Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Holocaust

        27. Januar - Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus - Infoaktuell

        Diese Infoaktuell stellt exemplarisch unterschiedliche Opfergruppen dar, verdeutlicht anhand von Einzelschicksalen ihre gnadenlose Verfolgung und Ermordung und beschreibt die Formen der Erinnerung in der Bundesrepublik Deutschland. Die nationalsozialistische Ideologie kehrte sich bewusst vom Denken der Gleichheit aller Menschen ab und unterteilte sie nach rassistischen Kategorien in "lebenswert" und "lebensunwert". Unter dieser Maßgabe verfolgten und ermordeten die Nationalsozialisten millionenfach Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle sowie geistig und körperlich Behinderte.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Datenbank Erinnerungsorte

        Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Die Datenbank enthält momentan ca. 200 Erinnerungsorte.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Vor 70 Jahren: Die Wannseekonferenz - Hintergrund aktuell, 18.01.2012

        Am 20. Januar 1942 trafen sich führende Ministerialbeamte sowie hohe NSDAP- und SS-Funktionäre in einer Villa am Berliner Wannsee. Sie berieten über die effiziente Umsetzung der beabsichtigten "Endlösung der Judenfrage". Bis zum Kriegsende 1945 wurden über sechs Millionen europäische Juden ermordet.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Lernen aus der Geschichte

        Diese Website ist das Ergebnis einer umfangreichen Recherche zu Projekten, die in Schulen, Gedenkstätten und in der Jugendarbeit insbesondere zu den Themen Nationalsozialismus und Holocaust, aber auch anderen zeitgeschichtlichen Themen, realisiert wurden. Die Projektwahl erfolgt über die alphabetische Übersicht, die Auswahl eines Themas oder einer Altersgruppe, eines Bundeslandes, einer Lehrmethode oder über die verwendeten Medien (inkl. Audio und Video). Im Archiv findet man alle Ausgaben des LaG-Magazins zum downloaden. Ferner gibt es ein Glossar zu den wichtigsten Begriffen des Nationalsozialismus und Holocaust, zahlreiche Literaturhinweise sowie Diskussionen im Forum.
        Anbieter: Agentur für Bildung - Geschichte. Politik und Medien e.V.

        Versteckt wie Anne Frank

        Auf dieser Website finden sich die Erzählungen von 23 Jüdinnen und Juden, die während des Zweiten Weltkrieges in den Niederlanden untergetaucht waren. Teile dieser Geschichten wurden in kurze Animationsfilme umgesetzt, die auf Zeichnungen basieren. In der niederländischen Originalfassung wurden die Texte von den Zeitzeuginnen und -zeugen selbst eingesprochen. In der nun erschienenen deutschen Fassung kann man zwischen dem Originalton mit deutschen Untertiteln und einer Synchronisation wählen. Spielerisch können Kinder und Erwachsene die Geschichten entdecken, die mit vielseitigem Zusatzmaterial ausgestattet sind, z.B. Fotos, Ausweisdokumenten und biografischen Informationen.
        Anbieter: Marcel Prins

        Anne Frank Zentrum

        Das Zentrum rückt deutschlandweit die Erinnerung an Anne Frank und ihr berühmtes Tagebuch in den Blickpunkt. Dabei engagiert sich das Anne Frank Zentrum für Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie und tritt Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung entschieden entgegen. Das Anne Frank Zentrum zeigt die Ausstellung »Anne Frank. hier & heute« in Berlin und führt Wanderausstellungsprojekte in ganz Deutschland durch; es entwickelt zeitgemäße Angebote zur Auseinandersetzung mit den Ursachen und Folgen des Holocaust und bietet Projekttage, Seminare und Fortbildungen an.
        Anbieter: Anne Frank Zentrum e. V.

        Familie Chotzen - Lebenswege einer jüdischen Familie

        Die Berliner Familie Chotzen ist eine Familie wie viele andere - bis sie das unter den Nazis nicht mehr sein darf. Wie die jüdische Familie Chotzen mit der Ausgrenzung und Demütigung umgeht und was den Chotzens in den Jahren des Holocaust widerfährt, erzählt diese Website. In zahlreichen Fotos und Briefen der Chotzens, in Filmen, in kurzen Texten und sogenannten Zeitreisen - längeren Erzählungen mit Bildern und Ton - wird hier von der Familie berichtet.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Die inszenierte Empörung - Der 9. November 1938

        Die "Reichspogromnacht" stellt einen vorläufigen Höhepunkt der Judenverfolgung im nationalsozialistischen Deutschland dar, die schlussendlich in den Vernichtungslagern ihren Zielpunkt fand. Die vorliegenden Materialien sollen dazu dienen, einen Projekttag zum 9. November 1938 zu ermöglichen.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Die Nacht als die Synagogen brannten - Bausteine für den Unterricht

        Die Publikation liefert Texte und Essays zur Reichspogromnacht von 1938. In acht Kapiteln werden die historischen Ursachen und Tatsachen der Judenverfolgung in Deutschland während der Zeit des NS-Regimes erörtert.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


        Inhalt:

         

         

        I. Einleitung (Bundespräsident Richard von Weizsäcker)

        1. Vorbemerkungen

        2. Enzyklopädisches Stichwort: "Reichskristallnacht"

        3. Antisemitismus, Rassismus und Lebensraumdoktrin

        4. Phasen der NS-Judenpolitik

        5. Antijüdische Gesetze und Verordnungen

        6. Der historische Ort der "Reichskristallnacht" - Novemberpogrom 1938

        7. Bilanz des Novemberpogroms

        8. Deutungen

         

        II. Quellen und Dokumente

        1. Kommentare

        2. Einzelquellen und Dokumente (umfangreiche Quellen-Sammlung ist nicht im Internet abrufbar)

        3. Anmerkungen zu den Quellen

         

        III. Literturhinweise und Medien

        1. Allgemeine Literatur

        2. Lokalstudien

        3. Weitere Literaturhinweise

        4. Filme, Videos, Dia-Serien

         


        Zukunft der Erinnerung - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 25-26/2010)

        Mit dem Ende der unmittelbaren Zeitzeugenschaft der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sowie mit der Historisierung des Nationalsozialismus steht die demokratische Erinnerungskultur vor einem tief greifenden Wandel. Wie künftig erinnern? Welchem Zweck kann historisches Erinnern an die Verbrechen der Diktaturen des 20. Jahrhunderts dienen? Was ist daraus für eine universale Menschenrechtserziehung zu lernen?
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Hans-Georg Golz)     

        Wozu Gedenkstätten? (Jan Philipp Reemtsma)     

        Zur Zukunft der Erinnerung (Volkhard Knigge)     

        Erinnerungskultur und Zukunftsgedächtnis (Harald Welzer)     

        Virtuelles Erinnern (Dörte Hein)     

        Historisches Erinnern an Schulen im Zeichen von Migration und Globalisierung (Carlos Kölbl)     

        Die DDR im vereinten Deutschland (Thomas Großbölting)     

        Der Geschichte ins Gesicht sehen (Tobias Winstel)


        Nationalsozialismus - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 14-15/2007)

        In der Zeitgeschichtsforschung schreitet die in den 1980er Jahren von Martin Broszat geforderte Historisierung des Nationalsozialismus voran. Mit der späten Entfaltung der Holocaustforschung ist der Völkermord an den europäischen Juden in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Beschäftigung gerückt. Die Täterforschung hat zu verstehen versucht, wie aus "ganz normalen Männern" gewissenlose Massenmörder wurden. Die fortschreitende Entrechtung der Juden und ihre Ausplünderung sind gründlich analysiert worden, ebenso die Frage, was die Deutschen über das "offene Geheimnis" des Holocaust wissen konnten und wollten.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

        Editorial (Hans-Georg Golz)

        Tendenzen und Perspektiven der Täterforschung - Essay (Peter Longerich)

        Eine integrierte Geschichte des Holocaust (Saul Friedländer)

        Forschungskontroversen zum Nationalsozialismus (Hans Mommsen)

        Die Deutschen und ihr "Drittes Reich" (Harald Welzer)

        Stille Helden (Beate Kosmala)

        Kommunen und NS-Verfolgungspolitik (Rüdiger Fleiter)

        Feldpost eines Frontsoldaten (Astrid Irrgang)


        Geschichte und Erinnerung - Themendossier

        Das Dossier bietet einen Überblick über die Geschichte der Erinnerungskultur in beiden deutschen Staaten und blickt zurück auf vergangene Kontroversen. Geschichte wird zunehmend als Medienereignis inszeniert und lockt Millionen vor die Fernseher. Aber können Dokudramen und historische Spielfilme den Geschichtsunterricht ersetzen? Wie verändern die neuen Medien unser Bild von der Vergangenheit? Und wie vermittelt man Geschichte an die kommenden Generationen und an Jugendliche z.B mit polnischen oder türkischen Wurzeln? Inwieweit können nationale kollektive Erinnerungen von einem gemeinsamen europäischen oder transnationalen Gedächtnis abgelöst werden?
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Gunter Hofmann: Regieren nach Auschwitz

        Christoph Kleßmann: Die Akten schließen?

        Juliane Wetzel: Erinnern unter Migranten

        Aleida Assmann: Gedächtnis-Formen
         
        Herfried Münkler: Geschichtsmythen und Nationenbildung
         
        Edgar Wolfrum: Geschichte der Erinnerungskultur in der DDR und BRD

        Birgit Müller: Erinnerungskultur in der DDR

        Harald Welzer: "Unser Papa war in Stalingrad."

        Jens Kroh: Erinnern global


        Holocaust Education - Einsichten und Perspektiven Themenheft 01/2008

        Wie Schüler und Lehrer den Unterricht zum Thema Nationalsozialismus und Holocaust erleben. Auch mehr als sechzig Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs ist das Thema Nationalsozialismus und Holocaust von großer Aktualität. Die zeitliche Differenz, die den Tod der letzten Überlebenden und eine Abnahme der familiären Tradierung von Erinnerung an die Zeit nach sich zieht, der zunehmende Einfluss medialer Geschichtsbilder und die Universalisierung des Holocaust im Kontext der Globalisierung sowie die Überlagerung des nationalen Gedächtnisdiskurses durch die Vervielfältigung von Perspektiven im Kontext der Einwanderungsgesellschaft stellen gerade die schulische Vermittlung des Themas vor neue Herausforderungen.
        Anbieter: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit


        Inhalt:

        Heiner Keupp
        Editorial

        Robert Sigel
        Der internationale Kontext der Studie - die ITF

        Phil C. Langer, Daphne Cisneros, Angela Kühner
        Aktuelle Herausforderungen der schulischen Thematisierung von Nationalsozialismus und Holocaust

        Gudrun Brockhaus
        "Bloß nicht moralisieren!" - Emotionale Prozesse in der pädagogischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus

        Holger Knothe
        "Desch nich ganz einfach!" - Beobachtungen zu gegenwärtigen Formen des Antisemitismus in bayerischen Klassenzimmern

        Daphne Cisneros
        Unterricht aus Lehrerperspektive

        Angela Kühner
        NS-Erinnerung und Migrationsgesellschaft: Befürchtungen, Erfahrungen und Zuschreibungen

        Phil C. Langer
        Fünf Thesen zum schulischen Besuch von KZ-Gedenkstätten

        Angela Kühner, Phil C. Langer, Robert Sigel
        Ausgewählte Studienergebnisse im Überblick


        Ravensbrück - Überlebende erzählen - Themendossier

        Von 1939 bis 1945 waren im KZ Ravensbrück über 140.000 Frauen, Kinder und Männer inhaftiert. Zum Lager gehörte ein Frauen-KZ, eines der größten des NS-Regimes, ein abgetrenntes, kleineres Männerlager sowie in unmittelbarer Nähe das Jugend-KZ Uckermark. In das Frauen-KZ wurden Frauen aus über 20 Nationen deportiert und klassifiziert: "Politische", Jüdinnen, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, vermeintlich "Asoziale". Sie wurden ihrer gesellschaftlichen Position beraubt und gedemütigt, sie wurden geschlagen, gefoltert und ermordet. Zehntausende der Häftlinge starben in Ravensbrück. 16 Überlebende erzählen von ihrer Inhaftierung in Ravensbrück und Uckermark. In Ergänzung finden Sie Essays, die den historischen Kontext bilden.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Dossierinhalt: Flash-Film, Biografien, Historische Essays, Zeichnungen, Gedenkstätte Ravensbrück

        Lagepläne: Frauen-KZ Ravensbrück

        Flash-Film: Audiovisuelles Projekt - Berichte von Überlebenden

        Essays: Zum historischen Kontext

        Bildergalerie: Die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

        Illegaler Brief: Wir wollen versuchen, es näher zu beschreiben

        Zeichnungen: Bilder der Demütigung

        Biografie Rosa D.: "Zusammengepfercht, wie die Heringe in der Büchse."

        Biografie Edith Sparmann: "Dann wurdest du kahl geschoren."


        Mit Argumenten gegen die Holocaust-Leugnung - Polis Nr. 19

        Die Leugnung der nationalsozialistischen Massenmorde als Herausforderung für Wissenschaft und politische Bildung. Wolfgang Ayaß und Dietfrid Krause-Vilmar sprechen sich sowohl aufgrund ihrer Erfahrung im pädagogischen Bereich als auch durch ihre historisch-kritische Analyse des "Revisionismus" eindeutig dafür aus, den Holocaust-Leugnern nicht mit Ignorieren, sondern mit Argumenten zu begegnen. Ihre Methodik stellen sie in dieser POLIS-Ausgabe vor.
        Anbieter: Hessische Landeszentrale für politische Bildung

        "Vom Neckar ans Mittelmeer" Bausteine für den Unterricht - 2008

        Jüdische Flüchtlinge aus dem schwäbischen Dorf Rexingen gründen 1938 eine neue Gemeinde in Galiläa. "Erinnern tut weh. Es löst Entsetzen aus und lässt uns verstummen und aufschreien zugleich. Sich den bedrückendsten Wahrheiten unserer Geschichte zu stellen, ist unverzichtbar. Dazu verpflichten uns die Opfer, ihre Angehörigen und Nachkommen. Aber es ist auch für uns selbst notwendig, damit wir den unauflöslichen Zusammenhang von Erinnerungs- und Zukunftsfähigkeit begreifen. Wir wissen aber auch um die erneuten Gefahren von Nationalismus, Antisemitismus, Rassenhass und Fundamentalismus bei uns in Deutschland und anderswo - Tag für Tag. Und wir wissen, wie sehr politische Wachsamkeit gefordert ist. Es ist unsere Pflicht, über den Holocaust aufzuklären, um eine Wiederholung dieser grauenhaften Geschehnisse zu verhindern. Gerade viele der jungen Generation wollen wissen, was geschehen ist. Sie wollen die Erinnerung daran wach halten. Sie möchten bewusst machen, vorbeugen
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


        Inhalt:

        I. Einführung
        II. Hinweise für Lehrerinnen und Lehrer - Arbeitsvorschläge
        III. Materialien
        M1 Jüdische Heimat am Oberen Neckar
        M2 Rexingen unter dem Hakenkreuz
        M3 Ein neues Rexingen in Palästina
        M4 Die jüdischen Familien verlassen Rexingen
        M5 Das Schicksal der Zurückgebliebenen
        M6 Das Land für die neue Siedlung
        M7 Die Anfänge
        M8 Neues Leben lernen
        M9 Shavei Zion entwickelt sich
        M10 Shavei Zion heute
        M11 Interview mit Hillel Baum
        M36-44 Erinnern? Aber wie?
        IV. Zeittafel
        V. Erklärung der wichtigsten Begriffe
        VI. Biografische Angaben zu den Zeitzeugen  
        VII. Quellen und Literaturhinweise


        ´Evakuiert` und ´Unbekannt verzogen` - Die Deportation der Juden aus Württemberg und Hohenzollern 1941 - 1945

        In diesem Materialband aus der Reihe "Bausteine" geht es um die Deportation der Juden aus Württemberg und Hohenzollern zwischen 1941 – 1945. Eine Einführung in die geschichtliche Situation fasst die Fakten und den Ablauf des Geschehens zusammen. In einem weiteren Abschnitt werden didaktische Anregungen und Vorschläge gegeben und in einem Materialteil auf die zum Thema vorhandenen Publikationen und Medien verwiesen. Mit einer Erhebung bei den Verwaltungen der Orte, an denen es früher jüdische Gemeinden gab, wurde eine Sammlung der örtlichen Zeugnisse und Literatur über die Verfolgung und Vertreibung der Juden zusammengestellt sowie eine Übersicht über die zum Jahresende 2001 im Lande geplanten Gedenkveranstaltungen.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung LpB Baden-Württemberg


        Inhalt:

         

        "Evakuiert" und "Unbekannt verzogen"

         

         

        Die Deportation der Juden aus Württemberg und Hohenzollern 1941 - 1945

         

         

        Vorwort

         

        Helmut Gabeli

        "Evakuiert" und "Unbekannt verzogen"

        Die Deportation der Juden aus Württemberg und Hohenzollern 1941 - 1945

         

         

        Alfred Hagemann (Zusamenstellung)

        Texte und Materialien

         

        Alfred Hagemann

        Didaktische Impulse

         

        Helmut Gabeli, Alfred Hagemann

        Literatur- und Medienauswahl

         

         

        Links 21

         

        Literatur

         

         

        Veranstaltungen

         


        Ghettos - Vorstufen der Vernichtung - Reihe "Bausteine - Materialien für den Unterricht"

        Während des Zweiten Weltkrieges wurden im gesamten von Deutschland besetzten Osteuropa jüdische Ghettos eingerichtet. Nach dem Überfall Deutschlands auf Polen im September 1939 und auf die Sowjetunion im Juni 1941 wurde die jüdische Bevölkerung unter Anwendung von Zwang abgesondert, konzentriert und in Zwangsquartieren interniert, die entweder als "Ghettos" oder als "Jüdische Wohnquartiere" bezeichnet wurden. In 13 Bausteinen wird dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven aufgegriffen.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


        Inhalt:

         

        Vorwort

         

        Einführung: Ghettolager in Osteuropa

         

        Literatur: (Thomas Stöckle)

         

        Begriffe: Ghetto (Doris Scherer)

         

        Baustein 1: Das Ghetto als Vorstufe zur Hölle (Peter Reinhardt)

        Baustein 2: Edgar Hilsenrath: Nacht (Doris Scherer)

        Baustein 3: Das Warschauer Ghetto (Alfred Hagemann)

        Baustein 4: Das Prager Ghetto (Petra Schneider)

        Baustein 5: Renate Yesner: Jeder Tag war Jom Kippur - Kindheit im Ghetto Kaunas (Barbara Heckel)

        Baustein 6: Elie Wiesel: Der fünfte Sohn (Barbara Heckel)

        Baustein 7: Andrzej Sczcypjiorski: Die Rettung von Joasia Fichtelbaum (Barbara Heckel)

        Baustein 8: Kinder und Jugendliche in Theresienstadt (Barbara Heckel)

        Baustein 9: Petr Ginz - ein Junge aus Prag in Theresienstadt (Barbara Heckel)

        Baustein 10: Czernowitz in der "Aschenzeit" - Dichtung in der Sprache der Verfolger (Barbara Heckel)

        Baustein 11: Das Ghetto in Frankfurt am Main (Dieter Weiß)

        Baustein 12: Das Berliner Scheunenviertel - das "freiwillige" Ghetto (Barbara Heckel)

        Baustein 13: Rollenspiele und szenische Übungen (Dieter Weiß)

         

        AV-Medien: Landesbildstelle Württemberg

         

        Anhang

         


        Euthanasie im NS-Staat: Grafeneck im Jahr 1940 - Reihe "Bausteine - Materialien für den Unterricht"

        Die Publikation bietet eine historische Darstellung der Euthanasie im NS-Staat mit didaktischen Impulsen und Materialien für den Unterricht. Der Aufbau folgt einer Dreiteilung. Der erste Teil befaßt sich mit den historischen Grundlagen der "Euthanasie"-Verbrechen im nationalsozialistischen Deutschland insbesondere des Südwestens. Im Mittelpunkt steht hierbei der zentrale Ort des Verbrechens: Grafeneck. Verdeutlicht werden soll neben der lokalen und regionalen Dimension die Einbettung der Thematik in die "Gesamtgeschichte des Dritten Reiches". Teil zwei gibt methodische und didaktische Anregungen und Hinweise für die Einbeziehung des historischen Stoffes in den Unterricht unter den verschiedensten, nicht zuletzt aktualisierenden Fragestellungen. Der dritte und letzte Teil stellt in einer Auswahl Materialien, wie Schaubilder und Statistiken, Texte und Bilder bereit.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


        Inhalt:

         

        1. Zur Einführung

         

        Einleitung

         

        Geistige Wurzeln der NS-"Euthanasie"

        Vorgeschichte und Erklärungsversuche

        Grundlagen der "Euthanasie" im NS-Staat

         

        2. Grafeneck im nationalsozialistischen Deutschland und heute

         

        2.1 Die "Aktion T4"

        Aufbau und Organisation der "Aktion T4"

        Die Meldebogen-Aktion

        Der Beginn der "Euthanasie" in Württemberg

         

        2.2 "Euthanasie" in Grafeneck

        Grafeneck wird "Euthanasie"-Anstalt

        Die Todeszone in Grafeneck

        Die Opfer von Grafeneck

        Organisation und Tötung in Grafeneck

        Der Aufbau der Tötungsbürokratie in Grafeneck

        Trostbrief-Abteilung

        Absteck-Abteilung

        Sonderstandesamt

        Urnenversand

        Das "Euthanasie"-Personal in Grafeneck

        Die "T4-Aktion" und die Länderverwaltungen

        Die Rolle Zwiefaltens als Zwischenanstalt

        Das Ende der "Euthanasie" in Grafeneck

        Nach der "Aktion T4" - die Zeit nach August 1941

        "Euthanasie" und "Endlösung": Verbindungslinien

         

        2.3 Reaktionen auf die "Euthanasie"

        Die Kirchen und die "Euthanasie"

        Die Öffentlichkeit und die "Euthanasie"

        Die Justiz und die "Euthanasie"

         

        2.4 Grafeneck nach 1945

        Der Grafeneckprozeß vor dem Tübinger Schwurgericht

        Die Urnengräber von Grafeneck

         

        2.5 Grafeneck heute

        Die Gedenkstätte Grafeneck

        Gedenkbuch/Alphabet-Garten Grafeneck

         

        3 "Grafeneck" im Unterricht

        Zielgruppe/Klassenstufen

        Anbindung an den Lehrplan

        Zielspektrum

        Fächerübergreifende Unterrichtsprojekte

        Hinweise zu den Materialien

         

        4 Materialien

         

        5 Anhang

         

        Zeittafel

        Liste der "Abgabeanstalten"

         

        Literatur

         

        Medien

        Informationen für Exkursionen

         

        Autoren

         


        Die Erinnerung darf nicht enden - Reihe "Bausteine im Unterricht"

        Engagierte LehrerInnen präsentieren in 18 Bausteinen Erlebnisberichte und Verarbeitungen von Menschen, die den Holocaust im Nazi-Deutschland erlebt und überlebt haben.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


        Inhalt:

         

        Erklärung des Bundespräsidenten

         

        Vorwort

         

        Baustein 1: Inge Auerbacher, Edith Baer: Kindheitserinnerungen

        Baustein 2: Jüdische Küche

        Baustein 3: Jüdische Musik (Klezmer)

        Baustein 4: Soldatenbriefe

        Baustein 5: Lucy S. Dawidowicz "Der Krieg gegen die Juden"

        Baustein 6: Johannes Bobrowski: "Der Tänzer Malige"

        Baustein 7: Johannes Bobrowski: "Bericht"

        Baustein 8: Jurek Becker: "Jakob der Lügner"

        Baustein 9: Dawid Sierakowiak: Ghettotagebuch

        Baustein 10: Max Mannheimer: Überleben in Auschwitz

        Baustein 11: Ernst Wiechert: "Der Totenwald"

        Baustein 12: Brief: Befreiungsillusionen

        Baustein 13: EIi A. Bohnen: "Als sich das Blatt gewendet hatte"

        Baustein 14: Jorge Semprún: Befreiung Buchenwald

        Baustein 15: Andrzej Szczypiorski: "Nacht, Tag und Nacht"

        Baustein 16: Paul Celan: "Espenbaum"

        Baustein 17: Bernhard Schlink: "Der Vorleser" (Kap. 14, 15)

        Baustein 18: Rachel Dror: Als Zeitzeugin in der Schule

         

        Projektideen/Adressen

         

        Medienverzeichnis

         

        Quellennachweise

         



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        Erinnerungsorte an die Opfer des Nationalsozialismus

         

        Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank Erinnerungssorte.

         
         
         
         
         

        STOLPERSTEINE

         

        Der Kölner Bildhauer Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir verlegt. Inzwischen liegen insgesamt über 600.000 STOLPERSTEINE in über 500 Orten Deutschlands sowie in mehreren Ländern Europas. Für 95 Euro kann jeder eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung eines STOLPERSTEINS übernehmen.

        STOLPERSTEINE
        (Gunter Demnig)

        Stolpersteine in Hamburg
        (Landeszentrale für politische Bildung Hamburg)

        Stolpersteine in Bremen
        (Landeszentrale für politische Bildung Bremen)

        Stolpersteine in Mecklenburg Vorpommern
        (Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern)

         
         
         
         
         

        Neue Holocaust-Studien

         

        30.000 Arbeitslager, 1100 jüdische Ghettos, 1000 Konzentrationslager, 500 Bordelle - nicht wie bislang angenommen 7000, sondern europaweit insgesamt mindestens 42.000 Orte des Grauens in der Nazi-Zeit sind zu verzeichnen, wie US-Forscher des Holocaust Memorial Museums nun bekannt gaben. Sie arbeiten seit mehr als zehn Jahren an einer neuen, auf sieben Bände angelegten Enzyklopädie des Holocaust.

         

         
         
         
         
         

        4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung

         

        Auf der  Konferenz präsentierten internationale Experten den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungsprozesse, die schließlich in die Massenvernichtung mündeten. Die Experten-Beiträge sind im Veranstaltungs-Blog nachzulesen, ferner sind die Aufzeichnungen der Begrüßung von bpb-Präsident Thomas Krüger und die Eröffnung von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich veröffentlicht.

         
         
         
         
         

        Zeugen der Shoah

         

        Zeugen der Shoah. Fliehen - Überleben - Widerstehen - Weiterleben.
        In zwölf Video-Interviews berichten Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung vom Fliehen, Überleben, Widerstehen und Weiterleben. Die Freie Universität Berlin hat dazu eine Lernsoftware für die Sekundarstufen I und II entwickelt.
        (Bundeszentrale für politische Bildung)

        Wie aus dem Albtraum Stärke wird - Überlebende des Hiolocaust berichten
        Überlebende des Holocaust zeigen, dass es trotz dem erlebten Grauen möglich ist, eine lebensbejahende Einstellung zu haben. Die Sendung "scobel" vom 12.01.2012 beschäftigte sich mit der Frage, wie es Menschen gelingen kann, trotz unsäglicher Entwürdigung und unsäglichem Leid ihre Würde zu bewahren.
        (3SAT)

         
         
         
         

        Holocaust Education

        Holocaust Education -  Wie Schüler und Lehrer den Unterricht zum Thema Nationalsozialismus und Holocaust erleben. Themenheft 01/2008 der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.