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50 Jahre Souveränität - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 17/2005)

Souveränität stand jahrhundertelang für die uneingeschränkte Macht des Staates und konstituierte sein Selbstverständnis. Das Recht auf Selbstbestimmung gilt völkerrechtlich noch als sakrosankt. Es impliziert die Gleichheit aller Staaten und den Schutz des Schwächeren gegenüber dem Mächtigeren. In der politischen Wirklichkeit ist dieser Idealzustand jedoch nur in Ausnahmefällen zu finden. Die 1949 gegründete Bundesrepublik Deutschland ist ein Beispiel dafür, wie mühselig der Weg zur vollen staatlichen Souveränität sein kann. Selbst die Auseinandersetzung über die Rückgabe von Akten durch die Alliierten Siegermächte stellte einen Schritt auf dem Weg zur Selbstbestimmung dar. Als die Westmächte der Bundesrepublik 1955 weitgehende Souveränität gewährten, behielten sie Rechte und Verantwortung für "Deutschland als Ganzes" bis zum Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990. Diese und weitere Aspekte der 50 jährigen Souveränität der Bundesrepublik sind Gegenstand der vorliegenden Erscheinung.

Inhalt:

 

Editorial

 

Von der beschränkten zur vollen Souveränität Deutschlands

 

Pariser Verträge - Besiegelung deutscher Zweistaatlichkeit

 

Die Hallstein-Doktrin: Ein souveräner Fehlgriff?

 

Bundesdeutsche Souveränität und die Rückgabe der diplomatischen Akten

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung



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