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Deutsche Zeitgeschichte - 60er und 70er Jahre - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 45/2003)

Die beiden "Mitteljahrzehnte" der deutschen Teilung standen bisher kaum im Zentrum wissenschaftlichen Interesses. Während die Entstehung der alten Bundesrepublik sowie die Gründung und das Ende der DDR bis in Details hinein als gut erforscht gelten dürfen, sind die "langen sechziger Jahre", wie Detlef Siegfried die Jahre von 1958 bis 1973 in der Bundesrepublik nennt, vor allem aufgrund mangelnder Zugänglichkeit einschlägiger Quellen bisher vernachlässigt worden. Die wechselseitige Beeinflussung der beiden deutschen Staaten in jenen Jahren bietet ein reiches Untersuchungsfeld, etwa die politische und kulturelle Chiffre "1968" mit ihren unterschiedlichen Bedeutungen und Langzeitwirkungen in den beiden Teilstaaten. Weitere Beispiele wären amerikanische oder britische Einflüsse auf die Populär- und Jugendkultur. Die Beiträge dieses Heftes konzentrieren sich auf die Alltags- bzw. Jugendkultur. Der Siegeszug westlicher Rockmusik, der in den sechziger Jahren mit den Beatles und den Rolling Stones begonnen hatte, machte vor dem Eisernen Vorhang nicht Halt.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

1968 im Westen - was ging uns die DDR an?

 

1968 im Osten - was ging uns die Bundesrepublik an?

 

Körper, Konsum, Genuss - Jugendkultur und mentaler Wandel in den beiden deutschen Gesellschaften

 

Amerikanisierung oder Internationalisierung?

 

"Trau keinem über 30"

 

Zwischen Integration und Distanzierung

 

Von der Konfrontation zum Dialog

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung



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