Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Migranten

        Zwischen Kommen und Bleiben - Ein gesellschaftlicher Querschnitt zur Flüchtlingspolitik

        Es ist keine "Flüchtlingswelle" und keine Flut, die über uns hereingebrochen ist, sondern es sind Menschen gekommen, Menschen wie die 20-jährige Maya oder der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Raid Wahiba, die beide aus der umkämpften syrischen Stadt Aleppo geflohen sind. Dieses Buch erzählt von den Beweggründen und Torturen der Flucht. Niemand entscheidet sich aus einer Laune heraus, seine Heimat zu verlassen. Das wirksamste Programm gegen Angst und Fremdenfeindlichkeit ist, Geflohene nicht als Masse, sondern als Einzelschicksale wahrzunehmen. Diese Publikation gibt einigen von ihnen Namen und Gesichter und erzählt ihre Geschichten:
        Anbieter: Friedrich-Ebert-Stiftung

        Hotel California

        Jugendliche, die nach Deutschland geflüchtet sind, wohnen in einem Landhotel. Die Bedingungen sind schlecht, die Stimmung mies. Die Clique aus dem Dorf will nichts von ihnen wissen. Mit Elyas kommt neuer Wind in die Unterkunft: Er nimmt nicht alles hin, sucht nach Lösungen. Gleichzeitig bröckelt auch die Mauer gegenüber den Einheimischen. Da droht eine Abschiebung und alle müssen Stellung beziehen. Der von der bpb herausgegebene Kurzsoielfilm bpb ist ein humorvolles, aber auch realistisches Plädoyer für ein respektvolles, lebendiges Zusammenleben verschiedenster Gruppen. Der Film steht ebenfalls mit englischen und arabischen Untertiteln zur Verfügung.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Migration und Integration - Themenblätter im Unterricht Nr. 111 / 2016

        Wie neu ist eigentlich das "Phänomen Zuwanderung" in Deutschland? Wer hat alles "Migrationshintergrund"? Wann sind Zugewanderte integriert? Und was hat Integration mit mir zu tun? Und auch wenn die (oft überraschenden) Zahlen und Fakten schon spannend genug wären, ist der Kern der aktuellen Debatte doch eigentlich ein anderer: Wann gilt jemand als integriert? Welche Aufgaben haben Zugewanderte bei ihrer Integration – und welche hat die aufnehmende Gesellschaft? Diese Frage beschäftigt nicht nur Medien und Politik, sondern auch SuS, die meist eigene Erfahrungen sowohl aus der einen wie anderen Perspektive haben. Das Themenblatt setzt hier an: Es gibt zunächst Input, will dann aber auch unterstützen, eigene Gedanken und medial vermittelte Meinungen zu sortieren und so zur selbstständigen Urteilsbildung anregen.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Willkommen auf Deutsch - Dokumentation

        Wie reagieren Menschen, wenn in ihrer Nachbarschaft Asylsuchende untergebracht werden? Der Film "Willkommen auf Deutsch" geht diesem Thema nach und beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Asyl- und Flüchtlingspolitik. Im Zentrum dieser 90-minütigen Dokumentation von Carsten Rau und Hauke Wendler stehen die vielzitierte "Willkommenskultur" und die Frage nach der Offenheit gegenüber Migrantinnen und Migranten in Deutschland.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Deutsche Islam Konferenz 2013 - Hintergrund aktuell, 6.5.2013

        Die Deutsche Islam Konferenz (DIK) kommt am 7. Mai zu ihrer jährlichen Hauptversammlung zusammen. Das Treffen steht unter dem Motto "Prävention von Extremismus, Radikalisierung und gesellschaftlicher Polarisierung".
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Muslime in Deutschland - Lebenswelten und Jugendkulturen - Politik & Unterricht Heft 3/4 - 2012

        Der islamische Glauben und der Alltag muslimischer Jugendlicher stehen im Mittelpunkt dieser Ausgabe. Vor allem die alltäglichen Erfahrungen muslimischer Jugendlicher kommen zur Sprache - im Positiven wie im Negativen. Schließlich werden auch Herausforderungen durch extremistische Randerscheinungen wie etwa die der Salafisten thematisiert.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

        Gescheiterte Integration ist das Scheitern der Gesellschaft - FES Standpunkt Nr. 1, September 2011

        Integration ist in aller Munde. Die gute Nachricht ist: Zumindest wird jetzt über Integration geredet. Die schlechte Nachricht ist: Es wird von sehr vielen verschiedenen Dingen gesprochen, wenn von Integration die Rede ist. Sowohl in der Situationsanalyse als auch im Hinblick auf Ursachenforschung und die grundsätzliche Perspektive zukünftiger Integrationspolitik besteht Uneinigkeit. Dabei wird nicht beachtet, dass Migrantinnen und Migranten systematisch benachteiligt werden und oft keine Chance haben, ihre Situation aus eigener Kraft zu verändern. Gesellschaftliche Probleme lassen sich scheinbar einfacher mit einer anderen Kultur und Religion begründen, als den strukturellen gesellschaftspolitischen Versäumnissen auf den Grund zu gehen. Wird der integrationspolitische Blick auf den Migrationshintergrund reduziert, führt dies zu einer kleinteiligen Integrationspolitik, die Integration nicht fördert und soziale Widersprüche in Deutschland nicht lösen kann, weil sie deren Ursachen
        Anbieter: Friedrich-Ebert-Stiftung

        Anerkennung, Teilhabe, Integration - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 46-47/2010)

        Mindestens 20 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen, ihre Eltern oder Großeltern haben Migrationserfahrung. Welche politischen Konsequenzen diese gesellschaftliche Realität nach sich zieht, ist strittig. Zeitweilig in rassistische Reflexe umschlagenden Ängsten vor "Überfremdung" und "fremden Kulturkreisen" stehen emotionale Verletztheit und Wut ob der Nichtanerkennung der eigenen Identität und Persönlichkeit gegenüber. Was sind die Maßstäbe für eine erfolgreiche "Integration" - Sprache, Arbeit, Lebensstil, Werteeinstellungen? Zukunftsweisend ist nicht die Frage, wie homogen eine Gesellschaft sein muss, sondern wie sich die gesellschaftliche Heterogenität in Institutionen und politischen Machtverhältnissen widerspiegeln kann. Es gilt, unsere Gesellschaft immer wieder neu zu denken.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Asiye Öztürk) 

        "Ein Teil Deutschlands, mit etwas mehr Farbe" (Eren Güvercin / Feridun Zaimoglu / Mo Asumang / Neco Çelik)

        Neue Deutsche, Postmigranten und Bindungs-Identitäten. Wer gehört zum neuen Deutschland? (Naika Foroutan)

        Integrationsrealität und Integrationsdiskurs (Dietrich Thränhardt)
         
        Bildungs- und Berufsbiografien erfolgreicher Transmigranten (Hartmut M. Griese / Isabel Sievers)

        Einwanderer in Räten und Parlamenten (Karen Schönwälder)
         
        Kommunen: Moderatoren im Prozess der sozialen Integration? (Michael Bommes)
         
        Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft (Klaus J. Bade / Ferdos Forudastan)


        Migration und Arbeitsmarkt - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 44/2009)

        Der demografische Wandel wird die deutsche Gesellschaft in absehbarer Zeit vor große Herausforderungen stellen. Es droht nicht nur die Überalterung, sondern auch ein beträchtlicher Fachkräftemangel. Im internationalen Wettstreit um die "besten Köpfe" könnte Deutschland den Anschluss verlieren. Schon heute wird die unzureichende Auswahl an gut ausgebildeten Spezialisten beklagt. Eines der Kernprobleme liegt darin, dass es für Zuwanderer, insbesondere für solche aus Nicht-EU-Staaten, sehr schwierig ist, ihre im Ausland erworbenen Bildungsabschlüsse anerkannt zu bekommen.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Johannes Piepenbrink) 
         
        Qualifikation von Migrantinnen - eine Frage der Bürgerrechte? - Essay (Umut Erel) 
         
        Arbeitsmarktwirkungen der Migration (Herbert Brücker) 
         
        Jenseits der Greencard: Ungesteuerte Migration Hochqualifizierter (Arnd-Michael Nohl / Anja Weiß) 
         
        Standards der beruflichen Anerkennung (Bettina Englmann) 
         
        Einwanderungsland Kanada - ein Vorbild für Deutschland? (Oliver Schmidtke) 
         
         

         


        Lebenswelten von Migrantinnen und Migranten - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 5/2009)

        "Menschen mit Migrationshintergrund" ist ein viel benutzter Ausdruck: Er bezeichnet 15.3 Millionen Menschen, die in Deutschland leben und ihre Wurzeln in anderen Ländern haben. Ist die Bezeichnung nicht zu pauschalisierend, um ihre Lebenswelten zu beschreiben? Diese Ausgabe bietet Einblicke in diese vielfältigen Milieus.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Lebenswelten von Migrantinnen und Migranten (Carsten Wippermann / Berthold Bodo Flaig)
         
        Hybride Identitäten - muslimische Migrantinnen und Migranten in Deutschland und Europa (Naika Foroutan / Isabel Schäfer)
         
        Integrationsbereitschaft jugendlicher Migranten - Vexierbilder und empirische Befunde (Heinz Reinders)
         
        Weiterbildungsbeteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland (Halit Öztürk)
         
        Lebenssituation und politische Positionierung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund - einige Thesen (Hans-Joachim Roth) 
         
         Zur Emanzipation "der" muslimischen Frau (Birgit Rommelspacher)


        ufuq.de - Jugendkultur, Medien & politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft

        ufuq.de bietet einen Newsblog sowie eine umfangreiche Online-Bibliothek zu politischen, religiösen und sozialen jugendkulturellen Phänomenen und Trends in den arabischen, türkischen und muslimischen Communities in Deutschland.
        Anbieter: ufuq.de - Förderung durch die Bundeszentrale für politische Bildung

        Inländisch, ausländisch, deutschländisch - Themenblätter im Unterricht 67/2007

        Das Eigene und das Fremde sind eine Konstruktion unserer Wahrnehmung, mit der wir versuchen, uns von einander abzugrenzen und so Identität zu konstruieren. Stereotype gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund bestehen fast unverändert fort ("zwischen den Kulturen"), während sich die Lebenswirklichkeit von Migrantinnen und Migranten erheblich wandelt ("in beiden Kulturen"). Die Themenblätter beschreiben diese Entwicklung und regen dazu an, die Gemeinsamkeiten und verbindenden Elemente der eigenen und der fremden Wahrnehmung zu entdecken. In diesem Zusammenhang knüpfen sie an den alltäglichen Erfahrungen von Jugendlichen an und beziehen vor allem Inhalte von HipHop-Songs mit ein.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Zuwanderung und Integration - Der Bürger im Staat - Heft 4/2006

        Am 1. Januar 2005 trat das Zuwanderungsgesetz in Kraft. Damit bekennt sich die Bundesrepublik Deuschland offiziell zu ihrer Rolle als Einwanderungsland. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich mehr als 50 Jahre mit dem Begriff "Einwanderungsland" schwer getan. Inzwischen beginnt sich die Einsicht durchzusetzen, dass die Zuwanderungsbilanz positiv zu bewerten ist. Integrierte Zuwanderinnen und Zuwanderer stellen eine gesellschaftliche, kulturelle und nicht zuletzt ökonomische Bereicherung dar. Alle Autorinnen und Autoren wollen mit ihren Beiträgen detaillierte Informationen vermitteln, zur Versachlichung der Diskussion beitragen und Fakten bereitstellen, die für das Verständnis des komplexen Themas wichtig sind.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


        Inhalt:

        Siegfried Frech

        Vorwort


        Karl-Heinz Meier-Braun

        Der lange Weg ins Einwanderungsland Deutschland

        Maria Böhmer
        Integrationspolitik aus bundespolitischer Sicht:
        Herausforderungen und Leitlinien

        Matthias Micus / Franz Walter
        Mangelt es an „Parallelgesellschaften“?

        Inken Keim / Rosemarie Tracy
        Mehrsprachigkeit und Migration

        Andreas M. Wüst
        Wahlverhalten und politische Repräsentation von Migranten

        Thomas Straubhaar
        Wirtschaftliche Folgen der Zuwanderung

        Herbert Brücker
        Wirtschaftliche Effekte der Migration in alternden Gesellschaften

        Wolfgang Walla
        Migranten in Baden-Württemberg

        Christoph Butterwegge
        Medienberichterstattung – Abbau oder Verstärkung von Vorurteilen?

        Karl-Heinz Meier-Braun
        Weltweite Migration und die Rolle der Vereinten Nationen

        Buchbesprechung


        Fremde Kulturen wahrnehmen

        In dieser Publikation wird am Beispiel von zwei sehr unterschiedlichen fremden Kulturen gezeigt, wie die im ersten Kapitel dargestellte Methode und die im zweiten Kapitel entwickelte Theorie dazu verhelfen kann, fremde Kulturen zu verstehen.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Thüringen


        Inhalt:

         

         

        1. Über den Umgang mit Schwierigkeiten beim Wahrnehmen fremder Kulturen

         

        Einführung

        Das Problem der vorschnellen Erkenntnis

        Der Vorteil der vorschnellen Erkenntnis

        Das Fremde als Fremdes identifizieren

        Die Interpretation des Fremden

        Wahrnehmung: bewußte und unbewußte Theorie

         

        2. Eine Theorie über die Entstehung und den Wandel von Alltagskultur

         

        Der Motor des kulturellen Wandels in einer einfachen Hierarchie

        Die Differenzierung der Hierarchien

        Die Verbreitungswege des kulturellen Wandels

        Die Zeitdimension des kulturellen Wandels

        Kultureller Wandel bei Aufstiegsblockaden

         

        3. Der Versuch, mir Amerika zu erklären

        Das Amerikabild der fünfziger Jahre

        Kulturschock als Chance

        Der zweite Kulturschock

        Das Amerikabild der Studentenbewegung 1968

        Amerika – die insuläre Existenz

         

        4. Indien – Das Eigene im Spiegel des Fremden

        Zum Beispiel Religion

        Das Verhalten bei Trauer und Tod

        Einstellung zu Hygiene und Reinlichkeit

        Die Einstellung zu Erfolg und Wirkung des eignen Handelns

        Die Regeln von Distanz und Nähe

        Die angebliche Natürlichkeit gesellschaftlicher Regeln

        Die Stellung der Frau

        Die Armut

        Der Zusammenhang von Ökonomie und Religion

         

        Schlußbemerkung

         

        Literaturverweise

         


        Heimat ist, wo ich mich wohlfühle - Themenblätter im Unterricht 25/2003

        Was ist Heimat? Geborgenheit und Verwurzelung oder kontrollierte Enge und Chauvinismus? Heimat wurde trivialisiert und für politische Zwecke missbraucht. Wo ist Heimat in der sich wandelnden globalisierten Welt? Nur elf Prozent der Bürgerinnen und Bürger verbinden den Begriff "Heimat" zuerst mit Deutschland. Das Themenblatt zeigt Möglichkeiten auf, diese problematische Materie im Unterricht, auch mit Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Kulturkreisen, einfühlsam zu behandeln.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Anmerkungen für die Lehrkraft

         

        26 Arbeitsblätter im Abreißblock zum Thema: Heimat ist da, wo ich mich wohlfühle.

         

        Literaturhinweise und Internetadressen

         

        Timer-Bestellung

         



        Zeige Ergebnisse 1 bis 15 von 15

        1-15

         

        Dossier Migration

         

        Das Dossier Migration der bpb beschäftigt sich umfassend mit den kontrovers diskutierten Themen Zuwanderung und Integration in Deutschland, es zeigt, wie das Zuwanderungs- und Asylrecht auf europäischer Ebene geregelt wird und bietet Daten, Fakten und Einschätzungen zu den globalen Trends im Migrationsgeschehen.