Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Frauen

        Internationaler Frauentag am 8. März

        Seit dem 8. März 1911 wird alljährlich der "Internationale Tag der Frauen" begangen. Der Weltfrauentag ist weltweit zu einem wichtigen Datum geworden, an dem auf die Frauenrechte und Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht wird. Doch die Umsetzung ist in vielen Ländern noch immer nicht Wirklichkeit geworden. Der Kampf um die Gleichberechtigung von Frauen geht weiter, mit Veranstaltungen und Demonstrationen wird jedes Jahr rund um den 8. März der Focus auf die Frauenrechte gelenkt. Das Motto des Frauentages 2017 lautet: “Women in the Changing World of Work: Planet 50-50 by 2030”/ "Frauen in einer sich wandelnden Arbeitswelt: die Hälfte der Welt bis 2030". Er beschäftigt sich mit dem Verhältnis unbezahlter Familienarbeit, die im Wesentlichen von Frauen geleistet wird, zu dem bezahlter Berufstätigkeit, die Frauen in stärkerem Maße ermöglicht werden muss. Auf dieser Seite fassen wir die Angebote der Zentralen für politische Bildung sowie weiterer Anbieter zu
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        8. März: Weltfrauentag - Hintergrund aktuell 4.3.2016

        Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Weltweit wird an diesem Tag auf Gewalt gegen und Benachteiligung von Frauen aufmerksam gemacht. Und das bereits seit mehr als 100 Jahren.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Sexismus begegnen

        Sexismus begegnet uns in vielen Situationen. In diesem Infofilm wird deutlich, was das für viele Frauen bedeutet.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Sexismus - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 8/2014)

        Anfang 2013 bewegte die sogenannte Sexismus-Debatte Politik, Medien und Öffentlichkeit. In der emotional geführten Diskussion hatten es wissenschaftliche Erkenntnisse schwer, durchzudringen. Was wird überhaupt unter Sexismus verstanden, was unter sexueller Belästigung? Wie häufig kommen sexistische Diskriminierungen und sexuell motivierte Übergriffe vor? Welche Folgen haben sie?
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

        Editorial

        Anmerkungen zur Sexismus-Debatte

        Die andere Sexismus-Debatte

        Die Sexismus-Debatte im Spiegel wissenschaftlicher Erkenntnisse

        Subtile Erscheinungsformen von Sexismus

        Sexuelle Belästigung: Recht und Rechtsprechung

        Varianten des Sexismus


        Männer und Frauen

        In vielen Gesellschaftsbereichen schwinden die Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Geschlechts­spezifische Schwierigkeiten und Stärken gibt es trotzdem - und genau diese machen das Zusammenleben so spannend, aber auch kompliziert.
        Anbieter: Spiegel Online - Wissenschaft

        Frauen in Deutschland - Themendossier

        Der Wandel der Geschlechterverhältnisse und die Veränderung weiblicher Biografien sind zwei große Trends in den modernen Gesellschaften. Zwei Bereiche, in denen dies besonders deutlich hervortritt, sind Erwerbstätigkeit und Politik. Doch hinter dem Bild veränderter sozialer und ökonomischer Hierarchien treten alte Muster zu Tage: So bekommen Frauen im Durchschnitt für vergleichbare Arbeit weniger Geld als Männer und übernehmen ein Großteil der unbezahlten Haus-, Erziehungs- und Pflegearbeiten. Das Dossier analysiert Prozesse in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik und zeigt Brüche sowie Kontinuitäten im Geschlechterverhältnis auf.
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        Inhalt:

         

        Dossier Frauen: Einkommensgruppen

        Politik: Frauen in der Politik

        Politik: Kein Fortschritt ohne Bewegung

        Politik: Politikerinnen in der Presse

        Arbeit von Frauen: Frauen in Führungspositionen

        Themengrafik: Erwerbstätigkeit

        Arbeit von Frauen: Arbeit von Frauen in Zeiten der Globalisierung

        Arbeit von Frauen: Unbezahlte Arbeit

        Arbeit von Frauen: Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt


        Gender - Themendossiers

        Hinter Gender verbirgt sich ein integrativer, gesamt-gesellschaftlicher Ansatz, der nach fast drei Jahrzehnten "Frauenbewegung" bei Weitem über das Konzept der Frauenförder- und Gleichstellungspolitik hinausgehen soll. Die Überlegungen zielen ausdrücklich auf ein übergreifendes Rollenverständnis für beide Geschlechter, für Frauen und Männer.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Emma - das politische Magazin von Frauen

        Seit ihrem ersten Erscheinen am 26. Januar 1977 ist EMMA mehr als nur eine Zeitschrift. Sie hat auch Politik gemacht, indem sie nicht nur informiert und argumentiert, sondern, wenn nötig, auch handelt.
        Anbieter: EMMA-Frauenverlags GmbH

        Evangelische Frauen in Deutschland

        Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. fördert und unterstützt die Arbeit von und mit Frauen in kirchlichen Bezügen. Sie ermutigt Frauen, in der heutigen Welt als Christinnen zu leben. Parteilich, mit frauenspezifisch-theologischer Kompetenz und Sicht setzt die EFiD theologische, spirituelle und ökumenische, sozialdiakonische und politische Impulse.
        Anbieter: Evangelische Frauen in Deutschland e.V.

        Homosexualität - Themendossier

        Schwule und Lesben können heute in Deutschland und vielen anderen Ländern offen leben. Doch der Weg zu mehr Respekt war lang. Und er ist noch nicht vorbei. Weltweit werden Homosexuelle noch immer diskriminiert. In einigen Staaten wird Schwul-Sein sogar mit dem Tod bestraft.
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        Sex - Jugendmagazin fluter

        Das Thema dürfte so ziemlich jeden bewegen: Sex ist eine tolle Sache, aber was bedeutet sexuelle Selbstbestimmung? Wie wird unser persönliches Erleben in einem Spannungsfeld voller Moralvorstellungen und religiöser Konventionen geprägt? Wie sieht heute ein gutes Aufklärungsbuch aus? Gibt es die Generation Porno wirklich?
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        Frauen in Europa - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 37-38/2011)

        Soziale Merkmale wie Bildungsstand und Herkunft oder auch Religion unterscheiden "die" Frauen voneinander. Das Geschlecht bleibt dennoch eine wichtige Kategorie bei der Erforschung sozialer Ungleichheit. Trotz erheblicher Fortschritte in der Gleichstellung sind Frauen häufiger Opfer von (nicht nur häuslicher) Gewalt, haben einen erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt und damit zu sozialer Absicherung und sind unterrepräsentiert in den politischen und wirtschaftlichen Eliten.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Anne Seibring)

        Geschlecht als wichtige Kategorie der Sozialstrukturanalyse - Essay (Jutta Allmendinger)

        Gleichstellung in Deutschland im europäischen Vergleich (Gesine Fuchs / Silke Bothfeld)

        Unter den Rockschößen der Europäischen Kommission (Prune Antoine)     

        Neue Wege für Musliminnen in Europa (Ina Wunn)     

        Geschlechterbeziehungen im (Post-)Sozialismus (Éva Fodor)

        Erkenne Dich selbst: Frauen - Mütter - Emanzipation - Essay (Barbara Vinken)

        Care, Migration und Geschlechtergerechtigkeit (Ursula Apitzsch / Marianne Schmidbaur)

        Anerkennung und Respekt - Geschlechterpolitik jenseits des Gender Trouble - Essay (Peter Döge)


        Homosexualität - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 15-16/2010)

        Zwischen fünf und zehn Prozent der Weltbevölkerung sind homosexuell. Weltweit unterliegen Lesben und Schwule bis heute vielfältigen Formen häufig religiös verbrämter Diskriminierung. Auch in Deutschland ist ein Coming Out, abhängig vom gesellschaftlichen und beruflichen Status sowie vom persönlichen Umfeld, meist noch immer mit einem nicht unerheblichen Risiko verbunden.
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        Inhalt:

         

        Editorial (Hans-Georg Golz)     

        Homosexuelle zwischen Verfolgung und Emanzipation - Essay (Volkmar Sigusch) 

        Eine Regenbogengeschichte (Benno Gammerl)     

        Diskriminierung von Homo- und Bisexuellen (Melanie Caroline Steffens)     

        Homosexualität und Fußball - ein Widerspruch? (Tatjana Eggeling)     

        Respekt und Zumutung bei der Begegnung von Schwulen/Lesben und Muslimen (Bernd Simon)     

        Homosexualität und internationaler Menschenrechtsschutz (Hans-Joachim Mengel)   

        AIDS-Prävention: Erfolgsgeschichte mit offenem Ausgang (Michael Bochow)     


        Lebensentwürfe - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 41/2009)

        Noch nie waren so viele verschiedene Lebensmodelle möglich wie heute. Neben der traditionellen Familienkonstellation aus Ehemann, Ehefrau und Kind(ern) sind mittlerweile zahlreiche andere familiale Formen gesellschaftlich akzeptiert. Auch die Rollenbilder sind längst nicht mehr so starr wie noch vor wenigen Jahrzehnten: Berufstätige Frauen und aktiv in die familiäre Arbeit eingebundene Väter werden heute als Selbstverständlichkeit angesehen. Individualität und Wahlfreiheit erscheinen nahezu grenzenlos. Doch Beruf und Familie lassen sich längst nicht überall miteinander vereinbaren. Wirkliche Wahlfreiheit haben nur diejenigen, die es sich materiell leisten können.
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        Inhalt:

         

        Editorial (Johannes Piepenbrink) 
         
        Ich will einen Unterschied machen! Essay (Norbert Bolz) 
         
        Vielfalt der Geschlechterrollen (Thomas Gesterkamp) 
         
        Kinder und Karrieren: Die neuen Paare (Kathrin Mahler Walther / Helga Lukoschat) 
         
        Ende der Planbarkeit? Lebensentwürfe in unsicheren Zeiten (Klaus Dörre) 
         
        Regenbogenfamilien (Marina Rupp) 
         
        Lebensentwürfe "50plus" (Dieter Otten / Nina Melsheimer) 
         
        Vielfalt (mobiler) Lebensformen? (Michael Feldhaus / Monika Schlegel)


        Frauen auf dem Land - Polis Nr. 14

        Diese Publikation aus der Reihe "POLIS" untersucht die Situation der Frauen auf dem Land. Dabei werden ihre sozialen und tätigkeitsspezifischen und familiären Probleme und Bedürfnisse thematisiert.
        Anbieter: Hessische Landeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        VORWORT

         

        Frauenarbeit auf dem Land

         

        I. Quellenlage

         

        II. Frauenarbeit

        1. Landarbeit

        2. Land- und Hausarbeit

        3. Bodenständige Industrie

         

        III. Fazit

         

        Alltag im Wandel - Veränderungen der ländlichen Lebens- und Arbeitssituation seit 1945

         

        Die Bäuerin: "Das Herzstück der Betriebe"(4)

         

        Die Familienhausfrau: Das Kind hat absolute Priorität

         

        Die Erwerbstätige: "Es ist bisweilen recht hart, mit allem fertig zu werden"(27)

         

        ARBEITSMARKT UND MOBILITÄT

         

        Arbeitsmarkt und Mobilität in ländlichen Regionen Hessens

         

        Einleitung

         

        1. Die besondere Frauen(berufs)biographie

         

        2. Arbeitsplatz- und Qualifikationsangebot für Frauen in Hessen

         

        3. Spezielle Erwerbsmöglichkeiten für Frauen mit ländlichem Wohnsitz

         

        3.1 Existenzgründung

         

        3.2 Erwerbstätigkeit in der Stadt

         

        4. Erwerbsmotivationen von Frauen

         

        5. Die Perspektiven des Handelns

         

        5.1 Erforderliche Veränderungen in der Strukturpolitik

         

        5.2 Verstärkung der speziellen Frauenförderung

         

         

        KINDERGÄRTEN AUF DEM LAND

         

        Kindergärten auf dem Land – Angebote für Kinder und Eltern

         

        Kindergarten als Ort der Begegnung

         

         

        MÜTTER UND KINDER

         

        Mütter und Kinder auf dem Land

         

        Anmerkung

         

         

        ALLEINSTEHENDE UND ALTE FRAUEN

         

        Alleinstehende und alte Frauen

         

        Zur Situation alleinstehender Frauen

         

        Zur Situation von alten Frauen

         

        1. Das Zurückgreifen auf traditionelle Formen weiblicher Kultur rund um die Hausarbeit

         

        2. Die Reaktivierung früherer Beziehungen im lokalen Kontext

         

         

        PFLEGENDE TÖCHTER

         

        Pflegende Töchter

         

        Wie stellt sich die Lebenssituation pflegender Frauen dar?

         

        "Zwischen Pflichterfüllung und eigenem Leben"

         

        Wie sieht die aktuelle Situation für pflegende Frauen aus?

         

        Was gilt es zu verändern und wo gibt es Ansatzpunkte?

         

         

        BILDUNG UND KULTUR

         

        Bildung und Kultur – Frauenräume und Frauenkultur auf dem Land

         

        Literaturhinweise

         

         

        GEWALT GEGEN FRAUEN

         

        1. Infrastruktur im ländlichen Raum

         

        2. Soziale Strukturen auf dem Land

         

        3. Mißhandlung in der Familie

         

        Literaturhinweise

         

        Zu den Autorinnen

         


        Gewalt im Geschlechterverhältnis - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 52-53/2004)

        Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Dass es in einer patriarchalischen Gesellschaft jedoch auch Gewalt gegen Männer und damit auch männliche Opfer gibt, scheint widersinnig, gelten diese doch gemeinhin als Täter. Im öffentlichen Diskurs wird die Verletzbarkeit von Männern (durch Männer) kaum wahrgenommen; mehr noch bleiben Frauen als Täterinnen weitgehend ausgeblendet. Diese und weitere Aspekte der Gewalt im Geschlechterverhältnis greifen die Autoren in ihren Beiträgen auf.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Editorial

         

        Kooperation zum Schutz vor Gewalt in Ehe und Beziehungen

         

        Männer als Opfer von Gewalt

         

        Gewaltprävention durch Arbeit mit Minderjährigen in der Prostitution

         

        Hintergründe des Menschenhandels in die Prostitution mit Frauen aus Osteuropa

         

        Milliardengeschäft illegale Prostitution

         


        Geschlechtergerechtigkeit - Gender - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 31-32/2000)

        Diese Ausgabe stellt die Demokratie der Geschlechter in Deutschland auf den Prüfstand - aus Sicht sowohl der Frauenforschung als auch der Männerforschung. Sieben Autorinnen und ein Autor haben eine Bestandsaufnahme vorgenommen und einen Blick in die Zukunft getan.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Editorial

         

        Gertrud Höhler

        Männer und Frauen - als Team unschlagbar

         

        Ulla Weber Barbara Schaeffer-Hegel

        Geschlechterarrangements in der Bundesrepublik

        Kontinuität und Wandel

         

        Birgit Geissler Mechtild Oechsle

        Die Modernisierung weiblicher Lebenslagen

         

        Peter Döge

        Geschlechterdemokratie als Männlichkeitskritik

        Männerforschung, Männerpolitik und der "neue Mann"

         

        Brigitte Geißel

        Innovative Potenziale von Politikerinnen

        Mehrfachorientierung auf Politik, Beruf und Privatleben

         

        Beate Hoecker

        Geschlechterdemokratie im europäischen Kontext

        Die Konzepte der Europäischen Union zur Förderung der politischen Beteiligung von Frauen

         

         

        Nächste Ausgabe

         


        Katholischer Deutscher Frauenbund

        Der Katholische Deutsche Frauenbund ist gesellschaftspolitisch engagiert, arbeitet überparteilich und vertritt die Interessen von Frauen in Beruf, Familie, Kirche und Politik, damit die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Mann und Frau auch zukünftig weiter voranschreitet.
        Anbieter: Katholischer Deutscher Frauenbund

        Zeitverwendung: Männer, Frauen, Kinder - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 31-32/2004)

        Zeit ist zum knappen Gut geworden. Sowohl im Erwerbs- als auch im privaten Bereich herrschen Zeitdruck, Zeitnot oder Zeitstress. In der Informationsgesellschaft geht nicht nur alles viel schneller, es müssen auch immer mehr und immer komplexere Aufgaben bewältigt werden. Das gilt für alle Bereiche des Lebens. Hinzu kommt die zunehmende Verwischung der Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, Privatem und Öffentlichem. Sie werden porös, der private Raum verliert mehr und mehr seine Schutzfunktion, die Zeit für die Pflege sozialer Beziehungen verringert sich.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Editorial

         

        Zeitbalancen

         

        Grenzenlose Zeiten

         

        Zeit für Privatheit

         

        Wo bleibt die Zeit?

         

        Geschlechtsspezifische Unterschiede im Umgang mit der Zeit

         

        Zeitprobleme in der Beschleunigungs-Gesellschaft

         


        Erwerbstätigkeit von Frauen und Kinderbetreuungskultur in Europa - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 44/2003)

        Ein Vergleich Deutschlands mit anderen europäischen Staaten zeigt, dass der "Knackpunkt" einer fortschrittlichen Frauen- und Familienpolitik in der Bereitstellung von Kinderbetreuungseinrichtungen liegt. In Ländern, die über ein quantitativ und qualitativ gut ausgebautes System öffentlicher Kinderbetreuungseinrichtungen verfügen, wie etwa Finnland, Schweden und Frankreich, sind Frauen besser in den Arbeitsmarkt integriert als in Deutschland. Die Bundesrepublik schneidet im europäischen Vergleich schlecht ab; entsprechend hoch ist der Anteil an privater Familienarbeit. Dabei wird auch in Deutschland das so genannte "Hausfrauenmodell" weit weniger gewünscht als es praktiziert wird. Die Frauen antworten auf die entsprechenden Versäumnisse der Politik inzwischen mit weiter sinkenden Geburtenzahlen. Diese und weitere Aspekte dieser Thematik werden in dieser Beilage aufgegriffen.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Editorial

         

        Ohne Frauen keine Reform

         

        Uralt, aber immer noch rüstig: der deutsche Ernährer

         

        Kinderbetreuungs-Kulturen in Europa: Schweden, Frankreich, Deutschland

         

        Auswirkungen staatlicher Rahmenbedingungen und kultureller Leitbilder auf das Geschlechterverhältnis

         

        Familienpolitik und Fertilitätsunterschiede in Europa

         

        Frankreich: Die vollzeitberufstätige Mutter als Auslaufmodell

         



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        Frauen in Deutschland

         

        Der Wandel der Geschlechterverhältnisse und die Veränderung weiblicher Biografien sind zwei große Trends in den modernen Gesellschaften, besonders deutlich erkennbar in den Bereichen Erwerbstätigkeit und Politik. Das Dossier Frauen in Deutschland der Bundeszentrale für politische Bildung zeigt Brüche sowie Kontinuitäten auf.

         
         
         
         
         

        Dokumentation

         

        Veranstaltungsdokumentation Juni 2008: In Deutschland leben Frauen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund und damit auch unterschiedlichen Potenzialen. Auf dieser Fachtagung haben sich rund 100 Fachfrauen mit der Frage beschäftigt, wie diese besser sichtbar gemacht werden können.