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Nahrungskultur - Essen und Trinken im Wandel - Der Bürger im Staat Heft 4/2002

Essen und Trinken sind menschliche Grundbedürfnisse. Wie das Tier, wie alle Lebewesen ist der Mensch auf die Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit angewiesen, wenn er existieren will. Doch menschliche Existenz geht über das bloße Vegetieren hinaus. Anders als die ihn umgebende Tier- und Pflanzenwelt kann der Mensch seine Nahrungsaufnahme gestalten, kann er sein Essen zubereiten, kochen, braten, würzen. Und er nimmt nicht nur Wasser auf, sondern produziert für seinen Konsum Wein, Bier, Branntwein, bereitet Kaffee, Tee, Schokolade als Heißgetränke und vieles andere mehr. Und auch nicht nur, um satt zu werden und seinen Durst zu stillen. In kaum einem anderen Bereich unterscheidet sich der Mensch so sehr vom Tier wie in der Nahrungsaufnahme. Essen und Trinken macht ihn zum Kulturwesen, denn alles, was gestaltbar ist und gestaltet werden kann, ist Kultur. Diese und weitere Themen zum Wandel der Nahrungskultur werden in diesem Heft aufgegriffen.

Inhalt:

Vorwort

 

 

Hans-Jürgen Teuteberg

Der essende Mensch zwischen Natur und Kultur

 

Jutta Grüne

Staatliche Lebensmittelüberwachung in Deutschland

 

Peter Lesniczak

Ländliche Kost und städtische Küche

 

Sabine Merta

"Weg mit dem Fett"

 

Kirsten Schlegel-Matthies

"Liebe geht durch den Magen"

 

Heinrich Tape

Alkoholverbrauch in Deutschland

 

Gunther Hirschfelder

Der Mythos vom Elendstrinken

 

Jörg Vögele

Säuglingsernährung und Stillpropaganda

 

Brigitte Schmid

Küche und ethnische Identität

 

Ulrike Thoms

Essen in der Arbeitswelt

 

Ulrike Thoms

Krankenhauskost

 

Karl-Peter Ellerbrock

Die Lebensmittelindustrie als Vorreiter der modernen Marktwirtschaft

 

Peter Lummel

Berlins nimmersatter Riesenbauch

 

Eno Blankson Ikpe

"Essen wie die Zivilisierten"


Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

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