Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Gruppen

    Menschen mit Behinderungen - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 23/2010)

    Seit März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention auch in Deutschland in Kraft. Sie verbietet jede Diskriminierung und verpflichtet die Vertragsstaaten, Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu garantieren. An ihr lässt sich der Wandel des Verständnisses von einem Leben mit Behinderung ablesen: Behinderung wird nicht mehr als "Defizit" angesehen, sondern als Element der menschlichen Vielfalt.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Editorial (Manuel Halbauer)     

    Mongolisch ist mongolisch und klingt so wie mongolisch - Essay (Katja de Bragança)  

    Die Geschichte der Behindertenpolitik in der Bundesrepublik aus Sicht der Disability History (Elsbeth Bösl)     

    Behinderung und Menschenrechte: Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Valentin Aichele)     

    Ja zur Vielfalt (sonder-)pädagogischer Angebote - Essay (Thomas Stöppler)     

    Über Widersacher der Inklusion und ihre Gegenreden - Essay (Hans Wocken)     

    Draußen vor der Tür: Die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung (Lisa Pfahl / Justin J.W. Powell)


    Homosexualität - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 15-16/2010)

    Zwischen fünf und zehn Prozent der Weltbevölkerung sind homosexuell. Weltweit unterliegen Lesben und Schwule bis heute vielfältigen Formen häufig religiös verbrämter Diskriminierung. Auch in Deutschland ist ein Coming Out, abhängig vom gesellschaftlichen und beruflichen Status sowie vom persönlichen Umfeld, meist noch immer mit einem nicht unerheblichen Risiko verbunden.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Editorial (Hans-Georg Golz)     

    Homosexuelle zwischen Verfolgung und Emanzipation - Essay (Volkmar Sigusch) 

    Eine Regenbogengeschichte (Benno Gammerl)     

    Diskriminierung von Homo- und Bisexuellen (Melanie Caroline Steffens)     

    Homosexualität und Fußball - ein Widerspruch? (Tatjana Eggeling)     

    Respekt und Zumutung bei der Begegnung von Schwulen/Lesben und Muslimen (Bernd Simon)     

    Homosexualität und internationaler Menschenrechtsschutz (Hans-Joachim Mengel)   

    AIDS-Prävention: Erfolgsgeschichte mit offenem Ausgang (Michael Bochow)     


    Archiv der Jugendkulturen

    Das Berliner Archiv der Jugendkulturen e. V. sammelt Materialien jugendlicher Kulturen (Skinheads, Punks, Grufties, Rapper ...). Jugend wird heutzutage meist in zweierlei Weise beachtet: entweder unter dem Vorzeichen von Gewalt und Kriminalität oder aus dem Blickwinkel einer auf Vermarktung ausgerichteten Trendforschung. Beide Betrachtungsweisen erfassen nur einen Bruchteil dessen, was sich an ständig verändernden, oft gar nicht so eindeutigen Jugendkulturen tatsächlich entwickelt hat.
    Anbieter: Archiv der Jugendkulturen e.V.

    Migration und Arbeitsmarkt - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 44/2009)

    Der demografische Wandel wird die deutsche Gesellschaft in absehbarer Zeit vor große Herausforderungen stellen. Es droht nicht nur die Überalterung, sondern auch ein beträchtlicher Fachkräftemangel. Im internationalen Wettstreit um die "besten Köpfe" könnte Deutschland den Anschluss verlieren. Schon heute wird die unzureichende Auswahl an gut ausgebildeten Spezialisten beklagt. Eines der Kernprobleme liegt darin, dass es für Zuwanderer, insbesondere für solche aus Nicht-EU-Staaten, sehr schwierig ist, ihre im Ausland erworbenen Bildungsabschlüsse anerkannt zu bekommen.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Editorial (Johannes Piepenbrink) 
     
    Qualifikation von Migrantinnen - eine Frage der Bürgerrechte? - Essay (Umut Erel) 
     
    Arbeitsmarktwirkungen der Migration (Herbert Brücker) 
     
    Jenseits der Greencard: Ungesteuerte Migration Hochqualifizierter (Arnd-Michael Nohl / Anja Weiß) 
     
    Standards der beruflichen Anerkennung (Bettina Englmann) 
     
    Einwanderungsland Kanada - ein Vorbild für Deutschland? (Oliver Schmidtke) 
     
     

     


    Lebensentwürfe - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 41/2009)

    Noch nie waren so viele verschiedene Lebensmodelle möglich wie heute. Neben der traditionellen Familienkonstellation aus Ehemann, Ehefrau und Kind(ern) sind mittlerweile zahlreiche andere familiale Formen gesellschaftlich akzeptiert. Auch die Rollenbilder sind längst nicht mehr so starr wie noch vor wenigen Jahrzehnten: Berufstätige Frauen und aktiv in die familiäre Arbeit eingebundene Väter werden heute als Selbstverständlichkeit angesehen. Individualität und Wahlfreiheit erscheinen nahezu grenzenlos. Doch Beruf und Familie lassen sich längst nicht überall miteinander vereinbaren. Wirkliche Wahlfreiheit haben nur diejenigen, die es sich materiell leisten können.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Editorial (Johannes Piepenbrink) 
     
    Ich will einen Unterschied machen! Essay (Norbert Bolz) 
     
    Vielfalt der Geschlechterrollen (Thomas Gesterkamp) 
     
    Kinder und Karrieren: Die neuen Paare (Kathrin Mahler Walther / Helga Lukoschat) 
     
    Ende der Planbarkeit? Lebensentwürfe in unsicheren Zeiten (Klaus Dörre) 
     
    Regenbogenfamilien (Marina Rupp) 
     
    Lebensentwürfe "50plus" (Dieter Otten / Nina Melsheimer) 
     
    Vielfalt (mobiler) Lebensformen? (Michael Feldhaus / Monika Schlegel)


    Dokumenations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

    Schwerpunkt der Arbeit des Dokumentationszentrums ist die Vermittlung des nationalsozialistischen Völkermords an den Sinti und Roma durch Führungen, Gespräche, Diskussionen und Projektarbeiten.
    Anbieter: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

    Lebenswelten von Migrantinnen und Migranten - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 5/2009)

    "Menschen mit Migrationshintergrund" ist ein viel benutzter Ausdruck: Er bezeichnet 15.3 Millionen Menschen, die in Deutschland leben und ihre Wurzeln in anderen Ländern haben. Ist die Bezeichnung nicht zu pauschalisierend, um ihre Lebenswelten zu beschreiben? Diese Ausgabe bietet Einblicke in diese vielfältigen Milieus.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Lebenswelten von Migrantinnen und Migranten (Carsten Wippermann / Berthold Bodo Flaig)
     
    Hybride Identitäten - muslimische Migrantinnen und Migranten in Deutschland und Europa (Naika Foroutan / Isabel Schäfer)
     
    Integrationsbereitschaft jugendlicher Migranten - Vexierbilder und empirische Befunde (Heinz Reinders)
     
    Weiterbildungsbeteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland (Halit Öztürk)
     
    Lebenssituation und politische Positionierung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund - einige Thesen (Hans-Joachim Roth) 
     
     Zur Emanzipation "der" muslimischen Frau (Birgit Rommelspacher)


    ufuq.de - Jugendkultur, Medien & politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft

    ufuq.de bietet einen Newsblog sowie eine umfangreiche Online-Bibliothek zu politischen, religiösen und sozialen jugendkulturellen Phänomenen und Trends in den arabischen, türkischen und muslimischen Communities in Deutschland.
    Anbieter: ufuq.de - Förderung durch die Bundeszentrale für politische Bildung

    Religiöse Minderheiten im Islam - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 26/2008)

    In den islamischen Ländern gerät das Christentum immer mehr unter Druck - durch wachsenden Fundamentalismus, den Zerfall staatlicher Gewalten und eine ungenügende Trennung von Religion und Staat. Die zunehmende Marginalisierung der Christen und die Politisierung konfessioneller Vielfalt im Nahen Osten behindern die Weiterentwicklung zivilgesellschaftlicher Elemente. Christen und andere Nichtmuslime sehen immer häufiger in der Flucht den einzigen Ausweg.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Editorial (Hans-Georg Golz)

    Christen im Nahen Osten - Essay (Udo Steinbach)
         
    Christen in der islamischen Welt (Martin Tamcke)

    Zeugen uralter Kulturen: Christen im Irak und in Syrien (Wolfgang Günter Lerch)
        
    Religiöse Minderheiten in der Türkei (Günter Seufert)
         
    Religiöse Minderheiten im Iran (Farshid Delshad)
         
    Die Religionsgemeinschaften im Libanon (Abdel Mottaleb El Husseini)


    Afrikanische Diaspora in Deutschland - Themendossier

    Der gegenwärtige Stellenwert von Menschen afrikanischer Herkunft steht in Deutschland im Schatten einer kolonialen Vergangenheit, die immer noch weitgehend verdrängt ist. Mit diesem Dossier möchte die Bundeszentrale für politische Bildung die unterschiedlichen Themen der afrikanischen Diaspora einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Texte und Materialien stammen in erster Linie von afro-deutschen Autorinnen und Autoren. In diesen spiegelt sich eine eigenständige Schwarze Geschichte wider, die einen integralen Bestandteil der deutschen Vergangenheit und Gegenwart darstellt.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

     

    Dossierinhalt: Medien, Geschichte und Bildung, Politik, Community, Kunst

    Geschichte: Angelo Soliman und seine Freunde im Adel und in der geistigen Elite

    Kunst: Schwarze Kunst und Globalisierung

    Medien: Fantasien in Schwarzweiß

    Community: Professional Kultur®evolution inna Germany

    Politik: Sondergesetzgebung, strukturelle Gewalt und Repression

    Musik: Die "Brothers Keepers"-Story


    Inländisch, ausländisch, deutschländisch - Themenblätter im Unterricht 67/2007

    Das Eigene und das Fremde sind eine Konstruktion unserer Wahrnehmung, mit der wir versuchen, uns von einander abzugrenzen und so Identität zu konstruieren. Stereotype gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund bestehen fast unverändert fort ("zwischen den Kulturen"), während sich die Lebenswirklichkeit von Migrantinnen und Migranten erheblich wandelt ("in beiden Kulturen"). Die Themenblätter beschreiben diese Entwicklung und regen dazu an, die Gemeinsamkeiten und verbindenden Elemente der eigenen und der fremden Wahrnehmung zu entdecken. In diesem Zusammenhang knüpfen sie an den alltäglichen Erfahrungen von Jugendlichen an und beziehen vor allem Inhalte von HipHop-Songs mit ein.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

    Tod und Sterben - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 4/2008)

    Die meisten Menschen möchten gesund alt werden und in Frieden zu Hause sterben. Doch vielen ist die Erfüllung dieses Wunsches nicht vergönnt. Die gestiegene Lebenserwartung geht mit einer Zunahme nicht nur von Altersdemenz und Alzheimer, sondern auch zahlreicher anderer, chronisch-degenerativer Krankheiten einher. Von diesen blieben die Menschen in der Vergangenheit vielfach verschont, weil sie vor deren Ausbruch starben. Daher gilt es, über den schwieriger gewordenen Übergang vom Leben zum Tod und die Herausbildung einer "Kultur des Sterbens" nachzudenken. Mit der Freitodhilfe, wie sie in der Schweiz durch die Organisation Exit geleistet und seit 1998 von der Organisation Dignitas auch für Ausländer angeboten wird, hat das Sterben im Hospitz oder auf der Palliativstation nichts zu tun, erst recht nicht mit aktiver Sterbehilfe, die in Belgien und in den Niederlanden erlaubt ist. Unter den Mitgliedern der Organisation Dignitas, die in Deutschland verboten ist, befinden sich auch
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial (Katharina Belwe)

    Sterben heute - Essay (Thomas Macho)

    Gegenwarten des Todes im 21. Jahrhundert - Essay (Irmhild Saake)

    Sterben in unserer Gesellschaft - Ideale und Wirklichkeiten (Gerd Göckenjan)

    Sterbebegleitung und Hospizkultur (Stefan Dreßke)

    Leben und Sterben: die neue Bürgerhilfebewegung (Klaus Dörner)

    Zur Geschichte der Sterbehilfe (Ludger Fittkau / Petra Gehring)

    Die Freitodhilfe - ein humaner Akt? (Svenja Flaßpöhler)


    Ältere: Gesellschaftliches Potential! - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 18-19/2008)

    "Unsere Gesellschaft altert." Diese Aussage hat für viele einen negativen Beigeschmack. Alte Menschen belasteten die Gesellschaft, den Sozialstaat, lautet die Botschaft: Deutschland vergreise, die Deutschen stürben aus, immer weniger junge müssten für immer mehr alte Menschen sorgen, die Gesellschaft verliere an Dynamik, wird suggeriert. Dass eine alternde Gesellschaft auch Chancen birgt, dass ältere Menschen nicht in erster Linie ein gesellschaftliches Problem, sondern vielmehr ein Potenzial darstellen, wird in einer jugendzentrierten Gesellschaft viel zu wenig gesehen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich auf den demographischen Wandel einstellen. Die Erhöhung des Renteneintrittsalters ist nur eine Maßnahme, für die zudem erst noch die Rahmenbedingungen zu schaffen sind. Der umfassenden Neugestaltung des Arbeitszeitregimes kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Der derzeitige Trend zur Verlängerung der Wochenarbeitszeit ist in diesem Zusammenhang ausgesprochen
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial (Katharina Belwe)

    Hoffnung trotz Jugendwahn - Essay (Bruno Schrep)

    Aktives Altern in Europa (Günther Schmid / Miriam Hartlapp)

    Beschäftigungspolitik für Ältere: Deutschland und seine Nachbarn (Susanne Kraatz / Cornelia Sproß)

    Alternsgerechte Arbeitszeiten (Hartmut Seifert)

    In Arbeit bleiben - wieder in Beschäftigung kommen (Judith Kerschbaumer / Evelyn Räder)

    Alternde Belegschaften und Innovationskraft der Wirtschaft (Ralph Conrads / Ernst Kistler / Thomas Staudinger)


    Zuwanderung und Integration - Der Bürger im Staat - Heft 4/2006

    Am 1. Januar 2005 trat das Zuwanderungsgesetz in Kraft. Damit bekennt sich die Bundesrepublik Deuschland offiziell zu ihrer Rolle als Einwanderungsland. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich mehr als 50 Jahre mit dem Begriff "Einwanderungsland" schwer getan. Inzwischen beginnt sich die Einsicht durchzusetzen, dass die Zuwanderungsbilanz positiv zu bewerten ist. Integrierte Zuwanderinnen und Zuwanderer stellen eine gesellschaftliche, kulturelle und nicht zuletzt ökonomische Bereicherung dar. Alle Autorinnen und Autoren wollen mit ihren Beiträgen detaillierte Informationen vermitteln, zur Versachlichung der Diskussion beitragen und Fakten bereitstellen, die für das Verständnis des komplexen Themas wichtig sind.
    Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


    Inhalt:

    Siegfried Frech

    Vorwort


    Karl-Heinz Meier-Braun

    Der lange Weg ins Einwanderungsland Deutschland

    Maria Böhmer
    Integrationspolitik aus bundespolitischer Sicht:
    Herausforderungen und Leitlinien

    Matthias Micus / Franz Walter
    Mangelt es an „Parallelgesellschaften“?

    Inken Keim / Rosemarie Tracy
    Mehrsprachigkeit und Migration

    Andreas M. Wüst
    Wahlverhalten und politische Repräsentation von Migranten

    Thomas Straubhaar
    Wirtschaftliche Folgen der Zuwanderung

    Herbert Brücker
    Wirtschaftliche Effekte der Migration in alternden Gesellschaften

    Wolfgang Walla
    Migranten in Baden-Württemberg

    Christoph Butterwegge
    Medienberichterstattung – Abbau oder Verstärkung von Vorurteilen?

    Karl-Heinz Meier-Braun
    Weltweite Migration und die Rolle der Vereinten Nationen

    Buchbesprechung


    Das neue Bild vom älteren Menschen - Aktiv in Politik und Gesellschaft. KAS 2007

    Ältere Menschen besitzen – so zeigt eine aktuelle Umfrage – eine weit überwiegend optimistische Grundhaltung. Sie formulieren ihre Wünsche und Ziele selbstbewusst und möchten ihren Erfahrungsschatz in die Zukunftsgestaltung unserer Gesellschaft einbringen. Diese Bereitschaft muss die Politik besser wahrnehmen und integrieren. Der Beitrag der älteren Generation für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sollte nicht unterschätzt werden – gerade im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements. Politik für und mit älteren Menschen ist eine Forderung des Tages. Schon seit langem begleitet die Konrad-Adenauer-Stiftung die gesellschaftliche und politische Diskussion um die demografische Entwicklung in Deutschland. Mit dieser Publikation, die eine Reihe von Beiträgen namhafter Autoren über die verschiedenen Aspekte des Alterns umfasst, wollen wir ihr weitere Impulse geben.
    Anbieter: Konrad-Adenuiaer-Stiftung

    Zwischen Romantisierung und Rassismus: Sinti und Roma - Bausteine - Materialien für den Unterricht

    Die deutschen Sinti und Roma sind die einzige Volksgruppe in Baden-Württemberg, die den Status einer nationalen Minderheit erhalten hat. Wie ernst die Landeszentrale für politische Bildung diesen Bildungsauftrag nimmt, - nämlich die Wahrnehmung und das Bewußtsein für die besondere Geschichte, die Kultur und Gegenwart der Sinti und Roma zu schärfen - dokumentiert das vorliegende Heft, das in enger Zusammenarbeit mit dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg konzipiert und verwirklicht wurde.
    Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


    Inhalt:

     

    Vorwort

     

    Jacqueline Giere

    Einleitung

     

    Michail Krausnick

    Null problemo

     

    Werner Heil

    Streiflichter zur Kultur der Sinti und Roma

     

    Reinhold Lagrene

    Die Geschichte von Chinto Mari

     

    Michail Krausnick

    Der Völkermord der unterschlagen wurde oder: Der Bericht des Hermann W.

     

    Daniel Strauß

    „da muß man wahrhaft alle Humanität ausschalten..."

    Zur Nachkriegsgeschichte der Sinti und Roma in Deutschland

     

    Wolfgang Wippermann

    Antiziganismus - Entstehung und Entwicklung der wichtigsten Vorurteile

     

    Franz Hamburger

    Antiziganismus in den Medien von heute

     

    Wilhelm Solms

    Zigeunerbilder deutscher Dichter

     

    Egon Schweiger

    Zur Darstellung und Wahrnehmung der Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma in den Schulbüchern

     

    Katrin Reemtsma

    Exotismus und Homogenisierung - Verdinglichung und Ausbeutung Aspekte ethnologischer Betrachtungen der „Zigeuner" in Deutschland nach 1945

     

    Materialhinweise

     

    Die Autoren

     


    Jugend in Europa - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 47/2006)

    Die Europäische Union wächst, wird vielfältiger und bunter - sie verändert mit jedem neu hinzukommenden Land ein wenig ihr Gesicht. Diese dynamische Entwicklung geht allerdings mit einer zunehmenden Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger einher. Viele können nicht erkennen, wo die Vorteile einer immer größer werdenden EU für sie liegen. Gilt das auch für die jüngere Generation? Rund 75 Millionen Europäerinnen und Europäer - ein Drittel der Bevölkerung Europas - sind zwischen 15 und 25 Jahre alt. In erster Linie sind es diese jungen Menschen, die den europäischen Integrationsprozess weiter voranbringen müssen. Ihre Haltung zu Europa hängt dabei ganz wesentlich von ihrem Bildungsniveau ab. Mehr Wissen führt zu mehr Offenheit - nicht nur gegenüber Europa. Umgekehrt gilt, dass die Identifikation mit Europa mit dessen Attraktivität zunimmt.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial

     

    Jugend in der Europäischen Union - Essay

     

    Politisches Verhalten Jugendlicher in Europa

     

    Zukunft Europa im Blick der Jugend

     

    Benachteiligte Jugendliche in Europa

     

    Europas Jugend: Protagonisten für Integration oder Nationalismus?


    Vorurteile - Informationen zur politischen Bildung, Heft 271

    Wer kennt nicht die landläufigen Auffassungen über "die Blondinen", "den Islam" oder "die Ausländer". Vorurteile können zu Pauschalurteilen führen und Feindbilder festigen. Um Vorurteile zu entkräften ist ein Bündel von Maßnahmen erforderlich und zahlreiche Akteure wie Eltern und Familien, Schule und Jugendbildung gefragt. Sinnvoll sind Bestrebungen, die eine Stärkung der Persönlichkeit und des Selbstbewusstsein zum Ziel haben. Das neubearbeitete Heft erklärt aus soziologischer und psychologischer Sicht, was Vorurteile eigentlich sind. Es analysiert gängige Vorurteile und zeigt Gegenmaßnahmen auf.
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:


    Editorial

    Was sind Vorurteile?

    Fremde, Fremdsein - von der Normalität eines scheinbaren Problemzustandes

    "Fremde" in den Medien

    Türkische Minderheit in Deutschland

    Polenbilder in Deutschland seit 1945

    Rassistische Vorurteile

    Antisemitismus

    Sinti und Roma als Feindbilder

    "Zigeuner" und Juden in der Literatur nach 1945

    Vorurteile gegen sozial Schwache und Behinderte

    Stereotype des Ost-West-Gegensatzes

    Literaturhinweise und Internetadressen

    Autorinnen und Autoren, Impressum


    Parallelgesellschaften? - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1-2/2006)

    Die Idee der multikulturellen Gesellschaft ist in Verruf geraten. Dazu hat unter anderem die im vergangenen Jahr in den Medien geführte Diskussion um "Parallelgesellschaften" beigetragen. "Zwangsheiraten", "Ehrenmorde" und andere, auch terroristische Gewaltverbrechen, in die Migranten involviert waren, lieferten den Anlass dafür. Es ging und geht dabei vor allem um die größte, die türkisch dominierte muslimische Minderheitengruppe in Deutschland. Mit "Parallelgesellschaften" wird in der öffentlichen Debatte die Vorstellung von ethnisch homogenen Bevölkerungsgruppen verbunden, die sich räumlich, sozial und kulturell von der Mehrheitsgesellschaft abschotten. Der Begriff impliziert zugleich massive Kritik an der Lebensweise von Migrantinnen und Migranten und enthält die Forderung nach kultureller Assimilation. Die Ursache für den freiwilligen oder unfreiwilligen Rückzug aus der Mehrheitsgesellschaft liegt nach Ergebnissen der Migrationsforschung in einer mangelhaften oder verfehlten
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial

     

    Abschottung von Muslimen

    durch generalisierte Islamkritik?

     

    Soziale Netzwerke türkischer Migrantinnen und Migranten

     

    Parallelgesellschaft und ethnische Schichtung

     

    Die muslimische Frau in der Moderne

     

    Türkische Bräute und die Migrationsdebatte

    in Deutschland


    Kinderarmut - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 26/2006)

    In der Bundesrepublik Deutschland leben etwa zehn Prozent aller Kinder in relativer Armut - das sind 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld der wirtschaftlich am weitesten entwickelten Staaten – so das Ergebnis der UNICEF-Vergleichsstudie "Child Poverty in Rich Countries 2005". Dass es in einem so wohlhabenden Land wie Deutschland Kinderarmut gibt, ist skandalös; dass ihre Rate seit 1990 stärker gestiegen ist als in den meisten entwickelten Industriestaaten, sollte in der Politik Alarm auslösen. Kinder sind in Deutschland zudem häufiger von Armut betroffen als Erwachsene. Es ist widersinnig, dass junge Menschen in einem Land, dessen Geburtenrate seit Jahrzehnten sinkt, einem immer höheren Armutsrisiko unterliegen. Armut und Kinderarmut sind relativ. In Deutschland leiden arme Kinder in der Regel weder Hunger noch Durst, haben ein eigenes Bett und gehen zur Schule. Hier zeigt sich Armut in anderen
    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


    Inhalt:

    Editorial

     

    Lebenslagen und Chancen von Kindern in Deutschland

     

    Soziale Ungleichheit im Kindes- und Jugendalter

     

    Kinderarmut in reichen Ländern

     

    Kinderarmut im Stadtteil: Intervention und Prävention

     

    Wege aus der Kinderarmut



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