialistischen Genozid an den Juden gleichgesetzt oder mit doppeltem Maßstab gemessen. Antisemitische Vorurteile werden somit häufig über den Umweg einer scheinbar "rationalen" Kritik kommuniziert – dem entgegenzuwirken, bleibt eine schwierige Herausforderung, umso mehr, als Antisemitismus auch "in der Mitte" der Gesellschaft existiert.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial (Sabine Klingelhöfer)

    "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen ..." - Essay (Philipp Schwenke)

    Ideologische Erscheinungsformen des Antisemitismus (Armin Pfahl-Traughber)

    Antisemitismus in Deutschland und Europa (Andreas Zick / Beate Küpper)

    Organisierte Antisemiten (Rainer Erb)

    Fremdenfeindliche Täter (Klaus Wahl)

    Eine Pädagogik gegen Antisemitismus (Stephan Bundschuh)


    Religion in der Gesellschaft - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 6/2007)

    Über Jahrzehnte befanden sich Glaube und Religion in der Defensive. Das öffentliche Reden über Gott war "out". Spätestens seit Herbert Grönemeyers neuestem Song haben es alle gemerkt: Religion und Gott gehören wieder zum Mainstream der Gesellschaft. Vom Absterben der Religion spricht niemand mehr, obwohl sich religiöse Vorstellungen gesellschaftlich sehr unterschiedlich artikulieren. Große Unterschiede bestehen zum Beispiel zwischen den USA und Europa. Nordamerika gilt geradezu als "religiöser" Kontinent; die Europäer erscheinen so gesehen als völlig säkularisiert. Aber auch Europa erlebt – wenn auch zögerlich – eine genuine Renaissance der Religion. Gleichwohl schwindet die Bindung der Menschen an religiöse Institutionen, insbesondere an die großen Kirchen. Wie wichtig die Bindekraft der Religion für eine demokratisch verfasste Gesellschaft ist, hat der ehemalige Bundesverfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde so formuliert: Der freiheitliche, säkularisierte
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial (Ludwig Watzal)

    Krieg der Religionen? (Mathias Hildebrandt)

    Religionen in Konflikten - eine Herausforderung für die Friedenspolitik (Andreas Hasenclever / Alexander De Juan)

    Die Zivilisierung der Religionen als Ziel staatlicher Religionspolitik? (Rolf Schieder)

    Die Christliche Rechte in den USA (Manfred Brocker)

    Politische Ethik im Christentum (Rudolf Uertz)


    Werte & Religion: Der blaue Stuhl

    In diesem Video-Podcast erzählen junge Menschen sehr offen von ihren Wertvorstellungen und ihrem Glauben oder ihrer Ablehnung von Religion.
    Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen


    Inhalt:

    Thema: Werte

    1. Was sind eigentlich Werte?
    2. Treue?
    3. Nächstenliebe?
    4. Verantwortung und Pflichten?
    5. Für die Eltern sorgen?

    Thema: Religion

    1. Was bedeutet Glauben und Kirche?
    2. Zweifel am Glauben?
    3. Warum und woran glaube ich?
    4. Glauben im Leben?
    5. Und andere Religionen?
    6. Partnerwahl und Religion?


    Jüdisches Leben in Baden-Württemberg - Politik & Unterricht Heft 2/1999

    Der erste Baustein dieses Heftes zeigt, wie man den Besuch in einer Synagoge planen, vorbereiten und durchführen kann. Hilfestellung für die Spurensuche am Heimatort gibt der zweite Teil. Die Bilder und Texte, hier am Beispiel Haigerlochs, fordern dazu auf, an den jüdischen Spuren nicht achtlos vorüberzugehen, sondern sie zu entdecken und zu verstehen. Der dritte Baustein enthält viele Texte darüber, wie Juden heute in Deutschland leben.
    Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


    Inhalt:

    Vorwort des Herausgebers

     

    Geleitwort des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport

     

    Mitarbeit an diesem Heft

     

    Einleitung

     

    Baustein A: Besuch in einer Synagoge

    Jüdische Feste und Feiertage

     

    Baustein B: Spurensuche am Heimatort

    Ehemalige Synagogen, Gedenkstätten, Museen Jüdische Friedhöfe in Baden-Württemberg Sichtbare Zeugnisse jüdischen Lebens Geschichte der jüdischen Gemeinden in Baden, Württemberg und Hohenzollern

     

    Baustein C: Jüdisches Leben in Deutschland heute

    Jüdische Gemeinden in Baden und Württemberg 1925 Glossar

     

    Baustein D: Deutsch-Israelischer Schüleraustausch - ein Projektbericht

     

    AV-Medien zum Thema

    Texte und Materialien für Schülerinnen und Schüler


    Islam in Deutschland - Der Bürger im Staat Heft 4/2001

    Das Interesse für den Islam bei uns so hoch wie nie zuvor. Wir müssen feststellen, wie wenig wir über die Religion des Islam wissen, über seine Lehren und seine Entwicklung, seine verschiedenen Richtungen, die Organisationsformen, die sich deutlich von den christlichen Kirchen unterscheiden, speziell auch über die Gruppen und Gruppierungen bei uns, von denen wir nur selten wissen, wie sie einzustufen, wie zu bewerten sind. Mit dieser Ausgabe werden die wesentlichen Züge des Islam aufgezeigt und damit zusammenhängende Themen und Probleme in unserer Gesellschaft aufgegriffen.
    Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


    Inhalt:

    Vorwort

     

     

    Heinz Halm

    Was ist Islam und wer ist Muslim? Die Glaubensrichtung des Islam

     

    Wiebke Walther

    Islam - Grundlageninformation, Historische Daten

     

    Peter Heine

    Die Rolle von Imam und Organisation im Islam

     

    Hartmut Bobzin

    Wie tolerant ist der Islam

     

    Oliver Schlumberger

    Sind Islam und Demokratie vereinbar

     

    Wiebke Walther

    Die Stellung der Frau im Islam

     

    Ursula Spuler-Stegemann

    Muslime in Deutschland

    Organisation und Gruppierungen

     

    Werner Schiffauer

    Auf der Suche nach Anerkennung im Spagat zwischen den Kulturen

     

    Mathias Rohe

    Islam und deutsche Rechtsordnung

     

    Havva Engin

    Islamischer Religionsunterricht an deutschen Schulen

    Eine Bestandsaufnahme

     

    Fachkonferenz Publikationen der Zentralen für politische Bildung

    Publikationen in der Mediengesellschaft - Ein Positionspapier

     

    Das politische Buch


    Wie christlich ist das Abendland? - Themenblätter im Unterricht 58/2006

    PDF-Version der Themenblätter aus der Reihe "Themenblätter im Unterricht"
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Anmerkungen für die Lehrkraft

     

    Doppelseitiges Arbeitsblatt im Abreißblock (27 Stück)

    zum Thema: WIE CHRISTLICH IST DAS ABENDLAND?

     

    Literaturhinweise

     

    Internetadressen


    Jüdische Kultur und Geschichte

    In groben Strichen versucht die Publikation aufzuklären und Mißverständnisse auszuräumen. In aller Kürze soll ein möglichst objektives Bild von der Religion und der Geschichte der Juden vermittelt werden. Es ist ein Angebot, mehr oder weniger unterbewußt vorhandene Reste von Vorurteilen durch Wissen zu ersetzen.
    Anbieter: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Peter Ortag

     

    Jüdische Kultur und Geschichte

    Ein Überblick

     

    Inhaltsverzeichnis

     

    Vorwort

    Danksagung/Hinweise für den Leser

     

    A Religiöse Grundlagen

    I. Judentum - was ist das?

     

    II. Jüdischer Glaube in Vergangenheit und Gegenwart

    1. Zur historischen Entwicklung der Religion

    2. Religiöse Grundlagen

    3. Jüdisches Leben – jüdischer Ritus im Alltag

    4. Zur Rolle der Frau im Judentum

     

    III. Sprache, Schrifttum und Kultus

    1. Hebräisch

    2. Tora und Bibel

    3. Der Talmud

    4. Die Synagoge

    5. Der jüdische Kalender

     

    B Jüdische Geschichte

    I. Altisraelitische und frühjüdische Geschichte

    1. Die Frühgeschichte Alt-Israels

    2. Das Reich des Königs David

    3. Die Königreiche Juda und Israel

    4. Unter Persern und Griechen

    5. Die Herrschaft der Makkabäer

    6. Die Herodeier

    7. Die Jüdischen Kriege

    8. Die Frühzeit des Exils in Vorderasien

     

    II. Juden im Mittelalter

    1. Juden und Christen

    2. Die Kreuzzüge

    3. Auf der Iberischen Halbinsel

    4. England und Frankreich

    5. Juden in Deutschland

    6. In der Welt des Islam

     

    III. Judentum und Neuzeit

    1. Das Zeitalter der Reformation

    2. Aufklärung und Emanzipation

    3. Im Spannungsfeld des Antisemitismus

    4. Von Osteuropa nach Übersee

    5. Zwischen den Weltkriegen

    6. Der Holocaust

    7. Juden im Nachkriegsdeutschland

    8. Zwei Welten - Juden in der UdSSR und in den USA

     

    IV. Der Staat Israel

    1. Der Staat Israel (Medinat Israel) - Statistisches

    2. Geschichte

     

    Quellen- und Literaturverzeichnis

     

     


    Wer weiß? - Glauben - Jugendmagazin fluter 13/2004

    fluter beleuchtet in seiner neuen Ausgabe das Thema "Glauben": Was glauben Jugendliche im Irak? Wie leben jüdische Jugendliche in Berlin? Und was glaubt eigentlich jemand, der nicht glaubt? fluter wirft einen Blick auf den Irak und die USA, auf die Philippinen und in den Osten Deutschlands, wo ein Pastor in einer kleinen Gemeinde vor großen Aufgaben steht. Im fluter-Interview erklärt Friedrich-Wilhelm Graf, was es mit dem Markt der Religionen auf sich hat, und der amerikanische Theologe Bruce Lincoln spricht über das Phänomen Religion in den USA.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Straßenbild

    Grenzschutz

    Hamburger Schule

    Stabilitätspakt

    Wegbeschreibung

    Nachtwache

    Eigenbedarf

    Teilmengen

    Deutungshoheit

    Sündenfall

    Reifezeugnis

    Landpartie

    Marktanalyse

    Himmelsstürmer (Impressum)

    Messegelände

    Bestseller

    Kultstars 

    Endeffekt


    Parallelgesellschaften? - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1-2/2006)

    Die Idee der multikulturellen Gesellschaft ist in Verruf geraten. Dazu hat unter anderem die im vergangenen Jahr in den Medien geführte Diskussion um "Parallelgesellschaften" beigetragen. "Zwangsheiraten", "Ehrenmorde" und andere, auch terroristische Gewaltverbrechen, in die Migranten involviert waren, lieferten den Anlass dafür. Es ging und geht dabei vor allem um die größte, die türkisch dominierte muslimische Minderheitengruppe in Deutschland. Mit "Parallelgesellschaften" wird in der öffentlichen Debatte die Vorstellung von ethnisch homogenen Bevölkerungsgruppen verbunden, die sich räumlich, sozial und kulturell von der Mehrheitsgesellschaft abschotten. Der Begriff impliziert zugleich massive Kritik an der Lebensweise von Migrantinnen und Migranten und enthält die Forderung nach kultureller Assimilation. Die Ursache für den freiwilligen oder unfreiwilligen Rückzug aus der Mehrheitsgesellschaft liegt nach Ergebnissen der Migrationsforschung in einer mangelhaften oder verfehlten
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial

     

    Abschottung von Muslimen

    durch generalisierte Islamkritik?

     

    Soziale Netzwerke türkischer Migrantinnen und Migranten

     

    Parallelgesellschaft und ethnische Schichtung

     

    Die muslimische Frau in der Moderne

     

    Türkische Bräute und die Migrationsdebatte

    in Deutschland


    Religion und Gesellschaft - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 7/2005)

    Die Wiederkehr der Weltreligionen als Akteure in der internationalen Politik ist nicht länger zu übersehen. Sie haben inzwischen einen politischen Stellenwert erlangt, den sich im säkularisierten Westen kaum mehr jemand so recht vorstellen konnte. Die Macht, die von den Religionen ausgeht, konkretisiert sich auch in den (Glaubens-) Konflikten der Weltpolitik. Diese haben inzwischen globale Dimensionen angenommen; keine Religionsgemeinschaft ist davon unberührt geblieben. Großen Schaden nehmen die Religionsgemeinschaften durch die Politisierung ihrer Glaubensinhalte. Dafür ist ein religiöser Fundamentalismus verantwortlich, der sich im Allgemeinen gegen die westliche Moderne wendet. Die Autoren dieser Beilage greifen diese und weitere Aspekte von Religion und Gesellschaft auf.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Editorial

     

    Religionen und Globalisierung - Essay

     

    Der Vatikan als Global Player

     

    Katholizismus und Demokratie

     

    Der Islam in der Weltpolitik

     

    Die theo-konservative Politik Amerikas

     


    Die multireligiöse Stadt - Polis Nr. 40 / 2004

    Die Tagung "Die multireligiöse Stadt. Religion, Migration und urbane Identität", die am 6. März 2004 im Dominikanerkloster in Frankfurt am Main stattfand, war bereits die zweite Tagung, die das Amt für multikulturelle Angelegenheiten, die Evangelische Stadtakademie, das Bildungswerk der katholischen Erwachsenenbildung und die Landeszentrale für politische Bildung zur Thematik "Religion und Migration" angeboten haben. Bereits im November 2002 stand die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Bedeutung vom Glauben in der Migration im Vordergrund. Auf dieser Tagung interessierte vor allem die Frage, wie viel Religion eine Stadt verträgt und wie viele Religionen der Einzelne verträgt. Die Vorgeschichte, Erfahrung und Persönlichkeit eines Jeden spielen dabei eine Rolle. Die vorliegende Publikation dokumentiert die Veranstaltung.
    Anbieter: Hessische Landeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Inhalt

    Vorwort: Mechtild M. Jansen

     

    Grußworte

    Stadtrat Dr. Albrecht Magen

     

    Pfarrer Christian Schwindt

     

    Einleitung

    Mechtild M. Jansen / Susanna Keval:

    Die multireligiöse Stadt. Religion, Migration und urbane Identität.

     

    Vorträge

    Martin Baumann:

    Kirche, Moschee, Synagoge – eine Stadt verträgt viele Religionen.

     

    Martin Herz:

    Wie viel Religiosität verträgt das Individuum?

     

    Shahid N. Sadiq:

    Wie schlägt sich Multireligiosität im Stadtbild nieder?

     

    Die Arbeitsgruppen – Impulsreferate und Berichte

    Die verborgene Tradition. Was können die Religionen an Wissen für eine

    demokratische Gesellschaft bieten? Andreas Ackermann / Lutz Lemhöfer

     

    Welche Begegnungsmöglichkeiten haben Frauen in einer

    multireligiösen Stadt? Neval Gültekin / Angela Kleiner

     

    Religion in der zweiten und dritten Generation. Sven Sauter / Matthias Trautsch

    Religiöse Erziehung im Spannungsfeld von Familie und Gesellschaft.

    Robert Nandkisore / Johannes Borgetto

     

    Religion, Migration und Alter. Semiray Altuner / Wiebke Rannenberg

     

    Interreligiöse Feier unter Mitwirkung der Zuwanderergemeinden

     

    Autorenverzeichnis

     


    Religion und Migration - Die Bedeutung vom Glauben in der Migration - Polis Nr. 38 / 2002

    "Religion und Migration" war der Titel einer Fachtagung, die das Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main, die Evangelische Stadtakademie Frankfurt am Main, das Bildungswerk der Katholischen Erwachsenenbildung Frankfurt am Main und die Hessische Landeszentrale für politische Bildung am 1. und 2. November 2002 in der Heiliggeistkirche des Frankfurter Dominikanerklosters veranstalteten. Die vorliegende Publikation ist eine Dokumentation dieser Fachtagung.
    Anbieter: Hessische Landeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Vorwort: Mechtild M. Jansen

     

     

    Grußworte:

    - Stadtrat Dr. Albrecht Magen

    - Jean Claude Diallo

     

     

    Mechtild M. Jansen: Einleitung

     

     

    Stefan Rech: Frankfurt am Main als Beispiel für eine multireligiöse Stadt

     

    Karsten Lehmann: Religion und Integration. Spezifika der politischen Debatte und Perspektiven der Forschung

     

    Podiumsgespräch:

    Biografie und Identität. Persönliche Erfahrungsberichte.

    TeilnehmerInnen:

    Rina Otterbach, Lehrerin an der Jüdischen Oberschule Berlin

    Giovanni di Florian, katholischer Seelsorger, Frankfurt am Main

    Dr. Mounira Daoud-Harms, pädagogische Mitarbeiterin am HeLP, Frankfurt am Main

    Tich Thien Son, buddhistischer Mönch, Zenlehrer, Frankfurt am Main

     

    Die Bedeutung von Religion in der Migration.

    Theoretische und empirische Reflexionen am Beispiel von

    - Biographien (Dr. Susanna Keval)

    - türkischen Frauen unterschiedlicher Generationen (Dr. Nevâl Gültekin)

    - der russisch-jüdischen Zuwanderung (Dalia Moneta)

    Dietmar Will: Unruhige Geschwister - bereichernde Gäste.

    Integration - wo und wie fängt sie an?

     

    Podiumsgespräch:

    Glauben in Frankfurt. VertreterInnen einzelner Gemeinden

    stellen sich und ihre Gemeinden vor.

    TeilnehmerInnen:

    Franjo Akmazda, Kroatische Gemeinde

    Ünal Kaymakci, Verein der Hazrat Fatima Moschee e.V.

    Ghebrehiwet Kidane, Orthodoxe Gemeinde eritreischer Flüchtlinge

    Dr. Hüseyin Kurt, Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. Merkez Moschee

    Han-Na Lee, Koreanische Evangelische Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet

    Elina Oldenbourg, Finnische Gemeinde

    Dr. Smritindu Roy, Rhein-Main-Bengali Cultural Association e.V.

     

    Interreligiöse Feier

     

     

    Autorenverzeichnis

     


    Esoterik und New Age - Polis Nr. 20

    Phänomene wie Esoterik und das im New Age begründete neue Denken werden seit einigen Jahren in vielen gesellschaftlichen Bereichen geradezu als Allheilmittel gegen das Unbehagen an der Moderne angesehen. Der vorliegende POLIS-Band ist das Ergebnis einer Fachtagung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Gesamt-Volkshochschule Kassel, dessen Hauptanliegen es ist, Strategien zu entwickeln, um dieser verhängnisvollen Renaissance der „Irrationalität“ zu begegnen.
    Anbieter: Hessische Landeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Herausforderungen an die Jugend- und Erwachsenenbildung

     

    VORWORT

     

    Esoterik - eine historische Betrachtung

     

    Literaturverzeichnis

     

    Die Bedeutung des Irrationalen in der Politik.

     

    Zum Wiederaufleben des Fundamentalismus

     

    Erscheinungsformen des modernen Fundamentalismus

     

    Lebensweltlicher, kultureller, ethnischer und politischer Fundamentalismus

     

    Fundamentalismus als Fortschrittskritik

     

    Literatur

     

     

    Moderner Okkultismus zwischen Glauben und Wissen

     

    Geschichtliches: Vom Vernunftglauben zum Okkultglauben

     

    2. Zur aktuellen Verbreitung des Okkultismus

     

    3. Wahrnehmung und Deutung. Zur Abgrenzung von Religion, Magie, Wissenschaft und Okkultismus

     

     

    Die Autoren

     


    Muslime in Europa - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 20/2005)

    Etwa 15 Millionen Bürgerinnen und Bürger muslimischen Glaubens leben in der Europäischen Union. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an die Gesellschaften. Dass zwischen der Religion und islamistischer Ideologie unterschieden werden muss, ist eine Binsenweisheit. Doch was ist gemeint, wenn von "dem" Islam gesprochen wird? Wen vertreten die Dachverbände der organisierten Muslime? Gibt es einen säkularen "Euro-Islam"? Zur "Einbürgerung des Islams" gehören ein staatlicher, in der Landessprache abgehaltener islamischer Religionsunterricht und die Ausbildung von muslimischen Theologen an Universitäten. Andererseits muss staatlicherseits die Bereitschaft der Muslime zur Integration vorausgesetzt werden können. Im Juni 2004 ist unter Mitwirkung der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin die Muslimische Akademie gegründet worden, um die Partizipation von Muslimen zu fördern und ein unabhängiges Forum für den inter- und intrareligiösen Dialog anzubieten.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

     

    Editorial

     

    Die Einbürgerung des Islams – Essay

     

    Zwischen Laizismus und Scharia: Muslime in Europa

     

    Europas neue muslimische Elite

     

    Der Islam in deutschen Medien

     


    Feste der Religionen

    Religiöse Feste und Gedenktage können in jahreszyklische Feste einerseits und am Lebenslauf des Einzelnen orientierte Feiern andererseits unterteilt werden. Einige Feste, wie beispielsweise das christliche Osterfest, verweisen auf heilsgeschichtliche Ereignisse einer Religion, die durch Ritus und Kultus in der Gemeinschaft wiederholt werden. Feste und Gedenktage sind lebendiger Ausdruck von Religionen und Kulturen. Sie heben den einzelnen Menschen aus dem Alltag heraus und setzen zum Teil auch übliche Verhaltenscodizes außer Kraft. Man findet auf diesen Seiten Kurzbeschreibungen ausgewählter religiöser Feste, lebensbegleitende biographische Feste sowie Linksammlungen zu den Bereichen afrikanische und asiatische Feste. Ein interkultureller Festkalender für das laufende Jahr, der ständig erweitert wird, enthält Daten weltweiter religiöser Feste.
    Anbieter: Feste der Religionen

    Islamismus - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 3-4/2002)

    Die Terroranschläge des 11. September in den USA haben "den Islam" als Weltreligion zu Unrecht ins Zwielicht gebracht. Die eigentliche Herausforderung für die westlichen Zivilgesellschaften stellt jedoch der politische Islam, der Islamismus dar; mit ihm muss die Auseinandersetzung geführt werden. Ihn pauschal mit Terrorismus gleichzusetzen führt in die Irre. Zu unterschiedlich ist sein jeweiliger sozialer und politischer Nährboden. Militärische Mittel allein sind zu seiner Bekämpfung allerdings nicht hinreichend. Differenzierung tut allenthalben Not, und klare Maßstäbe im Umgang mit dem Islamismus und seinen terroristischen Varianten sind erforderlich. Mit diesen und weiteren Aspekten des Islam als Religion und politisches Instrument setzen sich die Autoren in dieser Beilage auseinander.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

     

    Editorial

     

    Mohssen Massarrat

    Der 11. September: Neues Feindbild Islam?

    Anmerkungen über tief greifende Konfliktstrukturen

     

    Albrecht Metzger

    Die vielen Gesichter des Islamismus

     

    Dawud Gholamasad

    Einige Thesen zum Islamismus als globaler Herausforderung

     

    Uwe Halbach

    Islam und islamistische Bewegungen in Zentralasien

     

    Andreas Rieck

    Der politische Kurswechsel in Pakistan

     

    Renate Kreile

    Die Taliban und die Frauenfrage - eine historisch strukturelle Perspektive

     

     

    Nächste Ausgabe

     


    Der Islam als politischer Faktor

    Diese Publikation gibt einleitend eine Bewertung des Islam als politischen Faktor und behandelt dann in 6 Kapiteln den Islam zur Zeit Mohammeds, die fünf Säulen des Islam, "Fatalismus" und menschliche Ordnung, die Zeit nach Mohammed, die unterschiedlichen Gruppierungen innerhalb des Islam und die Ethik des Islam.
    Anbieter: Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

     

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort zur 4. Auflage

     

    Einführung

     

    1.1 Religiöser Fundamentalismus und Kampf der Kulturen

     

    1.2 Der Islam als Herausforderung Europas

     

    1.3 Das islamische Selbstverständnis

     

    2 Der Islam zur Zeit Mohammeds

     

    2.1 Der Koran als Offenbarung

     

    2.1.1 Die Offenbarungsgeschichte

     

    2.1.2 Gott als Autor des Koran

     

    2.1.3 Islamische Textkritik

     

    2.2 Monotheismus und Ethik

     

    2.2.1 Mohammeds Predigt in Mekka

     

    2.2.2 Mohammeds Predigt in Medina

     

    2.2.3 Die Abrogationsproblematik

     

    2.2.4 Die Problematik der konkreten Verordnungen

     

    2.2.5 Gerechtigkeit

     

    3 Die fünf Säulen des Islam

     

    3.1 Die Bekenntnisformel (shahada)

     

    3.2 Das Gebet (‚alat

     

    3.3 Zakat

     

    3.4 Das Fasten im Monat Ramadan

     

    3.5 Die Wallfahrt nach Mekka

     

    3.6 Exkurs: Der Djihad

     

    4 „Fatalismus“ und menschliche Ordnung

     

    4.1 Gottes Allmacht und menschliche Handlungsfreiheit

     

    4.2 Zur Anthropologie

     

    5 Die Zeit nach Mohammed

     

    5.1 Die geographische Ausbreitung

     

    5.2 Probleme um die Nachfolge Mohammeds

     

    5.3 Kalifat und Führungsprinzip

     

    6 Unterschiedliche Gruppierungen innerhalb des Islam

     

    6.1 Rechtsschulen und ihre Institutionen

     

    6.2 Die Wahhabiten

     

    6.3 Die Bruderschaften

     

    6.4 Die Schiiten

     

    6.4.1 Die Anfänge

     

    6.4.2 Die Trauerfeierlichkeiten im Monat Muharram

     

    6.4.3 Die Imame und erste Spaltungen in der Schia

     

    6.4.4 Der Mahdiglaube

     

    6.4.5 Dualistisches Gedankengut

     

    6.4.6 Die Verheimlichung des religiösen Bekenntnisses

     

    7 Die Ethik des Islam

     

    7.1 Die Ideale der Erziehung des Einzelnen

     

    7.2 Das Verhältnis der Geschlechter untereinander

     

    7.3 Die islamische Wirtschaftsordnung

     

    7.4 Das islamische Strafrecht

     

    7.5 Demokratie und Menschenrechte

    (einschließlich des Umganges mit Nichtmuslimen)

     

    7.6 Das Leben von Muslimen in nicht-islamischen Ländern

     

    8 Ergebnis und Ausblick

     

    8.1 Das Festhalten an der Scharia

     

    8.2 Der Koran als absoluter Maßstab

     

    8.3 Ewig Gültiges und zeitlich Bedingtes im Koran

     

    8.4 Die Rückkehr zur mekkanischen Botschaft

     

    8.5 Ein weltlicher Staat

     

     

    Verfassernotiz

     



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    Werte & Religion

     

    In diesem Video-Podcast erzählen junge Menschen sehr offen von ihren Wertvorstellungen und ihrem Glauben oder ihrer Ablehnung von Religion.