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Geschlechtergerechtigkeit / Gender - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 33-34/2002)

Mit dem Begriff des "Gender Mainstreaming" wird eine Strategie zur nachhaltigen Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern bezeichnet, deren Hauptanliegen darin besteht, den Mainstream männlichen Denkens in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu verändern. Es handelt sich um einen "top-down" initiierten und organisierten Prozess, in dem mehr erreicht werden soll als das bisherige (noch nicht erreichte) Ziel der Gleichstellung der Geschlechter. Ungleichheit zwischen den Geschlechtern wird durch andere Ungleichheiten überlagert, welche die geschlechtersensible Strategie des Gender Mainstreaming mit in den Blick nehmen soll.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

Gender Mainstreaming - ein unterschätztes Konzept

 

Zwischen den Geschlechtern

 

"Managing Gender"

 

Geschlechtergleichheit in Deutschland?

 

Supranationaler Reformimpuls versus mitgliedstaatliche Beharrlichkeit

 

Nachhaltigkeit hat (k)ein Geschlecht

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung



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