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Männer in der Gesellschaft - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 46/2004)

In die Geschlechterforschung ist Bewegung gekommen. Neben die feministisch angestoßene Frauen- und Geschlechterforschung ist eine Männer- bzw. eine Männlichkeitsforschung getreten. Als Querschnittsforschung bedient sie sich vorzugsweise soziologischer, politologischer und psychologischer Erkenntnisse. Von einer die Forschung auslösenden Männerbewegung wollen die Vertreter der Männerforschung jedoch nicht sprechen; dafür fehlt tatsächlich die Basis - nicht nur im Vergleich mit der Frauenbewegung. Es gibt allerdings eine "Männerszene". Dass Männer und Männlichkeit stärker ins Blickfeld des Interesses gerückt sind, ist auch auf die so genannte Genderforschung zurückzuführen – auf die Einbeziehung beider Geschlechter und die Einführung eines relationalen Geschlechterbegriffs. Innerhalb des neuen Wissenschaftszweiges hat sich eine "kritische Männerforschung" etabliert, deren forschungsleitende Interessen sich vor allem am "neuen" bzw. "modernen Mann" orientieren. Nach den Ergebnissen ihrer Vertreter stellen "neue" oder "moderne" Männer heute keine Minderheit mehr dar. Sie sind dabei, klassische männliche Karrieremuster aufzubrechen. Indem sie ihre "weiblichen Potenziale" entdecken und kultivieren, gewinnen sie: beruflich wie privat. Niederlagen müssen nicht mehr zwangsläufig in Siege umgedeutet und Tränen nicht unbedingt unterdrückt werden.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

Neue Männer

 

Neue Männlichkeit - Neue Wege der Selbstverwirklichung

 

Männer - weder Paschas noch Nestflüchter

 

Männerparteien

 

Der moderne Dandy

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung



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