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Jüdisches Leben in Deutschland - Informationen zur politischen Bildung (Heft 307)

Die Geschichte des deutschen Judentums lässt sich nicht auf die Verfolgung durch die Nationalsozialisten reduzieren - die jüdische Kultur prägt seit Jahrhunderten Europa und Deutschland mit. Der Autor des Heftes, Arno Herzig, zeichnet Phasen der Ausgrenzung, aber auch der Annäherung zwischen jüdischer Minderheit und christlicher Mehrheit nach.

Inhalt:

 

Judentum in Antike und Frühmittelalter
Unter römischer Herrschaft
Gemeinden im frühen Frankenreich

10. bis 14. Jahrhundert: bedrohte Blütezeit
Jüdische Siedlungen im mittelalterlichen Kaiserreich
Christliche Judenfeindschaft

1350-1630: Periode einer langen Krise
Einschnitte durch Pest und Pogrome
Religiöse Diskriminierung und erschwerte Selbstbehauptung
Soziale Differenzierung im 30-jährigen Krieg

1650-1815: Territorialstaat und Schutzjudentum
Wachstum und neue jüdische Zentren
Einschränkung und Schutz: die Judenordnungen
Kontroversen und Verunsicherungen
Impulse der Aufklärung

1815-1933: Emanzipation und Akkulturation
Politische Einschränkungen der Restaurationszeit
Soziale und wirtschaftliche Entfaltung
Die Juden im Kaiserreich
Der Antisemitismus der Kaiserzeit
Die Zeit der Weimarer Republik
    
1933-1945: Verdrängung und Vernichtung
Akzeptanz des staatlichen Antisemitismus
Die Reichsvertretung der Deutschen Juden
Das Novemberpogrom
Vernichtung der Juden
     
Neubeginn
Überlebende in den DP-Camps
Anfänge in der jungen Bundesrepublik
Zwischen Konsolidierung und Befremden
Juden in der DDR
Situation der jüdischen Gemeinden heute
Perspektiven   

Glossar     

Jüdische Fest- und Feiertage


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung



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