Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Kultur

    Monster - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 52/2013)

    Als das "große Modell aller kleinen Abweichungen" bezeichnet der Diskurstheoretiker Michel Foucault die Figur des Monsters. Es verkörpert das "Andere" und "Fremde" in zugespitzter und kumulierter Weise. Gleichzeitig birgt diese Gestalt das Potenzial, Grenzen und Normierungen als Konstruktionen sichtbar zu machen. Hier liegt die Chance, unsere Vorstellungen vom "Abweichenden" zu reflektieren.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial    

    Die Anormalen

    Monster: Eine Einführung

    Monströse Körper

    Monster in der modernen Literatur und im Film

    Vampire Trouble: Gender, Sexualität und das Monströse

    Das Medium ist das Monster


    Richard Wagner - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 21–23/2013)

    Auch 200 Jahre nach seiner Geburt gehört Richard Wagner zu den kontroversesten deutschen Künstlergestalten. Sowohl er selbst als auch die Geschichte seiner Rezeption eignen sich als historische Quellen - nicht nur für die musikalische, sondern auch für die politische und historische Bildung.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

    Populismus - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 5-6/2012)

    Ist Populismus per se eine Gefahr für demokratische Systeme oder weist er - einem Seismografen gleich - auf vernachlässigte Probleme hin. Es gilt, eine Debattenkultur zu etablieren, in der alle Herausforderungen und Probleme in einer Gesellschaft zwar benannt werden können, dies aber unaufgeregt und differenziert statt diffamierend und verkürzt. Die Grenzen des Diskurses liegen in der Würde des Anderen.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

    Sprache und Politik - Themenblätter im Unterricht 91/2011

    Bedeutet "Nullwachstum" nicht eigentlich Stagnation? Und wollen Arbeiter wirklich "Lohnzurückhaltung" üben? Bei solchen die Wirklichkeit verzerrenden Ausdrücken ist es kein Wunder, dass viele Jugendliche sich beklagen, die Sprache der Politik nicht zu verstehen. Welche Wirkung soll damit erzielt werden? Das Themenblatt mit einem doppelseitigen Arbeitsblatt im Abreißblock und einer Kopiervorlage nähert sich dieser Fragestellung. Auf dieser Grundlage können die Schüler dann Aussagen von Politikern und Werbe-Slogans analysieren und "übersetzen". So werden sie dafür sensibilisiert, welche manipulierende Wirkung Sprache haben kann.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Lehrerblatt 01 - 04: Anmerkungen für die Lehrkraft / Kopiervorlage

    Arbeitsblatt A / B: Doppelseitiges Arbeitsblatt im Abreißblock (32 Stück) zum Thema: "Sprache und Politik"

    Weiterführende Literatur und Internetadressen


    Aufrechter Gang: Zivilcourage im Alltag - Der Bürger im Staat Heft 3/2011

    Das Heft "Aufrechter Gang" nimmt vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Gewaltsituationen im öffentlichen Raum und an Schulen die Frage nach dem gesellschaftlichen Umgang mit Gewalt auf. Die Grundlagen zivilcouragierten Handelns werden beleuchtet und der weite Begriff der Zivilcourage auch in seinen Facetten jenseits von Gewalt diskutiert. Perspektiven für couragiertes Handeln, die in einigen Aufsätzen entwickelt werden, runden das neue Heft ab.
    Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


    Inhalt:

     

    Einleitung

    Heribert Prantl
    Aktiv gegen Gewalt - Zivilcourage in der Bürgergesellschaft

    Gerd Meyer
    Jenseits von Gewalt - Zivilcourage als sozialer Mut im Alltag

    K. Peter Fritzsche
    Menschenrechte mutig wahr nehmen - zehn Thesen

    Gotthold Hasenhüttl
    Zivilcourage als christliche Botschaft

    Wolfgang Däubler
    Wie weit geht die Meinungsfreiheit in Betrieben, Verwaltungen und Schulen?

    Dieter Frey/Albrecht Schnabel
    Zivilcourage am Arbeitsplatz: Sind kritische Mitarbeiter erwünscht?

    Johannes Czwalina
    Zivilcourage in der Marktwirtschaft: "Wer mutig ist, der kennt die Angst."

    Lucie Billmann/Josef Held
    Courage durch Solidarität? - Macht und Ohnmacht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

    Josef-Otto Freudenreich
    Engagierter Journalismus - Zivilcourage in den Medien

    Marco Bülow
    Wir "Abnicker" - Volksvertreter in Loyalitätskonflikten

    Günther Gugel
    Ziviler Ungehorsam und gewaltfreie Aktion

    Kai J. Jonas
    Zivilcourage lernen: Was können Zivilcourage-Trainings leisten?

    Anne Frey/Sabine Weiß
    Zivilcourage in der Schule entwickeln, unterrichten und üben

    Gerd Meyer
    Perspektiven: Sozialer Mut im Alltag - Chancen couragierten Handelns

    Anja-Isabelle Klützke
    Bücher zum Thema Zivilcourage


    Sprache - Jugendmagazin fluter 39/2011

    In jedem Moment sprechen auf der Erde Millionen Menschen miteinander. Das Universum der Sprachen ist immer in Bewegung, (ver-)birgt Spannungen und offene Fragen. In jede Sprache sind kulturelle Vorstellungen eingeprägt, die so mächtig werden können, dass sich entlang der Worte immer wieder Konflikte anheizen lassen.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    "Eine Sprache muss sich ständig ändern" - Ein Sprachforscher steht Rede und Antwort

    The Awful German Language! - Wie Mark Twain am Deutschen verzweifelte

    Da fehlen einem die Worte - Unterwegs mit einigen der vielen Menschen, die weder richtig schreiben noch lesen können

    "Der Sachse is hochgradisch gommunigativ" - Interview mit einer Sächsin über ihren Dialekt

    Lost In Translation - Zu Besuch bei den Dolmetschern im Europäischen Parlament, wo es 23 Amtssprachen gibt

    Der Überwachungsstaat - Kein Land schützt seine Sprache so wie Frankreich

    "Giff müi müine Sproke truijje!" - Manche Menschen reden sogar noch plattdeutsch

    Das kommt davon - Das fluter-Schaubild zeigt, woher unser Wortschatz stammt

    Weissu - is krasse Sprache - Jugendliche Migranten mischen das Hochdeutsch auf

    Reklame selbstgemacht - Wie man mit dem Verhunzen der Sprache Geld verdient

    Zukunft ist für alle da - Was Politiker so reden und was sie eigentlich sagen wollen

    Wir sind keine Radios - Im Integrationskurs soll man fit für Deutschland werden. Ein Selbstversuch

    Gehör verschaffen - Das Weißrussische wurde jahrhundertelang unterdrückt – nun wird es von den Jungen wiederentdeckt

    Kampf um Wörter - Wie man sich mit Begriffen streiten kann

    Versprochen ist versprochen - Eine Auswahl der schönsten Versprecher von Prominenten

    Words Don´t Come Easy - Wie es ist, wenn man stottert

    Wort und Totschlag - Im Dritten Reich trug die Sprache dazu bei, die Menschen abzustumpfen

    Was denkt ihr euch bloß? - Wie Denken und Reden zusammenhängen

    "Bog ma zamm und hoif ma uns!" - Die meisten Menschen mögen Bayrisch

    Sprache, die es nicht ins Heft geschafft hat

    Hoi Polloi, Vorschau und Impressum


    Postdemokratie? - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1-2/2011)

    Mit dem Begriff der "Postdemokratie" wird der Legitimitätsverlust der politischen Akteure und Institutionen charakterisiert, da sie zunehmend unter dem Einfluss privater und partikularer Interessengruppen agieren, statt als gewählte Repräsentanten im Sinne des Gemeinwohls zu handeln. Anstelle des Aushandelns von divergierenden gesellschaftlichen Interessen gerate Politik so zum bloßen "Management von Sachzwängen". Diesem Befund stehen auch positive Trends gegenüber: Neben neuen Legitimationsmustern politischer Herrschaft auf internationaler und europäischer Ebene entstehen unkonventionelle Formen der Bürgerbeteiligung wie Foren oder Konsensuskonferenzen. Sie bergen aber auch das Risiko, die gesellschaftliche Polarisierung voranzutreiben, da ihre Akteure mehrheitlich Angehörige der gut ausgebildeten Mittelschichten sind.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Editorial (Asiye Öztürk)     

    "Postdemokratie" und die zunehmende Entpolitisierung - Essay (Chantal Mouffe)

    Von der repräsentativen zur multiplen Demokratie (Paul Nolte)     

    Bürgerbeteiligung in der Postdemokratie (Dirk Jörke)     

    Ungleiche Verteilung politischer und zivilgesellschaftlicher Partizipation (Petra Böhnke)

    Informationsmedien in der Postdemokratie. Zur Bedeutung von Medienkompetenz für eine lebendige Demokratie (Sabine Schiffer)     

    Die Allgegenwart der "Androkratie": feministische Anmerkungen zur "Postdemokratie" (Birgit Sauer)     

    Verwilderungen. Kampf um Anerkennung im frühen 21. Jahrhundert (Axel Honneth)


    Sprache - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 8/2010)

    In der Politik spielt Sprache eine besondere Rolle. Durch ihren Gebrauch kann sie zu einem politischen Instrument werden. Auch in der parlamentarischen Demokratie ist Sprache nicht automatisch "demokratisch" im Sinne von ideologie- oder gar herrschaftsfreier Kommunikation. Vielmehr gewährleisten demokratische Öffentlichkeit und Meinungsfreiheit den Wettstreit konkurrierender Sprachdeutungen (und Ideologien).
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Editorial (Johannes Piepenbrink) 
     
    Politische Sprache: Zeichen und Zunge der Macht (Vazrik Bazil) 
     
    Sprache und Macht (Josef Klein) 
     
    "Jedem das Seine" - zur Aufarbeitung des lexikalischen NS-Erbes (Frank Brunssen) 
     
    Dialektentwicklung am Rande des Eisernen Vorhangs (Rüdiger Harnisch) 
     
    Vom Umgang mit Mehrsprachigkeiten (Volker Hinnenkamp) 
     
    Kiezdeutsch - ein neuer Dialekt (Heike Wiese)


    Politische Führung - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 2-3/2010)

    Mit den jüngsten Erschütterungen des globalisierten Kapitalismus ist das Bedürfnis nach Führung gewachsen. In politischer Führung, die zwar im institutionellen Gehäuse der Demokratie, aber weitgehend losgelöst von den Bürgern agiert, liegt der Keim einer Legitimationskrise: Im 21. Jahrhundert scheinen sich die immer komplexeren postindustriellen Gesellschaften zu "Postdemokratien" mit schwindenden Bindekräften zu entwickeln.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Editorial (Hans-Georg Golz) 
     
    Leadership- Forschung als Demokratiewissenschaft (Ludger Helms) 
     
    Politische Führung in der "Postdemokratie" (Claudia Ritzi / Gary S. Schaal) 
     
    Politische Führung im Parlament (Suzanne S. Schüttemeyer) 
     
    Politische Führung: Max Weber heute (Mateusz Stachura) 
     
    Kommunalpolitische Führung im europäischen Vergleich (Kristof Steyvers) 
     
    Neue Perspektiven politischer Steuerung (Gerhard Göhler) 
     
    Politische Führung in der Diktatur (Jan C. Behrends) 
     
     


    Korruption - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 3-4/2009)

    Korruption wird in Deutschland häufig als Phänomen unterentwickelter Staaten wahrgenommen, das hierzulande kaum vorkommt. Deutschland sei im Wesentlichen "sauber", so die weit verbreitete Ansicht. Doch dass dies ein Irrtum ist, belegen spektakuläre Korruptionsfälle in der jüngeren Vergangenheit. Selbst bei deutschen Vorzeigeunternehmen ist es zu Schmiergeldzahlungen in Milliardenhöhe gekommen. Möglichkeiten, solche Delikte strafrechtlich zu ahnden, waren in Deutschland lange Zeit nicht oder nur ungenügend vorhanden. Bis in die 1990er Jahre hinein konnten deutsche Unternehmen Bestechungsgelder, die sie an ausländische Amtsträger zahlten, sogar als "nützliche Aufwendungen" von der Steuer absetzen.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial (Johannes Piepenbrink) 
     
     Korruption: Spiegel der politischen Kultur - Essay (Hans Leyendecker) 
     
     Kapitulation vor der Korruption? (Wolfgang Hetzer) 
     
     Deutsche Ansichten zur Korruption (Angelos Giannakopoulos / Dirk Tänzler) 
     
     Korruption als Wachstumsbremse (Johann Graf Lambsdorff / Lotte Beck) 
     
     Der korrupte Akteur (Tanja Rabl) 
     
     Lobbyismus in Deutschland (Konstadinos Maras)


    Politische Kultur im Kalten Krieg - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1-2/2009)

    Die Hochphase des Kalten Kriegs lag in den 1950er Jahren. Das Menetekel der nuklearen Konfrontation vor Augen, war man in den USA wie in der Sowjetunion bestrebt, den eigenen Machtbereich abzusichern und auszubauen. Auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs herrschte die Überzeugung vor, im Wettlauf der Systeme die Oberhand zu behalten. Auch der Westen neigte zu ideologischem Freund-Feind-Denken und innenpolitischer Illiberalität. Antikommunismus prägte die politische Kultur der jungen Bundesrepublik.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial (Hans-Georg Golz) 
     
     Ideologie und Pragmatismus in der sowjetischen Außenpolitik (Nikolaus Katzer) 
     
     Kalter Krieg, Neutralität und politische Kultur in Österreich (Wolfgang Mueller) 
     
     Peter von Zahn über Rassismus in den USA (Eli Nathans) 
     
     Das BMG in der frühen Bonner Republik (Stefan Creuzberger) 
     
     Zensur von DEFA-Filmen in der Bundesrepublik (Andreas Kötzing) 
     
     Der Vatikan und der Ostblock im Kalten Krieg (Roland Cerny-Werner / Rainer Gries)


    Politisches Theater - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 42/2008)

    Politisches Theater hat in Deutschland eine lange Tradition. Lessing, Schiller, Goethe und Büchner rezipierten die Ideen der Aufklärung. Die beispiellose Blüte des oppositionellen Theaters in der Weimarer Republik wurde von den Nationalsozialisten jäh beendet. Die Theatralisierung des politischen Alltags zur Legitimation gesellschaftlicher Zustände ist weit fortgeschritten. Ist Theater in Zeiten städtischer Spar- und allgegenwärtiger Rechtfertigungszwänge, unter dem Druck einer ausufernden Spaßgesellschaft noch relevant, ist es "politisch"?
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

    Kulturelle Bildung - Themendossier

    Kunst und Kultur sind Motoren gesellschaftlicher Entwicklungen - das macht kulturelle Bildung so bedeutsam. Diese sollte nicht nur im schulischen Kontext vermittelt werden; ebenso wichtig sind außerschulische Kultureinrichtungen, wie sie z.B. in der Soziokultur zu finden sind. Ältere Menschen gehören genauso zur Zielgruppe wie Kinder und Jugendliche. Die Aufgabe der Kulturpolitik sollte es sein, dafür Sorge zu tragen, dass Kultur für alle Bevölkerungsschichten einen angemessenen Stellenwert erhält.
    Das Dossier widmet sich dem Thema Kulturelle Bildung in seinen vielfältigen Facetten. Es verknüpft dabei stets theoretische Ansätze mit praktischen Beispielen. Neben einführenden grundlegenden Fragen gehören auch aktuelle Diskussionen und die Auseinandersetzung mit einzelnen Feldern oder Genres der kulturellen Bildung dazu.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Karl Ermert: Was ist kulturelle Bildung?

    Annika Niemann: "Kulturtransfers" - Ein Kunstvermittlungsprojekt in der ifa-Galerie Berlin

    Themengrafik: Länderinformationen zur kulturellen Bildung

    Neuer Schwerpunkt: Kunst in der kulturellen Bildung

    Dagmar Richter: Politische Bildung durch ästhetische Bildung?

    Gespräch zwischen Anja Besand, Sara Burkhardt und Marie-Luise Lange: "Aber natürlich ergreife ich Partei" Über die Eigentümlichkeiten von Kunst und Politik in Bildungskontexten

    Martin Geisler: Spiegelbilder im Monitor

    Interview: Anne Bamford: Motivationsfaktor kulturelle Bildung

    Dossier Kulturelle Bildung: Literaturliste


    Museen und Gesellschaft - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 49/2007)

    Museen sehen sich heute zunehmender Konkurrenz durch neue Medien ausgesetzt. Auch die Finanzlage vieler Museen ist prekär. Weit über 6 000 Häuser streiten in Deutschland um ein Stück vom öffentlichen "Förderkuchen". Ihr Erfolg wird immer stärker anhand ökonomischer Kriterien beurteilt. So sind Museen heute gut beraten, sich neben den traditionellen Aufgaben auch dem modernen Management zu widmen. Gleichzeitig scheint die Politik den Museen nach wie vor einen hohen Stellenwert beizumessen. Die hitzig geführte Debatte um die Errichtung eines "sichtbaren Zeichens" zum Gedenken an die Vertriebenen im 20. Jahrhundert belegt dies ebenso wie die viel diskutierte Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Frage, wie und in welchem Umfang welche Aspekte deutscher Geschichte museal präsentiert werden sollen, bleibt ein Politikum.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial (Johannes Piepenbrink)

    Das Museum im Zeitalter von Web 2.0 - Essay (Peter Weibel)

    Konstruktion von Geschichte in Museen (Aleida Assmann)

    Neue Museen - neue Geschichte? (Günther R. Mittler)

    Management als Museumsaufgabe (Anja Dauschek)

    Museen, Beutekunst und NS-Raubkunst (Michael Franz)

    Das Museum als sozialer Faktor (Martin Düspohl)


    Körperkult und Schönheitswahn - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 18/2007)

    Mit den Begriffen "Körperkult" und "Schönheitswahn" werden zeitgenössische Körperpraktiken kritisiert. Die Kritik richtet sich dabei nicht primär an jene, die sich solchen Praktiken unterwerfen, sondern an die Konsum- und Mediengesellschaft, die die ästhetischen Normen setzt und den eigenen Körper nicht selten als mangelhaft erscheinen lässt. Die Mängel ließen sich beheben, wird suggeriert: Schönheit sei machbar. Der Weg zum Glück in der Liebe, zu größeren Chancen am Arbeitsmarkt, zu einem höheren Sozialprestige führe über die aktive Arbeit am Körper. Ausgeblendet bleiben dabei nicht nur die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die es den einen ermöglichen, in die Arbeit am Körper zu investieren, während andere ausgeschlossen werden. Auch die Risiken, welche mit der Fokussierung auf den Körper einhergehen, bleiben im Dunkeln.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial (Katharina Belwe)

    Körperkult und Schönheitswahn - Wider den Zeitgeist - Essay (Robert Gugutzer)

    Aufrecht und biegsam. Eine politische Geschichte des Körperkults (Thomas Alkemeyer)

    Der Körper als kulturelle Inszenierung und Statussymbol (Paula-Irene Villa)

    Schönheit - Erfolg - Macht (Nina Degele)

    Der Preis der Schönheit: Nutzen und Lasten ihrer Verehrung (Winfried Menninghaus)


    Gruppe 47 - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 25/2007)

    Als die Gruppe 47 vor 60 Jahren zu ihrem ersten Treffen zusammenkam, ging es um die Neubegründung der deutschen Literatur nach der moralischen Katastrophe des Nationalsozialismus. Die meisten Schriftsteller und Publizisten waren aus Kriegsgefangenschaft oder "Innerer Emigration" zurückgekehrt. In einer Gesellschaft, die sich schuldig gemacht hatte, wollten sie Verantwortung übernehmen. Die Protagonisten der Gruppe 47 prägten weit über die letzte Tagung im Jahr 1967 hinaus das intellektuelle Leben der Bundesrepublik Deutschland.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial (Hans-Georg Golz)

    Gruppenkritik (Helmut Heißenbüttel)

    Aufstieg und Ende der Gruppe 47 (Heinz Ludwig Arnold)

    Der Wiederaufbau der deutschen Literatur (Rhys W. Williams)

    Die APO und der Zerfall der Gruppe 47 (Ingrid Gilcher-Holtey)

    Die Gruppe 47 und die DDR (Manfred Jäger)

    "Der Ruf" - Stimme für ein neues Deutschland (Alexander Gallus)


    Politische Denkmäler - Politik und Unterricht, Heft 4/2002

    Politische Denkmäler bereichern die Städte im ganzen Land. Auch wenn man oft achtlos und geschäftig daran vorübergeht, so nimmt man sie doch wahr. Sie sind geeignet, in einem Menschen das historische und politische Bewusstsein zu wecken. Der erste Teil dieses Heftes zeigt am Beispiel eines Denkmalensembles, das sich auf engem Raum in der Stuttgarter Innenstadt findet, was sich die Denkmalstifter ursprünglich gedacht haben und wie die gleichen Monumente heute wahrgenommen werden. Der zweite Baustein untersucht die Frage, wie Denkmäler für demokratische Politiker aussehen können.
    Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


    Inhalt:

    INHALT

     

    Vorwort des Herausgebers

    Geleitwort des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport

    Mitarbeit an diesem Heft

     

    P&U aktuell

     

    Unterrichtsvorschläge

     

    Einleitung

    (Christof Rieber)

     

    Literaturhinweise und AV-Medien

    (Christof Rieber, Maria Würfel)

     

    Internetadressen

     

    Baustein A

    Vier Stuttgarter Denkmäler

    Idee und Wirkung

    (Maria Würfel)

     

    Baustein B

    Denkmäler für demokratische Politiker

    (Christof Rieber)

     

    Texte und Materialien

    für Schülerinnen und Schüler

     

    Denkmäler in unserer Gegend

    Hinweise zur Sekundarstufe I (Gymnasien)

    (Christof Rieber)

     

     

    Denkmäler vor Ort

    Aus dem Blickwinkel der Realschule

    (Karin Schröer)

     


    Nahrungskultur - Essen und Trinken im Wandel - Der Bürger im Staat Heft 4/2002

    Essen und Trinken sind menschliche Grundbedürfnisse. Wie das Tier, wie alle Lebewesen ist der Mensch auf die Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit angewiesen, wenn er existieren will. Doch menschliche Existenz geht über das bloße Vegetieren hinaus. Anders als die ihn umgebende Tier- und Pflanzenwelt kann der Mensch seine Nahrungsaufnahme gestalten, kann er sein Essen zubereiten, kochen, braten, würzen. Und er nimmt nicht nur Wasser auf, sondern produziert für seinen Konsum Wein, Bier, Branntwein, bereitet Kaffee, Tee, Schokolade als Heißgetränke und vieles andere mehr. Und auch nicht nur, um satt zu werden und seinen Durst zu stillen. In kaum einem anderen Bereich unterscheidet sich der Mensch so sehr vom Tier wie in der Nahrungsaufnahme. Essen und Trinken macht ihn zum Kulturwesen, denn alles, was gestaltbar ist und gestaltet werden kann, ist Kultur. Diese und weitere Themen zum Wandel der Nahrungskultur werden in diesem Heft aufgegriffen.
    Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


    Inhalt:

    Vorwort

     

     

    Hans-Jürgen Teuteberg

    Der essende Mensch zwischen Natur und Kultur

     

    Jutta Grüne

    Staatliche Lebensmittelüberwachung in Deutschland

     

    Peter Lesniczak

    Ländliche Kost und städtische Küche

     

    Sabine Merta

    "Weg mit dem Fett"

     

    Kirsten Schlegel-Matthies

    "Liebe geht durch den Magen"

     

    Heinrich Tape

    Alkoholverbrauch in Deutschland

     

    Gunther Hirschfelder

    Der Mythos vom Elendstrinken

     

    Jörg Vögele

    Säuglingsernährung und Stillpropaganda

     

    Brigitte Schmid

    Küche und ethnische Identität

     

    Ulrike Thoms

    Essen in der Arbeitswelt

     

    Ulrike Thoms

    Krankenhauskost

     

    Karl-Peter Ellerbrock

    Die Lebensmittelindustrie als Vorreiter der modernen Marktwirtschaft

     

    Peter Lummel

    Berlins nimmersatter Riesenbauch

     

    Eno Blankson Ikpe

    "Essen wie die Zivilisierten"

     


    Großstädte - Der Bürger im Staat Heft 2/1997

    Städte zeichnen sich dadurch aus, dass sie über einen Bedeutungsüberschuß verfügen. D. h. sie besitzen eine Bedeutung über sich selbst hinaus, je nachdem für die unmittelbare Umgebung, für einen größeren Raum, national oder gar international. Schon an den Benennungen wird sichtbar, daß Funktion und Einwohnerzahl etwas miteinander zu tun haben. Fast immer jedenfalls: Denn in den Ballungsräumen wachsen auch reine Wohn- und Schlafstätten manchmal beinahe auf Großstadt-umfang an, sind dann aber eigentlich doch nur Stadtteile der Kernstadt, selbst wenn sie verwaltungsmäßig selbständig sind. Städte, weltweit betrachtet, sind auch Spiegelbilder für ihr jeweiliges Land, für den Kulturraum, für Länder eines entsprechenden Entwicklungsstadiums, für die Probleme, die damit verbunden sind. Ein Dutzend Großstädte in vier Kontinenten stellen wir in diesem Heft vor.
    Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


    Inhalt:

    Hans-Georg Wehling

    Einleitung

     

    Frank Werner

    Berlin: neue alte Hauptstadt

     

    Elisabeth Lichtenberger

    Wien: zwischen extremer Grenz- und Mittelpunktlage

     

    Elisabeth Lichtenberger

    Budapest: die wichtigste Stadt Ostmitteleuropas

     

    Adolf Karger

    Prag und die nationale Identität

     

    Wolf Gaebe

    London: Knotenpunkt im Netz globaler Wirtschafts-

    und Finanzdienste

     

    Ahmet Bayaz

    Istanbul: die Stadt auf zwei Kontinenten

     

    Wolfgang Böge und Jörg Bohn

    Jerusalem: Brennpunkt konfliktreicher Geschichte

     

    Jürgen Clemens

    Bombay: Polarisierung in Indiens größter Stadt

     

    Wolfgang Taubmann

    Shanghai: Geburtsstätte des modernen China

     

    Walther Manshardt

    Kumasi: traditionelles Großzentrum in Aschanti

     

    Robert C. Rickards

    Atlanta: "the City too busy to hate"

     

    An die Leser

     

    Gerd Kohlhepp

    São Paulo: größter industrieller Ballungsraum Lateinamerikas

     

    Das politische Buch


    Bertolt Brecht - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 23-24/2006)

    Seit den zwanziger Jahren Marxist, sah sich Bertolt Brecht zeitlebens politischen Systemen gegenüber, die sein Werk entweder zu vereinnahmen oder zu vernichten drohten. Die Machthaber der jungen DDR feierten Brechts Rückkehr und die Gründung des Berliner Ensembles. Doch Brecht erkannte rasch die Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit des staatsoffiziellen Sozialismus. Brechts Todestag jährt sich am 14. August 2006 zum fünfzigsten Mal. Der aufklärerische Impetus des "Stückeschreibers" gewinnt nach dem Ende der globalen Systemauseinandersetzung unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen neuen Reiz. Den Status eines Klassikers des modernen Theaters hat Brecht längst inne. Es ist verblüffend, wie modern Brechts Stücke sind, nähert man sich ihnen ohne den ideologischen Ballast, der die Rezeption lange dominierte.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial

     

    Brecht spielen

     

    Brecht im 21. Jahrhundert

     

    Die Tradition des politischen Theaters in Deutschland

     

    Brecht und die politischen Systeme



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    Kulturelle Bildung

     

    Kulturelle Bildung - der Begriff hat Hochkonjunktur. Kulturelle Bildung schafft neue Lernkulturen und beeinflusst nachhaltig unser Leben innerhalb und außerhalb der Schulen. Das Dossier Kulturelle Bildung der BpB widmet sich dem Thema kultureller Bildung in seinen zahlreichen Facetten.