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Nahost-Konflikt

Geschichte des Nahost-Konflikts und aktuelle Entwicklung

Nahost-Konflikt - Israel Palästina
Israelische Flagge - Palästinensische Flagge

Nach Jahrzehnten voller Gewalt ist der israelisch-palästinensische Konflikt noch immer nicht gelöst. Immer wieder kommt es zu kriegerischen Auseinandersetzungen, zahlreiche Friedensverhandlungen führten nur phasenweise zu einem Waffenstillstand. Offene Streitpunkte sind in erster Linie nach wie der israelische Siedlungsbau, der Grenzverlauf zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten sowie die Frage um einen eigenen Palästinenserstaat. Wie lässt sich längerfristig eine friedliche Gesamtlösung in der Region herbeiführen?

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Nach längerem Stillstand kam 2013 wieder Bewegung in den Nahost-Friedensprozess. Die Bemühungen von US-Außenminister John Kerry schienen erfolgreich, in Washington trafen sich beide Seiten zur Aufnahme erneuter Friedensverhandlungen mit dem Ziel im Verlauf von neun Monaten ein Friedensabkommen zu erreichen.

Israel hat die Friedensgespräche mit den Palästinensern 2014 jedoch wieder abgebrochen, als  Reaktion auf die Einigung zwischen den palästinensischen Organisationen Hamas und Fatah auf die Bildung einer Einheitsregierung. Die Hamas sei eine "Terrororganisation, die zur Zerstörung Israels" aufrufe.

Die Ermordung dreier israelischer Jugendlicher und eines palästinensischen Jugendlichen liessen den Nahost-Konflikt im Sommer 2014 erneut aufflammen. Die Gewalt zwischen Israel und der Hamas schaukelte sich rasch hoch. Nach massiven Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hatte Israel seinerseits eine Offensive gestartet, welche zahlreiche Tote und Verletzte forderte. Das israelische Kabinett billigte die Mobilisierung von 70.000 Soldaten für eine Bodenoffensive mit dem Ziel, das Tunnel-System zu zerstören, durch welche immer wieder Hamas-Kämpfer nach Israel gelangten.

Der UN-Sicherheitsrat beriet angesichts der Eskalation der Gaza-Krise wiederholt über Möglichkeiten der Konfliktentschärfung. Generalsekretär Ban Ki-Moons sprach sich dafür aus, nicht nur für heute Ruhe herzustellen, sondern ein "friedliche Vision für die Zukunft" in Nahost zu finden, er ist für eine Zweistaaten-Lösung und einen Friedensvertrag zwischen Palästina und Israel.
US-Präsident Barack Obama und Außenminister Kerry bemühten sich nachhaltig, im Konflikt zu vermitteln. Eine zentrale Vermittler-Rolle spielte auch Ägypten,  in Kairo fanden im Zuge mehrtägiger Waffenruhen Gespräche zwischen den Konfliktparteien statt.

Schliesslich zeigten die Verhandlungen Erfolg, Ende August 2014 trat zwischen Israel und den Palästinensern  eine unbefristete Waffenruhe in Kraft. Beide Konfliktparteien einigen sich unter Vermittlung Ägyptens auf ein Abkommen, das unter anderem eine teilweise Aufhebung der Blockade des Küstengebiets vorsieht.  Nach dem vorläufigen Ende des nunmehr dritten Gaza-Kriegs deutet jedoch nichts auf eine wirkliche Entspannung in Nahost hin.

Die Menschen in Gaza waren die hauptsächlich Leidtragenden der Auseinandersetzungen, anders als die Bevölkerung in Israel waren sie den Angriffen schutzlos ausgeliefert.  200.000 Palästinenser begaben sich im Zuge des dritten Gaza-Kriegs auf die Flucht. Die Zahl der Toten auf palästinensischer Seite beliefen sich auf über 2200. Auch auf israelischer Seite waren 73 Tote zu beklagen.

Für den Wiederaufbau in Gaza wurden auf einer Geber-Konferenz in Kairo internationale Hilfen von 4,3 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Unklar bleiben jedoch die Perspektiven für das Land. Ein Jahr nach dem Konflikt ist die humanitäre und sozioökonomische Lage im Gaza-Streifen immer noch katastrophal.

Im Zuge der jüngsten Streitigkeiten um die Nutzung des Tempelbergs in Jerusalem kam es nun Anfang Oktober 2015 erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit mehreren Toten auf beiden Seiten. Der Nahost-Konflikt droht abermals zu eskalieren.

Um den festgefahrenen Friedensprozess zwischen Israel und Palästinenser wieder in Gang zu bringen, hatte die EU im Juli vorgeschlagen, mit der Einsetzung einer "internationale Unterstützungstruppe" den Friedensprozess wieder zu beleben. Das Nahost-Quartett aus den USA, Russland, der EU und UNO soll dabei eine Schlüsselrolle behalten. Ende September hat Palästinenserpräsident Abbas das Oslo-Abkommen aufgekündigt und mitgeteilt, er wolle sich nicht mehr an den 1993 vereinbarten Nahost-Friedensprozess von Oslo halten. Die internationale Gemeinschaft will jedoch nicht aufgeben,  das Nahostquartett hat bei jüngsten Gesprächen in New York erstmals die arabischen Nachbarn eingebunden.

Aktuelle Situation - Dritte Intifada?

"Terror betrifft beide Seiten"
Der Terroranschlag gegen israelische Zivilisten in Tel Aviv zeigt, wie verfahren der Nahostkonflikt weiterhin ist. Er dürfte nur schwer wieder in Gang zu bringen sein, meint die Politologin Sylke Tempel.
(Deutsche Welle, 10.6.2016)

Serie von Angriffen in Israel
In Israel hat es an einem Tag vier Angriffe gegeben. Der schwerste ereignete sich am Abend, als ein Attentäter in Tel Aviv auf Passanten einstach. Fünf Menschen wurden schwer verletzt. Seit Anfang Oktober sind bei einer Welle von Gewaltakten 29 Israelis und mindestens 174 Palästinenser getötet worden. Die meisten der Palästinenser wurden bei Anschlägen auf Israelis erschossen.
(Tagesschau, 8.3.2016)

Hamas gräbt sich nach Israel
Bauarbeiten im Untergrund - das kann wohl nur eines bedeuten: Es werden wieder Tunnel ausgehoben im Grenzgebiet, und das weckt die schlimmsten Befürchtungen.
(Süddeutsche, 7.2.2016)

Antwort auf Raketenbeschuss - Israel bombardiert Gazastreifen
Nachdem eine Rakete aus dem Gazastreifen in Israel niedergegangen war, attackierte die israelische Luftwaffe ein Ziel in Gaza. Ein terroristisches Ausbildungslager soll bombardiert worden sein.
(Spiegel, 25.1.2016)

"Ich bin fassungslos über Netanjahu"
In Israel und dem Westjordanland vergeht kaum ein Tag ohne Blutvergießen. Die viel zitierte Spirale der Gewalt dreht sich mal wieder im Heiligen Land. Die Lage scheint heillos verfahren.
Nahost-Expertin Dr. Sylke Tempel im Interview.
(Deutschlandradio, 7.11.2015)

Kameras für den Frieden
Der Tempelberg in Jerusalem wird künftig videoüberwacht, haben Israel und Jordanien beschlossen. So soll die jüngste Welle der Gewalt eingedämmt werden. Doch vor allem die Palästinenser sind skeptisch.
(Süddeutsche, 25.10.2015)

"Die Hoffnung wurde missbraucht"
Wut und Verzweifelung beherrschen die junge Palästinenser-Generation angesichts einer endlosen Spirale der Gewalt. Auch das Vertrauen in die eigene Regierung sei dahin, die dritte Intifada sei unabwendbar, sagt der Politikwissenschaftler Raif Hussein.
(Deutschlandradio, 21.10.2015)

Mauerbau in Jerusalem
Nach dem Protest rechter und ultrarechter Minister ist der Bau einer provisorischen Mauer in Jerusalem gestoppt worden. Jerusalem dürfe nicht geteilt werden, so die Minister. Die Mauer sollte jüdische Viertel schützen.
(Tagesschau, 20.10.2015)

Angst vpr einer Dritten Intifada
Die Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern eskaliert erneut. Ohne einen weiteren Anlauf für eine Zwei-Staaten-Lösung wird sich die Lage nicht dauerhaft beruhigen. Eine Analyse von Ingrid Ross aus Jerusalem.
(Qantara, 16.10.2015)

"Dritte Intifada nicht herbeireden"
Nach vermehrten Anschlägen in Israel ist es der Polizei jetzt erlaubt, arabische Viertel bei Spannungen abzuriegeln. Dr. Michael Borchard von der Konrad-Adenauer-Stiftung rät gegenüber domradio.de dazu, keine dritte Intifada herbeizureden.
(Konrad-Adenauer-Stiftung, 15.10.2015)

"Ost-Jerusalem wird immer stärker judaisiert"
Die neue Welle der Gewalt in Israel gehe von einer "verlorenen Generation" junger Palästinenser aus, sagte Tsafrir Cohen von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv. Die Menschen seien frustriert durch alltägliche Erniedrigungen und Perspektivlosigkeit. So werde es Palästinensern etwa immer schwieriger gemacht, nach Ost-Jerusalem einzureisen.
(Deutschlandradio, 13.10.2015)

Nahost-Konflikt - Die Zeichen stehen auf Gewalt
Nach den jüngsten Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis hat die israelische Armee Luftangriffe auf den Gazastreifen geflogen. Nach Angaben des Militärs wurden Stellungen der radikal-islamischen Hamas bombardiert. Zuvor war im Süden Israels eine Rakete aus dem Gazastreifen eingeschlagen.
(Deutschlandfunk, 5.10.2015)

"Das ist ein Schrei aus Verzweiflung"
Palästinenserpräsident Abbas sei verzweifelt, sagte der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, im DLF. Das habe Abbas' Rede bei der UNO gezeigt. Den Palästinensern gehe es schlecht, dem Friedensprozess auch und Israel wolle keine Zugeständnisse machen.(Deutschlandfunk, 1.10.2015)

Der Extremismus greift um sich
Blinder, archaischer Hass drängt einige Israelis zum Mord. Heute genügt es offenbar, Palästinenser zu sein, um in Israel angegriffen zu werden. Ein Essay des israelischen Schriftstellers David Grossman.
(Qantara, 10.8.2015)

Nahostkonflikt, war da was?
Der Krieg in Syrien und die wiedererstarkte Diktatur in Ägypten werfen den Friedensprozess auf den Haufen der Geschichte. Der eigentliche "Nahostkonflikt" ist mittlerweile in den Hintergrund gerückt und kaum noch Gegenstand wirkungsvoller internationaler Anstrengungen. Nur wenn die Waffen sprechen, wie im Gazakrieg 2014 mit über 2.200 Toten, ist kurzfristig die weltweite Aufmerksamkeit gesichert. Ein halbes Jahr nach dem Krieg hat dort der Wiederaufbau nicht einmal ansatzweise begonnen.
(Heinrich-Böll-Stiftung, 19.2.2015)

Friedensverhandlungen

Alternativen und Prioritäten für die Regelung des israelisch-palästinensischen Konflikts
Das Ende der Zweistaatenregelung?

Angesichts der Instabilität im Nahen Osten betonten Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und Kanzlerin Angela Merkel bei den gemeinsamen Regierungskonsultationen im Februar 2016, dass es nicht die Zeit für große Fortschritte im israelisch-palästinensischen Friedensprozess sei. Doch fördert das Festhalten an der Zweistaatenregelung als bloßes Mantra, bei dem konkrete Umsetzungsschritte unterbleiben, die Verfestigung der Einstaatenrealität unter israelischer Dominanz. Dies macht eine Konfliktregelung letztlich unmöglich.
SWP-Aktuell 2016/A 27, April 2016
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Israel verzichtet auf EU als Vermittlerin
Als Folge der Kennzeichnungspflicht für Siedlerprodukte will Benjamin Netanjahu die Rolle der EU im Friedensprozess überprüfen – und den Kontakt so lange aussetzen.
(Die Zeit, 29.11.2015)

Kerry weckt Hoffnung auf Ende der Gewaltwelle in Nahost
Bei den internationalen Bemühungen um ein Ende der Gewaltwelle im Nahen Osten gibt es einen ersten Hoffnungsschimmer. Ein Gespräch mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Berlin habe ihm "vorsichtigen Optimismus" gegeben, sagte US-Außenminister John Kerry.
(Süddeutsche, 22.10.2015)

Netanjahu erklärt sich zu Treffen mit Abbas bereit
Angesichts der jüngsten Welle der Gewalt ist der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bereit. Er würde sich auch mit arabischen Führern treffen, um die Gewalt zu stoppen, sagte Netanjahu.
(Wirtschaftswoche, 16.10.2015)

UN-Vollversammlung - Netanjahu schlug neue Friedensgespräche vor
Israels Ministerpräsident Netanjahu schweigt vor der UN-Vollversammlung aus Protest gegen das Atomabkommen mit dem Iran. Den Palästinensern schlug Netanjahu neue Friedensgespräche vor.
Wenig später wurden im Westjordanland zwei israelische Siedler getötet und deren Kinder verletzt.
(Süddeutsche, 02.10.2015)

Nahostquartett beteiligt erstmals arabische Nachbarn
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas kündigt das Oslo-Friedensabkommen. Doch die internationale Gemeinschaft will nicht aufgeben.
(Der Tagesspiegel, 1.10.2015)

EU plant neue Nahost-Friedensinitiative
Die EU will den Nahost-Friedensprozess wiederbeleben. Künftig könnte es eine "internationale Unterstützungsgruppe" bei Verhandlungen geben. Das Nahost-Quartett soll aber eine Schlüsselrolle behalten.
(Die Welt, 20.7.2015)

Schlussfolgerungen des Europäischen Rates zum Nahost-Friedensprozess
Die EU bekräftigt ihr Engagement für eine gerechte und umfassende Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt auf der Grundlage einer Zweistaatenlösung. Als oberste Priorität muss die ernste Lage im Gaza-Streifen angegangen werden. Ein Jahr nach dem Konflikt ist die humanitäre und sozioökonomische Lage im Gaza-Streifen immer noch katastrophal. Für einen gerechten und dauerhaften Frieden bedarf es verstärkter gemeinsamer internationaler Anstrengungen. Hierzu könnte die Einsetzung einer internationalen Unterstützungsgruppe beitragen.
(Europäischer Rat, 20.7.2015)

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Israelis und Palästinenser glauben immer noch an eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche
Trotz des Abbruchs der israelisch-palästinensischen Gespräche glauben immer noch 66% der Palästinenser und 52% der Israelis, dass die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Gleichzeitig geht jede Seite weiterhin davon aus, dass sie von der Gegenseite existenziell bedroht werde. Entsprechend früheren Befunden befürworten 62% der Israelis und 54% der Palästinenser eine Zwei-Staaten-Lösung.
Juni 2014
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Erneute Nahost-Verhandlungen
Nach mehrjährigem Stillstand haben die USA erneute Nahost-Verhandlungen angestoßen. Die israelische und die palästinensische Bevölkerung hat aber längst die Hoffnung auf eine tragfähige und einvernehmliche Lösung verloren. Demagogen und Fanatiker auf beiden Seiten tun alles, um Zugeständnisse ihres Lagers zu verhindern.
Konfliktporträt Nahost 19.2.2014
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Israelisch-palästinensische Verhandlungen: Die Stunde der Wahrheit rückt näher
Eine Momentaufnahme aus Israel zu Beginn des Jahres 2014. Voraussichtlich wird die Debatte über das Ob und das Wie einer Zwei-Staaten-Lösung in Israel 2014 die nach wie vor drängenden innenpolitischen Reformthemen in den Hintergrund rücken.
Länderbericht Israel, 10.2.2014
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Wandel im Nahen Osten - Zwischen Hoffnung und Ungewissheit
Der ehemalige israelische Verteidigungsminister und Generalstabschef a. D., Schaul Mofas MdK warnt vor dem Scheitern der Friedensverhandlungen mit den Palästinensern und vor dem zunehmenden Einfluss radikalislamischer Terrororganisationen in Israels Nachbarschaft.
Veranstaltungsbeitrag, 12.2.2014
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Die Aussichten der Friedensverhandlungen
Fünf Fragen – Fünf Antworten von Dr. Ely Karmon über die Chancen der gegenwärtigen israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Neuer Anlauf für Nahost-Friedensgespräche
Nach den ersten Gesprächen seit drei Jahren zwischen Vertretern Israels und der Palästinenser in Washington wollen sich beide Seiten in den kommenden Wochen zu formellen Verhandlungen treffen.
Hintergrund aktuell, 1.8.2013
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Israelis und Palästinenser betrachten aktuelle Friedensbemühungen der USA mit Skepsis
Obwohl es in letzter Zeit international Bewegung in den Bemühungen um eine Wiederbelebung des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses gegeben hat, zeigen sich beide Seiten pessimistisch. Zwar ist von arabischer Seite die Bereitschaft signalisiert worden, die Arabische Friedensinitiative (Arab Peace Initiative, API) von 2002 zu modifizieren; dennoch hat die israelische Unterstützung für die API abgenommen.
KAS-LÄnderbericht, 11. Juli 2013
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Lost in Transition
Die Palästinenser zwischen Versöhnung und Kerry-Initiative

Die Initiative des US-Außenministers John Kerry, beide Konfliktparteien wieder an den Verhandlungstisch zurückzubringen, blieb bis dato erfolglos. Scheitert der Versuch, schwindet die Chance auf eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts. Während die Verhandlungen stillstehen, wird der israelische Siedlungsbau stetig vorangetrieben. Dies macht eine Zwei-Staaten-Lösung immer unwahrscheinlicher.
FES-Perspektive, Juli 2013
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Die neue Relevanz der Arabischen Friedensinitiative
In den aktuellen Bemühungen der Obama-Administration um eine Wiederbelebung des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses erlangt die Arabische Friedensinitiative von 2002 neue Bedeutung. Angesichts vieler Instabilitäten in der Region Nahost/Nordafrika könnte eine Konfliktlösung, die von der gesamten Arabischen Liga mitgetragen wird, eine gefährliche Quelle von Spannungen und Gewalt beseitigen.
KAS-LÄnderbericht, 3. Juni 2013
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Transatlantische Initiative im Nahostfriedensprozess notwendig
Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten haben eine zentrale Vermittlerfunktion im israelisch-palästinensischen Konflikt. Kurz vor dem ersten Besuch von US-Präsident Barack Obama in Israel und den Palästinensischen Gebieten soll in diesem Länderbericht ein kurzes Zwischenfazit gezogen werden. Hierbei wird sowohl die Nahostpolitik der Obama-Administration als auch die herangehensweise der Europäischen Union beleuchtet.
KAS-LÄnderbericht, 12. März 2013
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Zweistaatenlösung - ein eigenständiger Staat Palästina?

Neue Friedensinitiativen im Nahost-Konflikt - Zwei Staaten, eine Heimat
Eine Bewegung von Israelis und Palästinensern hat ungewöhnliche Lösungsideen für den Nahost-Konflikt. Die Friedensinitiative beruht auf dem Gedanken, dass keine Seite verlieren soll. Informationen von Inge Günther.
(Qanatara, 28.09.2016)

Das Ende der Zweistaatenregelung? Alternativen und Prioritäten für die Regelung des israelisch-palästinensischen Konflikts
Angesichts der Instabilität im Nahen Osten betonten Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und Kanzlerin Angela Merkel bei den gemeinsamen Regierungskonsultationen im Februar 2016, dass es nicht die Zeit für große Fortschritte im israelisch-palästinensischen Friedensprozess sei. Doch fördert das Festhalten an der Zweistaatenregelung als bloßes Mantra, bei dem konkrete Umsetzungsschritte unterbleiben, die Verfestigung der Einstaatenrealität unter israelischer Dominanz. Dies macht eine Konfliktregelung letztlich unmöglich.
SWP-Aktuell 2016/A 27, April 2016
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Trotz oder obgleich des israelischen Wahlausganges - Die Palästinenser halten an der Zweitstaatenlösung fest
Wie eine Umfrage zeigt, gewinnt Präsident Abbas wieder leicht an Zustimmung in der palästinensischen Bevölkerung. Auch die Zweistaatenlösung, die im israelischen Wahlkampf kontrovers diskutiert wurde, findet in der palästinensischen Bevölkerung wieder eine knappe Mehrheit.
Länderbericht, Palästinensische Gebiete, März 2015
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

EU-Parlament - Grundsätzlich für eine Anerkennung Palästinas
Am Ende war es eine klare Sache: Mit großer Mehrheit sprachen sich die Abgeordneten des Europaparlaments für die Anerkennung eines Palästinenserstaates aus. Die Resolution geht allerdings nicht so weit wie ähnliche Entscheidungen in europäischen Länderparlamenten.
(Deutschlandfunk, 17.12.2014)

"Es läuft auf eine Einstaatenlösung hinaus, auf einen jüdischen Staat"
Obwohl Israel eine der modernsten Militärmächte der Welt sei, hätten sich Regierung und Militär bei der aktuellen Bodenoffensive im Gazastreifen "doch deutlich verschätzt", sagte der Nahost-Experte Michael Lüders im Deutschlandradio Kultur. Das Tunnelsystem der Hamas habe die israelische Seite "komplett überrascht".
(Deutschlandfunk, 26.7.2014)

Rückenwind für die Verhandlungen
Eine Mehrheit der Israelis und Palästinenser bevorzugt die Zwei-Staaten-Lösung. Die Ergebnisse der Meinungsumfrage vom Dezember 2013 sind in der gegenwärtigen Situation von besonderem politischen Interesse, weil sie den Verhandlungsteams auf beiden Seiten den Rücken stärken. Eine breite Mehrheit der Israelis (63% dafür, 32% dagegen) und eine Mehrheit der Palästinenser (53% dafür, 45% dagegen) unterstützen die Zwei-Staaten-Lösung.
Länderbericht, 8. Januar 2014
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

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Weshalb Israel die Zwei-Staaten-Lösung braucht - 20 Jahre nach Oslo
Vor zwanzig Jahren, am 13. September 1993, wurden die Oslo-Vereinbarungen zwischen der Regierung Israels einerseits und der PLO andererseits in Washington D.C. unterzeichnet. Im Blick auf diesen Jahrestag bat die KAS Israel Herrn Dr. Ron Pundak, einen der Architekten der Oslo-Vereinbarungen, zu erklären, weshalb und auf welche Weise die Zwei-Staaten-Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt den fundamentalen Interessen Israels dient.
(Konrad-Adenauer-Stiftung, 29.8.2013)

20 Jahre nach Oslo: Ist die Zwei-Staaten-Lösung tot?
Angesichts der existierenden Situation kommen nicht wenige Beobachter und Analysten zu dem Schluss, dass der 1993 gestartete Oslo-Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern politisch tot ist, dass es aufgrund der Situation auf beiden Seiten derzeit keine realistische Chance für die Verwirklichung der Zwei-Staaten-Lösung gibt und es an der Zeit ist, ernsthaft über Alternativen nachzudenken.
Israel kontrovers, Nr. 13, Dez. 2012
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Vereinte Nationen machen Palästina zum Beobachterstaat
Eine große Mehrheit der 193 UN-Mitgliedstaaten stimmte in der Generalversammlung für eine Anerkennung Palästinas als beobachtendes Nicht-Mitglied.
Hintergrund aktuell, 30.11.2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Die vielleicht letzte Chance
Die jüngste Anerkennung Palästinas als UN-Beobachterstaat stellt vielleicht die letzte Chance dar, um dem Vorhaben zweier unabhängiger Staaten Leben zu verleihen, meint der Pianist und Star-Dirigent Daniel Barenboim in seinem Kommentar.
(Qantara, 18.12.2012)

Ein virtueller Staat namens Palästina
Sari Nusseibeh, palästinensischer Philosophieprofessor und Präsident der Al-Quds-Universität in Ost-Jerusalem, über den Frieden mit Israel, der auf halber Strecke stecken blieb. Inge Günther hat sich mit ihm unterhalten.
(Qantara, 10.12.2012)

UN-Initiative der Palästinenser - Abbas im Abseits?
Die UN-Initiative, letztes Jahr von den Palästinensern noch gefeiert, droht fast unterzugehen. Aber für Abbas gibt es kein Zurück. Zu oft hat er bereits US-Druck nachgegeben, zu klar hatte er sich auf die Initiative festgelegt. Dies nicht zu tun, käme politischem Selbstmord gleich. René Wildangel kommentiert.(Qantara, 29.11.2011)

Palästina und die Palästinenser: 60 Jahre nach der Nakba
Die Palästinenser streben seit Jahrzehnten nach einem eigenen Staat, um endlich frei und selbstbestimmt ihr eigenes Gemeinwesen gestalten zu können. Umstritten ist, ob die Palästinenser durch die Aufnahme in die UNO als „Staat Palästina“ ihrem Ziel näher kommen oder ob dies einer friedlichen Konfliktlösung sogar im Wege steht.
(Heinrich-Böll-Stiftung, 17.11.2011)

Palästinenser schaffen es in Unesco
Auf der Hauptversammlung der Unesco in Paris hat die Mehrheit der Mitgliedstaaten am Montag dafür gestimmt, Palästina als eigenständigen Staat und als Mitglied aufzunehmen.
euro|topics, mehrsprachige Presseschau - 01.11.2011
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Etappensieg oder Pyrrhussieg?
Es ist wichtig und richtig, dass die UNESCO die Palästinenser als Vollmitglied aufgenommen hat. Dies nicht zu unterstützen wäre politisch kurzsichtig und moralisch verwerflich, schreibt Bettina Marx in ihrem Kommentar.
(Qantara, 01.11.2011)

Palästinenser fordern UN-Mitgliedschaft
Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas will auf der 66. UN-Generalversammlung die Aufnahme eines palästinensischen Staates als 194. Mitglied der Vereinten Nationen beantragen. Die UN-Mitglieder diskutieren das Anliegen kontrovers, während Vertreter des Nahost-Quartetts sich um eine Kompromisslösung bemühen.
Hintergrund aktuell, 19.09.2011
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Warten auf Palästina?
In Abwesenheit einer glaubhaften Perspektive für eine Zwei-Staaten-Lösung  stellt die junge Generation diese in Frage und wendet sich einer neuen Strategie zu, die durch die Einforderung individueller Rechte in einem gemeinsamen Staat ein gutes und sicheres Leben in Aussicht stellt.
FES-Perspektive September 2012
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

"Palestine 194"
Im September wollen die Palästinenser als 194. Staat Mitglied der Vereinten Nationen werden. Ein scheinbar freudiges Ereignis. Der israelische Außenminister befürchtet jedoch ein nie da gewesenes Blutvergießen. Europa muss jetzt Geschlossenheit zeigen, um eine gemeinsame Position zum Bestre-ben der Palästinenser zu erreichen.
KAS Länderbericht, 06.09.2011
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Fatah-Hamas-Abkommen: Ein wichtiger Schritt zu einer Zwei-Staaten-Regelung
Deutschland und die Europäische Union sollen jetzt klarmachen, dass sie eine palästinensische Übergangsregierung unterstützen, die von der Hamas mitgetragen wird, meint Muriel Asseburg.
Kurz gesagt, 04.05.2011
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Dritter Gaza-Krieg 2014

Gewaltausbruch in Nahost
Nach der Tötung dreier israelischer Jugendlicher und dem mutmaßlichen Rachemord an einem jungen Palästinenser eskaliert die Gewalt in Nahost. Hat der Friedensprozess noch eine Chance?
Debatte verfolgen, euro|topics Presseschau
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Nahost-Konflikt - Der dritte Gaza-Konflikt 2014
Das Dosseir bietet die wichtigsten Informationen im Überblick sowie eine Chronik der Ereignisse und weiterführende Materialien und Links.
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Die ungewollte Nation - In Israel und Palästina ist etwas zusammengewachsen, was nicht zusammengehören will
Nach dem Gaza-Krieg sind der gegenseitige Hass und das Misstrauen größer denn je. Seit 48 Jahren hält Israel die palästinensischen Gebiete besetzt, seit 23 Jahren wird über Lösungen verhandelt. Auf beiden Seiten wollen Mehrheiten eine Teilung des Gebiets in zwei Staaten. Doch ist das noch realistisch?
(Deutschlandradio, 27.1.2015)

Milliarden für Wiederaufbau von Gaza - Es geht um mehr als nur um Geld
Die Palästinenser erhalten milliardenschwere Unterstützung für den Wiederaufbau des Gazastreifens. Allerdings bleibt die Frage, ob das Geld auch ankommt - denn die politischen und logistischen Rahmenbedigungen sind alles andere als stabil-.
(Tagesschau, 13.10.2014)

Wiederaufbau in Gaza - Die Zerstörung der Mittelschicht
Was wird aus dem Gazastreifen? Die US-Wissenschaftlerin Sara Roy bezweifelt, dass es für Gaza und seine Bewohner nach der letzten israelischen Offensive eine Zukunft gibt. Einzelheiten von Bettina Marx.
(Qantara, 1.10.2014)

Gaza - Perspektiven nach dem Krieg
Der Gaza-Krieg in diesem Sommer führte der Welt erneut mit Macht das Dilemma des Nahost-Konflikts vor Augen. Dieses Dossier trägt den vielfältigen Perspektiven aus Israel und Palästina Rechnung.
(Heinrich-Böll-Stiftung)

Ohne Perspektive?
Zunehmender politischer Unmut der palästinensischen Bevölkerung
Der Waffenstillstand zwischen der Hamas in Gaza und Israel hält seit über einem Monat. Trotzdem ist immer noch unklar, wie eine langfristige und nachhaltige Entwicklungsstrategie für das eingeschlossene Gaza aussehen kann und wie beide Seiten im Nahostkonflikt wieder näher zueinander finden.
Neue Umfragedaten aus der Westbank und dem Gazastreifen verdeutlichen die stetig wachsende Perspektivlosigkeit und den zunehmenden politischen Unmut der palästinensischen Bevölkerung.
KAS-Länderbericht, 30. September 2014
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

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"Abbas ist ein Partner, die Hamas nicht"
Warum ein Frieden in Nahost noch immer möglich wäre - und mit wem

Der jüngste Gaza-Krieg hat die Hoffnungen auf einen friedlichen Ausgleich zwischen Israel und Palästinensern auf einen neuen Tiefpunkt sinken lassen. Was gibt noch Anlass zum Optimismus, was wären die Voraussetzungen für erneute Verhandlungen? Gershon Baskin, Gründer des israelisch-palästinensischen Think-Tanks IPCR, im Gespräch.
Internationale Politk 5, September/Oktober 2014
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik)

Hamas auf dem Vormarsch
Vom 7. Juli befand sich die Hamas für 50 Tage im Krieg mit Israel. Seit den Nachmittagsstunden des 26. August gilt ein unbefristeter Waffenstillstand. Ende September sollen beide Seiten wieder zu indirekten Gesprächen über die Zukunft des Gazastreifens zusammentreffen. Um die veränderte politische und soziale Lage im Gazastreifen einschätzen zu können und herauszufinden, wie dieser dritte Gazakrieg das Stimmungsbild der palästinensischen Bevölkerung veränderte, hat die Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah ihren Partner PSR mit einer neuen, repräsentativen Umfrage beauftragt.
KAS-Länderbericht, September 2014
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Gaza-Krieg - Waffenruhe
Israel und die militanten Palästinensergruppen haben sich erstmals seit dem Ausbruch des jüngsten Gaza-Kriegs auf eine dauerhafte Waffenruhe geeinigt.
(Tagesschau, 26.8.2014)

Der dritte Gazakrieg - Israelis und Palästinenser in der Sackgasse?
Drei Kriege haben Israel und die Hamas sowie andere militante Gruppierungen im Gazastreifen zwischen 2008 und 2014 geführt. Insbesondere die Operationen "Cast Lead" (2008/2009) und "Protective Edge" (2014) haben die Zivilbevölkerung hart getroffen. Noch nie war es für Palästinenser so schwer, an die Verwirklichung ihres Rechts auf nationale Selbstbestimmung im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung zu glauben, wie heute. Es bleibt unklar, welche Zukunftsperspektive Israel und die internationale Gemeinschaft den zwischen Mittelmeer und Jordan lebenden Palästinensern bieten
FES-Perspektive, August 2014
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Deutschlands Mitverantwortung für die Beendigung des Gaza-Kriegs - Dejà vu in Gaza
Seit Monaten diskutiert Deutschland über mehr außenpolitische Verantwortung. Aber beim jüngsten Krieg in Gaza hat sich die deutsche Politik doch wieder weitestgehend auf die Rolle der entsetzten Zuschauerin verlegt. Von Muriel Asseburg und René Wildangel.
(Qantara, 11.8.2014)

Interview mit Amos Oz: "Israel kann nur verlieren"
Der israelische Schriftsteller und Friedensaktivist Amos Oz erklärt im Interview mit Dennis Stute, weshalb er die Bodenoffensive im Gaza-Streifen unterstützt - und welchen Ausweg er aus der Gewaltspirale sieht.
(Qantara, 31.7.2014)

"Es läuft auf eine Einstaatenlösung hinaus, auf einen jüdischen Staat"
Obwohl Israel eine der modernsten Militärmächte der Welt sei, hätten sich Regierung und Militär bei der aktuellen Bodenoffensive im Gazastreifen "doch deutlich verschätzt", sagte der Nahost-Experte Michael Lüders im Deutschlandradio Kultur. Das Tunnelsystem der Hamas habe die israelische Seite "komplett überrascht".
(Deutschlandfunk, 26.7.2014)

Ein dauerhafter Waffenstillstand für Gaza
Es ist allerhöchste Zeit, auf eine Waffenruhe im Gaza-Streifen hinzuarbeiten, die das Töten, das Leiden und die Zerstörung stoppt, indem sie den Konfliktparteien ein Minimum an Gesichtswahrung ermöglicht und ihre Hauptinteressen berücksichtigt. Eine baldige Waffenruhe ist keineswegs unmöglich, meint Muriel Assenburg.
Kurz gesagt, 22.7.2014
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Krieg in Gaza: "Wir haben keine andere Wahl"
Seit zwei Wochen herrscht Krieg in Nahost. Immer mehr Menschen sterben. Dennoch halten viele Israelis den Einsatz in Gaza für notwendig - selbst Linke befürworten nun den Kampf gegen die Hamas und loben ihren konservativen Regierungschef.
(Tagesspiegel, 22.7.2014)

Anti-israelische Proteste - "Wer hat uns das denn eingebrockt?"
Rolf Verleger, ehemaliges Direktoriums-Mitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland, wundert sich nicht über die neue Welle des Antisemitismus im Land. Im Deutschlandfunk warf er Repräsentanten des Judentums vor, jede Kritik an Israel als antisemitisch zu erklären. Es müsse erlaubt sein, die israelische Politik zu kritisieren.
(Deutschlandfunk, 22.7.2014)

Gazakrieg -  Der deutsche Nahost-Konflikt
Die deutsche Regierung hält Israels Militäroperation in Gaza für legitim. Auf der Straße gärt aber die antisemitische Stimmung: Der Zentralrat der Juden ist sehr besorgt.
(Zeit, 21.7.2014)

"Wir sind verletzlich. Wir sind leicht zu treffen"
Radschi Sourani ist Menschenrechtsanwalt und Gründer des Palestinian Centre for Human Rights, das Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten untersucht und dokumentiert. Sechsmal bereits wurde er wegen seiner Arbeit inhaftiert; auch jetzt bleibt er in Gaza und führt seine Arbeit unter der aktuellen Besatzung weiter. Roma Rajpal Weiss hat mit ihm über die derzeitige Situation in Gaza gesprochen.
(Qantara, 21.7.2014)

Bodenoffensive in Gaza -  Der opferreichste Tag seit Jahren
Mindestens 87 Palästinenser sind am Sonntag nach Angaben von Ärzten im Gazastreifen bei israelischen Angriffen getötet worden. So viele Tote gab es in dem besetzten Gebiet seit fünf Jahren nicht mehr.
(Deutschlandfunk, 20.7.2104)

"Weder Hamas, noch Israel können den Krieg gewinnen"
Israel-Experte Michael Mertes uber den Krieg im Heiligen Land, den keiner gewinnen kann, und die mutmaßlichen Ziele der Konfliktparteien.
(Konrad-Adenauer-Stiftung, 16.7.2014)

Gewalteskalation in Nahost - Provokation und Gewalt
Was war Auslöser der neuen Spirale der Gewalt in Nahost? Liegt die Schuld hierfür allein bei der palästinensischen Hamas? Bettina Marx meldet in ihrem Kommentar Zweifel an und blickt auf die Vorgeschichte dieser Tage.
(Qantara, 16.7.2014)

Israel und die Hamas - Kein Sieger in Nahost
Israel und die Hamas haben längst eingesehen, dass sie auch dieses Mal die andere Seite nicht besiegen können. Gesucht wird ein gesichtswahrender Ausweg. Aber aus eigener Kraft sind beide Seiten dazu nicht in der Lage.
(FAZ, 13.7.2014)

Islamisten - Hochexplosive Mischung aus Barbarei und Hightech
Der "arabische Frühling" war fatal. Statt Demokratie entfesselte er brutale Kräfte. Die Gotteskrieger nutzen die Waffen des Westens, um diesen bis aufs Blut zu bekämpfen. Wo nur ist der Reset-Knopf?. Von Henryk M. Broder.
(Die Welt, 12.7.2014)

"Operation wird nicht schnell enden"
Nahostexpertin Dr. Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin analysiert die politische Situation rund um die Gazaoperation.
(Kurier, 11.7.2014)

Gewalt in Nahost - zwei Sichtweisen
Raketen auf Israel, Luftangriffe im Gaza-Streifen: Es gibt sehr verschiedene Sichtweisen zu diesem Konflikt, auch bei unseren Hörern. Der Deutschlandfunks hat mit Menschen gesprochen, die in Gaza und in Israel gerade auf sehr unterschiedliche Weise Verantwortung tragen.
(Deutschlandfunk, 11.7.2014)

Israels Politik - Unsere Verzweiflung ist unser Untergang
Der Nahe Osten droht zu explodieren. Wer jetzt noch an den Frieden glaubt, braucht Hoffnung. Genau daran fehlt es. Ein Weckruf an die israelische Politik. Von David Grossmann.
(FAZ, 9.7.2014)

Gazastreifen -  "Eine Besetzung wäre ein fataler Fehler"
Ratlos über die weitere Entwicklung im Nahen Osten zeigte sich Shimon Stein, ehemaliger israelischer Botschafter in Berlin, im Interview mit dem Deutschlandfunk. Ministerpräsident Netanjahu stehe unter Druck. Eine Besetzung des Gazastreifens - wie von Außenminister Lieberman gefordert - hält Stein jedoch für einen "fatalen Fehler mit unvorhersehbaren Folgen".
(Deutschlandfunk, 9.7.2014)

Die Welt schweigt
"Die Welt schweigt, weil wir, Israelis, gelitten haben. Leider, leider und nochmals leider instrumentalisiert man den Holocaust. Der Holocaust war schrecklich. Ich bin selbst eine Jüdin und habe auch darunter sehr gelitten, mein Mann war in fünf Nazi-Lagern. Aber man hat sich nicht geopfert, um in seinem Namen  Verbrechen zu begehen." Felicia Langer über den Nahost-Konflikt.
(IRIB - German Radio, 2.7.2014)

Nahost-Konflikt: "Wir schaffen es nicht alleine"
Der Berater von Palästinenser-Präsident Abbas, Abdallah Frangi, ruft die USA und die EU auf, im Konflikt mit Israel wieder zu vermitteln. Für ein Ende der Zusammenarbeit mit der Hamas sieht er keinen Grund: Es gebe keine Beweise dafür, dass sie hinter dem Mord an den drei israelischen Schülern stecke, sagte Frangi im Deutschlandfunk.
(Deutschlandradio, 2.7. 2014)

Trauer und Zorn
Am 30. Juni 2014 wurde aus den schlimmsten Befürchtungen Gewissheit, als die Leichname der drei entführten israelischen Jeschiwa-Studenten Gilad Shaer (16), Eyal Yifrah (19) und Naftali Frankel (16) auf einem Feld nordwestlich von Hebron gefunden wurden. Spontane Trauerbekundungen prägten am Montagabend die Stimmung in Israel. Der Zorn auf die Täter hat eine intensive Debatte über angemessene politische und militärische Reaktionen ausgelöst.
Länderbericht Israel, 1. Juli 2014
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Nahost-Konflikt

Der Nahost-Konflikt
(Auswärtiges Amt)

Geschichte des Nahostkonflikts
Dossier
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Konfliktporträts: Nahost
Portrait und Geschichte des Konflikts
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Nahost-Konflikt
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 9/2010)
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Hamas und Palästinensischer Islamischer Jihad
Dossier: Islamismus
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Israelisch-palästinensischer Dialog
Qantara.de - Dialog mit der islamischen Welt
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Der Nahost-Konflikt
Schwerpunktthemen Aktuelle Politik
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Konflikte im Nahen Osten
Die Auseinandersetzungen zwischen Juden und Arabern reichen weit in die Geschichte zurück.
(Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)

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Nahost-Konflikt
Themendossier
(CAP Centrum für angewandte Politikforschung München)

Israel und Palästina
Themendossier
(Stiftung Wissenschaft und Politik - Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit)

Nahost-Konflikt
(Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen)

"Zwischen Hoffnung und Verzweiflung - der neue Nahe Osten"
Mit dem Grimme Online Award 2014 ausgzeichnetes Webspecial von Richard C. Schneider und Jörg Armbruster, mit allerlei Wissenswertem rund um einen 90-min. Film im Kern.
(Bayerischer Rundfunk)

Nahostkonflikt
(Wikipedia)

Informationen israelischer Institutionen

Israeli Government
Webportal der Regierung Israels

The Knesset
Webportal des israelischen Parlaments

Israel Ministry of Foreign Affairs
Außenministerium des Staates Israel

Israel Diplomatic Network
Botschaft des Staates Israel in Berlin

Informationen  palästinensicher Institutionen

Ministry of Information
Informationsministerium Palästina

The Voice of Palestine
The Palestinian Information Center

Generaldelegation Palästinas in Deutschland
Besonderer Schwerpunkt der Arbeit der palästinensischen Generaldelegation ist die Information über die Entwicklung des Friedensprozesses im Nahen Osten

Unterrichtsmaterialien

Friedenschancen im Nahen Osten?
Themenblätter im Unterricht
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Israel Projektwoche 1
Themen und Materialien zu Israel und den politischen Besonderheiten, seiner Wirtschaft und Gesellschaft sowie die schwierige Suche nach Frieden mit den Nachbarstaaten
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Israel kurz gefasst - Pocket
Überblick über Israel und das alltägliche Leben in Israel mit Glossar, Zeittafel, Karten und einer kleinen hebräisch-deutschen Handreichung.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Der Nahost-Konflikt
Materialien für den Unterricht
Österreichisches Schulportal

Der Nahost-Konflikt - Entstehung und Verlauf
Unterrichtseinheit für die Sekundarstufe II unter Verwendung multimedialer Präsentationen und interaktiver Teile.
(Fedor Pellmann, FOS/BOS Neu-Ulm)

Objektivität im Nahostkonflikt?
Lernwege zu einer angemessenen Behandlung im Unterricht
(Christel Shrieverhoff)

Filme

Krieg ohne Sinn - Die neue Eskalation zwischen Israel und der Hamas
Über den dritte Krieg zwischen Hamas und Israel.
(Das Erste)

Zwischen Hoffnung und Verzweiflung - der neue Nahe Osten
Mit dem Grimme Online Award 2014 ausgzeichnetes Webspecial von Richard C. Schneider und Jörg Armbruster, mit allerlei Wissenswertem rund um einen 90-min. Film im Kern.
(Das Erste, SWR, BR)

Juden & Muslime - So nah. Und doch so fern!
Ungeschönt und ohne jede Parteinahme präsentiert diese Zeitreise eine Chronologie der wichtigsten
Ereignisse in der Geschichte von Juden und Moslems bis heute. Eine 4-teilige Doku-Reihe.
(Arte)

Israel und seine Siedler - In Erwartung des Messias
Warum stellt sich Israel gegen die ganze Welt? Gegen das internationale Recht? Warum ist es nicht bereit, das Westjordanland aufzugeben? Sie sind überzeugt von ihrem Auftrag: Das Land, das Gott den Juden verheißen hat, zu besiedeln und zu bebauen, um es auf die Ankunft des Messias vorzubereiten.
(br alpha)

Israel vs. Palästina
Über die Sperranlage zwischen Israel und den Palästinensischen Gebieten in der arte-Reihe "Mit offenen Karten.
(Arte)

Der Nahost-Konflitk erklärt
(MrWissen2go) 

 

Passend dazu im Themenkatalog

 
 
 
 
 
 

Geschichte des Nahost-Konflikts

 

Im Dossier Israel der Bundeszentrale für politische Bildung wird die Geschichte des Nahostkonlikts dargestellt.

 
 
 
 
 

Nahost-Konflikt

 

Aktuelle Informationen sowie Hintergründe über den Nahost-Konflikts im Dossier der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

 
 
 
 
 

Nshostkonflikt einfach erklärt

 

Worum geht es eigentlich genau im Nahost-Konflikt? Was sind die Streitpunkte, wer sind die rivalisierenden Gruppen und warum scheint es keine Lösung zu geben?

Nahostkonflikt
(explain it)

Nahostkonflikt
(explainity)

Der Nahost-Konflitk erklärt
(MrWissen2go)

 

 
 
 
 
 

Parlamentswahl in Israel 2015

 

Wahltag in Isarel
Hintergrund aktuell, 16.3.2015
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Schockstarre versus Euphorie
Israel hat gewählt. Dass der amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Likud) die nächste Regierung bilden würde, galt zwar vielen als sicher. Dass er jedoch einen haushohen Wahlsieg einfahren würde und damit in der Lage ist, eine klare „rechte“ Regierung zu bilden, hätte kaum jemand erwartet.
KAS-Länderbericht, März 2015
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
"Israel wird zunehmend isoliert sein"Aus den Parlamentswahlen in Israel ist überraschend erneut Benjamin Netanjahu als Sieger hervorgegangen. In deutschen Medien spricht man von einem "Sieg der Panik". Weshalb hat es für die Linke nun doch nicht gereicht? Fünf Fragen zum Netanjahu-Sieg an Werner Puschra in Tel Aviv.
IPG-Journal, 18.3.2015
(Friedrich-Ebert-Stiftung)
Parlamentswahl in Israel - "Netanjahus Zeit ist jetzt vorbei"
Dass sich Benjamin Netanjahu kürzlich offen mit Barack Obama anlegte, habe ihm bestimmt geschadet, sagte der israelische Historiker Tom Segev im DLF. Und nicht nur deshalb werde er bei den anstehenden Wahlen Stimmen verlieren - aber wohl dennoch Ministerpräsident bleiben.
(Deutschlandfunk, 16.3.2015)
Bizarre Wahlen in Israel
Die bevorstehenden Wahlen sind die bizarrsten, die jemals in Israel abgehalten wurden. Gleichzeitig geht es um die wichtigste Wahlentscheidung in der bisherigen Geschichte des Landes. Es geht es um die Zukunft des Staates Israel, nicht mehr und nicht weniger.
(Heinrich-Böll-Stiftung, 16. März 2015)
Was steht in Israel zur Wahl?
Bei der Knessetwahl am 17. März geht es weder um rechts oder links, noch um Krieg oder Frieden, erklärt Professor Natan Sznaider.
(Heinrich-Böll-Stiftung, 5. März 2015)
Elections in Israel
Is Change Possible?
März 2015
(Friedrich-Ebert-Stiftung)
Parlamentswahl in Israel 2015
(Wikipedia)

 
 
 
 
 

Gewaltausbruch in Nahost

 

Nach der Tötung dreier israelischer Jugendlicher und dem mutmaßlichen Rachemord an einem jungen Palästinenser eskaliert die Gewalt in Nahost. Hat der Friedensprozess noch eine Chance? Debatte verfolgen bei der euro|topics Presseschau der bpb: Gewaltausbruch in Nahost.

 
 
 
 
 

Israel - Ein Länderporträt

 

Buch-Tipp: "Israel. Ein Länderporträt"

Israel entfernt sich immer weiter von der Weltgemeinschaft. Seine vielschichtigen Konflikte im Innern sind kaum noch zu verstehen, der Friedensprozess existiert nur noch in den Wunschphantasien westlicher Politiker. Ruth Kinet erforscht die israelische Gesellschaft mit einem empathischen Blick. Sie beschreibt Israel aus der Innensicht und fragt, was die Menschen in diesem Land bewegt, was sie zusammenhält, was sie hoffen und wovor sie Angst haben.
Als Sonderausgabe erhältlich bei mehreren Landeszentralen für politische Bildung.

 
 
 
 
 

Der Nahost-Konflikt

 

Geschichte und Hintergründe des Nahost-Konflikts im Dossier der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

 
 
 
 
 

Nahost-Konflikt flammt neu auf

 

Kurz nach der heftigsten Eskalation des Gaza-Konflikts seit Jahren werteten die UN Palästina zum Beobachterstaat auf. Israel kündigte daraufhin den Bau neuer Siedlungen an. Was bedeutet das für den Friedensprozess? Die Debatte über den Nahost-Konflikt verfolgen bei der eurotopics Presseschau

 
 
 
 
 

Nahost-Konflikt im Unterricht

 

Friedenschancen im Nahen Osten?
Die Themenblätter im Unterricht geben Schülern die Gelegenheit, die verschiedenen, zumTeil unvereinbaren Positionen der Konfliktparteien kennenzulernen und zu analysieren.

 
 
 
 
 

Planet Schule: Nahost-Konflikt

 

Die einzelnen Sendungen im Wissenspool Nahostkomflikt bieten aus unterschiedlichen Perspektiven interessante und aufschlussreiche Einblicke in die kaum vorstellbaren Schwierigkeiten, mit denen Palästinenser und Israelis in ihrem Alltag zu kämpfen haben. So wird der Nahostkonflikt jenseits (außen-)politischer Verhandlungstische fassbar gemacht.

 
 
 
 
 

Zwischen Hoffnung und Verzweiflung

 

Zwischen Hoffnung und Verzweiflung - der neue Nahe Osten
Mit dem Grimme Online Award 2014 ausgzeichnetes Webspecial von Richard C. Schneider und Jörg Armbruster, mit allerlei Wissenswertem rund um einen 90-min. Film im Kern.

Israel vs. Palästina
Über die Sperranlage zwischen Israel und den Palästinensischen Gebieten in der arte-Reihe "Mit offenen Karten.