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Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

AfD, Pegida & Co

Populismus in Deutschland und Europa

Banner AfD und Pegida

Im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise erfahren populistische Bewegungen und Parteien immer stärkeren Zulauf. Auch ein deutlicher Anstieg rechtsextremener Strömungen im Lande ist erkennbar. Ein Großteil der Anhänger PEGIDAs gibt an, die AfD zu wählen, welche mittlerweile in der Hälfte der Bundesländer im Landtag vertreten ist, was den etablierten Parteien Sorge bereitet. Doch das Auftreten dieser Bewegungen kann auch als Chance für Politik und Demokratie betrachtet werden, die Wahlbeteiligung steigt, ein günstiger Augenblick, um kritische Bürger für politische Debatten zu gewinnen.

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Seit Oktober 2014 gehen die Anhänger von Pegida - "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" - nach wie vor montags auf die Straße, um ihrer Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen. Die Pegida-Bewegung ist insgesamt recht heterogen, ihre Anhänger entstammen verschiedenen sozialen Schichten und Milieus und geben unterschiedliche Motive an, wogegen bzw. wofür sie demonstrieren. Da die größten Teilnehmerzahlen in Dresden und Leipzig zu verzeichnen sind, kann man bei Pegida von einer hauptsächlich ostdeutschen Bewegung sprechen. Es gibt zwar auch Pegida-Ableger im Westen, die jedoch einen geringeren Zulauf haben.

Bundesweit erfährt die 2013 neu gegründete Partei AfD Alternative für Deutschland im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise immer stärkeren Zulauf. Jüngste Studien haben gezeigt, daß ein Großteil der Pegida-Anhänger die AfD wählt. Bei den Landtagswahlen im März 2016 erzielte die AfD beträchtliche Erfolge und ist nun in jedem zweiten Landtag vertreten. Und auch rechtsextreme Strömungen profitieren von der flüchtlingsfeindlichen Stimmung und treten immer aktiver in Aktion. 

 

Was sind die Gründe, weshalb die Anhänger von Pegida und AfD auf die Straße gehen? Sie geben an, insgesamt unzufrieden mit der Politik und dem Funktionieren der Demokratie zu sein. Sie fühlen sich mit ihren Anliegen nicht mehr repräsentiert und möchten sich entsprechend Gehör verschaffen. Insbesondere sind sie unzufrieden mit der derzeitigen Einwanderungs-, Flüchtlings-, und Asylpolitik, auch rechtspopulistische und fremdenfeindliche Parolen sind auf ihren Bannern zu lesen. Viele treibt eine grundsätzliche Angst vor einer Überfremdung der Gesellschaft um, manche vor einer in ihren Augen zunehmenden Islamisierung im Besonderen. Aber auch eine generelle Unsicherheit angesichts der Zukunft spielt eine Rolle, finanzielle Ängste und Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz, um die Rente vermischen sich mit Sorgen um Auswirkungen der weltweiten Krisen und Konflikte vor Ort.

 

Problemtisch ist, dass sich zu den populistischen auch mehr und mehr rechtsextreme Bewegungen gesellen.  So nutzen rechtsextreme Parteien die Chance, ihre fremdenfeindlichen Ansichten zu verbreiten und zu untermauern.

Betrachtet man die im vergangenen Jahr steigende Anzahl an Übergriffen auf Flüchtlinge, Migranten und deren Unterkünfte, zeigt sich, dass mit dem Erstarken von Pegida und AfD in Deutschland insgesamt ein fremdenfeindliches Klima geschürt wurde.

Dem entgegen stellen sich überall im Land Gegen-Initiativen, welche sich für ein buntes, weltoffenes Deutschland stark machen und der steigenden Zahl an Kriegsflüchtlingen im Sinne einer offenen Willkommenskultur aufgeschlossen gegenüber stehen.

Die Frage ist, wie Politik und Gesellschaft weiterhin auf Pegida, AfD und ähnliche Bewegungen reagieren wird. Das Spektrum ist breit und geht von Ausgrenzen oder Ignorieren bis hin zur Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den Anhängern.
Auch die Politische Bildung sieht sich in der Pflicht zu reagieren.  Sei es, indem sie in erster Linie eine Plattform für einen Dialog bietet, sei es, dass sie sich gegen die vorherrschenden fremdenfeindlichen Strömungen engagiert und konkrete Programme entgegen setzt.

Es bleibt zu hoffen, dass in der Debatte um Pegida, AfD und den Folgen Politik und Gesellschaft die Chance zur Auseinandersetzung nutzen. Wird es gelingen, diese Wutbürger wieder für die Demokratie zu gewinnen?

AfD, Pegida & Co - Populismus in Deutschland und Europa

Populismus-Tagung :"Wut, Protest und Volkes Wille"
"Lügenpresse", "Islamisierung" und "entfremdete Politiker" - Unzufriedenheit und Wut werden auf vielen Ebenen artikuliert. Schnell ist dann von Populismus die Rede… doch was heißt das? Antworten suchte und fand die Konferenz am 25. und 26. April 2016 in Kassel. Eine Veranstaltungsdokumentation mit Text- und Videobeiträgen.
(Bundeszentrale und Landeszentralen für politische Bildung)

Populismus-Tagung: Wie umgehen mit rechtsgerichteten Parteien?
Soll man mit rechtspopulistischen Parteien das Gespräch suchen oder sie ausgrenzen? Das war nur eine der Fragen, die auf der Tagung "Wut, Protest und Volkes Wille?" in Berlin debattiert wurden. Ein weiteres Thema: Durch die sozialen Medien nimmt nicht nur die Hetze gegen Minderheiten zu, auch Volksparteien argumentieren immer öfter populistisch.
(Deutschlandfunk, 28.4.2016)

"Populismus ist eine Reaktion auf Modernisierungsprozesse"
Der Bonner Politikwissenschaftler Frank Decker erklärt im Interview die Feindbilder und Erfolgsstrategien von Populisten und wirft einen Blick auf die Entwicklung in Deutschland und Europa.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Populismus
Ist Populismus per se eine Gefahr für demokratische Systeme oder weist er - einem Seismografen gleich - auf vernachlässigte Probleme hin. Es gilt, eine Debattenkultur zu etablieren, in der alle Herausforderungen und Probleme in einer Gesellschaft zwar benannt werden können, dies aber unaufgeregt und differenziert statt diffamierend und verkürzt.
Aus Politik und Zeitgeschichte APuZ 5-6/2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Rechtspopulismus
Europaskepsis und Islamfeindlichkeit verbinden eine bunte Mischung von Rechtsaußenparteien in Europa. Zum Spektrum gehören rechtsextreme Parteien genauso wie Gruppierungen, die mit populistischen Äußerungen auf sich aufmerksam machen wollen.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Völkischer Nationalismus und Rechtspopulismus
Der Völkische Nationalismus ist, so unsere These, im Kern populistisch, wenn man von dem ausgeht, was von Butterwegge als Kennzeichen des Populismus ausgemacht wird, nämlich die Opposition Volk vs. Elite. Diese ist generell Bestandteil eines völkischen Nationalismus, ob er nun von der NPD vertreten wird oder etwa von der AfD.
Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung, AK Rechts

Populismus - Diagnosen zu einem Phänomen
"Angst ist der einzige sichere Ratgeber, den das Land überhaupt hat": Was geschieht, wenn platte Populismusparolen verfangen? Sind sie, indem sie diffuse Ängste und Ressentiments fördern, mitverantwortlich für ein aggressiveres gesellschaftliches Klima, vielleicht sogar für lange nicht gekannte Dammbrüche zur Gewalt?
Politische Meinung, 539/2016
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Österreich - Was die FPÖ erfolgreich macht
Der Erfolg der Freiheitlichen Partei Österreichs war aus deutscher Sicht lange Zeit unverständlich. Inzwischen hat es hier mit der AfD eine vergleichbare Partei in die Parlamente geschafft. Doch die Basis der FPÖ ist immer noch viel größer - auch wegen der langen Tradition der Partei.
(Deutschlandfunk, 21.09.2016)

Wir sind selbst Schuld am Rechtsruck!
Europa braucht ein neues Design, damit sich die Geschichte der Nationalismen nicht wiederholt.
Dass die Bürger unzufrieden mit dem heutigen Bauplan der EU sind, zeigen aktuelle Entwicklungen wie Brexit, Flüchtlingskrise, TTIP oder eben jenes knappe Wahlergebnis vom letzten Wochenende. Deshalb müsse der Bürger dringend seine Selbstbestimmung wiedererlangen.
(The European, 2.6.2016)

Rechtsnationale in Europa - der Überblick
Fast überall in Europa gewinnen rechtsnationalistische Parteien Wahlen. Und sie wollen überall das Gleiche: Ausländer raus, Grenzen dichtmachen, weg mit dem Euro, manchmal fordern sie auch das Ende der Europäischen Union. Eine Interaktive Europa-Karte gibt einen Überblick über die einzelnen Länder.
(Spiegel)

So haben wir uns die Willkommenskultur nicht vorgestellt!
Der aktuelle Populismus zeigt sich als Vorbote einer politisch-kulturellen Umschichtung.
Das, wovon die AfD und der Front National, PiS und die Schwedendemokraten nur Symptome sind, gleicht einem Magma, das weithin unter den europäischen Staaten brodelt. Zu dessen Ursachen gehören Unzufriedenheit mit dem Funktionieren des für Recht und Ordnung zuständigen Staates beziehungsweise seiner Demokratie; die Ablehnung ungesteuerter Einwanderung; Sorgen wegen einwanderungsbedingter Verteilungskonflikte; Ablehnung von Kulturwandel; etc.
(The European, 9.5.2016)

"Es wird zu sehr auf Verteufelung der AfD gesetzt"
Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, sieht das Auftreten der Rechtspopulisten auch als Chance für die etablierte Politik. Er hält dem Phänomen AfD zugute, dass die Wahlbeteiligung steigt. Ein günstiger Augenblick, um kritische Bürger für politische Debatten zu gewinnen. Gleichzeitig warnt er aber davor, einfache Antworten auf einfache Fragen zu versprechen.
(Welt, 27.4.2016)

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Präsidentenwahl in Österreich: Warnschuss für die Volksparteien
Die rechtspopulistische FPÖ hat bei den Wahlen in Österreich triumphiert. Ein Signal, das auch in Deutschland verstanden werden sollte.
(Huffington Post, 24.4.2016)

Die Schmerzgrenze verschiebt sich
Die AfD nähert sich anderen europäischen Rechtspopulisten an. Vor einiger Zeit distanzierte sich die Partei noch eher von FPÖ und Front National. Was steckt dahinter?
(FAZ, 10.4.2016)

Was tun gegen Rechtspopulisten? Europäische Erfahrungen
Rechts- und Nationalpopulismus ist in Europa kein neues Phänomen. Deutschland ist umgeben von Ländern, in denen rechts- und nationalpopulistische Parteien seit Jahren etabliert sind. In Deutschland ist mit der AfD eine rechtspopulistische Partei auf dem Vormarsch. In der Auseinandersetzung mit rechts- und nationalpopulistischen Parteien gibt es kein Patentrezept. Die besten Mittel gegen rechte Populisten sind die offene Auseinandersetzung mit ihnen und problemlösende Politik.
(KAS, 5.4.2016)

Sprache von Pegida und AfD - Das Wörterbuch der Neuesten Rechten
Aus welchen Wörtern Pegida und AfD Kampfbegriffe machen. Einige Begriffe haben klaren Signalcharakter, manche wirken unverfänglich, andere wieder schillern vieldeutig. Nicht jeder, der einen dieser Begriffe verwendet, ist automatisch „rechts“. Es ist sehr viel komplizierter. Und genau das sorgt für Verwirrung. Ein Klärungsversuch.
(FAZ, 6.4.2016)

AfD und Pegida: Was in Deutschland auf dem Spiel steht
Wie mit den "besorgten Bürgern" umgehen? Zuhören, ja. Aber auch fragen: Was für ein Land wollt ihr? Was habt ihr gegen das Grundgesetz? Die Antworten sind entscheidend.
(Zeit, 21.3.2016)

"Pegida und AfD sind dasselbe"
Wer für Pegida marschiert, wählt offenbar auch AfD: Die Alternative für Deutschland wird laut einer neuen Studie bei Anhängern der Protestbewegung immer beliebter. Den Rechtspopulisten gelinge so die Ausbreitung in ganz Deutschland.
(FAZ, 25.2.2016)

"Pegida und AfD machen rechtsextremes Potenzial in Deutschland sichtbarer"
"In den letzten Monaten ist die Zahl rechtsextremer Gewalttaten bundesweit explodiert", sagt der Soziologe Matthias Quent an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Forscher für Rechtsextremismus und Terrorismus sowie Radikalisierung und politischer Gewalt untersucht den lokalen Kontext von Rechtsextremismus. Der Hallenser Journalist Keven Nau traf den Rechtsextremismus-Experten zum Interview an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.
(Halle Spektrum, 26.10.2015)

Das Gebräu der politischen Krawall-Macher
Es kriselt gewaltig in der deutschen Gesellschaft: Zwischen “Refugees Welcome” und “Wir schaffen das!” auf der einen Seite und Pegida und AfD auf der anderen Seite, tut sich ein riesiger Graben auf, der unsere Gesellschaft vor eine nicht zu unterschätzende Zerreißprobe stellt.
(TheEuropean, 25.10.2015)

Die Allianz der Fremdenfeinde formiert sich
AfD, Pegida, NPD, Neonazis und rechte Kleinparteien verbünden sich im Kampf gegen Flüchtlinge. Die Allianz der Fremdenfeinde wird immer stärker - und bezieht immer häufiger unbescholtene Bürger ein.
(Die Welt, 12.10.2015)

Pegida regiert in Europa schon mit
Was in Deutschland bisher vor allem auf rechtspopulistischen Webseiten oder Pegida-Aufmärschen zur Abschreckung von Geflüchteten diskutiert wird, ist in manchen europäischen Ländern Regierungspolitik.
(Telepolis, 24.8.2015)

Suche nach Rezept gegen Rechtspopulismus
Ob Front National, Ukip, Lega Nord, FPÖ oder AfD: Rechtspopulistische Parteien gewinnen in Europa an Einfluss. Die Globalisierung im Zeichen des Neoliberalismus hat zu Krisen geführt - ist der Rechtspopulismus eine Reaktion darauf? Bei dieser Frage warten politikwissenschaftliche Analysen mit einem überraschenden Befund auf.
(Deutschlandfunk, 30.7.2015)

Extremismusforscher: Rechtspopulismus fördert Angriffe auf Flüchtlingsheime
Nicht nur von Rechtsterrorismus oder Rechtsextremismus geht eine Gefahr aus, sondern auch von Rechtspopulismus. Extremismusforscher warnt: das eine führt zum anderen. Das sehe man an den zunehmenden Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte.
(MIGAZIN, 22.7.2015)

AfD, Pegida...: Alter Wein in neuen Schläuchen?
Rechtspopulistische Bewegungen, Organisationen und Parteien haben in den letzten Jahren in der gesamten Europäischen Union an Zulauf und Bedeutung gewonnen. In der Bundesrepublik Deutschland zeigt sich dies in jüngster Zeit speziell im Entstehen von PEGIDA und AfD. Der Autor Luis Caballero wirft in folgendem Beitrag einen Blick auf die neuesten Entwicklungen im Rechtspopulismus, im Besonderen in Rheinland-Pfalz.
26.2.2015
(Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz)

Islamkritische Gruppen in Europa: "Pegida" - kein deutsches Phänomen
Die einen wollen verhindern, dass ihre Heimat islamisiert wird, die anderen, dass ihr Land noch mehr Flüchtlinge aufnimmt. Manche sind gar gegen die Gleichberechtigung der Frau. "Pegida" gibt es nicht nur in Deutschland. Anhänger der Bewegung organisieren sich auch anderen europäischen Ländern.
(Tagesschau, 19.1.2015)

Pegida und das Gespenst des Rechtspopulismus
Das Gespenst des Rechtspopulismus ist ein Wiedergänger, eine totgeglaubte Erscheinung, die wiederkehrt. Dies heißt aber nicht etwa, dass es lange Zeit gar nicht da gewesen wäre. Denn es war nie wirklich tot. Und es ist sich dessen ebenso wenig bewusst wie seiner unverhofften Wiederkehr in anderem Gewand. An dieser Stelle scheint es sinnvoll eine Einteilung in vier grobe Cluster des "Nazi-Seins" vorzunehmen, um deutlich zu machen, warum es AfD, PEGIDA und Co. so schwer fällt zu verstehen, was sie eigentlich sind.
(Journal EXIT-Deutschland, Christian Ernst Weißgerber)

Orientierung und Durchhaltevermögen: Rezepte gegen Populismus
In anderen europäischen Staaten sind sie längst gang und gäbe, jetzt erfahren auch in Deutschland populistische Bewegungen verstärkten Zulauf. Woher rührt diese Entwicklung und wie kann man ihr begegnen? Darüber diskutierten Experten auf Einladung der Bertelsmann Stiftung in Berlin.
(Bertelsmann Stiftung, 9.2.2015)

AfD und Pegida - Im politischen Spektrum festgekrallt
Protest, wie von AfD und Pegida, kommt von rechts wie von links, und bedient sich oft populistischer Methoden.
(Süddeutsche, 3.2.2015)

Pegida in Dresden -  Potential für eine rechtspopulistische Partei
In Dresden offenbart sich, dass in der deutschen Parteienlandschaft eine Position unbesetzt ist. Einen Anwärter darauf gibt es schon.
(FAZ, 20.1.2015)

Die Achse der Rechtspopulisten - Wie AfD und Pegida paktieren
Die AfD versucht seit Wochen, eine enge Allianz mit Pegida zu schmieden. Die CDU in Sachsen steht dabei nicht völlig abseits.
(Der Tagesspiegel, 28.1.2015)

"Fragile Mitte - Feindselige Zustände"
Die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt einen  Rückgang rechtsextremer Einstellungen bei gleichzeitiger Verlagerung in subtile Formen rechtsextremen und menschenfeindlichen Denkens sowie einen deutlicher Anstieg des Antisemitismus in den vergangenen Monaten.
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

AfD - eine Zukunftspartei?

AfD - Alternative für Deutschland
Nach ihrer Gründung im April 2013 gelang der AfD ein rascher Aufstieg. Zwar missglückte der Einzug in den Bundestag, aber bei der Europawahl und allen Landtagswahlen 2014 und 2015 erreichte sie Parlamentsmandate. Die Folgen der Eurokrise waren der zentrale Gründungsimpuls und nehmen im Programm breiten Raum ein. Daneben ist es von liberal-konservativen und national-konservativen Inhalten geprägt.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

AfD, Pegida und die Verschiebung der parteipolitischen Mitte
Auf der Landkarte des europäischen Rechtspopulismus war die Bundesrepublik Deutschland lange Zeit ein weißer Fleck. Zwar hat es auch hier seit Mitte der 1980er Jahre gelegentliche Wahlerfolge verschiedener rechtspopulistischer und rechtsextremer Gruppierungen gegeben. Diese blieben aber im Wesentlichen auf die regionale Ebene der Landtagswahlen beschränkt und führten nicht zur dauerhaften  Etablierung einer Rechtsaußenpartei im nationalen Rahmen. Mit dem Aufkommen der euro(pa)kritischen Alternative für Deutschland (AfD) änderte sich das.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Die "Alternative für Deutschland" und der Antisemitismus
Verbreitet Wolfgang Gedeon antisemitische Stereotypen und ist Antisemitismus in der AfD, sowohl in westlichen als auch in östlichen Landesverbänden, kein Hindernis für eine Politikerkarriere? Diesen Fragen widmet sich der Experte der Antisemitismusforschung Wolfgang Benz in seinem Beitrag.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

AfD
Die Einordnung der AfD in das Parteienspektrum ist aufgrund ihrer noch jungen Geschichte schwierig. Die Bewertungen in Wissenschaft und Medien reichen von liberal-konservativ bis rechtspopulistisch.
(Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)

Blog: AfD
Nach der Wahl ist vor dem Skandal; Gehört der Islam zu Deutschland?; (Keine) Alternative für Deutschland
(Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)

AfD
Die "Alternative für Deutschland", gegründet 2013, möchte eine demokratische, europa- und islamkritische Partei sein, die mit rechtspopulistischen Methoden nach Wähler_innen fischt. Der Flügelkampf zwischen dem nationalkonservativen und dem wirtschaftsliberalen Flügel entschied sich ab der zweiten Hälfte des Jahres 2015 in die rechte Richtung - zum Teil so weit, dass "rechtspopulisistisch" wie ein Kompliment klingt.
(netz-gegen-nazis.de)

Die AfD im Wahljahr 2016
Mit der Alternative für Deutschland (AfD) gibt es in Deutschland erstmals eine relativ erfolgreiche rechtspopulistische Partei. Im Rahmen der Flüchtlingsdebatte zeigt sich, gepaart mit einer klaren Verschiebung "nach rechts", ein deutlicher Aufstieg in den Umfragen. Was bedeutet diese Entwicklung für die parlamentarische Demokratie und die politische Kultur der Bundesrepublik im Superwahljahr 2016?
(Heinrich-Böll-Stiftung)

Meinungskampf von rechts. Über Ideologie, Programmatik und Netzwerke konservativer Christen, neurechter Medien und der AfD
Religionspolitik hat in den parlamentarischen Auseinandersetzungen der vergangenen Dekaden kaum mehr eine Rolle gespielt. Obwohl die AfD meidet, sich selbst als christliche Partei zu inszenieren, ist sie, ähnlich der Tea-Party-Bewegung in den USA, ideologisch und personell aufs engste verwoben mit evangelikalen Organisationen und Netzwerken. Wer sind die Akteur/innen? Welche Themen werden bearbeitet? Wie tief ist die Verankerung der Partei in konservativen-christlichen Zusammenhängen?
(Heinrich-Böll-Stiftung)

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Wer wählt die AfD – und warum?
Die AfD wird überdurchschnittlich stark von Arbeitern gewählt. Oder? Wer einen genaueren Blick wagt, erfährt noch eine Menge mehr. Für die Suche nach linken Gegenkonzepten ist das nicht ganz unwichtig. Wolfgang Storz im Gespräch mit Horst Kahrs.
(Carta, 13.5.2016)

AfD - Selbstbewusstsein mit Programm
Der Islam war das zentrale Thema auf dem AfD-Parteitag in Stuttgart. "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" heißt es wörtlich im Grundsatzprogramm. Es gab viele selbstbewusste Reden, es gab Klagen über eine Intoleranz der "Altparteien" - und die parteiinternen Debatten waren weniger chaotisch als sonst.
(Deutschlandfunk, 1.5.2016)

"Die AfD profitiert davon, dass sie eben nicht extremistisch auftritt"
Die AfD trete als eine Partei auf, die sich als Stütze oder Verteidigerin der Demokratie geriere - andere Parteien wie die NPD täten dies nicht, sagte der Politikwissenschaftler Marcel Lewandowsky im DLF. "So kann es durchaus sein, dass die AfD ein Problem bekommt, wenn sie zu stark extremistischen Zuwachs bekommt."
(Deutschlandfunk, 24.4.2016)

AfD - "Das ist kein Anti-Islam-Kurs, das ist ein Anti-Demokratie-Kurs"
Der Islam sei mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, sagen die AfD-Politiker von Storch und Gauland. Sie ernten dafür viel Kritik - selbst aus der eigenen Partei.
(Süddeutsche, 18.4.2016)

Die historischen Vorbilder der AfD - Von Biedermännern und Brandstiftern
Die Forderung der AfD nach einem Verbot der öffentlichen Religionsausübung für Muslime stellt einen Angriff auf die im Grundgesetz verbürgte Religionsfreiheit dar. Wenn jemand nach Verboten für Gebetsrufe und Minarette in der Öffentlichkeit ruft, dann steht zu befürchten, dass eines Tages Minarette brennen werden, meint Stefan Buchen.
(Qantara, 18.4.2016)

Programmpläne der Rechtspopulisten: AfD setzt auf schroffen Anti-Islam-Kurs
Minarett und Muezzinruf werden abgelehnt: Auf ihrem Parteitag Ende April will die AfD ein Grundsatzprogramm mit einem eindeutig anti-islamischen Kurs verabschieden und beim Wähler punkten. Einige Vorschläge betreffen aber auch das Leben religiöser Juden.
(Spiegel. 17.4.2016)

Die AfD - Das Auffanglager für politische Flüchtlinge
In Deutschland gibt es eine neue Kategorie von politischen Flüchtlingen: Es sind die Parteiverdrossenen und Unzufriedenen, die sich in der AfD sammeln. Anstatt sie zu dämonisieren, sollten wir die Ursachen ihrer Flucht bekämpfen.
(Cicero, 16.3.2016)

Alternative für Deutschland - Nachrede des Rechtsextremismus ist verfehlt
Für den Schriftsteller Rolf Schneider ist die AfD lediglich eine "bürgerlich-konservative Strömung mit christdemokratischen Wurzeln und deutschnationalen Unterschleifen". Indem sie rechtsradikal genannt werde, werte der dadurch gestiftete Opferstatus die Partei auf.
(Deutschlandradio, 15.3.2016)

AfD - und jetzt?
Wohin will die AfD? - gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Motto: Asyl braucht Grenzen, Rote Karte für Merkel. Film von Wolfgang Minder, Achim Pollmeier und Rainer Fromm.
Die Story im Ersten, 13.3.2016
(ARD)

Wie rechts ist die AfD? - Kurs der Alternative für Deutschland
Mit der Betonung ihrer deutschen Identität ist die AfD weit rechts - aber ist sie auch rechtsextremistisch? Wie stuft der Verfassungsschutz die Partei ein? Und welche Ziele verfolgt die AfD, etwa bei den anstehenden Landtagswahlen?
(Tagessschau, 13.3.2016)

Trotz Erfolg bei Landtagswahlen: Parteienforscher sagen der AfD düstere Zukunft voraus
Politologe sieht neue Konflikte auf die AfD zukommen. Ein Wegfall der Flüchtlingsdebatte sieht der Experte als Ende der AfD.
(Huffington Post, 13.3.2016)

AfD - Populismus als Alternative
In Brandenburg hat die AfD im Herbst 2014 das bisher beste Wahlergebnis ihrer kurzen Geschichte bundesweit erzielt. Die rbb-Reporter Michael Schon und Hanno Christ haben die Brandenburger AfD ein ganzes Jahr lang beobachtet.
(rbb)

Doch keine Alternative
Eine Zwischenbilanz zu AfD und Alfa
24.August 2015
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

AfD-Anhänger tendieren zu Rassismus und Homophobie
Rufe nach mehr Nationalgefühl, gar nach einem starken Führer: Deutschlands Mitte tendiert laut einer Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung latent nach rechts. Ganz vorn dabei: die Anhänger der AfD.
(Spiegel, 20.11.2015)

Die AfD erklärt
Die AfD ist momentan so sehr im Gespräch wie keine andere Partei in Deutschland. Aber: Wofür steht sie eigentlich?
(MrWissen2go, 9.3.2016)

Alternative für Deutschland
(Wikiepdia)

Pegida - Was macht die Bewegung aus?

Pegida - eine Protestbewegung zwischen Ängsten und Ressentiments II
Der diffuse Protest der Pegida-Bewegung gegen die politische Elite hat sich weiter radikalisiert. Bis zu 25.000 Menschen konnte die Bewegung im Jahr 2015 zeitweilig in Dresden mobilisieren, bis Dezember sank die Zahl der Teilnehmer aber wieder auf 6.000. Die "Montagsspaziergänge" dienen der Artikulation von Ressentiments und dem Ausleben von Stimmungen der Teilnehmer. Armin Pfahl-Traughber meint aber, dass derartige Handlungsformen mit der Zeit ausgereizt sind und ihre Attraktivität verlieren.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Pegida - eine Protestbewegung zwischen Ängsten und Ressentiments
In der Pegida-Bewegung gegen die "Islamisierung des Abendlandes" artikuliert sich ein diffuser Protest gegen die politische Elite. Dabei dominiert aber nicht das differenzierte Argument, sondern die emotionale Pauschalisierung. Insofern handelt es sich auch um eine Ressentimentbewegung. Eine Analyse aus der Sicht der Bewegungs-, Extremismus- und Sozialforschung von Prof. Armin Pfahl-Traughber.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

PEGIDA - Entwicklung, Zusammensetzung und Deutung einer Empörungsbewegung
Eine erste systematische Analyse von PEGIDA auf der Basis empirischer Studien.
Prof. Dr. Hans Vorländer, Maik Herold und Dr. Steven Schäller, TU Dresden
(Sächsische Landeszentrale für politische Bildung)

Der Pegida-Komplex und die politische Kultur des Landes
Auf der Grundlage von eigenen Beobachtungen, Erfahrungen aus zahlreichen Veranstaltungen zum Thema Asyl und einer umfangreichen Korrespondenz formuliert der Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung Frank Richter eine Reihe von Thesen zur politischen Stimmungslage im Lande sowie entsprechende Schlussfolgerungen.
(Sächsische Landeszentrale für politische Bildung)

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Wir müssen reden - Pegida, wie geht es weiter?
Montags demonstrieren tausende Pegida-Anhänger. Sie sind unzufrieden mit DER Politik, mit DER Presse... Wir haben es mit einem Problemstau zu tun, mit einer Reihe ganz verschiedener Probleme. Einige zeugen vom Unverständnis über unser politisches und gesellschaftliches System.  Die jetzige Situation birgt auch eine Chance.  Die Landeszentrale versucht den Dialog mit den Anhängern zu suchen und organisiert einen entsprechenden Rahmen.
(Sächsische Landeszentrale für politische Bildung)

Eine subjektive Wahrheit - "Psychodynamik von Protest und Gegenprotest"
"Protest ist wichtig. Zurückgedrängter Protest erzeugt Spannung und kann zu einer Eskalation führen." Der Psychoanalytiker und Psychiater Hans-Joachim Maaz brachte unbequeme Botschaften mit nach Dresden.
(Sächsische Landeszentrale für politische Bildung)

Pegida - Politik und Gesellschaft auf dem Prüfstand
PEGIDA ist vornehmlich ein Bündnis, das sich gegen die angeblich drohende Ausbreitung des Islamismus in Deutschland und Europa einsetzt. Die bisher friedlichen Demonstrationen sollen aber vor allem auf eine vermeintlich verfehlte Politik der Bundesregierung aufmerksam machen. Die Demonstrationen sind für die Menschen auch Ausdruck eines Verlusts von Vertrauen gegenüber den Institutionen dieser Gesellschaft: Parteien, Verbänden, Kirchen und den etablierten Medien in einer immer komplexer werdenden Welt.
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Willkommenskultur in Zeiten von Pegida
Kriege zwingen Millionen von Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Einige suchen Zuflucht in Brandenburg: entwurzelt, traumatisiert, verängstigt und voller Hoffnung. Die Qualität unserer Gesellschaft steht und fällt damit, ob wir Hilfe leisten oder nicht.
(Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)

"Selbst wenn sich Pegida verläuft, die Probleme bleiben"
 Peter Reif-Spirek, stellvertretende Leiter der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung. ist besorgt: über den Zulauf, den die rechtspopulistische Bewegung "Pegida" gewinnt, über die rückgängige Wahlbeteiligung in Thüringen und darüber, "wie wenig politische Debatte im Land diese sinkende Partizipationsbereitschaft auslöst". "Pegida in Dresden ist eine soziale Bewegung von rechts und muss im Zusammenhang mit den AfD-Wahlerfolgen, insbesondere in den neuen Bundesländern, diskutiert werden", fordert er.
(Thüringische Landeszeitung)

Studie: "Rassisten, Extremisten, Vulgärdemokraten!" Hat sich PEGIDA radikalisiert?
Es zeigt sich, dass sich zwar durchaus Radikalisierungstendenzen ausmachen lassen. Von einer allgemeinen Entwicklung von PEGIDA hin zum Rechtsradikalismus kann aber nur bedingt gesprochen werden. Der AfD gelingt es immer besser, im Lager der Pegidianer und ihrer Sympathisanten Fuß zu fassen.
(Technische Universität Dresden, Januar 2016)

Terror und Pegida: Gebt uns ein Feindbild!
Die Terror-Anschläge von heute treffen, in Folge der zahlreichen Krisen, auf hochgradig verunsicherte und gespaltene europäische Gesellschaften. Mit der wachsenden Angst vor dem eigenen Abstieg nimmt die Kritik an der Parteiendemokratie und speziell an einer liberalen Zuwanderungspolitik immer stärker zu. All das fungiert als willkommenes Einfallstor für Pegida und AfD. Gelingt es den Parteien, den Protest zu kanalisieren und diese Wutbürger wieder für die Demokratie zu gewinnen?
(Blätter für deutsche und internationale Politik, Feb. 2015)

Pegida - Eine neue APO in Ostdeutschland?
Der Erfolg der Pegida-Bewegung lässt manche fragen, ob nach den 68ern eine neue Außerparlamentarische Opposition am Entstehen ist. Protestieren die Bürger doch auch mit politischen Parolen gegen die etablierten Machthaber wie damals.
(Deutschlandradio, 4.2.2015)

Thomas Krüger über Islamfeindlichkeit: "Es fehlt eine zivilgesellschaftliche Gegenkultur"
Die Bildungspolitik braucht neue Akzente - vor allem in Sachsen, sagt Thomas Krüger von der Bundeszentrale für politische Bildung. Auch die Schulen seien angesichts von Phänomenen wie der islamfeindlichen Bewegung Pegida gefordert, so der Leiter der Bundeszentrale für politische Bildung.
(Deutschlandradio, 9.1.2015)

Bundeszentrale für politische Bildung warnt vor "Pegida" : "Besorgniserregendes Demokratieverständnis"
Der Chef der Bundeszentrale für Politische Bildung in Bonn, Thomas Krüger, warnt mit Blick auf die "Pegida"-Proteste vor einer Verletzung der Grundrechte: Die Meinungsfreiheit werde von vielen Anhängern missachtet. Thomas Krüger beleuchtet in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) die Beweggründe der Demonstranten.
Domradio, 22.12.2014
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Dialog mit Pegida? - Debatte um Positionierung der Zentralen für politische Bildung

Politische Bildung nach Pegida
Anhänger von Pegida und anderen rechtspopulitischen Bewegungen sehen politische Bildung als Teil des Systems, das sie ablehnen. Dies macht es schwer bis unmöglich, diese Menschen überhaupt zu erreichen. Gleichwohl lohnt es sich, Strategien zu überprüfen und Thesen zu entwickeln, wie die politische Bildungsarbeit auf Rechtspopulismus und andere Formen von Systemmisstrauen reagieren könnte. Diese Expertise macht konkrete Vorschläge.
Expertisen für die Demokratie, 1/2016
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Mit Pegida reden - ein notwendiger Schritt?
Wer in der politischen Bildung tätig ist, der sollte sich Gesprächen mit Pegida-Anhängern nicht verweigern, meint Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB). Die Position der vielen Gegendemonstranten dürfe aber nicht unter den Tisch fallen, sagt er.
(Bayerischer Rundfunk)

Debatte auf facebook - Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Debatte um Pegida bei der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, die sich für einen Dialog mit den Anhängern Pegidas einsetzt. Frank Richter: "Ziel ist eine Brücke in der Kommunikation zwischen Öffentlichkeit und Pegida zu schlagen."
(Sächsische Landeszentrale für politische Bildung)

Debatte auf facebook - Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Debatte um Pegida bei der Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, die sich für eine klare Positionierung gegen Fremdenfeindlichkeit und Hass ausspricht.
(Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)

Tolerantes Brandenburg
"Woran liegt es, dass PEGIDA bisher in Brandenburg keine große Versammlung organisieren konnte?" Martina Weyrauch, Leiterin der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung in Brandenburg-aktuell.
(Radio Berlin Brandenburg)

"Selbst wenn sich Pegida verläuft, die Probleme bleiben".
"Moralische Attacken helfen nicht. Man muss sich der Sache stellen und die Auseinandersetzung suchen", sagt Peter Reif-Spirek, der stellvertretende Leiter der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung.
(Thüringische Landeszeitung)

Umgang mit Rechtspopulisten - Hass bei Pegida-Dialogversuchen
Hofiert die sächsische Landeszentrale für politische Bildung Rassisten? Die Opposition warnt vor "Foren für Hassausbrüche". Es geht um das Aufgabenverständnis der sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung und den Kurs ihres Direktors Frank Richter. Seine Diskussionsveranstaltungen begannen Ende 2014 als Dialogversuch zwischen Pegida-Sympathisanten und der Politik in Sachsen. Obschon diese überall festgefahren sind, setzt Richter seinen Kurs fort.
(taz, 22.7.2015)

Dieser Mann kommt, wenn die Fronten verhärtet sind
Anti-Asyl-Proteste landauf, landab. Politiker versäumen pünktliche Informationen. Bürger protestieren auf Vorrat. Gespräche miteinander scheinen nicht mehr möglich. Einer, der es doch immer wieder versucht, ist Frank Richter, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen.
(Morgenpost Sachsen, 19.7.2015)

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Warum (nicht) zu Pegida gehen?
Mitschnitt der Diskussion über Anliegen, Ziele und Methoden von PEGIDA am 6. Januar 2015, DresdenEins
(Sächsische Landeszentrale für politische Bildung)

Warum (nicht) zu Pegida gehen?
Vera Lengsfeld: Meine Rede auf der gleichnamigen Veranstaltung
Alle sprechen über Pegida, aber kaum jemand spricht mit Pegida. Deshalb ist der heutige Abend so wichtig und ich danke Frank Richter und seiner Sächsischen Landeszentrale ausdrücklich für diese Initiative. Es ist für unser zukünftiges Zusammenleben wichtig, dass dieser Abend keine Eintagsfliege bleibt, sondern der Beginn eines notwendigen Dialogs ist, der bisher nicht stattfand, ja verweigert wurde.
(Vera Lengsfeld)

Bundesregierung trifft Pegida-Mittelsmänner
Die Gruppe „Dialog 2015“ fühlt eine Unterwanderung der Politik, erwartet von ihr verständliche Antworten. Die Bundesregierung ist bereit, mit Mittelsmännern von Pegida-Chef Lutz Bachmann Gespräche zu führen.
(Sächsische Zeitung, 10.3.2015)

Pegida: Zum Dialog gehört Klarheit
Soll mit PEGIDA-Demonstrant/innen geredet werden? Ist ein ernsthafter Dialog überhaupt möglich? Dazu lohnt ein kurzer Rückblick auf die Entwicklung der Proteste.
(Heinrich-Böll-Stiftung, 30.1.2015)

SPD-Chef Gabriel trifft Pegida-Anhänger
Soll man den Dialog mit Anhängern der islamfeindlichen Pegida-Bewegung suchen oder nicht? Auch in der SPD ist man sich darüber uneins. Parteichef Gabriel hat jetzt ein Zeichen gesetzt.
(Deutsche Welle, 24.1.2015)

"Eine äußerst problematische Entscheidung"
Drei Tage nach der umstrittenen Pegida-Pressekonferenz diskutierten Kritiker und Befürworter diesen Schritt. War es richtig, zwei Vertretern des Pegida-Organisationsteams kurzfristig den Saal der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung zur Verfügung zu stellen? Hat Direktor Frank Richter mit dieser Entscheidung die Neutralitätspflicht der Bildungseinrichtung verletzt?
Michael Bartsch, 23.1.2015
(Sächsische Landeszentrale für politische Bildung)

Harsche Kritik aus Potsdam an Sachsens Pegida-Kurs
Erst der Auftritt in der Talksendung von Günther Jauch, dann die Pegida-Pressekonferenz in den eigenen Räumen: Der Kuschelkurs der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen mit Pegida macht die Chefin der brandenburgischen Einrichtung wütend.
(Potsdamer Neuste Nachrichten, 21.1.2015)

Landeszentrale für politische Bildung Sachsen unter Druck
Ein Raum für Pegida - es hagelt weiter Kritik an der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Was die Bundeszentrale und andere Landeszentralen für politische Bildung kritisieren.
(Der Tagesspiegel, 21.1.2015)

Dresdner Theologe Frank Richter: Der Pegida-Versteher
Darf man mit Pegiden reden? Man muss, sagt Frank Richter. Der Chef der Sächsischen Zentrale für politische Bildung hat ihnen sein Haus für eine Pressekonferenz geöffnet. Dafür wird er kritisiert - steht aber zu seiner Entscheidung.
(Spiegel, 21.1.2015)

"Wir sind keine Politikberater für Pegida"
Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, distanziert sich von seinen Dresdner Kollegen: Die Sächsische Landeszentrale habe der islamfeindlichen Bewegung Pegida einseitig eine Bühne geschaffen und damit staatliche Bildungsprinzipien verletzt.
(Cicero, 201.12015)

Pegida darf nicht ausgegrenzt werden
Die Politik sollte die Pause der Pegida-Demonstrationen nutzen, um mit den Teilnehmern zu streiten. Sonst verabschieden sie sich von der Demokratie. Ein Kommentar von Ludwig Greven
(Die Zeit,, 20.1.2015)

"Das ist Wasser auf die Mühlen von Pegida"
Frank Richter, oberster Verantwortlicher für politische Bildung in Sachsen, gerät unter Druck. SPD und Grüne attackieren ihn jetzt dafür, dass er der Gruppe Pegida die Türen öffnet.
(Die Welt, 19.1. 2015)

Deutliches Zeichen gegen Pegida
Mehrere Mitglieder der Bundesregierung haben mit klaren Statements ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz gesetzt. Anlass ist die Pegida-Bewegung. Merkel hatte die Proteste der  Pegida in ihrer Neujahrsansprache verurteilt.
(Die Bundesregierung, 6.1.2015)

Pegida Abendspaziergänge - Wie alles begann

Sind sie das Volk?
Pegida - die Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes

Es waren nur ein paar Hundert Menschen, die Ende Oktober zum ersten Mal zu einem Spaziergang "Patriotischer Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" in Dresden zusammenkamen. Innerhalb weniger Wochen wuchs Pegida hier zu einer Massenbewegung. Was genau in Dresden passiert und was Pegida ausmacht, analysiert Volker Weiß.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Pegida
Wann gab es die erste Versammlung der "Patriotischen Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes" (Pegida)? Wie viele Menschen nahmen daran teil? Wieviele Ableger gibt es heute? Alle Fakten als Zeitleiste hier.
(Netz gegen Nazis)

Interner Machtkampf - Pegida demonstriert gegen Pegida
Tatjana Festerling gegen Lutz Bachmann: In Dresden ist der Streit zwischen der ehemaligen Pegida-Frontfrau und dem aktuellen Chef eskaliert. Der stellte die Vertrauensfrage.

Was kommt nach Pegida? - Die Bewegung scheint am Ende, aber ihre Gedanken leben
Das Wintermärchen der Pegida-Aktivisten geht dem Ende zu. Wir verdanken das nicht nur den inneren Streitigkeiten und der verworrenen Agenda Pegidas, sondern ebenso den zahlreichen Gegendemonstrationen. Es hat sich gezeigt, dass die Zivilgesellschaft gegen einen Aufmarsch des rechten Lagers zusammensteht. Ende gut, alles gut?
(Qantara, 16.2.2015)

Sachsen - ein Biotop für Rechte?
Die verschreckte Mittelschicht zieht sich von den Pegida-Umzügen zurück. Damit reduzieren sich die Demonstrationen zunehmend auf radikale Gruppen, Neonazis und Hooligans. Sie finden in Sachsen einen besonders nationalistischen Nährboden vor.
(Endstation Rechts, 21.2.2015)

Die AfD ist der Gewinner des Pegida-Niedergangs
Pegida ist ein Glücksfall für die AfD. Am Montag wird sich die Zahl der Demonstranten in Dresden wohl wieder verringern – mit ihren Vorurteilen bilden sie für die Partei aber eine wertvolle Basis.
(Die Welt, 23.2.2015)

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Pegida-Bewegung - Bachmann ist wieder daSein Hitler-Posing und die Hetze auf Facebook gegen Flüchtlinge machten Lutz Bachmann als Pegida-Chef bekannt und brachten die Bewegung an den Rand des Zerbrechens. Nach seinem Rücktritt wurde es ruhiger, der Zulauf zu den Demonstrationen flaute deutlich ab. Auch Kathrin Oertel, ein weiteres Pegida -"Gesicht", verließ den Verein und gründete ihre eigene Initiative. Doch jetzt meldet sich Bachmann zurück in den Vorstand. (MDR Sachsen, 23.02.2015)

"Pegida wird wohl bald untergehen"
Kann ein Dialog zwischen Politikern und "Pegida"funktionieren? "Fraglich", sagt Konfliktforscher Zick. "Pegida" wolle gar nicht reden, sondern lieber alles verdammen. "Aber wer sich abschottet, hat in einer Demokratie kaum Überlebenschancen."
(Tagesschau, 21.1.2015)

Pegida - "Die Ausländer haben Angst"
Der Migrationsforscher Werner Schiffauer sieht in der für Mittwochabend geplanten Pegida-Demonstration in Leipzig eine Steigerung. Im Deutschlandfunk wies er darauf hin, dass sich das Phänomen damit von Dresden löse und an anderen Orten populär werde. Ausländer fänden das beunruhigend.
(Deutschlandradio, 21.1.2015)

Pegida und NoPegida - "Mancher fragt sich: Was bringt das Mitlaufen noch?"
Natürlich, auch nächsten Montag werden die Pegidaisten wieder "spazieren", werden Gegner protestieren - doch wie lange halten beide Seiten das Ritual durch? Und wohin verschwinden all jene diffusen Ressentiments, wenn die Frustbürger auch auf Spazieren keine Lust mehr haben? Zwei Protestforscher haben die gängigsten Thesen durchleuchtet.
(General Anzeiger, 23.1.2015)

Lehren aus Pegida -  Der Rückzug ins Private muss aufhören
Es gibt in Deutschland nicht nur eine Kluft zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen oder Pegida und Anti-Pegida. Sondern zwischen allen möglichen gesellschaftlichen Gruppen und Schichten. Wir alle leben in Parallelgesellschaften. Der Rückzug ins Private führt zu einem politischen Integrationsdefizit.
(Süddeutsche, 25.1.2015)

Fremdenhass in Deutschland - Wie Pegida das Land verändert
Migranten und Flüchtlinge aus Dresden, selbst die schon lange in der Stadt leben, berichten von einem Klima aus Hass und Gewalt, welches ihnen oft entgegen schlägt. REPORT MAINZ ist deshalb der Frage nachgegangen, ob Pegida das Klima gegen Ausländer bundesweit verändert hat. Ergebnis: Seit Pegida gibt es eine Steigerung fremdenfeindlicher Angriffe um 130 Prozent. Pegida habe ein Klima entfesselt, das Gewalt will, bewertet der Rechtsextremismus-Forscher, Prof. Hajo Funke, diese Entwicklung.
(Das Erste, Report Mainz, 27.1.2015)

Die Revolte der DemokratieverdrossenenWir haben es in Dresden mit der größten rassistisch grundierten Protestmobilisierung in der Geschichte der Bundesrepublik zu tun. Wie kommt es, dass die PEGIDA so viele Menschen auf die Straße bringen konnte?17.1.2015(Institut für Protest- und Bewegungsforschung)

Pegida, Islam und Gesellschaft - Ein völkischer Geist ist aus der Flasche gelassen
Die dritte deutsche Einheit steht auf dem Spiel, weil der jahrzehntelange Streit darum, ob Deutschland Einwanderungsland ist, wieder aufflammt. Er tobt zwischen einer weltoffenen und einer Gegen-Zivilgesellschaft.
(Süddeutsche, 18. 1. 2015)

Wutbürger gegen das System
Jeden Montag gehen in Dresden über 10.000 Pegida-Anhänger auf die Straße. Sie scheinen unzufrieden und verunsichert. Politiker sind ratlos, wie sie mit den Demonstranten umgehen sollen. Gesellschaftsforscher meinen, der alltägliche deutsche Rassismus aus der Mitte der Bevölkerung werde nun sichtbar.
(Deutschlandunk, 21.12.2014)

Fragwürdige Demonstrationen - Wer steckt hinter den Protesten?
Am Montagabend in Dresden. Die selbsternannten "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes", kurz PEGIDA, haben zur Demonstration gerufen. Die Forderung: "Bewahrung und Schutz unserer Identität und unserer christlich-jüdischen Abendlandkultur". Die reichlich 1.000 Demonstranten: auf den ersten Blick ein Querschnitt der Bevölkerung. Der Grund des Aufmarschs: die Angst vor extremistischen Muslimen. Ein gefühlte Bedrohung, die in Dresden seit drei Wochen Rechte und Wut-Bürger gemeinsam auf die Straße treibt. Doch wer demonstriert hier wirklich?
(MDR, 5.11.2014)

Pegida-Anhänger

PEGIDA e.V.  | Facebook
Patriotische Europäer Gegen die Islamisierung des Abendlandes

Positionspapier der Pegida
In insgesamt 19 Punkten hat Pegida ein Positionspapier veröffentlicht und aufgelistet, was sie befürworten und ablehnen.

Pegida-Studie: "Rassisten, Extremisten, Vulgärdemokraten!" Hat sich PEGIDA radikalisiert?
Es zeigt sich, dass sich zwar durchaus Radikalisierungstendenzen ausmachen lassen. Von einer allgemeinen Entwicklung von PEGIDA hin zum Rechtsradikalismus kann aber nur bedingt gesprochen werden. Der AfD gelingt es immer besser, im Lager der Pegidianer und ihrer Sympathisanten Fuß zu fassen.
(Technische Universität Dresden)

Pegida-Studie: Drei Monate nach dem Knall: Was wurde aus PEGIDA?
Was ist mittlerweile aus PEGIDA geworden? Wie hat sich der Teilnehmerkreis, wie das Einstellungsgefüge der Pegida-Demonstranten seit Anfang des Jahres verändert? Antworten liefert diese Studie von Prof. Dr. Werner J. Patzelt, welcher Interviews mit Pegida-Demonstranten zugrunde liegen.
(Technische Universität Dresden)

"Glaube Liebe Hoffnung"
Über Monate haben zwei Studenten ca. 282.000 Kommentare von der Pegida-Facebook-Seite gesammelt, um aufzuzeigen, was Pegida-Anhänger denken, auch was die "schweigende Menschenmasse" im Hintergrund denkt, die nicht zu den paar Tausend gehören, die montags tatsächlich auf die Straße gehen.
(Hannes Bajohr, Gregor Weichbrodt)

Was ist Pegida eigentlich? Wer demonstriert da auf den Straßen?
Immer wieder beschweren sich die Pegida-Teilnehmer, ihre Äußerungen würden manipuliert. Panorama zeigt in diesen Videos Interviews in voller Länge.
(ARD)

Studie: Was und wie denken Pegida-Demonstrationen?
Nicht repräsentativ ist diese Pegida-Studie, wie der Herausgeber Werner J. Patzelt selbst einräumt. Dennoch liefern die Ergebnisse des Forschungsprojekts gewisse Erkenntnisse. Xenophobie und Islamophobie sind zwar Kristallisationspunkte gemeinsamer Empörung; zentrales Motiv ist aber Unzufriedenheit mit Politik, Politikern, Parteien und Medien.
(Technische Universität Dresden)

Studie: Wer geht warum zu Pegida-Demonstrationen?
Der "typische" PEGIDA-Demonstrant entstammt der Mittelschicht, ist gut ausgebildet, berufstätig, verfügt über ein leicht überdurchschnittliches Nettoeinkommen, ist 48 Jahre alt, männlich, gehört keiner Konfession an, weist keine Parteiverbundenheit auf und ist generell unzufrieden mit der Politik, so die Ergebnisse der Studie der TU Dresden. Die Teilnahme der Demonstranten ist nur zu knapp ein Viertel durch "Islam, Islamismus oder Islamisierung" motiviert.
(Technische Universität Dresden)

No Pegida

PEGIDA#watch | Facebook
Diese Facebook-Seite ist eine offene Plattform, um Aufklärung über die PEGIDA-Bewegung zu ermöglichen

Für ein buntes Deutschland - eine Million Unterschriften gegen Pegida
Die Online-Petition sammelt Unterschriften für ein weltoffenes Deutschland.
(Change.org)

Stopp Pegida: Wir sind Charlie - Wir sind nicht Pegida
Das Satiremagazin Charlie Hebdo hat stets vor Rechtspopulisten gewarnt. Umso schlimmer, dass die Morde nun ausgerechnet von Pegida instrumentalisiert werden. Eine Online-Unterschriften-Aktion von Campact und PRO ASYL.
(Campact)

Grundrechte verteidigen!
Das Dusiburger Netzwerk gegen Rechts stellt 10 Thesen gegen Pegida auf
(Netzwerk gegen Rechts)

Herz statt Hetze
Mehrere Gruppierungen haben unter dem Motto „Herz statt Hetze“ zum Sternmarsch gegen Pegida aufgerufen. Sie möchten ein Zeichen setzen für eine Gesellschaft, die Menschenwürde an erster Stelle setzt. Für eine Gesellschaft, die Empathie als wertvolles Gut ansieht. Und für eine Gesellschaft, die sich der Hetze konsequent entgegenstellt. Rassismus darf kein Normalzustand sein.

Faktencheck - Islamisierung - Einwanderung

Mythen und Wahrheiten im Einwanderungsland
Derzeit wird darüber diskutiert, wie mit dem "Pegida"-Phänomen umzugehen ist: Menschen, die sich auf der Straße gegen "Wirtschaftsflüchtlinge" und Muslime zur Wehr setzen wollen. Und deren Forderungen an zahlreiche Mythen und Ressentiments anknüpfen. Der MEDIENDIENST stellt die gängigsten islamfeindlichen Thesen und Anti-Einwanderungsargumente den Fakten gegenüber.
(Mediendienst Integration)

Schreckgespenst Islamisiserung
Das Thema Zuwanderung ist mit viel Zustimmung, aber auch Ängsten verbunden, die vor allem muslimische Zuwanderer betrifft. Die rechte Szene versucht, über die Furcht vor dem Islam an Einfluss zu gewinnen. Welche Rolle die AfD dabei spielt, erklärt Alexander Häusler.
(Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)

Zusammenleben in Deutschland: Faktencheck zu Flucht, Asyl und Migration
Respekt und Toleranz sind die Basis für das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen. In vielen Bereichen der Gesellschaft fehlt diese Grundlage jedoch. Sie wird ersetzt durch Vorurteile und eine diffuse Angst vor den Fremden. Tatsächliche Zahlen, Daten, Fakten sind entweder unbekannt oder werden ausgeblendet. Als Argumentationshilfe stellt die LpB deshalb im Faktencheck Vorurteil und Realität gegenüber.
(Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz)

Willkommenskultur in Deutschland - Entwicklungen und Herausforderungen
Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage in Deutschland

Wie steht es um die Willkommenskultur in Deutschland? Die vorliegende Untersuchung fokussiert auf die Einstellungen in der Bevölkerung. Sie basiert auf der Wiederholung einer repräsentativen Umfrage von November 2012. So werden Vergleiche möglich. Die Befunde sprechen für die These, dass die Einwanderungsgesellschaft in Deutschland "reifer" geworden ist.
(Bertelsmann Stiftung)

Die Mär von der muslimischen Mehrheit
Einschlägig bekannte Islamfeinde instrumentalisieren die Pegida-Bewegung, malen den Untergang des Abendlandes an die Wand. Aber Studien belegen: Das Gerede von einer muslimischen Mehrheit in Europa ist eine Propagandalüge.
Elmar Theveßen
(heute)

Faktencheck: Wird Deutschland islamisiert?
Die "patriotischen Europäer" der Pegida gehen gegen eine "Islamisierung des Abendlandes" auf die Straße. "Islamisierung" bedeutet die Vorstellung, dass der Islam die Welt erobere und ähnlich der Katholischen Kirche in der Vergangenheit versuche, zu missionieren und regelrechte Kreuzzüge - "Dschihads" wie sie genannt werden - durchzuführen, um speziell in der westlichen Welt den muslimischen Glauben zu etablieren. Forderungen, Weihnachtsmärkte oder St. Martinsumzüge religionsneutral umzuformulieren, sehen sie als Beweis für den schleichenden Einfluss "des Islams" in Deutschland anstatt für Säkularisierung. Doch was ist dran an den Befürchtungen?
(Huffington Post)

Unterrichtsmaterialien

Hass in der Demokratie begegnen
Diese Unterrichtseinheit greift die Erfahrungen und Begegnungen (im Netz) der Schüler_innen mit Rechtsextremismus, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Hate Speech auf, um Hintergründe und Zusammenhänge zu beleuchten sowie konkrete Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Sensibilisierung für Grenzen und Grenzsetzung innerhalb unserer Wertegemeinschaft, die (Selbst-)Reflexion des eigenen Handelns und immer wieder die Auseinandersetzung mit der Gestaltung unserer demokratischen Werte.
(Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM)

Unterrichtseinheit: AfD - Was steckt hinter dieser Partei?
2013 gründete sich die Partei Alternative für Deutschland. Während die einen in der Partei eher die Biedermänner sehen, die mit der bisherigen Politik nicht einverstanden sind, sehen andere in der AfD geistige Brandstifter. In dieser Unterrichtsreihe gehen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach, was wirklich hinter dieser Partei steht.
(Lehrer-Online)

Die Alternative für Deutschland - eine Gefahr für die politische Landschaft?
Die AfD gilt als rechtspopulistische Partei und wird als gefährlich eingestuft. Die Schülerinnen und Schüler sollen mit Hilfe des Materials der Frage nachgehen, ob die Alternative für Deutschland eine Gefahr für die politische Landschaft darstellt.
(Landesbildungsserver Baden-Württemberg)

Unterrichtseinheit: Kritische Auseinandersetzung mit PEGIDA
Diese Unterrichtseinheit gibt den Lernenden die Möglichkeit, sich kritisch mit der Pegida-Bewegung auseinanderzusetzen.
(Lehrer-Online)

PEGIDA - Spiel mit der Angst vor Überfremdung und Islamisierung
Diese fertig ausgearbeiteten Arbeitsblätter zum Themenbereich “Fremdenfeindlichkeit und Rassismus” für den Unterricht Sozialwissenschaften/Politik nehmen die PEDIDA-Bewegung in den Fokus, die sich Ende 2014 gebildet und in mehreren Städten Deutschlands große Demonstrationsmärsche in Gang gesetzt hat. Das Arbeitsblatt stellt den vorgebrachten Argumenten gegen Überfremdung und Islamisierung ernüchternde Fakten entgegen. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu aufgefordert, sich aktiv mit Vorurteilen gegenüber Ausländern und Muslimen auseinander zu setzen.
(School-Scout)

Hat Pegida Recht? | Faktencheck #YouGeHa
Überall in Deutschland gehen momentan Menschen auf die Straße und warnen davor, dass Deutschland der Untergang droht. Sie sprechen von kriminellen Ausländern, Wirtschaftsflüchtlingen und einer Islamisierung. Aber was ist wirklich dran an den Ängsten?
(MrWissen2go)

 

Populismus-Tagung

 

Woran lassen sich Populisten als Populisten erkennen? Welche Sorgen treiben Populisten um? Und sollten Demokraten mit Populisten den Dialog suchen? Eine Dokumentation der Populismus-Tagung der Bundeszentrale für politische Bildung.

 
 
 
 
 

Aufstieg der Rechten

 

Aufstieg der Rechten in Europa? Debatte verfolgen auf eurotopics.

 
 
 
 
 

Lasst uns streiten!

 

Alle paar Monate stellt die neue Dialog-Plattform "Lasst uns streiten!" der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen ein aktuelles politisches Thema zur Diskussion, aktuell zum Thema: "Rechtsradikalismus und Rechtsextremismus".

 
 
 
 
 

AfD

 

Nach ihrer Gründung 2013 gelang der AfD ein rascher Aufstieg. Zwar misslang der Einzug in den Bundestag, aber bei der Europawahl und allen Landtagswahlen von 2014 bis 2016 erreichte sie Parlamentsmandate. Seit Mitte 2015 gewannen national-konservative Positionen gegenüber liberal-konservativen an Gewicht. Ein Parteiprofil über die Alternative für Deutschland der Bundeszentrale für politische Bildung.

 
 
 
 

Dossiers AfD

AfD
(FAZ)
Alternative für Deutschland (AfD)
(Spiegel)
Alternative für Deutschland
(Süddeutsche)
AfD
(Tagesschau)
AfD
(Tagesspiegel)
Alternative für Deutschland
(Welt)
AfD
(Zeit)
AfD
(Heinrich-Böll-Stiftung)

 

Protestbewegung zwischen Ängsten und Ressentiments

 

In der Pegida-Bewegung gegen die "Islamisierung des Abendlandes" artikuliert sich ein diffuser Protest gegen die politische Elite. Dabei dominiert aber nicht das differenzierte Argument, sondern die emotionale Pauschalisierung. Insofern handelt es sich auch um eine Ressentimentbewegung. Eine Analyse aus der Sicht der Bewegungs-, Extremismus- und Sozialforschung.

 
 
 
 
 

Wir müssen reden - Versuch eines öffentlichen Dialogs zu Pegida

 

Pegida, wie geht es weiter?
Seit Ende vergangenen Jahres demonstrieren tausende Pegida-Anhänger. Sie sind unzufrieden mit DER Politik, mit DER Presse... Wir haben es mit einem Problemstau zu tun, mit einer Reihe ganz verschiedener Probleme. Einige zeugen vom Unverständnis über unser politisches und gesellschaftliches System.  Die jetzige Situation birgt auch eine Chance.  Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung versucht den Dialog mit den Anhängern zu suchen und organisiert einen entsprechenden Rahmen.

 
 
 
 
 

Dossiers

 

Was steckt hinter Pegida?
(Deutschlandradio)
Pegida
(FAZ)
Pegida
(Frankfurter Rundschau)
Pegida vs. No Pegida
(MDR Sachsen)
Pegida
(Spiegel)
Pegida
(Die Welt)
Pegida
(Die Zeit)

 
 
 
 
 

Pegida

 

Demonstration, Protest oder Frustration? Wer reiht sich in die Märsche ein und warum? Welche Anliegen haben sie?  Das Buch aus der Schriftenreihe der bpb versteht sich als Zwischenbericht. Es bietet Einsichten und Beobachtungen.

 
 
 
 
 

Pegida - Politik und Gesellschaft auf dem Prüfstand

 

Die Pegida-Demonstrationen sind für die Menschen auch Ausdruck eines Verlusts von Vertrauen gegenüber den Institutionen dieser Gesellschaft: Parteien, Verbänden, Kirchen und den etablierten Medien in einer immer komplexer werdenden Welt. Das Dossier der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg liefert Infos, Hintergründe und weiterführende Links.

 
 
 
 
 

Pegida-Debatte in den Zentralen für politische Bildung

 

Wer in der politischen Bildung tätig ist, der sollte sich Gesprächen mit Pegida-Anhängern nicht verweigern, meint Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB). Die Position der vielen Gegendemonstranten dürfe aber nicht unter den Tisch fallen, sagt er.


Frank Richter, Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung empfiehlt dringend, ganz genau hinzuschauen und heraus zu bekommen,
was die Menschen auf die Straße treibt.


Martina Weyrauch, Chefin der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung hält die aktuell praktizierte Verständnis- und Dialogpolitik, die Sachsens Zentrale gegenüber Pegida betreibt, für einen Fehler. Für Weyrauch steht fest, dass Dialog eine Grenze haben muss: "Wenn etwas gegen das Grundgesetz verstößt, dann muss man das benennen. Ausländerfeindlichkeit muss man als Ausländerfeindlichkeit offenlegen".

"Moralische Attacken helfen nicht. Man muss sich der Sache stellen und die Auseinandersetzung suchen", sagt Peter Reif-Spirek, der stellvertretende Leiter der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung. "Selbst wenn sich Pegida verläuft, die Probleme bleiben".

 
 
 
 
 

Film, Talk und Interviews

 

Pegida und die Folgen
Aus der Berichterstattung ist Pegida fast schon verschwunden, aber Phänomene wie Politikverdrossenheit sind bundesweit aktuell.
(ARTE Reportage)Panorama: Interviews mit Pegida-Anhängern
Immer wieder beschweren sich die Pegida-Teilnehmer, ihre Äußerungen würden manipuliert. Hier die Panorama-Interviews in voller Länge.
(ARD)
Warum tun sich Medien und Politiker so schwer mit Pegida - und umgekehrt?
Vortrag von Prof. Dr. Werner J. Patzelt am 6.1.2015 in der Sächsischen Landeszentrale.
(Sächsische Landeszentrale für politische Bildung)
Hat Pegida Recht? | Faktencheck #YouGeHa
'Überall in Deutschland gehen momentan Menschen auf die Straße und warnen davor, dass Deutschland der Untergang droht. Sie sprechen von kriminellen Ausländern, Wirtschaftsflüchtlingen und einer Islamisierung. Aber was ist wirklich dran an den Ängsten?
(MrWissen2go)Was ist Pegida? #YouGeHa
Die wichtigsten Fragen und facts rund um Pegida.
(Tim Schreder)Gefahr durch Pegida? - Deutschland demonstriert
Was fordern die Pegida-Anhänger und was halten Kritiker von der Organsiation, die sich gegen die Islamisierung des Abendlandes einsetzt?
(Was geht ab!?)
Fakt ist ... aus Dresden
Pegida - das ist schon lange nicht mehr nur Dresden. Ableger gibt es nun auch in Leipzig und Suhl. Worum geht es der Bewegung und sind das wirklich unerhörte Bürger? Mit im Studio, Frank Richter, Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
(MDR)Pegida - in Stuttgart kein Thema
In Stuttgart haben 40 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Es gab  bisher jedoch keine Pegida-Bewegung, sondern ausschließlich Anti-Pegida-Demonstrationen. Warum klappt dort das Miteinander?
(SWR, Landesschau aktuell)Fremdenhass in Deutschland - Wie Pegida das Land verändert
Migranten und Flüchtlinge aus Dresden berichten von einem Klima aus Hass und Gewalt, welches ihnen oft entgegen schlägt. Hat Pegida das Klima gegen Ausländer bundesweit verändert hat.
(Das Erste, Report Mainz, 27.1.2015)Politik trifft auf Protest - Pegida bei Günther Jauch
Pegida-Organisatorin Kathrin Oertel in Günther Jauchs Talkshow am 18.1.2015. Mit dabei auch Frank Richter von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
(ARD)