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Digitalisierung und Datenschutz - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 5-6/2006)

Die Digitalisierung der Kommunikation im 21. Jahrhundert hat ganz neue Voraussetzungen für eine vernetzte Datensammlung geschaffen. Bei der Zahlung mit Kredit- und Kundenkarten, bei Online-Buchungen, beim Surfen im Internet, bei der Nutzung von Mobiltelefonen und bei der Mauterfassung entstehen Datenspuren, die "verdachtsunabhängig" gespeichert werden. Immer kleinere, "intelligente" Funketiketten sowie biometrische Kennzeichen in Personaldokumenten sind Vorboten einer vernetzten Welt, in der umfassende Datenspeicher miteinander "kommunizieren". Angesichts terroristischer Bedrohungsszenarien ist die Bereitschaft groß, im Namen der Sicherheit das Private sorglos preiszugeben. Nicht nur das demokratische Freiheitsrecht auf informationelle Selbstbestimmung, auch das kulturelle Gedächtnis steht im digitalen Zeitalter zur Disposition.

Inhalt:

Editorial

 

Digitalisierung und kulturelles Gedächtnis - Essay

 

Datenschutz im 21. Jahrhundert

 

Anwendungspotenziale "intelligenter" Funketiketten

 

Der globale Lauschangriff

 

Computer und Nachhaltigkeit


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung



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