Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

Denktag 27. Januar

Das Geschichtsdossier der Landeszentrale liefert Hintergründe, Materialien und Links zum Gedenktag und zum ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz.

Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg




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Erinnerungsorte an die Opfer des Nationalsozialismus

 

Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank Erinnerungssorte.

 
 
 
 
 

Debatte um Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten

 

Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert seit Jahren einen Pflichtbesuch von Schülern in KZ-Gedenkstätten. Schüler aller Schularten sollten sich vor Ort mit der Geschichte auseinandersetzen. Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli wünscht sich, dass ein KZ-Besuch ebenso Bestandteil von Integrationskursen wird. Die Kultusministerien setzen hingegen nach wie vor auf Freiwilligkeit. Was spricht dafür, was spricht dagegen?

Nur mit motivierten Klassen KZ-Gedenkstätten besuchen
Pflichtbesuche könnten auch kontraproduktiv für eine kritische Auseinandersetzung sein.
(Deutschlandfunk, 25.1.2018)

"Pflichtbesuche helfen nicht"
Volkhard Knigge, Leiter der Gedenkstätte Buchenwald, hält Pflichtbesuche für wenig sinnvoll.
(Deutschlandfunk, 15.1.2018)

"Es geht um historisch-politische Verantwortung und nicht um Schuld"
Den Vorschlag der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli, Migranten zu verpflichten, einmal im Leben eine KZ-Gedenkstätte zu besuchen, begrüßt der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik.
(Deutschlandfunk, 14.1.2018)

 
 
 
 
 

Holocaust Denkmal

 

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Zentrum Berlins ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands. Das zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz gelegene Denkmal besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information. Der Eintritt ist frei.

 
 
 
 
 

Zahlen - Opfer im Holocaust

 

Diese Grafik der Bundeszentrale für politische Bildung liefert einen Überblick über die Anzahl der unter der NS-Herrschaft ermordeten Juden in den einzelnen Ländern. Ebenso gibt sie die Anzahl der vor dem Holocaust in den jeweiligen Ländern lebenden Juden an. Die Gesamtzahl von insgesamt 6 Millionen Opfer des Holocaust können aufgrund der lückenhaften Quellenlage lediglich grobe Schätzungen sein.

 
 
 
 
 

STOLPERSTEINE

 

Der Kölner Bildhauer Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir verlegt. Inzwischen liegen eine Vielzahl an STOLPERSTEINEN in über 500 Orten Deutschlands sowie in mehreren Ländern Europas. Für 95 Euro kann jeder eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung eines STOLPERSTEINS übernehmen.

STOLPERSTEINE
(Gunter Demnig)

Stolpersteine in Hamburg
(Landeszentrale für politische Bildung Hamburg)

Stolpersteine in Bremen
(Landeszentrale für politische Bildung Bremen)

Stolpersteine in Mecklenburg Vorpommern
(Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern)

 
 
 
 
 

Holocaust-Studien

 

30.000 Arbeitslager, 1100 jüdische Ghettos, 1000 Konzentrationslager, 500 Bordelle - nicht wie bislang angenommen 7000, sondern europaweit insgesamt mindestens 42.000 Orte des Grauens in der Nazi-Zeit sind zu verzeichnen, wie US-Forscher des Holocaust Memorial Museums nun bekannt gaben. Sie arbeiten seit mehr als zehn Jahren an einer neuen, auf sieben Bände angelegten Enzyklopädie des Holocaust.

 
 
 
 
 

Konferenzen zur Holocaustforschung

 

Auf den Konferenzen zur Holocaust-Forschung präsentieren internationale Experten den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungsprozesse, die schließlich in die Massenvernichtung mündeten. Die Konferenzen dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft. Einzelne Beiträge werden hier dokumentiert.

 
 
 
 
 

Zeugen der Shoah

 

Zeugen der Shoah. Fliehen - Überleben - Widerstehen - Weiterleben.
In zwölf Video-Interviews berichten Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung vom Fliehen, Überleben, Widerstehen und Weiterleben. Die Freie Universität Berlin hat dazu eine Lernsoftware für die Sekundarstufen I und II entwickelt.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Wie aus dem Albtraum Stärke wird - Überlebende des Hiolocaust berichten
Überlebende des Holocaust zeigen, dass es trotz dem erlebten Grauen möglich ist, eine lebensbejahende Einstellung zu haben. Die Sendung "scobel" vom 12.01.2012 beschäftigte sich mit der Frage, wie es Menschen gelingen kann, trotz unsäglicher Entwürdigung und unsäglichem Leid ihre Würde zu bewahren.
(3SAT)

 
 
 
 

Holocaust Education

Holocaust Education -  Wie Schüler und Lehrer den Unterricht zum Thema Nationalsozialismus und Holocaust erleben. Themenheft 01/2008 der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.