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Schiller - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 09-10/2005)

Friedrich Schillers Erstling "Die Räuber" erregte bei der Uraufführung 1782 in Mannheim großes Aufsehen; das Freiheitspathos wider die Tyrannenmacht war am Vorabend der Revolution in Frankreich eine Provokation. Neben historischen und ästhetischen Schriften erschienen europäische Dramen wie "Don Karlos", "Wallenstein" und "Maria Stuart". Mit Goethe verfasste Schiller "Xenien", polemische Sentenzen, in denen sie über die Zustände im zerfallenden "Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation" spotteten. Im Schiller-Gedenkjahr 2005 wird der 200. Todestag des Schriftstellers begangen. Doch Schiller teilt das Schicksal vieler Klassiker: nur mehr zitiert und kaum mehr gelesen zu werden. Dabei bieten Leben und Werk mannigfaltige Anknüpfungspunkte für die politische Bildung in der Demokratie: Schillers Idealismus, seine Vorstellungen von einer "ästhetischen Erziehung" des Menschen, die aufklärerische Forderung nach "Gedankenfreiheit", die europäische und weltbürgerliche Perspektive seines politischen Freiheitsbegriffs. Die Autoren dieser Beilage thematisieren Schiller u. a. als Idealisten und Weltbürger, der keinem Fürsten, dient.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

Friedrich Schiller

 

Die Aktualität eines Idealisten

 

Ein Weltbürger, der keinem Fürsten dient

 

Friedrich Schiller in Deutschland und Europa

 

Mein Schiller-Jahr 1955

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung



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