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Hitlers "Mein Kampf" - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 43–45/2015)

Ende 2015, 70 Jahre nach dem Todesjahr Hitlers, wird sein Propagandawerk "Mein Kampf" gemeinfrei. Schon heute ist der Volltext im Internet auffindbar; gedruckte Ausgaben finden sich legal in Antiquariaten. In der Öffentlichkeit wird seit Längerem darüber diskutiert, wie mit der antisemitischen Schrift umzugehen ist.
Nur ein kurzer Gang in ein Antiquariat, um eine gedruckte Ausgabe in der Hand zu halten: Hitlers Propagandaschrift "Mein Kampf" ist nicht verboten. Der bayerische Freistaat, nach 1945 Rechtsnachfolger des Eher-Verlages, verfügt über die Urheberrechte und kann Neuauflagen untersagen. Doch schon heute ist der Volltext leicht im Internet auffindbar. Und Ende 2015, 70 Jahre nach dem Todesjahr des Autors, wird der Text gemeinfrei. Anfang 2016 wird eine kommentierte Edition des Instituts für Zeitgeschichte vorliegen, die von der überwiegenden Mehrheit der publizistischen, wissenschaftlichen und politischen Öffentlichkeit im Vorfeld begrüßt worden ist. Dieses Projekt trifft aber auch auf Kritik. Einige argumentieren, dass Buch sei es nicht wert, in einem aufwändigen Verfahren ediert zu werden. Andere schrecken grundsätzlich vor der Vorstellung einer Neuveröffentlichung der antisemitischen Hetzschrift in Deutschland zurück.

Inhalt:

Editorial

"Mein Kampf" lesen, 70 Jahre später

Hitler, Mein Kampf. Eine kritische Edition des Instituts für Zeitgeschichte

Ein Buch mit Geschichte, ein Buch der Geschichte: Hitlers "Mein Kampf"

Zur Mentalitätsgeschichte des Nationalsozialismus – Ein Weg, um den Erfolg von "Mein Kampf" zu verstehen

NS-Propaganda im bundesdeutschen Rechtsextremismus

NS-Propaganda und historisches Lernen


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung



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