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Museen und Gesellschaft - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 49/2007)

Museen sehen sich heute zunehmender Konkurrenz durch neue Medien ausgesetzt. Auch die Finanzlage vieler Museen ist prekär. Weit über 6 000 Häuser streiten in Deutschland um ein Stück vom öffentlichen "Förderkuchen". Ihr Erfolg wird immer stärker anhand ökonomischer Kriterien beurteilt. So sind Museen heute gut beraten, sich neben den traditionellen Aufgaben auch dem modernen Management zu widmen. Gleichzeitig scheint die Politik den Museen nach wie vor einen hohen Stellenwert beizumessen. Die hitzig geführte Debatte um die Errichtung eines "sichtbaren Zeichens" zum Gedenken an die Vertriebenen im 20. Jahrhundert belegt dies ebenso wie die viel diskutierte Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Frage, wie und in welchem Umfang welche Aspekte deutscher Geschichte museal präsentiert werden sollen, bleibt ein Politikum.

Inhalt:

Editorial (Johannes Piepenbrink)

Das Museum im Zeitalter von Web 2.0 - Essay (Peter Weibel)

Konstruktion von Geschichte in Museen (Aleida Assmann)

Neue Museen - neue Geschichte? (Günther R. Mittler)

Management als Museumsaufgabe (Anja Dauschek)

Museen, Beutekunst und NS-Raubkunst (Michael Franz)

Das Museum als sozialer Faktor (Martin Düspohl)


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

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