Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Länderinformationen Europa

    Ukraine: Politische Bilanz 2010, KAS Länderbericht, Jan. 2011

    Für die Ukraine war 2010 ein Jahr siginfikanter Veränderungen. Nach der Wahl Wiktor Janukowytschs im Februar setzte die neue Administration innenpolitische Entwicklungen in Gang, die die demokratisschen Errungenschaften seit der "Orangenen Revolution" des Jahres 2004 deutlich in Frage stellen.
    Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

    Die Revolution des Viktor Janukowytsch - Ukraine 2010: Mehrheit ohne Programm?, Feb. 2011

    In der Ukraine vollzog sich 2010 ein umfassender Macht-, aber kein Systemwechsel. Präsident Janukowytsch verfügt über mehr Macht als seine Vorgänger, die er zunächst zur Installation loyaler Gefolgschaften auf allen Hierarchiestufen genutzt hat, um somit nach Jahren der politischen Selbstblockade des Landes politische Stabilität zu erreichen.
    Janukowytsch beendete die einseitige Ausrichtung der Ukraine auf die EU, ohne die europäische Integrationsperspektive aufzugeben. Zugleich gelang ein Neustart der Beziehungen zu Russland, wobei durch übereilte langfristige Bindungen außenpolitische Spielräume zugunsten der kurzfristigen Haushaltskonsolidierung geopfert wurden.
    Anbieter: Friedrich Ebert Stiftung

    Aussichtslose Sozialisten und siegessichere Konservative

    Im Vorfeld der spanischen Wahlen deutet alles auf einen Sieg der konservativen Partido Popular hin. Die neue Regierung wird sich kurzfritstig vor allem auf die Sanierung der Staatsfinanzen und des Finanzsystems sowie die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit konzentrieren müssen.
    Anbieter: Friedrich-Ebert-Stftung

    Spaniens Konservative gewinnen Wahl - Hintergrund aktuell, 21.11.2011

    Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Spanien hat die konservative Volkspartei (PP) einen deutlichen Sieg errungen. Seit Monaten kämpft das Land gegen die Euro-Krise und hohe Arbeitslosigkeit. Hunderttausende überwiegend junge Spanier protestieren seit Mai gegen das politische System und die wirtschaftliche Situation des Landes. Auf Demonstrationen in ganz Spanien fordern die sogenannten "jungen Empörten" grundlegende wirtschaftliche und soziale Reformen.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

    Marine Le Pen und das Comeback der rechtsradikalen Front National vor den Präsidentschaftswahlen 2012

    Die rechtsradikalen Partei Front National (FN) hat 2010 in der Wählergunst wieder deutlich zugelegt. Die Aussichten für die FN-Vorsitzende Marine Le Pen, im Mai 2012 die zweite Runde der Präsidenschaftswahlen zu erreichen, sind zumindest nicht schlechter als die ihrer Rivalen aus den Reihen der Regierungspartei und der oppositionellen Parti Socialiste (PS). Damit haben Amtsinhaber Nicolas Sarkozy und der noch zu bestimmende Kandidat der PS ebenso wie die Befürworter der europäischen Gemeinschaftswährung ein Problem.
    Anbieter: Friedrich Ebert Stiftung

    Auf dem Weg zu einer neuen Regierung - KAS Länderbericht, 8.11.2011

    Wie wird Italien die Zeit "nach Berlusconi" politisch gestalten? Welche Möglichkeiten gibt es, eine italienische Regierung zu Fall und eine neue ins Amt zu bringen? Der KAS LÄnderbericht geht diesen Fragen nach.
    Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

    50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei - Spezial

    Vor 50 Jahren, am 30. Oktober 1961, schloss die Bundesrepublik ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. Es war eine pragmatische Vereinbarung - mit prägenden Folgen für die deutsche Gesellschaft. Heute bilden Menschen mit türkischer Herkunft eine der größten ethnischen Minderheiten in Deutschland.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

    50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 43/2011)

    In Zeiten des "Wirtschaftswunders" und der Abriegelung der innerdeutschen Grenze entstand ein derart starker Arbeitskräftebedarf, dass Arbeitskräfte aus dem Ausland angeworben werden mussten. Die damals gebräuchliche Bezeichnung "Gastarbeiter" drückte die Vorstellung aus, dass die Arbeitskräfte eines Tages wieder in ihre Heimatländer zurückkehren würden, weshalb weder sie noch staatliche Stellen Integrationsstrategien entwickelten.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Editorial (Asiye Öztürk)     

    Wie fremd sind uns "die Türken"? - Essay (Haci-Halil Uslucan)     

    Skandal und Konflikt: Deutsch-türkische Themen (Stefan Luft)     

    Vielfalt der türkeistämmigen Bevölkerung in Deutschland (Jan Hanrath)     

    Zur Lage der Türkeistämmigen auf dem sich wandelnden Arbeitsmarkt (Aysel Yollu-Tok)

    Fachkräftebedarf und Zuwanderung: Geschichte und Perspektiven (Sven Rahner)     

    Verwundbarkeit des Alterns in der Migration. Lebensrealitäten der türkeistämmigen älteren Bevölkerung (Christoph Reinprecht)     

    Eltern-Kind-Beziehungen in Einwandererfamilien aus der Türkei (Helen Baykara-Krumme / Daniela Klaus / Anja Steinbach)     

    Wirklichkeit schaffen: Integration als Dispositiv - Essay (Paul Mecheril)


    Stichwahl in Bulgarien - Hintergrund aktuell, 23.10.2011

    Am 23. Oktober fand in Bulgarien die Präsidentschaftswahl statt. Keiner der Kandidaten konnte die erforderliche absolute Mehrheit erringen. Der Kandidat der Regierungspartei, Rosen Plevneliev, und der ehemalige Außenminister Ivailo Kalfin treten bei der Stichwahl am 30. Oktober erneut gegeneinander an.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

    Polnische Regierung wiedergewählt - Hintergrund aktuell, 10.10.2011

    Nach den Parlamentswahlen am 9. Oktober in Polen liegt die Regierungspartei von Ministerpräsident Donald Tusk klar in Führung. Die Regierungskoalition aus Tusks "PO" und der polnischen Bauernpartei hätte eine Mehrheit, um ihre Arbeit fortzusetzen. Zum ersten Mal seit dem politischen Umbruch 1989 kann ein polnischer Ministerpräsident in eine zweite Amtszeit gehen.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

    Slowenien vor vorgezogener Parlamentswahl, KAS Länderbericht, 29.09.2011

    Am 20.09.2011 stellte slowenische Ministerpräsident Borut Pahor (Sozialdemokraten/SD) nach monatelangem Zögern die Vertrauensfrage und verlor diese klar. Der slowenische Staatspräsident wird nach Ablauf einer 30-tägigen Frist das Parlament auflösen. Die erste vorgezogene Wahl in der slowenischen Geschichte soll am 4. Dezember 2011 stattfinden.
    Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

    Sloweniens Regierung ohne Mehrheit. Chronik eines Scheiterns - KAS Länderbericht, 28.09.2011

    Nach monatelanger Talfahrt in den Umfragen verlor die linke slowenische Regierung am 20.09.2011 eine Vertrauensabstimmung. Diese Niederlage bildet den Schlusspunkt einer monatelangen politischen Krise, die das politische Leben des Landes fast zum Erliegen brachte.
    Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

    Die Machtfrage ist geklärt. Putin und Medwedew wollen die Plätze tauschen - KAS Länderbericht, 27.09.2011

    Auf dem Parteitag der Regierungspartei "Einiges Russland" (ER) beendete der jetzige russische Präsident Dmitrij Medwedew jede weitere Spekulation um die weitere Führungsfrage und schlug Ministerpräsident Wladimir Putin vor mehr als 10.000 Anhängern im Luschniki Sportpalast als Präsidentschaftskandidaten für die Wahlen im März 2012 vor.
    Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

    Linke Mehrheit im Senat - KAS Länderbericht, 26.09.2011

    Am Sonntag, 25. September 2011, fanden in Frankreich Senatswahlen statt. Dabei wurden turnusgemäß 170 der 348 Senatoren für eine sechsjährige Amtszeit gewählt.
    Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

    Regierungswechsel in Dänemark - KAS Länderbericht, 18.09.2011

    Gut 3,5 Millionen Wähler in Dänemark haben am 15. September über die zukünftige Zusammensetzung ihres Parlaments abgestimmt. Dank des Stimmenzugewinns der Sozial-liberalen Partei sowie der Rot-grünen Einheitsliste kommt der „Rote Block“ der dänischen Linksparteien auf 92 Sitze im Folketing und liegt damit fünf Sitze vor dem bislang regierenden „Blauen Block“ um Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen. Als erste Frau wird damit die Vorsitzende der Sozialdemokraten, Helle Thorning-Schmidt, von Königin Margrethe den Auftrag zur Bildung der dänischen Regierung erhalten.
    Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

    "Russischer Block" gewinnt Parlamentswahl in Lettland - KAS Länderbericht, 19.09.2011

    Niederlage für Regierungspartei und Oligarchen. Nach nur elf Monaten wurden Lettlands Bürger am 17. September erneut zu den Wahlurnen gerufen, um über die Zusammensetzung ihrer Saeima abzustimmen. Zu den Neuwahlen ist es gekommen, nachdem der scheidende Staatspräsident Valdis Zatlers im Juni das Parlament aufgelöst hatte.
    Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

    EU-Kandidat Montenegro hofft auf Termin für Beitrittsgespräche - KAS Länderbericht, 19.09.2011

    Beinahe hätte der Streit über die Benennung eines Unterrichtsfaches in den montenegrinischen Schulen die Verabschiedung eines für die EU-Integration wichtigen Gesetzes verhindert. Mit der jetzt erfolgten Annahme der Novelle des Wahlgesetzes hat Montenegro eines der sieben von der Europäischen Kommission gestellten Kriterien für die Eröffnung von EU-Beitrittsverhandlungen abgehakt.
    Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

    Junge Griechen und die Krise. Eine Generation droht, verloren zu gehen - FES Internationale Politikanalyse, September 2011

    Die Wirtschaftskrise des Landes hat die jüngeren Griechen hart getroffen. Die Jugendarbeitslosigkeit hat die 40-Prozent-Marke überschritten und immer mehr Absolventen verlassen das Land.
    Anbieter: Friedrich-Ebert-Stiftung

    Euro-Rettungsschirm und Griechenland-Hilfe verfassungsgemäß - Hintergrund aktuell, 07.09.2011

    Das Bundesverfassungsgericht hat im September 2011 mehrere Verfassungsbeschwerden zurückgewiesen: Die deutsche Beteiligung am Euro-Rettungsschirm und an der Griechenland-Hilfe verstoßen demnach nicht gegen das Grundgesetz. Die Richter mahnen jedoch mehr parlamentarische Beteiligung bei Entscheidungen zu europäischen Finanzhilfen an.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

    20 Reformjahre aus der Sicht der Russen - Russlands Perspektiven, September 2011

    Seit dem Ende des Jahres 2011 - Anfang 2012 sind es nun 20 Jahre her, seit der russische Staat radikale Reformen in Angriff nahm, die nicht nur das gesamte Wirtschaftssystem, sondern auch die Gesellschaft tiefgreifend veränderten. Wann die Reformen begannen, lässt sich nicht genau definieren, jedoch sind sie seit dem Zerfall der Sowjetunion das bedeutendste Ereignis der neueren russischen Geschichte und haben dieses Land entscheidend geprägt. Zwanzig Jahre danach wird immer noch diskutiert, ob sie in dieser Form notwendig waren, welche Ursachen sie hatten und wozu sie geführt haben.
    Anbieter: Friedrich-Ebert-Stiftung


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    EU-Begriffe und Länderdaten
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