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Flucht und Asyl

Flüchtlingspolitk in Deutschland und Europa

Flüchtlingsdrama an der türkisch-syrischen Grenze
Flüchtlingsdrama an der türkisch-syrischen Grenze. Foto: Heike Hänsel, flickr, CC BY-NC-SA 2.0

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind derzeit nahezu 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Dramatisch ist vor allem die Zahl der neu Vertriebenen, eine Besserung ist nicht in Sicht. Die Menschen flüchten vor Diktatur, Verfolgung, Bürgerkrieg, Armut und sozialem Elend in ihrem Land. Tausende von Menschen verlieren ihr Leben auf der Flucht nach Europa. Europa baut seine Massnahmen zur Grenzüberwachung aus, die Kritik an der Festung Europa wird immer lauter. Wie gelingt es Bund, Länder und Kommunen mit der wachsenden Zahl an Flüchtlingen in Deutschland umzugehen? Wie begegnet die Bevölkerung den Neuankömmlingen?

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Wegen des anhaltenden Zustroms von Flüchtlingen nach Deutschland in den vergangenen Wochen hat die deutsche Regierung eine vorübergehende  Einführung von Grenzkontrollen beschlossen: "Wir brauchen einfach etwas mehr Zeit und ein gewisses Maß an Ordnung an unseren Grenzen." so Innenminister de Maizière. Auch weitere EU-Länder haben mit Grenzkontrollen begonnen, so etwa Österreich, Tschechien und die Slowakei, Ungarn machte die Grenze zu Serbien und Kroatien komplett dicht, so dass den Flüchtlingen nun nur noch die Route über Slowenien bleibt, um nach Österreich und Deutschland zu gelangen. Slowenien kontrolliert mit Hilfe des Militärs seine Grenzen und lässt nur eine bestimmte Anzahl an Menschen pro Tag passieren. Zudem beschränken die Balkanländer die Einreise seit kurzem auf Afghanen, Iraker und Syrer und weisen dunkelhäutige Flüchtlinge ab. Tausende Flüchtlinge sitzen somit bei winterlichem Wetter auf ihrer Flüchtlingsroute fest.

Damit der Großteil der in Europa ankommenden Flüchtlinge sich nicht nur auf wenige Länder konzentriert, möchte die Europäische Union die Flüchtlinge zukünftig per Quote auf die Mitgliedsstaaten verteilen. Doch einige, hauptsächlich osteuropäische, Länder lehnen verbindliche Quoten ab, insbesondere Ungarns repressive Flüchtlingspoltik sorgte für negative Schlagzeilen.

Angesichts ihrer restriktiven Asyl- und Einwanderungspolitik steht die EU seit Jahren in der Kritik. Im Mittelpunkt stehe vor allem die Grenzsicherung und nicht die Rettung von Menschen, kritisieren Menschenrechtler, investiert werde in Massnahmen und Anlagen der Grenzüberwachung wie Eurosur und Triton und Seerettungsmissionen wie "Mare Nostrum" würden dagegen abgeschafft.

Europa steckt angesichts der Flüchtlingsproblematik in einer ernsten Krise. Wird es gelingen, die Herausforderung zu meistern? Wird man sich künftig auf eine gemeinsame Migrations- und Flüchtlingspolitik einigen können?

Und die Lage in Deutschland ist nicht minder schwierig. Wie kann es gelingen, für die rasch ansteigende Zahl an ankommenden Flüchtlingen angemessene Unterkünfte bereit zu stellen und die Versorgung mit allem notwendigen zu gewährleisten? Bund, Länder und Kommunen stehen vor einer immensen Herausforderung. Die jüngste Prognose geht davon aus, dass in diesem Jahr bis zu 1,5  Millionen Asylbewerber bzw. Flüchtlinge nach Deutschland kommen werden.

Mit der zunehmenden Anzahl an Flüchtlingen kommt es seit diesem Jahr auch zu einer alarmierend hohen Zahl an Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte, mit steigender Tendenz. Auf der Straße, bei Stammtischen und in Hass-Postings im Netz lassen einige ihrem Unmut, ihrer ablehnenden Haltung gegenüber Flüchtlingen freien Lauf. Auch dies eine große Herausforderung: Wie kann es gelingen, die Neuankömmlinge vor Übergriffen zu schützen und gegen ein flüchtlingsfeindliches Klima angehen?

Ein Großteil der Bevölkerung steht den Flüchtlingen jedoch positiv gegenüber, viele sind bereit, sich für sie einzusetzen und ihnen im Sinne einer offenen Willkommenskultur in meist ehrenamtlicher Tätigkeit hilfreich zur Seite zu stehen. Immer mehr Projekte und Initiativen entstehen, die den Asylsuchenden ihre Ankunft und Integration in Deutschland erleichtern sollen.  

 

 

Aktuelle Situation

Flüchtlingslager Idomeni - Ein Ort der Hoffnungslosigkeit
Die Räumung des griechischen Flüchtlingslagers Idomeni habt begonnen. Es ist nicht das erste Mal, dass die Menschen in offizielle Lager gebracht werden sollen. Denn die Lage in Idomeni ist hoffnungslos.
(Deutschlandfunk, 24.5.2016)

Sturm auf Grenzzaun zu Mazedonien Polizei feuert Tränengas gegen Flüchtlinge - über 300 Verletzte
Vormittags beginnt der verzweifelte Sturm auf die mazedonische Grenze. Empfangen werden die Migranten aus dem griechischen Idomeni mit Tränengas und Gummigeschossen. Auf der Balkanroute ist weiter kein Durchkommen.
(Tagesspiegel, 10.4.2016)

Auf dem Weg nach Europa - Wieder mehr Flüchtlinge übers Mittelmeer
Flüchtlinge versuchen wieder verstärkt über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Gründe sind das wärmere Wetter und die geschlossene Balkanroute. Die italienische Küstenwache hat allein am Dienstag 1400 Menschen aus Seenot gerettet.
(Tagesschau, 30.3.2016)

Geschlossene Balkanroute - Die neuen Wege der Flüchtlinge
Nach der Schließung der Balkanroute dürften die Migranten nach Alternativen suchen. Schlepper könnten wieder einmal die Profiteure sein.
(FAZ, 8.3.2016)

Die Situation syrischer Flüchtlinge in der Türkei ist aussichtslos - "Ich erwarte, dass ich hier sterben werde"
Mehr als 1,6 Millionen Syrer sind seit Beginn des Aufstands gegen Assad vor vier Jahren in die Türkei geflohen. Sie sind dem Bürgerkrieg entkommen, und ihr Gastland versucht nach Kräften, ihnen zu helfen. Trotzdem ist die Lage der Flüchtlinge oft hoffnungslos.
(Domradio, 9.3.2016)

Platz für Millionen in Nordsyrien - Erdogan will "Flüchtlingsstadt" bauen lassen
Zehntausende Flüchtlinge harren an der syrisch-türkischen Grenze aus. Die Türkei will sie auf syrischem Gebiet versorgen und schlägt deshalb die Errichtung einer riesigen "Flüchtlingsstadt" vor. US-Präsident Obama ist in den Plan eingeweiht.
(n-tv, 5.3.2016)

Dramatische Lage in Idomeni Nässe, Kälte, Schlamm - aber bloß nicht zurück 
Die Situation an der geschlossenen griechisch-mazedonischen Grenze wird immer dramatischer. Mindestens 11.000 Flüchtlinge harren in Idomeni in Kälte, Dreck und Nässe aus - und klammern sich an die Hoffnung, doch noch weiter nach Norden ziehen zu können.
(Tagesschau, 4.3.2016)

Griechenland - Flüchtlingssituation immer dramatischer
"Griechenland wird nicht akzeptieren, eine Art Libanon in Europa zu werden": Der für Migration zuständige griechische Vizeminister Jiannis Mouzalas fand beim Treffen der Innenminister in Brüssel deutliche Worte zur Flüchtlingssituation in seinem Land. Weiterhin erreichen täglich rund 3.000 Flüchtlinge die griechischen Ägäisinseln. Seit dem Wochenende ist der Grenzübergang nach Mazedonien für afghanische Flüchtlinge geschlossen.
(Deutschlandfunk, 25.2.2016)

Neue Fluchtrouten nach Europa - Ausweichstrecke über den Brenner
Auf der Balkanroute ist inzwischen fast kein Weiterkommen mehr - und in Griechenland und Libyen stauen sich Hunderttausende Flüchtlinge. Schon bald könnten sich die Schutzsuchenden neue Fluchtrouten suchen, zum Beispiel über Albanien, Italien und den Brenner.
(Tagesschau, 23.2.2016)

Kettenreaktion quer durch Europa - Flüchtlinge stoßen auf geschlossene Grenzen
Österreich begrenzt die Flüchtlingszahlen und die Balkanländer folgen. Jetzt werden die Grenzen geschlossen, um den Zustrom der Migranten zu bremsen. Noch gibt es aber Unklarheit, wie die neue Regelung in Zukunft aussehen soll.
(n-tv, 19.2.2016)

Neue Uno-Zahlen: In Griechenland kommen weiter Zehntausende Flüchtlinge an
Fast 70.000 Migranten sind seit Anfang Januar über die Türkei nach Griechenland gekommen - das meldet das Uno-Flüchtlingshilfswerk. Vor der Grenze nach Mazedonien harren trotz Kälte weiter Tausende Menschen aus.
(Spiegel Online, 07.02.2016)

Geberkonferenz in London: Deutschland sagt 2,3 Milliarden Euro für syrische Flüchtlinge zu
Hunger und menschenunwürdige Zustände in den Flüchtlingslagern nah der Heimat haben im vergangenen Jahr viele syrische Flüchtlinge auf die gefährliche Reise nach Europa getrieben. Nun hat Kanzlerin Merkel Milliarden Euro für die notleidenen Menschen versprochen.
(FAZ, 04.02.2016)

Flüchtlinge in Europa: EU-Staaten einigen sich auf Milliarden-Paket für Türkei
Lange hatte sich Italien dagegen gesträubt, jetzt ist es beschlossen: Die Türkei bekommt Milliardenhilfen von den EU-Staaten. Ankara soll nun Schlepperbanden bekämpfen.
(Spiegel Online, 03.02.2016)

Mehr als 50.000 Flüchtlinge seit Jahresanfang auf Balkanroute unterwegs
Im vergangenen Jahr sind eine Million Menschen über die Balkanroute nach Europa und speziell nach Deutschland gekommen. Auch 2016 lässt der Zustrom nicht nach.
(FAZ, 28.01.2016)

Deutlich weniger Flüchtlinge aus der Türkei
Die Zahl der Flüchtlinge, die aus der Türkei in die EU kommen, ist seit Oktober offenbar deutlich gesunken. Die EU-Kommission sieht in dem Rückgang einen Erfolg ihrer Vereinbarung mit der Türkei. Es gibt aber auch Kritik.
(FAZ, 17.12.2015)

Balkanländer beschränken Einreise von Flüchtlingen: Nur noch Afghanen, Iraker und Syrer dürfen rein
Es ist der Dominoeffekt, den viele befürchtet hatten: Nachdem Slowenien angekündigt hatte, nur noch Flüchtlinge aus Kriegsländern ins Land zu lassen, zogen drei andere Länder auf der Balkan-Route nach. Als Folge sitzen Hunderte Flüchtlinge aus dem Iran oder Pakistan an den Grenzen fest.
(Tagesschau, 19.11.2015)

Flüchtlings- und Asylpolitik in Deutschland

Flucht - Flüchtlingspolitik aktuell
Was ist in der Migrations- und Asylpolitik in den vergangenen Monaten passiert? Wie haben sich die Flucht- und Asylzahlen entwickelt? Ein Blick zurück auf die aktuelle Situation in Deutschland und Europa bietet jeweils der Monatsrückblick. Diese Themenseite fasst die Angebote der bpb zur Flüchtlings- und Asylpolitik zusammen.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Das Jahr 2015: Flucht und Flüchtlinge im Fokus - ein Rückblick
Die Zuwanderung von Asylsuchenden stand im Jahr 2015 in zahlreichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union im Mittelpunkt der medialen und politischen Aufmerksamkeit.  Über einige Hintergründe dieser Entwicklung, die damit verbundenen Herausforderungen sowie die Suche nach Lösungsansätzen berichtet dieser Beitrag.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Herausforderung Asyl
Dossier mit Hintergrundinformationen, Fakten und Informationen zur aktuellen Situation sowie weiterführenden Links.
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Flüchtlingszuwanderung - Deutschlands zweite Wende?
Die Flüchtlingszuwanderung wird Deutschland maßgeblich verändern. Die Frage ist nur: in welcher Weise? Wie bei früheren Einwanderungswellen wird die positive Begegnung der Normalfall sein, meint Migrationsforscher Steven Vertovec.
(Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)

Interview: "Diversität als gesellschaftliche Ressource"
Jochen Oltmer ist Professor für Neueste Geschichte am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Im Interview mit bpb.de spricht er über wenig wirkungsvolle Asylpakete, eine "Kultur des Wegschauens" sowie aktuelle Chancen und Herausforderungen von Flucht und Asyl.
(Bundeszentrale für politische Bildung, 10.3.2016)

"Ich habe keinen Plan B"
"Ich habe einen Plan", sagte Merkel damals im Oktober bei "Anne Will". Und heute? "Ich habe keinen Plan B", so Merkel. Sie verstehe, dass viele Menschen glaubten, die Regierung habe die Krise nicht im Griff. Ihren Kurs will sie aber nicht ändern.
(Tagesschau, 28.2.2016)

Bundestag verabschiedet Asylpaket II - Große Mehrheit für schärfere Asylregelungen
Mit großer Mehrheit hat der Bundestag das umstrittene Asylpaket II beschlossen, das Verschärfungen im Asylrecht vorsieht. Dabei gab es jedoch auch aus der Regierungskoalition Gegenstimmen. Insgesamt war die Debatte geprägt von scharfer Kritik der Opposition.
(Tagesschau, 25.02.2016)

Regierung erwartet 3,6 Millionen Flüchtlinge bis 2020
Nach SZ-Informationen plant die Bundesregierung intern mit insgesamt 3,6 Millionen Flüchtlingen bis 2020. Der Streit um die Finanzierung der Ausgaben für Flüchtlinge beschäftigt die große Koalition.
(Süddeutsche, 24.2.2016)

Flucht, Migration, IntegrationThemenseite der Bundesregierung mit Fakten und Hintergründen zur Flüchtlingspolitik.(Bundesregierung)

Asyl- und Flüchtlingsschutz
Das Bundesamt informiert über Flüchtlingsschutz, Asylrecht, Abschiebungsverbote, Asylverfahren, Aufnahmeverfahren Syrien und vieles mehr.
(Bundesamt für Migration und Flüchtlinge)

Flucht und Asyl
FAQ zu Fragen rund um das Asylrecht, Anerkennung, Bewerberzahlen, Leistungen, Duldung, Abschiebungen etc.
(Mediendienst Integration)

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Forderung nach Frontex-Warnung: Jeden Flüchtling einzeln prüfen
Nach einem Bericht über Tausende vom IS erbeutete Blanko-Pässe fordern Innenpolitiker von Union und SPD Konsequenzen: Die Einzelfallprüfung für Flüchtlinge müsse wieder eingeführt werden. Derzeit gilt für Syrer ein vereinfachtes Verfahren.
(Tagesschau, 21.12.2015)

Ergebnisse des Flüchtlingsgipfels: "Der Gipfel war eine therapeutische Sitzung"
Der Flüchtlingsgipfel habe nicht die Ergebnisse gebracht, auf die die europäische Öffentlichkeit dringend warte, sagte der Politikwissenschaftler Eckart Stratenschulte im DLF. Die Mitgliedsstaaten müssten erkennen, welche Konsequenzen ein Nichthandeln in der Flüchtlingsfrage habe. Von weiteren Drohungen, zum Beispiel gegenüber Ungarn, hält Stratenschulte aber nichts.
(Deutschlandfunk, 18.12.2015)

Für Syrer gilt wieder das Dublin-Verfahren
Die Debatte um den Familiennachzug für syrische Flüchtlinge ist noch nicht beendet, da wird eine weitere Entscheidung des Innenministeriums bekannt: Für Syrer gilt wieder das Dublin-Verfahren - und zwar schon seit drei Wochen. Österreichs Innenministerin reagierte erfreut.
(Tagesschau, 11.11.2015)

Asylstreit in der Koalition
Der Asyl-Vorstoß von Innenminister de Maizière entzweit die Koalition. Wären schärfere Regeln für den Familiennachzug sinnvoll? Und ist das Regierungsbündnis in Gefahr? Der Meinungstrend in den Medien.
(Spiegel, 9.11.2015)

Aufnahmeeinrichtungen statt Transitzonen
Lange wurde diskutiert, jetzt haben sich CDU, CSU und SPD geeinigt: Asylverfahren für Flüchtlinge mit geringer Bleibeperspektive sollen künftig in bestimmten Aufnahmeeinrichtungen abgewickelt werden - und das möglichst schnell. Die SPD betont: Es handele sich ausdrücklich nicht um Transitzonen.
(Deutschlandfunk, 5.11.2015)

Migrationsforscher: "In zehn Jahren wird man Kanzlerin Merkel dankbar sein"
Länder, die ihre Tore für Flüchtlinge öffnen, werden auch wirtschaftlich profitieren, sagt der Migrationsforscher Rainer Bauböck.
(Der Standard, 27.10.2015)

Asylrechtsreformen - Verschärfungen und Erleichterungen
Der Gesetzgeber reagiert mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog auf den Flüchtlingsandrang.
Nach dem neu beschlossenen Gesetzespaket zum Asylrecht werden die Asylverfahren beschleunigt, die Rückführungen vollziehbar Ausreisepflichtiger vereinfacht und "Fehlanreize, die zu einem weiteren Anstieg ungerechtfertigter Asylanträge führen können, beseitigt".
Das Parlament, 19.10.2015
(Deutscher Bundestag)

Merkel: "Ich habe einen Plan"
Schaffen wir das? Ja, wir schaffen das. Planlos in Berlin? Unsinn. Aufnahmestopp für Flüchtlinge? Bringt nichts. Thomas de Maiziere? Wird gebraucht, dringender denn je. Nach 60 Minuten Merkel bei "Anne Will" ist klar: Die Kanzlerin hat sich festgelegt. Ohne Hintertürchen.
(Tagesschau, 8.10.2015)

Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Sich jetzt wegzuducken und zu hadern, das ist nicht mein Angang"
Bundeskanzlerin Merkel ist zuversichtlich, dass Deutschland die Aufnahme und Integration der vielen Flüchtlinge bewältigen wird. Sicherlich brauche man einen langen Atem, sagte Merkel im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Man müsse die auftretenden Probleme aber annehmen und gleichzeitig gestalten.
(Deutschlandfunk, 4.10.2015)

Bundespräsident Joachim Gauck zur Flüchtlingspolitik
"Unsere Aufnahmekapazität ist begrenzt, auch wenn noch nicht ausgehandelt ist, wo die Grenzen liegen. Aus all dem folgt für mich: Wir brauchen gründliche Analysen und eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, wie wir eine humane Aufnahmepolitik und eine gesellschaftliche Aufnahmebereitschaft auch in Zukunft sichern können."
Rede zum Auftakt der 40. interkulturellen Woche
(Bundespräsident Joachim Gauck, 27.09.2015)

Mit neuen UN-Nachhaltigkeitszielen gegen die Flüchtlingskrisen der Zukunft
Es war eine Woche der Entscheidungen in der Flüchtlingskrise - in Brüssel wie in Berlin. Doch so sehr die Ankunft von mehreren Hundertausenden Flüchtlingen allein in diesem Jahr in Deutschland eine Herausforderung für Bund, Länder und Kommunen sein mag: Allein die Zahl von weltweit derzeit mehr als 60 Millionen Flüchtlingen mache deutlich, dass man es nicht "allein mit einer deutschen Herausforderung, auch nicht allein mit einer europäischen Herausforderung, sondern mit einer globalen Herausforderung" zu tun habe, so Bundeskanzlerin Angela Merkel
(Das Parlament, 28.09.2015)

Deutsche Asylpolitik und EU-Flüchtlingsschutz im Rahmen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems
2014 befanden sich weltweit rund 52 Millionen Menschen auf der Flucht. Vor diesem Hintergrund ist auch in Deutschland die Zahl der Asylanträge deutlich gestiegen und der Umgang mit Flüchtlingen zählt einmal mehr zu den zentralen innenpolitischen Themen. Die deutsche Asylpolitik ist dabei immer im Rahmen des internationalen Flüchtlingsrechts und des gemeinsamen Systems des Flüchtlingsschutzes in der EU zu betrachten. Ein Überblick.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Demografischer Wandel durch Flüchtlinge: "Ein massiver Umbau der Gesellschaft"
Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt, Sozialsysteme - 800.000 Flüchtlinge allein in diesem Jahr stellen Politik und Gesellschaft in Deutschland vor Herausforderungen. Aller Voraussicht nach wird es im kommenden Jahr und im Jahr darauf bei Zahlen in dieser Größenordnung bleiben, und dann sprechen wir von 2,5 Millionen Menschen innerhalb von drei Jahren. Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel erklärt, welche Veränderungen auf uns zukommen.
(Tagesschau, 4.9.2015)

Asylpolitik: Die einladenden und die abweisenden Botschaften
Die Bundesregierung hat das Bleiberecht und die Aufenthaltsbestimmungen neu geregelt. Erleichterungen bringt das nur einem kleinen Teil von Geflüchteten und Migrant/innen. Für die meisten bedeutet das neue Gesetz Aufenthaltsverbote, Einreisesperren und Abschiebehaft.
(Heinrich-Böll-Stiftung, 28.7.2015)

Debatte über Zuwanderungsgesetz: Einwanderung ist etwas anderes als Flucht
Krieg, Verfolgung und Armut treiben Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland. Gleichzeitig entflammt die Debatte um ein Einwanderungsgesetz - vor allem aus Arbeitsmarktgründen. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Der Vergleich.
(Spiegel, 26.7.2015)

Die Arbeitsintegration von Flüchtlingen in Deutschland - Humanität, Effektivität, Selbstbestimmung
Kaum ein Thema bewegt die Menschen im Land zurzeit so sehr wie die aktuelle Flüchtlingskrise. Qualifikationen, Fähigkeiten, Motivation und Energie der hier lebenden Asylbewerber liegen oft monatelang brach. In der vorliegenden Studie untersucht Dietrich Thränhardt, wie die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen weiter verbessert werden kann.
(Bertelsmann Stiftung, Juli 2015)

Flüchtlingsunterbringung in Deutschland: Ausbau der Kapazitäten hinkt Bedarf hinterher
Ist Deutschland mit der steigenden Zahl an Asylsuchenden überfordert? Diesen Eindruck vermitteln zumindest die Bilder von überfüllten Aufnahmeeinrichtungen und gewaltsamen Übergriffen durch Sicherheitspersonal in Sammelunterkünften. Um die Situation der Asylantragsteller zu verbessern, wurden verschiedene Vorschläge auf Krisengipfeln diskutiert. Der Bundestag beschloss ein Gesetz, das Sonderregelungen für den Bau von Sammelunterkünften vorsieht.
Newsletter "Migration und Bevölkerung", 14.11.2014
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Perspektivenwechsel in der Einwanderungsgesellschaft
Grundlagen für eine neue Migrations- und Integrationspolitik
u.a. mit dem Kapitel "Flüchtlingsschutz und humanitäres Aufenthaltsrecht auf frühzeitige Teilhabe ausrichten"
Diskurs, Oktober 2013
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Eckpunkt-Papier zum Flüchtlingsschutz
Der UNHCR nimmt die Neukonstituierung von Bundestag und Bundesregierung zum Anlass, auf wichtige Problefelder im Bereich des Flüchtlingsschutzes hinzuweisen, die in den kommenden Jahren angegangen werden sollten.
September, 2013
(UNHCR)

60 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention - Herausforderungen für die deutsche Flüchtlingspolitik
Mit den Betrachtungen zum deutschen Asylsystem, zur Flüchtlingspolitik in Europa und zur Verantwortung Deutschlands für den Flüchtlingsschutz in der Welt sollen einige der auf den unterschiedlichen ebenen relevanten Fragestellungen identifiziert und Vorschläge gemacht werden, wie am besten sichergestellt werden kann, dass bedrohte Menschen tatsächlich internationalen Schutz erhalten.
(UNHCR)

Zwischen Willkommenskultur, Fremdenangst und Fremdenhass

Willkommenskultur
Flüchtlinge, EU-Zuwanderer, Menschen mit Migrationshintergrund - die Debatte, was und wer in Deutschland willkommen ist, wird oft von der Furcht vor dem Fremden begeitet. Dabei wurde gerade Brandenburg seit seiner Entstehung in besonderem Maße durch Zuwanderung geprägt.
(Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)

Wie können wir das schaffen? Der Weg zu einer modernen Einwanderungsgesellschaft
Ein Teil der deutschen Öffentlichkeit begegnet den Flüchtlingen mit engagierter Willkommenskultur. Allerdings kann auch nicht übersehen werden, dass ein anderer Teil der Gesellschaft sehr viel skeptischer war und ist. Eine Einwanderungsgesellschaft braucht jedoch gemeinsame Werte und ein gemeinsames Wir. Die wirkliche Herausforderung der nächsten Jahre liegt in der Transformation Deutschlands von einer Integrationsgesellschaft zu einer Einwanderungsgesellschaft, die allen Menschen auf ihrem Territorium die Chance eröffnet, in der Gesellschaft als Bürger - als Citoyen - anzukommen.
Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte, 3/2016
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Wut-Bürger attackieren Flüchtlinge in Clausnitz: So halten wir dagegen
Natürlich: Die Ereignisse von Clausnitz müssen all jene fassungslos machen, die nicht nur ein Mindestmaß an Intelligenz im Kopf, sondern auch mehr als zwei Gramm Herz in der Brust haben.
Es ist Zeit für einen konkurrenzfähigen Zukunftsentwurf, der attraktiv genug ist, um den Kampf um die Köpfe der Deutschen zu gewinnen.
(Huffington Post, 21.2.2016)

Was ist deutsch?
Flüchtlinge willkommen: "Seien wir etwas selbstbewusster, wir Deutsche: als ein Einwanderungsland, das in den letzten Jahrzehnten auch ohne explizite Einwanderungspolitik einen erstaunlich inklusiven Charakter gezeigt hat; als ein Land, dessen kulturelle Potenz offensichtlich ausreicht, mit mehr kultureller Differenz zu leben, als es in Generationen vor uns der Fall war; auch als ein Land, das von außen offensichtlich für attraktiver gehalten wird, als es von innen erscheint". Ein Essay des Münchener Soziologie-Professors Armin Nassehi.
(Qantara, 8.12.2015)

Flüchtlingskrise : Wie geht Hoffnung?
Die Deutschen haben in der Flüchtlingskrise die Zuversicht verloren. Angela Merkel würde sie ihnen gerne zurückgeben. Doch Optimismus allein reicht nicht, damit ein verzagtes Volk anfängt, wieder an das Gute zu glauben.
(Die Zeit, 06.02.2016)

Populismus gegen Flüchtlinge : Die AfD ist nicht allein 
Schüsse auf Flüchtlinge an der Grenze: Für diese Forderung erntet Frauke Petry zu Recht Empörung. Aber auch andere Parteien folgen ihr in gefährlichem Populismus.
(Die Zeit, 01.02.2016)

Angriffe auf Flüchtlingsheime verfünffacht
Das Bundeskriminalamt hat 2015 mehr als 1000 Straftaten gegen Asylunterkünfte registriert, das sind fünf Mal so viele wie im Jahr zuvor. Viele Täter ließen sich durch gut gemachte Propaganda anstecken, sagt Konfliktforscher Andreas Zick. Nur jeder vierte Fall wird aufgeklärt.
(Tagesschau, 28.01.2016)

Übergriffe in der Silvesternacht: Was wir über Köln wissen
Nach den massiven Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln sind inzwischen mehr als 650 Anzeigen eingegangen. Was wissen wir über die mutmaßlichen Täter? Welche Fehler machte die Polizei bei ihrem Einsatz?
(Tagesschau, 12.01.2016)

Gewalt gegen Flüchtlinge: Es brennt in Deutschland
Mehr als 200 Mal haben Täter in diesem Jahr Flüchtlingsheime angegriffen. Gefasst wurde kaum jemand. Wie kann das sein? Eine Recherche.
(Die Zeit, 3.12.2015)

Maaßen zur Gewalt gegen Flüchtlinge: "Angriff auf demokratische Kultur"
Die Gewalt gegen Flüchtlinge stellt aus Sicht von Verfassungsschutzpräsident Maaßen einen Angriff auf die "demokratische Kultur" dar. Im Bericht aus Berlin warnte er, dass die Anschläge auf Asylbewerberheime und die Attacken auf Flüchtlinge die innere Sicherheit gefährdeten.
(Tagesschau, 1.11.2015)

Die Allianz der Fremdenfeinde formiert sich
AfD, Pegida, NPD, Neonazis und rechte Kleinparteien verbünden sich im Kampf gegen Flüchtlinge. Die Allianz der Fremdenfeinde wird immer stärker - und bezieht immer häufiger unbescholtene Bürger ein.
(Die Welt, 12.10.2015)

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AfD mobilisiert 8000 Menschen in Erfurt gegen Asylpolitik
In Erfurt haben am Mittwochabend erneut mehrere Tausend Menschen gegen die Asylpolitik der Bundes- und Landesregierung demonstriert, die Polizei sprach von 8000 Teilnehmern. Die Stimmung auf der Demo war aggressiv; vereinzelt flogen Böller und Steine. Die Menge rief immer wieder "Volksverräter" und "Lumpenpack".
(Süddeutsche, 8.10.2015)

"Das ist keine ehrliche Reaktion"
Interview: Der Psychiater Hans-Joachim Maaz warnt davor, neben den euphorischen Willkommensgesten nicht mehr über die Fluchtursachen zu sprechen.
(derFreitag, 22.09.2015)

Willkommenskultur für Flüchtlinge - Was hinter der Hilfsbereitschaft der Deutschen steckt
Deutschland, ein Land mit Willkommenskultur, das Flüchtlinge mit offenen Armen empfängt. Migrationssoziologe Thomas Faist erklärt, warum plötzliche alle mithelfen wollen - und warum die Hilfsbereitschaft nur ein Anfang ist.
(Süddeutsche, 11.09.2015)

Bonbons statt Brandsätze
8000 Flüchtlinge in 24 Stunden erreichen München - und werden überaus freundlich begrüßt. Hier zeigt sich das helle Deutschland. Ergreifende Szenen vom Hauptbahnhof der bayerischen Hauptstadt.
(Zeit, 6.9.2015)

Nennt sie endlich Terroristen!
Was sich in Deutschland gerade vollzieht, ist die Geburt eines neuen Terrorismus. Völkisch motivierter, mit "Notwehr" begründeter Terror, beheizt vom Hass im Netz, vorangetrieben von "Aber-Nazis". Es wird Zeit, ihn auch so zu nennen.
(Spiegel, 29.7.2015)

Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte - Fast täglich ein Angriff
Die ablehnende Haltung mancher Bürger gegenüber Flüchtlingen gipfelt zunehmend in fremdenfeindlicher Gewalt. Inzwischen kommt es fast täglich zu Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte - vor allem im Osten und Süden des Landes. Ein Überblick.
(Tagesschau, 27.7.2015)

Wie der Hass auf Flüchtlinge das Netz infiziertPegida und der AfD drohen das Ende, viele Islamhasser und Zuwanderungsgegner formieren sich woanders: Im Internet vernetzen sich Zehntausende in Foren, auf Facebook und über YouTube. Doch es wird auch laut widersprochen.(Spiegel, 12.7.2015)

Extremismusforscher: Rechtspopulismus fördert Angriffe auf Flüchtlingsheime
Nicht nur von Rechtsterrorismus oder Rechtsextremismus geht eine Gefahr aus, sondern auch von Rechtspopulismus. Extremismusforscher warnt: das eine führt zum anderen. Das sehe man an den zunehmenden Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte.
(MIGAZIN, 22.7.2015), 14.11.2014

"Welcome to Germany II" - Flucht, Asyl und Willkommenskultur
Das Dossier möchte dazu anregen sich selbstkritisch mit dem „Willkommen sein“ in Deutschland und Europa auseinander zu setzen und das Teilhaben zu mehr als einem politischen Schlagwort zu machen.
(Heinrich-Böll-Stiftung, September 2014)

Flüchtlings- und Asylpolitik in Europa

Flucht - Flüchtlingspolitik aktuell
Was ist in der Migrations- und Asylpolitik in den vergangenen Monaten passiert? Wie haben sich die Flucht- und Asylzahlen entwickelt? Ein Blick zurück auf die aktuelle Situation in Deutschland und Europa bietet jeweils der Monatsrückblick. Diese Themenseite fasst die Angebote der bpb zur Flüchtlings- und Asylpolitik zusammen.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Europa schliesst die Grenzen
Ein Land nach dem anderen schließt seine Grenzen und eine gemeinsame Antwort Europas auf die Flüchtlingskrise ist nicht in Sicht.
euro|topics - Debatten verfolgen
(Bundeszentrale für politische Bildung)

EU-Flüchtlingspolitik: Der große Stillstand
Europas Kampf gegen die Flüchtlingskrise stockt: Der Ausbau eines EU-Grenzschutzes kommt kaum voran, der Deal mit der Türkei droht zu scheitern. Und das liegt nicht nur an Ankara.
(Spiegel, 20.5.2016)

EU-Türkei-Deal und das Resettlement - Zweiklassensystem für Flüchtlinge
Knapp zwei Monate nach dem Flüchtlingsdeal wird klar: Die EU hat Plätze des UNHCR-Resettlements für Schutzsuchende aus allen Ländern umettikettiert. Jetzt sind sie nur noch für Syrer da. Und wer in die EU darf, entscheidet nur noch die Türkei.
(Tagesschau, 12.5.2016)

Türkei - Schlüsselmacht einer Krisenregion
Fast die Hälfte der 5,9 Millionen Menschen, die aus Syrien ge?ohen sind, überlebt in der Türkei – wo die Meinungs- und Pressefreiheit unterdrückt wird, aber Flüchtlingen keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben droht. Es fällt nicht leicht, mit diesem Widerspruch umzugehen. Doch solange Europa die Krisen in seiner Nachbarschaft nicht selbst bewältigen kann, wird es auf Partner angewiesen sein – so schwierig sie auch sein mögen.
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

So funktioniert das EU-Türkei-Abkommen
Erste Zahlen scheinen eine Entspannung in der Flüchtlingskrise auf den griechischen Inseln zu zeigen. Doch auf Dauer kann der Deal zwischen EU und Türkei so nicht funktionieren.
(Spiegel, 16.4.2016)

Italien - Korridor für Flüchtlinge eingerichtet
Italien will über humanitäre Korridore sichere Fluchtwege nach Europa schaffen. Gemeinsam mit kirchlichen Partnern hat die Regierung eine Luftbrücke eingerichtet, über die schutzbedürftige Menschen aus Syrien und Nordafrika nach Italien eingereist sind. Italiens Außenminister Paolo Gentiloni: "Wenn viele Länder der internationalen Gemeinschaft diesen Weg einschlagen, könnten tausende und abertausende Menschen einbezogen werden. Das wäre eine große Hilfe, um den Menschhändlern einen Schlag zu versetzen und die Leiden der Flüchtlinge zu lindern."
(Deutschlandradio, 5.4.2016)

Schwierige Umsetzung des Flüchtlingsdeals
Seit dem 20. März werden Flüchtlinge, die auf den griechischen Inseln ankommen, in Hotspots gebracht und dort festgehalten. Ab Montag sollen die Menschen, die keinen Asylgrund haben, zurück in die Türkei gebracht werden. Der Politologe Thanos Dokos befürchtet, dass dramatische Szenen auf den Inseln entstehen könnten.
(Deutschlandradio, 2.4.2016)

EU-Türkei-Abkommen
Das EU-Türkei-Abkommen sei moralisch und rechtlich höchst zweifelhaft, kommentiert Jörg Münchenberg im DLF. Auf dem Papier steht der Deal. Europa schottet sich ab und verlagert seine Außengrenzen – zumindest für die Flüchtlinge - in die Türkei.  Bei aller Kritik stelle sich aber auch die Frage nach den Alternativen. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe als einzige unter den 28 EU-Chefs tatsächlich einen Plan gehabt. Ob er tatsächlich funktioniere, müsse sich erst noch zeigen.
(Deutschlandradio, 19.3.2016)

EU-Gipfel in Brüssel - EU-Türkei-Abkommen
Die Einigung mit der Türkei gilt als Durchbruch in den europäischen Bemühungen um eine Bewältigung der Flüchtlingskrise. Im Zentrum des Abkommens steht die Rückführung aller neu ankommenden Flüchtlinge aus Griechenland in die Türkei ab dem 4. April. Ankara hat sich bereit erklärt, alle Personen zurückzunehmen, die keinen Schutzstatus in Europa haben.
(Das Parlament, 21.3.2016)

Balkanroute praktisch geschlossen - Slowenien macht Grenzen dicht
Die EU konnte sich nicht darauf einigen, doch Slowenien schafft Fakten: Ab Mitternacht kommen mit wenigen Ausnahmen keine Flüchtlinge mehr ins Land. Die Balkanroute ist damit dicht. Freuen dürfte das vor allem Österreich.
(n-tv, 8.3.2016)

EU-Gipfel: Die Balkanroute bleibt offen
Wäre es nach dem Willen von EU-Ratspräsident Tusk gegangen, hätten die Mitgliedsstaaten die Abriegelung der Balkanroute beschlossen. So stand es auch schon in der vorbereiteten Abschlusserklärung. Doch Deutschland lehnte das ab und forderte eine Änderung - mit Erfolg.
(Tagesschau, 8.3.2016)

EU-Kommission zu Grenzkontrollen -  Rückkehr zu Schengen bis Dezember
Die EU-Kommission will die wegen der Flüchtlingskrise verhängten Grenzkontrollen innerhalb des Schengenraums bis Jahresende beenden. Brüssel warnte vor Milliardenkosten für die europäische Wirtschaft, sollten die Kontrollen dauerhaft in Kraft bleiben.
(Tagesschau, 4.3.2016)

Wiener Balkan-Gipfel spaltet Europa
Mit einer Kampfansage gegen die Politik der "offenen Grenzen" haben sich in Wien die Westbalkanstaaten und Österreich auf gemeinsame Anstrengungen bei der "Reduzierung des Flüchtlings-Zustroms" geeinigt.
(Süddeutsche, 24.2.2016)

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Flüchtlingsströme - Debatte um quotenbasiertes Resettlement-Programm
Die Flüchtlingsströme reißen nicht ab und stellen die Aufnahmeländer vor Herausforderungen. Die EU-Kommission diskutiert derzeit ein quotenbasiertes Resettlement-Programm, das vor allem die europäischen Mittelmeerstaaten entlasten soll.
Migration und Bevölkerung Ausgabe 4/2015
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Die Visegrád-Staaten und die europäische Flüchtlingspolitik
Das aktuelle Flüchtlingsproblem in Europa und die Lösungsvorschläge der EU-Kommission: Wie positionieren sich die Regierungen der Visegrád-Staaten, welche Kontroversen werden ausgetragen und wie verhalten sich die Zivilgesellschaften?
Aus Politik und Zeitgeschichte, 47-48 2015
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Die EU ist noch keine Wertegemeinschaft
"Ja, die Afghanen und die Syrer denken, Europa gibt es schon. Aber das war eine Illusion. Es gibt das Europa der gemeinsamen Währung, der gemeinsamen Banken, der Montanunion, des zollfreien Warenraums, des Schengenraums. Aber es gibt die EU noch nicht als Wertegemeinschaft." Zu dieser Erkenntnis gelangt Rupert Neudeck bei seinem Besuch eines Flüchtlingslagers in Skala Sikaminias auf Lesbos.
(Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, 11.10.2015)

Visegrád-Länder und Flüchtlingspolitik - Rückzug aus der Solidarität
Die Länder der Visegrád-Gruppe – Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Polen – zeigen bei der laufenden Auseinandersetzung um die europäische Flüchtlingspolitik eine abweisende, ja missbilligende Haltung gegenüber einer aus ihrer Sicht großzügigen Aufnahme von Asylsuchenden. Ein automatisiertes Verteilungssystem lehnen sie ab.
SWP-Aktuell 2015/A 84, Oktober 2015
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Ein langfristiges Konzept fehlt - Wie Europa auf die Flüchtlingskatastrophen reagiert
Die europäische Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik ist lediglich reaktiv und ermöglicht dadurch, dass die Katastrophe fortdauert. Es mangelt an einem langfristigen Konzept für eine proaktive Gestaltung der Einwanderung nach Europa sowohl aus humanitären als auch aus demografischen Gründen.
Heft 9 2015
(Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte)

Flucht nach Europa - Grenzkontrollen in ganz Europa
Das Wort "Schengen" steht für Reisefreiheit innerhalb Europas. Allerdings ist die - zumindest vorerst - eingeschränkt. Denn angesichts der Flüchtlingskrise führen zahlreiche Staaten wieder Kontrollen ein.
(Tagesschau, 14.9.2015)

Jean-Claude Juncker zur Lage der EU: Flüchtlingskrise
Rede von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zur Lage der Europäischen Union mit dem Schwerpunkt zur Flüchtlingskrise
(Phoenix, 09.09.2015)

Die Unwahrheiten der Migrationsdebatte - Auf der Suche nach einem besseren Leben
Migranten sind auf der Suche nach einem besseren Leben. Aber auch die Aufnahmestaaten haben das Recht, ihre Interessen zu vertreten.
(IPG-Journal, 15.9.2015)

Europa oder Tod - Syrische Flüchtlingscamps in Jordanien
630.000 syrische Flüchtlinge leben offiziell im kleinen Jordanien, vermutlich sind es doppelt so viele. Die Bedingungen sind katastrophal - auch, weil die Vereinten Nationen die Menschen nicht mehr versorgen können. Daher planen viele Syrer die gefährliche Reise nach Europa.
(Tagesschau, 22.09.2015)

Die Unwahrheiten der Migrationsdebatte - Auf der Suche nach einem besseren Leben
Migranten sind auf der Suche nach einem besseren Leben. Aber auch die Aufnahmestaaten haben das Recht, ihre Interessen zu vertreten.
(IPG-Journal, 15.9.2015)

Flüchtlingskrise in Europa - Der Preis der europäischen Indifferenz
In der Flüchtlingskrise hat Europa unter dem Druck seiner Ausländerfeinde und seiner eigenen Selbstzweifel seinen Werten den Rücken gekehrt. Oder hat es diese Werte gar völlig vergessen? Ein kritischer Debattenbeitrag des französischen Philosophen Bernard-Henri Lévy.
(Qantara, 7.9.2015)

Flüchtlinge in Europa - EU-Staaten müssen Lasten gerechter verteilen
Der Politikwissenschaftler Wichard Woyke hat eine Reform des Dublin-Übereinkommens für Asylverfahren angemahnt. Das Abkommen habe Staaten wie Griechenland und Italien benachteiligt, während sich Deutschland aus der Affäre gezogen habe, indem es "alle Staaten um uns herum als sichere Drittstaaten erklärt" hätte.
(Deutschlandradio, 2.9.2015)

EU-Gipfel - EU einigt sich auf freiwillige Flüchtlingsverteilung
Die EU-Kommission ist mit dem Vorschlag einer verbindlichen Flüchtlingsquote in Europa gescheitert. Die EU-Staaten wollen zwar 60.000 Flüchtlinge auf alle 28 Mitgliedstaaten verteilen - aber nur auf freiwilliger Basis. Italien reagiert empört.
(Deutschlandradio, 26.6.2015)

Europas Flüchtlingsproblem, damals und heute
Europas aktuelle Migrationspolitik lässt viel zu wünschen übrig. Der Kontinent muss sich in sensiblerer Weise an seine Vergangenheit erinnern und den verzweifelten Menschen, die das Mittelmeer überqueren, großzügiger entgegentreten, meint Zeid Ra'ad Al Hussein, Hoher Kommissar für Menschenrechte der Vereinten Nationen.
(Qantara, 17.6.2015)

"Die größte Herausforderung der EU"
Flüchtlingspolitik-Expertin Daniela Kietz: Zehn-Punkte-Katalog ist unzureichend
Hunderttausende fliehen vor Krieg und Hunger. Ihr gelobtes Land: Europa. Ihr Schicksal: Tod auf See oder Ernüchterung in einem Abschiebungslager. Der alte Kontinent ist gespalten zwischen Mitleid und Furcht. Wir wollen sie nicht ertrinken lassen, aber wir wollen sie auch nicht alle hier haben. "Einfache Lösungen gibt es nicht", betont Politologin Daniela Kietz, "aber wir können es
viel besser als bisher, etwa, indem wir legale Zugangswege schaffen. Und dieses Problem wird uns noch Jahrzehnte herausfordern."
30.04.2015
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

EU-Krisengipfel: Die kraftlose Reaktion der EU auf die Mittelmeertragödie
Bei einem EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise wollen sich die Staats- und Regierungschefs in dieser Woche auf gemeinsame Maßnahmen verständigen. Der vorliegende Zehn-Punkte-Plan aber greift deutlich zu kurz, meinen Steffen Angenendt und Daniela Kietz.
Kurz gesagt, 22. April 2015
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

"Systematisch unterlassene Hilfeleistung"
Die Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer würden von Jahr zu Jahr schrecklicher, sagte der Vorsitzende der Hilfsorganisation Borderline Europe, Elias Bierdel, im Deutschlandfunk. Er kritisierte, dass die EU "systematisch unterlassene Hilfeleistung" betreibe.
(Deutschlandfunk, 20.4.2015)

Wie die EU Flüchtlinge tötet
400 Tote an einem Tag: Die EU hätte die Mittel und die Möglichkeiten, die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer zu retten. Aber sie lässt sie ertrinken - einer zynischen Logik zufolge. Ein Kommentar von Heribert Prantl.
(Qantara, 20.4.2015)

Flucht nach Europa: Das Mittelmeer ist der gefährlichste Grenzübergang der Welt
Newsletter "Migration und Bevölkerung", 14.11.2014
(Bundeszentrale für politische Bildung)

EU-Flüchtlingspolitik: Legalen Zugang schaffen, Standards vereinheitlichen, Verantwortung teilen
Ab Mitte 2015 soll die EU über ein leistungsfähiges gemeinsames Asylsystem verfügen. Doch selbst wenn die Mitgliedstaaten alle Richtlinien umsetzen, gibt es weiteren Reformbedarf.Kurz gesagt, 5.2.2015
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Flüchtlinge an den Grenzen Europas
Flüchtlinge, die vor Krieg oder Verfolgung in einen sicheren Staat zu fliehen versuchen, müssen zunächst ein gestaffeltes Abwehrsystem überwinden. Die Flucht führt sie regelmäßig in die Obdach-, Erwerbs- und Einkommenslosigkeit, in Hunger und soziales Elend. Die derzeitigen Asylsysteme in den hier analysierten Staaten entsprechen nicht den Anforderungen und sind kaum dazu geeignet, den Schutzbedürftigen diesen Schutz zu gewährleisten. Vielmehr werden umfassend Flüchtlings- und Menschenrechte verletzt.
in: APuZ 47/2013: Europas Grenzen
(Bundeszentrale für politsche Bildung)

Europäische Flüchtlingspolitik - Wege zu einer fairen Lastenverteilung
Ab Mitte 2015 wird die EU über ein "Gemeinsames Europäisches Asylsystem" (GEAS) verfügen. Allerdings ist Skepsis angebracht: Zum einen lassen die neuen Regelungen zu große Spielräume, als dass damit in der EU einheitliche Bedingungen für Schutzsuchende gewährleistet werden könnten. Zum anderen gibt es bei der Verteilung der Flüchtlinge auf die EU-Staaten keinen Fortschritt: Das "Dublin-System", nach dem der Staat der Ersteinreise für das Asylverfahren und die Unterbringung zuständig ist, bleibt erhalten - und mit ihm das Problem der höchst ungleichen Verteilung der Schutzsuchenden.
SWP-Aktuell 2013/A 65, November 2013
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Lampedusa - Symbol einer gescheiterten EU-Flüchtlingspolitik
Den EU-Staaten gelingt es nicht, in der Asyl- und Flüchtlingspolitik an einem Strang zu ziehen. Deutschland sollte den öffentlichen Druck nach der Katastrophe in Lampedusa nutzen, um für gemeinsame hohe Standards zu werben, meint Sabine Riedel.
Kurz gesagt, 16.10.2013
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Destination Europe - Der Traum vom besseren Leben in Europa
Auf der Suche nach einem besseren Leben machen sich jedes Jahr hunderttausende Menschen auf den Weg nach Europa. Die wenigsten von ihnen haben eine klare Vorstellung davon, was sie erwartet. Migranten erzählen über ihre Reise nach und ihr Leben in Europa.
(Deutsche Welle)

Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU
Einen sehr sensiblen Bereich der Migrationspolitik stellt die Asyl- und Flüchtlingspolitik dar. Die EU versucht, ein Asylsystem zu schaffen, das allen Seiten gerecht wird.
Dossier Migration
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Festung Europa - Zur Flüchtlingspolitik der EU
In der EU gelten umfassende menschenrechtliche Verpflichtungen für alle Mitgliedstaaten. Die Realität sieht indes häufig anders aus - insbesondere an den EU-Außengrenzen: Hier werden zunehmend Maßnahmen getroffen, um Menschen gar nicht erst Zutritt zum Hoheitsgebiet der EU zu gewähren.
Dossier Menschenrechte
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Asyl- und Flüchtlingspolitik in Europa: Grenz- statt Menschenschutz?
Die politische Dynamik durch die Aufstände im Maghreb verstärkt den Druck auf die EU-Länder, ihre Migrations- und Flüchtlingspolitik auf neue Grundlagen zu stellen, auch unter Einbeziehung der neuen demokratisch legitimierten Regime. In diesem Dossier werden Dynamiken in Europa und Deutschland analysiert, einzelne Entwicklungen und Missstände hervorgehoben und Ansätze eines Politikwechsels vorgestellt.
(Heinrich-Böll-Stiftung)

Zahlen - Daten - Fakten

Zahlen zu Asyl in Deutschland
Infografiken nach Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge
Wie viele Anträge auf Asyl werden in Deutschland gestellt? Wer sind die Antragsteller und woher stammen sie? Und wie viele Anträge sind erfolgreich? Die bpb stellt die wichtigsten Zahlen zum Thema Asyl und Flüchtlinge monatlich aktualisiert in einfachen Infografiken dar.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Hoaxmap gegen Falschmeldungen
Flüchtlinge, die Kinder essen? Oder sich für Versicherungsbetrug selbst verletzen? Solche Gerüchte verbreiten sich rasend schnell. Die Website hoaxmap.org hält die Fakten dagegen - mit einer interaktiven "Gerüchtelandkarte".
(Karolin Schwarz)

"Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, aber …" – Ein Faktencheck
Wenn irgendwo eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber eingerichtet werden soll, melden sich fast immer Anwohner mit Fragen, Sorgen und Ängsten. Gerne wird betont, dass man ja nichts gegen Flüchtlinge an sich habe, dass aber die Flüchtlingsunterkunft in der unmittelbaren Nachbarschaft eine unzumutbare Belastung sei. Beliebte Argumente der Unterkunftsgegner haben wir einem Faktencheck unterzogen.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Fakten gegen Vorurteile
"Wir können doch nicht ganz Afrika aufnehmen". Wo immer es um Asylsuchende geht, fallen solche Sätze - Sätze, die auf absoluter Ahnungslosigkeit und oft auf rassistischen Vorurteilen gründen. Aber was entgegnen, wenn der Nachbar so daherredet? Eine Übersicht über die häufigsten Vorurteile - und eine angemessene Entgegnung.
(Pro Asyl)

Zusammenleben in Deutschland: Faktencheck zu Flucht, Asyl und Migration
Vorurteile und eine diffuse Angst vor den Fremden sorgen für Verunsicherung. Tatsächliche Zahlen, Daten, Fakten sind entweder unbekannt oder werden ausgeblendet. Als Argumentationshilfe stellt die LpB deshalb im Faktencheck Vorurteil und Realität gegenüber.
(Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz)

20 Fragen und Antworten
Mit den steigenden Flüchtlingszahlen haben sich auch Fragen und Ungewissheiten in der Bevölkerung vermehrt. Zugleich ist insbesondere in den sozialen Netzwerken eine starke Verbreitung von Gerüchten und bewussten Falschbehauptungen zu beobachten. Die Landeszentrale hat die häufigsten Fragen ausgewählt und zentrale Fakten und Hintergründe in kompakten Antworten zusammengestellt.
(Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern)

Alles Vorurteile?
Gängige Argumente gegen Asyl und warum sie nicht stimmen

Diese Flugblatt führt die weit verbreitetsten Vorurteile zum Thema Flüchtlinge und Asyl auf und liefert die Fakten, warum sie nicht stimmen
(Sächsischer Flüchtlingsrat)

Fakten zur Flüchtlingskrise - endlich verständlich
Warum kommen so viele Flüchtlinge? Wer bekommt Asyl? Warum streiten die EU-Länder? "Endlich verständlich" liefert Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Flüchtlinge.
(Spiegel)

Flüchtlinge weltweit
Zahlen und Fakten
(UNO-Flüchtlingshilfe)

Forschung zum Thema Flucht und Asyl
Ein Überblick über Forschungsprojekte, Studien, Umfragen, Tagungsdokumentationen zum Thema Flucht und Asyl.
(Transferstelle politische Bildung)

Flüchtlingshilfe - Projekte, Kampagnen

Modellprojekte zum Thema Flucht und Asyl
Die bpb fördert und begleitet mindestens 20 Modellprojekte, die Zuwendung beträgt mindestens 20.000 € und maximal 50.000 €. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen. Bewerbungen sind bis zum 31.01.2016 per Post bei der Bundeszentrale für politische Bildung einzureichen.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Wie kann ich helfen?
Viele Menschen wollen helfen - und Bedarf gibt es genügend. Die Hilfe wird aber in vielen Bundesländern unterschiedlich organisiert und es fällt schwer, den Überblick über die vielen Projekte zu behalten. Gute Ideen, Initiativen und Ansprechpartner aus verschiedenen Bundesländern im Überblick.
(ARD)

Wer wo in Deutschland hilft - gute Ideen bundesweit
Es gibt viele Wege, Flüchtlingen zu helfen, sich in Deutschland einzuleben. Auf dieser Karte werden einige Hunderten von Projekten vorgestellt. Wer auch ein Projekt am Laufen hat, kann dies hier melden, und wer noch auf der Suche nach Ideen ist, wie man konkret helfen könnte, findet viele gute Beispiele.
(Tagesschau)

Wie kann ich helfen?
Informationsportal über Hilfsprojekte für Flüchtlinge in Deutschland. Wer auch ein Projekt kennt / macht, kann dies hier melden. Außerdem gibt werden Hilfen für Ehrenamtliche verlinkt, wie zum Beispiel Handbücher, Ratgeber, Sprachlernangebote etc.
(Birte Vogel (Journalistin)

Ideenwettbewerb Integration
Der Wettbewerb sucht gute Projekt-Ideen, wie man Flüchtlingen auf dem Weg zur Integration helfen kann. Es bleibt es nicht bei der Prämierung eingereichter Ideen, für ausgewählte Modellprojekte gibt es dann auch weitere Unterstützung bei der Realisierung.
(Kontaktgruppe Ideenwettbewerb Integration)

Die Landesflüchtlingsräte - Flüchtlingsräte der Bundesländer
Über diese Deutschlandkarte sind die Anschriften und Webseiten der Flüchtlingsräte in den einzelnen Bundesländern zugänglich. Die Landesflüchtlingsräte sehen es als staatliche Aufgabe an, Flüchtlingen unter seriöser Beachtung ihrer Fluchtgründe und humanitären Nöte, großzügige Aufnahme, effektiven Schutz, nachhaltige Integration und eine selbst bestimmte Zukunftsperspektive einzuräumen.
(Niedersächsischer Flüchtlingsrat e.V.)

Flüchtlinge willkommen - Wohnen für Flüchtlinge
Warum können geflüchtete Menschen in Deutschland nicht einfach in WGs oder anderen privaten Wohnsituationen wohnen statt in Massenunterkünften? Das Portal zeigt wie es geht und gibt Unterstützung.
(Mensch Mensch Mensch e.V.)

Workeer - Jobbörse für Flüchtlinge
workeer ist die erste Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse Deutschlands, die sich speziell an Flüchtlinge richtet. Mit der Plattform soll ein geeignetes Umfeld geschaffen werden, in dem diese besondere Gruppe von Arbeitssuchenden auf ihnen gegenüber positiv eingestellte Arbeitgeber trifft.
(Abschlussprojekt an der HTW Berlin von Philipp Kühn und David Jacob)

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Kiron-University - Studieren für Flüchtlinge
Die weltweit erste Universität nur für Flüchtlinge geht an den Start. 15.000 Anmeldungen gingen bereits ein, 1.000 Erstsemester können jetzt ab Oktober mit ihrem Studium beginnen, kostenlos, und ohne Papiere. Gegründet wurde sie von zwei Berliner Studenten, unterstützen kann man das Projekt über Crowd Funding.
(Markus Kreßler)

Flüchtlinge willkommen - Wer hilft und warum?
Im Rahmen einer Studie wurden insgesamt 466 Ehrenamtliche und 70 Organisationen der Flüchtlingshilfe befragt. Wer ist bereit zu helfen und welche Motive stecken dahinter? Hier die Ergebnisse der Studie online.
(Berliner Institut für empirische Integrations-und Migrationsforschung)

PRO ASYL - Der Einzelfall zählt
PRO ASYL ist eine unabhängige Stimme, die für schutzsuchende Menschen eintritt.Unterstützung finden Flüchtlinge in Deutschland, Europa sowie an besonders gefährlichen Brennpunkten.
(Förderverein PRO ASYL e.V.)

Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen
Die KuB ist ein Verein mit der Aufgabe, Geflüchteten und Migrant_innen aus aller Welt Beratung und Hilfestellung in sozial- und aufenthaltsrechtlichen, psychosozialen und anderen existentiellen Fragen zu geben. Alle Beratungen sind kostenlos.
(Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen e.V.)

Informationsverbund Asyl Migration
Der Informationsverbund Asyl und Migration e.V. ist ein Zusammenschluss von in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit aktiven Organisationen. Gemeinsames Ziel ist es, für die Beratungs- und Entscheidungspraxis relevante Informationen zugänglich zu machen.
(Informationsverbund Asyl und Migration e.V.)

Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder!
Die Kampagne fordert umfassende Gesetzesänderungen und praktische Verbesserungen für Flüchtlingskinder.
(Forum Menschenrechte e.V.)

UNO-Flüchtlingshilfe
Die UNO-Flüchtlingshilfe ist ein gemeinnütziger Förderverein, welcher Flüchtlingsprojekte im In- und Ausland unterstützt und die deutsche Öffentlichkeit über Fluchtursachen und -folgen informiert.(UNO-Flüchtlingshilfe e.V.)

Flüchtlingshilfe - Broschüren, Videos, Apps ...

Guide for Refugees - Wegweiser für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer
Dieses Portal versammelt allerlei Wissenswertes für Flüchtlinge und Helfer in verschiedenen Sprachen. Einzelne Sendungen und Erklärstücke mit mehrsprachigen Untertiteln bieten hilfreiche Informationen.
(ARD)

Ankommen-App
Ein Wegbegleiter für Ihre ersten Wochen in Deutschland
(Bundesamt für Migration und Flüchtlinge)

Herzlich Willkommen
Diese Broschüre liefert einen guten Überblick über die Möglichkeiten, wie man sich selbst für Flüchtlinge engagieren kann.
(Pro Asyl)

Refugee Guide - Orientierungshilfe für Flüchtlinge
Wenn sich die in Deutschland ankommenden Menschen bei uns zurecht finden und möglchst gut integrieren wollen, ist es für sie wichtig, sich mit den für sie fremden Sitten und Bräuchen vertraut zu machen. Der RefugeeGuide schließt eine wichtige Lücke, da er über reine Übersetzungshilfen hinausgeht. Er steht in 10 Sprachen sowohl online als auch zum Download und Druck zur Verfügung.
(Michael Strautmann)

Demokratie für mich. Grundrechte in Deutschland. Ein Leitfaden für geflüchtete und einheimische Menschen
Deutschland ist für viele Ankommende ein fremdes Land. Einige Werte, Gesetze und Regeln, nach denen die Menschen hier leben, sind für viele wahrscheinlich neu und ungewohnt. Diese Broschüre möchte mit wichtigen demokratischen Grundrechten in Deutschland vertraut machen.
(Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen)

Willkommen! - Ein Handbuch für Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
Das Handbuch wurde gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Akteuren aus der Flüchtlingsarbeit erstellt, um die, die sich für dieses Ehrenamt interessieren oder vielleicht bereits schon dabei sind, bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Es stellt die wichtigsten Themen für die Arbeit mit Flüchtlingen zusammen. Erstellt in Baden-Württemberg liefert es informative Hinweisen und gute Beispiele aus der Praxis, die auch bundesweit Hilfestellung bieten.
(Flüchtlingshilfe Baden-Württemberg)

Wegweiser
Dieser Wegweiser richtet sich an Ehrenamt liche und Aktivisten bzw. Aktivistinnen in der Flüchtlingsarbeit. Er soll einerseits helfen, die rechtliche Situation der einzelnen Flüchtlinge zu verstehen, andererseits bei den vielen alltäglichen Problemen im Umgang mit den - häufig nicht wohlwollenden - Behörden Handlungsmöglichkeiten eröffnen.
(Flüchtlingsrat Brandenburg)

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Flüchtlingshilfe konkret
Hinweise und Wissensertes für die ehren- und hauptamtliche Unterstützung von Flüchtlingen
Flüchtlinge in Europa, Asylverfahren in Deutschland, Unterbringung, soziale Rechte, Traumatisierung, Sprachkurse und mehr.
(Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein)

Wegweiser für ehrenamtlich Aktive in der Flüchtlingsarbeit
Die in dieser Broschüre aufgeführten Informationen über Asllrecht, Soziale Sicherung, Wohnen, Arbeiten, Gesundheit, Spracherwerb ec. sollen ehrenamtlichen Tätigen in der Flüchtlingsarbeit eine erste Stütze sein.
(TAVIR Türkischer Akademikerverein in Ravensburg)

Refugee Phrasebook
Dieses mehrsprachige Booklet mit Vokabeln und Phrasen möchte den ankommenden Flüchtllingen und Asylsuchenden bei der Orientierung nach der Einreise unterstützen. Es handelt sich um ein nichtkommerzielles Projekt, unabhängig von einer politischen Agenda und ohne den Anspruch auf persönliche Autorschaft. Das Buch enthält ein Vokabular in über 30 Sprachen (von Herkunftsländern der Geflüchteten und anderen EU-Ländern). Die Inhalte sind unter einer Creative Commons-Lizenz (CC0) verfügbar. Dank des Wikibooks im Netz kann die Inhalte jeder frei verwenden, erweitern und individuell zusammenstellen und drucken.
(Berlin Refugee Help)

App "German for Refugees"
Über diese Sprachlern-App vom Goethe-Verlag und der Diakonie kann man deutsche Vokabeln und Redewendungen anhören und übersetzen lassen. Die Anwendung wird in 50 Sprachen angeboten. Die App kann über einen QR-Code auf den Flugblättern zur Aktion heruntergeladen werden und ist auch im "Google play store" zu finden.
(Goethe-Verlag, Diakonie Niedersachsen)

Refugee Radio
Mit diesem Format bietet Funkhaus Europa eine Angebot für Flüchtling auf Arabisch und Englisch. Es informiert über die aktuelle Situation in Deutschland, die Flüchtlingsrouten, die politische Diskussion zum Thema und bietet Tipps zu Fragen der Gesundheit, des Recht, der Integration und manchem mehr. Die Infos sind auch im Internet verfügbar und über die Radio App.
(Funkhaus Europa, WDR, rbb, radiobremen)

Arabisches Programm der Deutschen Welle
Das arabischsprachige Programm bietet ein umfangreiches Programm mit Sendungen für Flüchtlinge auf Arabisch. "Shababtalk"/"Stimme der Jugend" des Berliner Moderators Jafaar Abdul Karim ist im arabischsprachigen Raum schon sehr bekannt. In jüngsten Beiträgen kommen auch gezielt Flüchtlinge zu Wort.
(Deutsche Welle)

"Marhaba" - "Willkommen"
Diese Sendereihe richtet sich speziell an arabisch sprechende Flüchtlinge. Moderator Constantin Schreiber erklärt in der wöchentlichen Sendung unser Land und uns Deutsche und gibt praktische Informationen. Auf arabisch mit deutschen Untertiteln.
(n-tv)

Bedienungsanleitung Deutschland - Erklärfilme für Flüchtlinge
Diese Erklärvideos in klassischer Papierlege-Technik sind in Zusammenarbeit mit "simpleshow" entstanden. Die Tipps inhaltlicher Art stammen von Ärzten und dem Roten Kreuz in Aleppo und Bayern. Die Videos gibt es jeweils auf Deutsch, Englisch und Arabisch, weitere sollen folgen.
(Münchner Flüchtlingsrat)

Erste Schritte in Deutschland
Die junge Frau Nevin ist neu in Deutschland und muss viele Dinge alleine machen: Sie fährt zum Beispiel mit dem Bus, sucht eine Arbeit oder eine Wohnung. Anhand dieser Videos des Göethe Instituts kann man in wichtige Situationen schon mal reinschnuppern und eine Ahnung und Hilfestellungen bekommen, was auf einen zukommt und wie man sich in der Lage am besten verhält.
(Goethe Institut)

Sendung mit der Maus auf Arabisch
Die "Sendung mit der Maus" auf Arabisch, Kurdisch und Dari für die Kleinsten mit allerlei Wissenswertem und Unterhaltsamem.
(WDR)

hallo - Die Vokabel-App für Kinder ohne deutsche Sprachkenntnisse
Migranten- und Flüchtlingskinder benötigen Unterstützung. Das Ziel heißt Integration: In der Schule, im Alltag, in der Gesellschaft. Ob das gelingt, wird von vielen Faktoren bestimmt. Einer von ihnen ist wesentlich: Das Erlernen der deutschen Sprache. Die phase6 hallo-App für Kinder vermittelt den Grundschulwortschatz für Deutsch als Zweitsprache. Ca. 1.400 Vokabeln und Ausdrücke werden spielerisch vermittelt und gefestigt.
Bald soll es die App auch für Erwachsene geben.
(phase-6 GmbH)

Deutsch lernen für Syrische Flüchtlinge
Diese Youtube-Videos geben einen ersten Einstieg in die deutsche Sprache.  Deutsche Basiswörter und Redewendungen für den praktischen Alltag werden vorgestellt bzw. vorgesprochen, die Wörter werden dabei jeweils auf Deutsch und Arabisch eingeblendet.
(Dominique Clarier)

Deutsch lernen für Araber
Mit diesen Youtube-Videos lässt sich die deutsche Sprache, Aussprache und Grammatik anhand zahlreicher Lektionen in aller Ausführlichkeit erlernen.
(Hassan Abdelaziz Khatab)

Illustratoren für Flüchtlinge
Auf diesem Blog stellen Illustratoren kostenlos Ausmalbilder zum Malen, Rätseln und Sprechen für Flüchtlingskinder zur Verfügung. Weitere Beiträge sind willkommen.
(Anna Karina Birkenstock)

Flüchtlinge weltweit

Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen
Das Flüchtlöingskommissariat UNHCR ist mit dem Schutz von Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit beauftragt und ist auch im Bereich der humanitären Hilfe tätig.
(UNHCR)

Flüchtlinge weltweit - Zahlen und Fakten
Derzeit befinden sich weltweit knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Dies ist die höchste Zahl, die jemals von UNHCR verzeichnet wurde. Und sie wächst weiter. 2014 wurden 13,9 Millionen Menschen zur Flucht getrieben - viermal so viele wie noch 2010. Jeden Tag machten sich durchschnittlich 42.500 Menschen auf den Weg auf der Suche nach Frieden, Sicherheit und einem neuen Leben.
(UNO-Flüchtlingshilfe)

Jordanien, Libanon, Türkei: Flüchtlinge kehren nach Syrien zurück
Viele Menschen, die in Syriens Nachbarländern Zuflucht gesucht haben, geben auf und kehren zurück in ihr Bürgerkriegsland. Sie haben oft kaum etwas zu essen, arbeiten dürfen sie nicht, sie leben in bitterster Armut. Eine Chance, mehrere Tausend Euro für einen Schlepper aufzubringen, der sie nach Europa bringt, haben sie nicht.
(Spiegel, 5.10.2015)

Europa oder Tod - Syrische Flüchtlingscamps in Jordanien
630.000 syrische Flüchtlinge leben offiziell im kleinen Jordanien, vermutlich sind es doppelt so viele. Die Bedingungen sind katastrophal - auch, weil die Vereinten Nationen die Menschen nicht mehr versorgen können. Daher planen viele Syrer die gefährliche Reise nach Europa.
(Tagesschau, 22.09.2015)

7 Tage ... im Flüchtlingslager
Im jordanischen Flüchtlingslager Zaatari leben 80.000 Menschen - mehr als die Hälfte davon Kinder. Wie leben sie? Worauf hoffen sie?
(ARD, 13.7.2015)

"Akt der Verzweiflung" - Flüchtlingslager im Libanon und in Jordanien
Die Gründe für Syrien-Flüchtlinge, gerade jetzt ihren beschwerlichen Weg nach Europa anzutreten, sind vielfältig. Ein Hauptgrund ist die Situation in den Flüchtlingslagern in der Türkei, im Libanon und in Jordanien. Die meisten Flüchtlinge beginnen ihre Reise von dort - aus Syrien sind sie schon lange weg. Die Zustände in den überfüllten Flüchtlingslagern rund um Syrien sind für viele Vertriebene kaum zu ertragen.
(Deutschlandradio Wissen)

Asylum Trends 2014
Levels and trends in Industrialized Countries 2014
(UNHCR)

UNHCR Global Trends 2014
World at War - Forced Displacement in 2014
(UNHCR)

Frontex - Dublin II - Eurosur - Triton - EUNAVFOR MED

Frontex und das Grenzregime der EU
Mittels moderner Technologien und unter Einbezug ihrer Nachbarstaaten versucht die Europäische Union, ihre Außengrenzen vor Kriminalität und illegaler Migration zu schützen. Zentraler Akteur ist dabei die Grenzschutzagentur Frontex. Wer oder was ist Frontex? Und was macht Frontex eigentlich genau? Wie hat sich das Europäische Grenzregime entwickelt und was sind seine zentralen Elemente?
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Schutz der eu­ro­päi­schen Au­ßen­gren­zen - Fron­tex
Mit dem Abbau der Binnengrenzkontrollen steigt die Bedeutung eines effektiven Schutzes der gemeinsamen europäischen Außengrenzen.
(Auswärtiges Amt)

Was ist Frontex?
Eine Broschüre über Aufgaben und Strukturen der Europäsichen Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen.
Materialien gegen Krieg, Repression und für andere Verhältnisse, Nr. 4 / 2007
(Informationsstelle Militarisierung)

Grenz- und Grundrechtsschutz sind zwei Seiten einer Medaille
Klaus Rösler, Abteilungsleiter für Einsätze bei Frontex, über neue Migrationsrouten und Kritik an der Grenzschutzarbeit.
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.)

Abdrängen und Zurückweisen.
Über den Einsatz der Europäischen Grenzagentur Frontex gegen Flüchtlinge
(Pro Asyl)

Frontex: Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen
(Wikipedia)

Frontex
Offizielle Website (englisch)

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Eurosur

Eurosur: Europäsiches Grenzüberwachungssystem
(Wikipedia)

Neue Mauern um die Festung Europa?
Das EU-Parlament hat "Eurosur" zugestimmt. Bei dem Überwachungssystem geht es um einen besseren Informationsfluss zwischen nationalen Grenzbehörden. Ziel ist aber - zumindest offiziell - nicht nur die Bekämpfung der illegalen Einwanderung.
(Tagesschau)

Eurosur - dein Feind und Helfer
Das Europaparlament hat das Grenzüberwachungssystem Eurosur auf den Weg gebracht. Es soll Europas Küsten gegen Migranten abschotten und in Seenot geratene Flüchtlinge retten. Es gibt Zweifel, ob das zusammen passt.
(Deutsche Welle)

Grenzwertig: Eine Analyse der neuen Grenzüberwachungsinitiativen der Europäischen Union
Die Studie beschäftigt sich mit drei der neuen EU-Initiativen zur Grenzüberwachung: dem „Europäischen Grenzkontrollsystem“ (EUROSUR), dem „Einreise-/Ausreisesystem“ EES (Entry-Exit System) und dem „Registrierprogramm für Reisende“ RTP (Registered Traveller Programme
(Heinrich-Böll-Stiftung)

Europa: Mit Drohnen gegen Flüchtlinge
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit rüstet die Europäische Union an ihre Außengrenzen  eine beachtliche Überwachungsmaschinerie auf. Mit Hilfe von Drohnen und Satelliten sollen die EU-Außengrenzen künftig gegen Migrant/innen und Flüchtlinge abgeschottet werden.
(Heinrich-Böll-Stiftung)

Dublin-II

Dublin-II-Verordnung
(Wikipedia)

Dublin-II-Verordnung
Die Verordnung legt den Grundsatz fest, dass ein einziger Mitgliedstaat für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist. Ziel ist es, zu vermeiden, dass Asylsuchende von einem Land ins andere zurückgeschickt werden. Außerdem soll verhindert werden, dass eine Person mehrere Asylanträge stellt und so das System missbraucht.
(Europäsiche Union)

Zehn Jahre Dublin - kein Grund zum Feiern
Zur Umsetzung der Dublin-II-Verordnung in Deutschland.
Die Untersuchungen zeigen, dass sich die Umsetzung der D-II-VO zum Nachteil der Flüchtlinge auswirkt; Familien werden auseinander gerissen und Asylsuchende werden immer häufiger inhaftiert. Die D-II-VO verzögert die Bearbeitung der Asylanträge erheblich und zwingt so die Betroffenen zu einem "Leben in der Warteschleife".
(Hessischer Flüchtlingsrat)

Zehn Jahre Dublin-II - zehn Jahre gescheiterte Asylpolitik in Europa
Eine transnationale Studie von ECRE und weiterer Flüchtlingsorganisationen dokumentiert die Folgen der Dublin-II-Verordnung. Die Verordnung sorgt seit zehn Jahren dafür, dass Flüchtlinge von EU-Staat zu EU-Staat abgeschoben werden und ihnen immer wieder Haft und Obdachlosigkeit droht.
(Pro Asyl)

Das Dublin-Verfahren
Im Spannungsfeld einer menschenwürdigen und solidarischen Verantwortung für Flüchtlinge in Europa
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

UNHCR-Analyse der vorgeschlagenen Neufassung für die Dublin-II-Verordnung und die Eurodac-Verordnung
Der UNHCR hat ernste Bedenken hinsichtlich der Konsequenzen des Dublin-
Systems für Personen geäußert, die in der EU und in anderen Teilnehmerstaaten internationalen Schutz suchen.
(UNHCR)

Triton

Frontex Joint Operation "Triton"
Concerted efforts to manage migration in the Central Mediterranean.
(European Commission)

Frontex startet EU-Mission "Triton" - EU schrumpft Hilfe für Bootsflüchtlinge
Die EU-Kommission startet ein neues Programm zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Parlamentarier kritisieren, dass die Mission eigentlich andere Ziele verfolge.
(Zeit)

Europas Schande: "Triton" und "Mare Nostrum" im Vergleich
Die Operation „Mare Nostrum“ hat in nur einem Jahr 130.000 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Nun ist Schluss damit. Ab November soll die Rettung im Mittelmeer durch die EU-Operation Triton erfolgen.
(Pro Asyl)

EUNAVFOR MED

European Union Naval Force - Mediterranean (EU NAVFOR Med)
EU NAVFOR Med ist eine multinationale militärische Krisenbewältigungsoperation der Europäischen Union (EU) zur Bekämpfung des Menschenschmuggels- und der Menschenhandelsnetze und der Bekämpfung von Schleusern und deren Infrastruktur im südlichen zentralen Mittelmeer zwischen der italienischen und der tunesischen und libyschen Küste.
(Wikipedia)

Der Einsatz der Bundeswehr im Mittelmeer (EUNAVFOR MED)
Am 22. Juni 2015 billigte der Rat der Europäischen Union in Luxemburg den Operationsplan und legte zugleich den Beginn der Phase 1 der Operation EUNAVFOR MED fest. Deutschland beteiligt sich seit dem 30. Juni 2015 mit der Fregatte "Schleswig-Holstein" und dem Tender "Werra" in dem Verband unter italienischer Führung. Die Schiffe waren zuvor zur Seenotrettung im Mittelmeer eingesetzt.
(Bundeswehr)

Unterrichtsmaterialien

Flüchtlinge
Über eines scheinen sich alle einig: Die derzeit wachsende Zahl an Menschen in Deutschland, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, wird unser Zusammenleben verändern. Weniger Einigkeit besteht jedoch in anderen Aspekten des Themas. Die Positionen gehen weit auseinander, und werden nicht selten von Ängsten beherrscht. Hier braucht es stichhaltige Zahlen und Fakten.
Themenblätter im Unterricht, Nr. 109/2015
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Auf der Flucht - Ist das unser Problem?
In kurzen Texten, Schaubildern und Graphiken informiert diese Unterrichtshilfe der LpB BW über Fluchtzahlen, Gründe für Flucht und regt zur weiteren Auseinandersetzung mit der Thematik an.
Mach´s klar - Politik einfach erklärt, 2015
(Landeszentrale für politsiche Bildung Baden-Württemberg)

Planspiel Festung Europa
Das Planspiel thematisiert die Asyl- und Flüchtlingsproblematik auf europäischer Ebene thematisiert. Der Fokus liegt auf den politischen Diskussions- und Entscheidungsprozessen, aber auch die humanitäre Seite der Asyl- und Flüchtlingsproblematik wird nicht außer Acht gelassen.
(Landeszentrale für politsiche Bildung Baden-Württemberg)

Lehrmaterial Flucht und Asyl
Informations- und Unterrichtsmaterialien, die in der Schule (ab 9. Klasse), im Studium und auf Fortbildungen eingesetzt werden können. Enthalten sind ausführliche kopierfähige Hintergrundinformationen, persönliche Fluchtberichte sowie aktuelle Statistiken und Grafiken.
(UNHCR)

Menschenrechte: Flucht und Asyl
Warum verlassen Menschen ihre Heimat?;  Alltag in einer Aufnahmeeinrichtung; Was Kommunen für Flüchtlinge tun. Materialien für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen.
(Deutsches Institut für Menschenrechte)

EU-Asylpolitik und Menschenrechte
Das aktuelle LaG-Magazin stellt Fragen nach der Universalität von Menschenrechten in Zeiten der sogenannten Flüchtlingskrise und beschäftigt sich mit Herausforderungen einer
Bildungsarbeit in bewegten und bewegenden Zeiten.
LaG-Magazin 03/2016)
(Lernen aus der Geschichte)

Wilkommen? Syrische Flüchtlinge im Libanon und in Deutschland
Das Heft lenkt den Blick sowohl auf die Situation von Flüchtlingen in Deutschland als auch im Libanon. Gerade im Perspektivenwechsel auf die Situation im Libanon liegt eine Chance, einen anderen Blick auf die Flüchtlingsthematik in unserem Land zu gewinnen. Das Heft stellt vier Unterrichtseinheiten vor für jeweils eine Doppelstunde.
(Forum Ziviler Friedensdienst e.V.)

/ mehr Links anzeigen

Migration und Integration
Wer kam wann wieso woher und wohin? Gute Frage. Wie neu ist eigentlich das "Phänomen Zuwanderung" in Deutschland? Wer hat alles "Migrationshintergrund"? Wann sind Zugewanderte integriert? Und was hat Integration mit mir zu tun? Auf diese Fragen sucht das neue Themenblatt der bpb Antworten.
Themenblätter im Unterricht, Nr. 111 2016
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Flüchtlinge
Die öffentliche Diskussion wird derzeit beherrscht von der wachsenden Zahl an Flüchtlingen in Deutschland - und nicht selten auch von Angst. Um Ängsten zu begegnen, braucht es vor allem eins: Information! Woher kommen Flüchtlinge, wohin fliehen sie, und warum? Und was hat das alles mit der Stadt Dublin zu tun?
Themenblätter im Unterricht, Nr. 109 2016
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Alternativen aufzeigen! - Kurzfilme zu Islam, Islamfeindlichkeit, Demokratie und Islamismus
Dieses Film-Projekt ist mit einem ersten Modul zam Thema "Die Debatte um die Geflüchteten - wie wird sich Deutschland verändern?" gestartet. Die Kurzfilme zeigen Einzelschicksale von Flüchtlingen, lassen Helfer zu Worten kommen,  die sich für Flüchtlinge engagieren, und möchten Jugendliche dazu motivieren, sich über Chancen und Probleme Gedanken zu machen. Die Filme werden durch vier Übungen für die vertiefende Arbeit ergänzt. Geeignet ab Klasse 5.
(Ufuq e.V.)

Flucht und Asyl
Schwerpunkt zum Thema auf dem Portal Globales Lernen  mit Materialien und Bildungsangeboten, Hinweisen auf Aktionen, Kampagnen und Veranstaltungen, Filmen und Dokus sowie Hintergrundinformationen zum Thema.
(Eine Welt Internet Konferenz)

Flucht und Exil
Themenseite mit Unterrichtseinheiten rund um den Themenkomplex Flucht, Asyl und Exil.
(Lehrer Online)

Flucht & Asyl
Ein Thema im Klassenzimmer

In der folgenden Handreichung sollen Handlungsschritte und  -möglichkeiten aufgezeigt werden, wie das Thema Flucht und Asyl in den Bildungseinrichtungen thematisiert werden kann. Dazu werden Literaturempfehlungen sowie weiterführende Kontakte gegeben.
(Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.)

"Last Exit Flucht"
Wie ist es, ein Flüchtling zu sein? Bei diesem Online-Spiel des UNHCR dreht sich alles darum, was es bedeutet, seine Heimat verlassen und in einem fremden Land ganz von vorn anfangen zu müssen. Zusätzlich bietet Last Exit Flucht Hintergrundinformationen zum Thema Flüchtlinge und Menschenrechte sowie einen Lehrerleitfaden mit zahlreichen Vorschlägen für den Einsatz im Unterricht.
(UNHCR)

UN-Flüchtlingskommissariat: Videos auf YouTube
Die deutsche Vertretung des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) hat ihr Online-Angebot sowohl um Präsenzen im sozialen Netzwerk Facebook als auch auf dem beliebten Videoportal Youtube erweitert.
(Lehrer Online)

Unterrichtsmaterial zum Thema Flucht und Asyl ab 9. Jahrgang
Die Folien behandeln die Bereiche Fluchtursachen, Fluchtwege, Europäische Flüchtlingspolitik, Asylverfahren. Das Leben der Flüchtlinge in SH
(Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein)

Unterrichtsmaterial zum Thema Flucht und Asyl für die Jahrgänge 5.-8.
Die Folien behandeln die Bereiche Fluchtursachen, Fluchtwege, Das Leben der Flüchtlinge in SH
(Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein)

Bildungsmaterial "Flucht und Asyl"
Das zum Film "Oury Jalloh" entwickelte Material richten sich an LehrerInnen der Sek II und außerschulische Bildungsinstitutionen, die die Themen Flucht, Asyl und Rassismus an einem aktuellen Beispiel behandeln wollen.
(Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum e.V. )

Themenfenster: Festung Europa: notwendig oder unmenschlich?
Das Themenfenster bietet Fragestellungen, Sachinformationen und Anregungen für den Unterricht in den Sekundarstufen I und II zum Themenkomplex Flüchtlingspolitik, Migration, Menschenrechte.
(education21.de)

Tragödien vor Lampedusa - Ist die europäische Flüchtlingspolitik am Ende?
Diese aktuellen Arbeitsblätter in Stationsform sind fertig ausgearbeitet und für den direkten Unterrichtseinsatz im Politikunterricht erstellt. Sie geben einen
Einblick in die europäische Flüchtlingsproblematik.
(school-scout.de)

Migration in Europa
Dieses Heft lenkt den Blick neben der in in Deutschland stattfindenden Migrations- und Integrations-Diskussion auch auf die gesamteuropäischen Entwicklungen.  Traditionelle Auswanderungsländer wie Italien und Spanien wurden plötzlich zu Einwanderungsländern, während Länder wie Deutschland, die sich lange schwer taten, sich als "Zuwanderungsland" zu bezeichnen, inzwischen mehr Abwanderung als Zuwanderung zu verzeichnen haben. Und dennoch will die emotionalisierte Debatte nicht abebben.
Deutschland und Europa, Heft 60 2010
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Filme

Willkommen auf Deutsch
Wie reagieren Menschen, wenn in ihrer Nachbarschaft Asylsuchende untergebracht werden? Der Film "Willkommen auf Deutsch" geht diesem Thema nach und beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Asyl- und Flüchtlingspolitik. Im Zentrum dieser 90-minütigen Dokumentation von Carsten Rau und Hauke Wendler stehen die vielzitierte "Willkommenskultur" und die Frage nach der Offenheit gegenüber Migrantinnen und Migranten in Deutschland.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Wir machen das. Pragmatische Ansätze in der kommunalen Flüchtlingspolitik
Dieser Film stellt Ansätze in der kommunalen Flüchtlingspolitik vor, die sich produktiv mit der Integration von Geflüchteten befassen und die einheimische Bevölkerung einbeziehen. Er dokumentiert auch die Probleme, mit denen die Initiativen umgehen müssen.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Alternativen aufzeigen! - Kurzfilme zu Islam, Islamfeindlichkeit, Demokratie und Islamismus
Dieses Film-Projekt ist mit einem ersten Modul zam Thema "Die Debatte um die Geflüchteten - wie wird sich Deutschland verändern?" gestartet. Die Kurzfilme zeigen Einzelschicksale von Flüchtlingen, lassen Helfer zu Worten kommen,  die sich für Flüchtlinge engagieren, und möchten Jugendliche dazu motivieren, sich über Chancen und Probleme Gedanken zu machen.
(Ufuq e.V.)

Flüchtlingskrise einfach erklärt
Europa weiß zur Zeit nicht, wie es den Ansturm an Menschen bewältigen soll und steckt in einer Flüchtlingskrise. Dieser kurze Film erklärt, was dahinter steckt.
(Explainity)

Flüchtlinge - Vorurteile und was du tun kannst
Dieser Erklärfilm räumt mit drei großen Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen auf und zeigt auf, wie jeder von uns konkret helfen kann.
(Explain-it)

Flüchtlingskrise erklärt
Dieser animierte Erklärfilm (u.a. auch mit deutschem Untertitel) fasst die komplexen Zusammenhänge der Flüchtlingskrise, die Ursachen und Auswirkungen anschaulich und kompakt zusammen.
(In a Nutshell - Kurzgesagt)

Flüchtlinge: Massengrab Mittelmeer
Jeden Tag machen sich Menschen auf den Weg von Afrika nach Europa. Regelmäßig kommen Flüchtlinge dabei um. Warum nehmen sie die Reise trotzdem auf sich? Und wie kann den Flüchtlingen wirklich geholfen werden?
(MrWissen2go)

Du bleibst draußen! Asylpolitik in Europa
Die europäische Flüchtlingspolitik ist stark umstritten. Während in Spanien und Italien täglich zahllose Hilfesuchenden ankommen, beschränkt Deutschland die Einreiseerlaubnis stark.
Background Check
(Was geht ab?!)

Wie schaffen wir das?
Die gesellschaftliche Herausforderung ist groß. Flüchtlinge, die zu uns kommen, werden die Region in den kommenden Jahren nachhaltig verändern. Wie kann diese Veränderung gestaltet werden? Welche Spielregeln werden gebraucht? Ein Nachdenken über unsere Zukunft.
(RBB)

Festung Europa - Einsatz gegen Flüchtlinge
Jedes Jahr versuchen Zehntausende Menschen, illegal nach Europa zu gelangen. Viele verlieren auf der Flucht ihr Leben. Wer ist schuld am Elend der Flüchtlinge? Die ARTE/NDR-Reportage über die Frontex-Massnahmen zur Sicherung der Außengrenzen.
(ARTE)

Familien auf der Flucht - Aus Syrien nach Deutschland
Die Doku begleitet syrische Familien in Deutschland und spricht mit ihnen über ihre Flucht, ihre Hoffnungen, ihre Zukunftspläne.
(Bayerischer Rundfunk)

Auf der Flucht - Todestripp ins Ungewisse
Aufgebrochen aus ganz unterschiedlichen Leben und Zeiten, verbunden durch die Erlebnisse auf der Flucht: der 75 Jahre alte Gerhard Rothe aus Danzig und die 31jährige Maya aus Syrien. Wie ist das, wenn der Krieg Menschen zwingt, die Heimat zu verlassen? Familie? Freunde? Wie ist es, aufzubrechen in ein Leben ohne Sicherheit? Menschen hautnah erzählt die Geschichten zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, aber verbunden sind durch ein Schicksal, das jeden ereilen kann – zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort.
(WDR)

7 Tage unter Flüchtlingen
Sieben Tage lang leben die NDR Filmautoren Tobias Lickes und Kolja Robra im Übergangswohnheim Bremen-Huchting Wand an Wand mit den Flüchtlingen. Sie wollen erfahren, was es bedeutet, Flüchtling in einem deutschen Asylbewerberheim zu sein. Welche Probleme, welche Träume haben die Flüchtlinge? Was erwarten sie von einem Leben in Deutschland?
(NDR)

Wissenswerte: Migration
Aber was genau ist eigentlich Migration? Wie entsteht sie? Wo liegen Probleme und Chancen? Diesen Fragen geht der Film nach.
(Wissenswerte)

 

Passend dazu im Themenkatalog

 
 
 
 
 
 

Flüchtlingskrise in Europa

 

Die Flüchtlingskrise in Europa auf Wikipedia.

 
 
 
 
 

Flucht nach Europa

 

Aktuelle Debatten zur Flüchtlingskrise auf euro|topics.

 
 
 
 
 

Flucht und Asyl

 

Die APuZ-Ausgabe 25/2015 über das Thema "Flucht und Asyl".

 
 
 
 
 

Flucht und Asyl - leicht erklärt

 

Beilagen der Wochenzeitung "Das Parlament" zur Thematik in leichter Sprache:

Das Aslypaket 2

Asylrecht in Deutschland

Flüchtlinge

 
 
 
 
 

Ankommen-App

 

Ankommen-App
Ein Wegbegleiter für Ihre ersten Wochen in Deutschland. Ein Angebot des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.

 
 
 
 
 

Flucht und Asyl - Was geht?

 

Warum fliehen so viele Manschen aus ihrer Heimat? Was bedeutet eigentlich das Wort Asyl? Nimmt Deutschland wirklich viel mehr Menschen auf als andere europäische Länder? In dieser Ausgabe von "Was geht?" der bpb dreht sich alles um das Thema Flucht und Asyl. Mit dabei: ein Faktencheck, ein Quiz, Geschichten von geflüchteten Jugendlichen sowie viele weitere Informationen, Links und Hinweise.

 
 
 
 
 

Flüchtlinge - Themenblätter

 

Über eines scheinen sich alle einig: Die derzeit wachsende Zahl an Menschen in Deutschland, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, wird unser Zusammenleben verändern, oder ist bereits dabei, dies zu tun. Weniger Einigkeit besteht jedoch in praktisch allen anderen Aspekten des Themas. Die verschiedenen Positionen werden mit Zahlen, Fakten und Argumenten unterlegt, deren Stichhaltigkeit sich jedoch nicht immer so leicht erklärt. Hier schafft das Themenblatt Flüchtlinge der bpb Abhilfe.

 
 
 
 
 

Flucht II

 

fluter Thema #151: Flucht II
Die Asylsuchenden in Deutschland werden von Tag zu Tag mehr. Das Engagement vieler ehrenamtlicher und professioneller Helfer scheint unermüdlich. Aber es gibt auch Erschöpfung und Verunsicherung: Wie schaffen wir es, dass so viele Menschen hier neu beginnen können? Was macht das auf Dauer mit diesem Land? Wie kann das Leid der Flüchtlinge gelindert werden?

 
 
 
 
 

Fluter: Flucht

 
Fluter: Flucht

In den letzten Monaten ist die Flucht von Tausenden Menschen über das Mittelmeer nach Europa in den Fokus gerückt. Für eine realistische Perspektive lohnt der Blick auf die konkrete Vielfalt dieses Geschehens: Flucht hat viele Gesichter, denen sich die fluter-Sommerausgabe Flucht vom 22.6.2015 der bpb widmet.

 
 
 
 
 

Auf der Flucht

 

In kurzen Texten, Schaubildern und Graphiken informiert diese Unterrichtshilfe der LpB BW über Fluchtzahlen, Gründe für Flucht und regt zur weiteren Auseinandersetzung mit der Thematik an: Auf der Flucht - Ist das unser Problem?

 
 
 
 
 

Qantara: Flüchtlinge

 

Themenschwerpunkt Flüchtlinge auf qantara.de mit zahlreichen Artikeln und Interviews.

 
 
 
 
 

Newsletter Migration und Bevölkerung

 
 
 
 
 
 

Ideenwettbewerb Integration

 

Ideenwettbewerb Integration
Der Wettbewerb sucht gute Projekt-Ideen, wie man Flüchtlingen auf dem Weg zur Integration helfen kann. Es bleibt nicht bei der Prämierung eingereichter Ideen, für ausgewählte Modellprojekte gibt es dann auch weitere Unterstützung bei der Realisierung.

 
 
 
 
 

Wegweiser für Flüchtlinge

 

Guide for Refugees - Wegweiser für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer
Dieses Portal der ARD versammelt allerlei Wissenswertes für Flüchtlinge und Helfer in verschiedenen Sprachen. Einzelne Sendungen und Erklärstücke mit mehrsprachigen Untertiteln bieten hilfreiche Informationen.

 
 
 
 
 

Hilfsprojekte - Interaktive Karte

 

Es gibt viele Wege, Flüchtlingen zu helfen, sich in Deutschland einzuleben. Auf dieser interaktiven Karte stellt tagesschau.de einige Projekte vor. Die Karte ist mittlerweile schon recht voll und täglich kommen neue Projekte hinzu. Wer auch ein Projekt am Laufen hat, kann dies hier melden, und wer noch auf der Suche nach Ideen ist, wie man konkret helfen könnte, findet viele gute Beispiele.

 
 
 
 
 

Hoaxmap gegen Gerüchte

 

Flüchtlinge, die Kinder essen? Oder sich für Versicherungsbetrug selbst verletzen? Solche Gerüchte verbreiten sich rasend schnell. Die Website hoaxmap.org hält die Fakten dagegen - mit einer interaktiven "Gerüchtelandkarte"

 
 
 
 
 

Flüchtlinge Willkommen

 

Warum können geflüchtete Menschen in Deutschland nicht einfach in WGs oder anderen privaten Wohnsituationen wohnen statt in Massenunterkünften? Das Portal Flüchtlinge willkommen zeigt wie es geht und gibt Unterstützung.

 
 
 
 
 

Petition

 

Tear down this wall
Schleift die Festung Europa!
Mit dieser Petition werden die Gremien der Europäischen Union aufgefordert, ein humanitäres Flüchtlingsrecht und menschliches Asylrecht zu schaffen. Die Petition geht von Schriftstellern und Künstlern aus und ruft online zu weiteren Unterzeichnungen auf.

 
 
 
 
 

Grenz- statt Menschenschutz?

 

Druck auf die EU-Länder, ihre Migrations- und Flüchtlingspolitik auf neue Grundlagen zu stellen, wird größer. Im Dossier "Asyl- und Flüchtlingspolitik in Europa: Grenz- statt Menschenschutz?" der Heinrich-Böll-Stiftung werden Dynamiken in Europa und Deutschland analysiert, einzelne Entwicklungen und Missstände hervorgehoben und Ansätze eines Politikwechsels vorgestellt.

 
 
 
 
 

Perspektivenwechsel in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland

 

Diskurs der Friedrich-Ebert-Stiftung über die Grundlagen für eine neue Migrations- und Integrationspolitik. u.a. mit dem Kapitel "Flüchtlingsschutz und humanitäres Aufenthaltsrecht auf frühzeitige Teilhabe ausrichten"

 
 
 
 
 

Online-Spiel: Last Exit Flucht

 

Wie ist es, ein Flüchtling zu sein? Bei dem Online-Spiel "Last Exit Flucht" des UNHCR dreht sich alles darum, was es bedeutet, seine Heimat verlassen und in einem fremden Land ganz von vorn anfangen zu müssen. Zusätzlich bietet Last Exit Flucht Hintergrundinformationen zum Thema Flüchtlinge und Menschenrechte sowie einen Lehrerleitfaden mit zahlreichen Vorschlägen für den Einsatz im Unterricht.

 
 
 
 
 

Fluchtwege aus Syrien

 

Mit dem Online-Tool Syrian Journey der BBC, könnt ihr nachvollziehen, wie schwer die Flucht aus Syrien ist, auf der die Menschen nahezu schutzlos dubiosen Kontaktpersonen, unzurechnungsfähigen Schleppern und kriminellen Banden ausgeliefert sind, die aus dem Leid der Menschen Profit schlagen.

 
 
 
 
 

UNHCR Global Trends 2014

 

UNHCR Global Trends 2014
World at War - Forced Displacement in 2014
(UNHCR)

 
 
 
 
 

UNHCR Asylum Trends 2014

 

Asylum Trends 2014
Levels and trends in Industrialized Countries 2014
(UNHCR)

 
 
 
 
 

Migration in Europa

 

Diese Ausgabe der Zeitschrift Deutschland & Europa der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg beschäftigt sich mit dem Thema Migration in Europa.

 
 
 
 
 

Zehn Jahre Dublin

 

Die Untersuchungen zeigen, dass sich die Umsetzung der D-II-VO zum Nachteil der Flüchtlinge auswirkt; Familien werden auseinander gerissen und Asylsuchende werden immer häufiger inhaftiert: Zehn Jahre Dublin - Kein Grund zum Feiern, eine Publikation des Hessischen Flüchtlingsrats.