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Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

Anerkennung, Teilhabe, Integration - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 46-47/2010)

Mindestens 20 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen, ihre Eltern oder Großeltern haben Migrationserfahrung. Welche politischen Konsequenzen diese gesellschaftliche Realität nach sich zieht, ist strittig. Zeitweilig in rassistische Reflexe umschlagenden Ängsten vor "Überfremdung" und "fremden Kulturkreisen" stehen emotionale Verletztheit und Wut ob der Nichtanerkennung der eigenen Identität und Persönlichkeit gegenüber. Was sind die Maßstäbe für eine erfolgreiche "Integration" - Sprache, Arbeit, Lebensstil, Werteeinstellungen? Zukunftsweisend ist nicht die Frage, wie homogen eine Gesellschaft sein muss, sondern wie sich die gesellschaftliche Heterogenität in Institutionen und politischen Machtverhältnissen widerspiegeln kann. Es gilt, unsere Gesellschaft immer wieder neu zu denken.

Inhalt:

 

Editorial (Asiye Öztürk) 

"Ein Teil Deutschlands, mit etwas mehr Farbe" (Eren Güvercin / Feridun Zaimoglu / Mo Asumang / Neco Çelik)

Neue Deutsche, Postmigranten und Bindungs-Identitäten. Wer gehört zum neuen Deutschland? (Naika Foroutan)

Integrationsrealität und Integrationsdiskurs (Dietrich Thränhardt)
 
Bildungs- und Berufsbiografien erfolgreicher Transmigranten (Hartmut M. Griese / Isabel Sievers)

Einwanderer in Räten und Parlamenten (Karen Schönwälder)
 
Kommunen: Moderatoren im Prozess der sozialen Integration? (Michael Bommes)
 
Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft (Klaus J. Bade / Ferdos Forudastan)


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung



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