Europa im Umbruch

Die Euro-Krise wird zunehmend zur Bewährungsprobe für ganz Europa. Sie hat wichtige, für die Europäische Union existenzielle Fragen aufgeworfen, die nicht nur die Finanzierung von überschuldeten Staaten beziehungsweise das Verhältnis zwischen Politik und Finanzmärkten betreffen, sondern auch die demokratische Verfasstheit der europäischen Institutionen.

Wird der Euro zerbrechen? Oder schaffen es die EU-Staaten, eine gemeinsame Wirtschaftspolitik auf den Weg zu bringen? Welche Wege führen langfristig aus der Krise? Und wie steht es um die Zukunft Europas insgesamt?

Auf dieser Seite finden Sie Angebote der Zentralen für politische Bildung und anderer Anbieter zum Thema.  Die Angebote werden ergänzt durch weiterführende Links, Dossiers und Unterrichtsmaterialien zum Thema.

Debatte um Europas Zukunft

Europa im Umbruch
Die Euro-Krise, die seit über drei Jahren nicht nur auf den Euroländern lastet, hat wichtige, für die Europäische Union existenzielle Fragen aufgeworfen. Die Meinungen darüber, welcher Ausweg aus der Krise langfristig der geeignetste wäre, sind so vielfältig wie Europa selbst. Die Positionen bewegen sich dabei zwischen dem Ruf nach "mehr Europa", also nach vertiefter Integration und deutlich stärkerer Übertragung nationaler Souveränitätsrechte auf die EU, und der Forderung, zahlreiche Kompetenzen wieder zu "repatriieren".
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 6?7/2013)
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Zukunft der EU - Europa verändern - aber wie?
Zentralstaat, Bundesstaat, mit Großbritannien oder zukünftig ohne? Was signalisieren die Ergebnisse der Europawahl und wie soll sich der Kontinent ändern, damit er fit wird für die Herausforderungen einer globalen Welt des 21. Jahrhunderts? Bei einer Gemeinschaftsveranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und des Deutsch-Französischen Journalistenpreises (DFJP) wurden diese und weitere Fragen diskutiert.
(Deutschlandfunk, 2.7.2014)

Europa in der Krise - Auf der Suche nach einer Zukunftsstrategie
Europa, der Kontinent findet keine Ruhe. Er driftet von Krise zu Krise. Schuldenberge werden angehäuft. Es grassiert die Angst um das eigene Geld. Folgerichtig kommen Zweifel an Handlungsfähigkeit und Legitimation der Europäischen Union auf. Ein Beitrag von Werner Weidenfeld
Politische Studien // 454, 24.3.2014
(Centrum für angewandte Politikforschung)

Wenn der europäische Demokratiemotor stottert - Die EU muss zum Grundwerte-TÜV
Im Schatten einer vielschichtigen Krise von Staatsschulden, Banken, Realwirtschaft und der Sozialsysteme hat sich in der Europäischen Union eine Krise der Demokratie ausgebreitet. Eine angemessene Beachtung findet diese
Entwicklung in Politik und Öffentlichkeit jedoch nicht. Stattdessen wird die Krise auf den Satz "Scheitert der Euro, dann scheitert auch Europa« verkürzt. Dabei sind es vor allem die politischen Sprengsätze, die den Zusammenhalt unseres Kontinents auf die Probe stellen.
FES-Perspektive Nov. 2013
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Gilenicker Gruppe: Aufbruch in die Euro-Union
Warum ohne mehr Integration weitere Krisen drohen. Elf deutsche Ökonomen, Politologen und Juristen - die Glienicker Gruppe - entwickeln Vorschläge für ein vertieftes Europa.
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Neuer Anlauf für die Eurozone
Drei Maßnahmen würden kurzfristige Risiken mildern und die Chance auf eine notwendige Vertragsreform verbessern.
SWP-Aktuell 2013/A 55, September
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Baustelle Europa
Die Zweifel an der EU werden immer größer, es besteht Angst um unser Geld, die Bürger fühlen sich "von Brüssel" entmündigt, und es fehlt eine neue politische Kultur. Klartext von: Prof. Dr. Dr. Werner Weidenfeld
(Centrum für angewandte Politikforschung)

Eine Konferenz der Parlamente für Europa - Neue Wege interparlamentarischer Zusammenarbeit
Die Krise hat uns schmerzhaft vor Augen geführt, wie dringend wir in diesen Bereichen eine stärkere und effektivere Zusammenarbeit benötigen. Zugleich stellt sich jedoch auch die Frage nach der demokratischen Legitimation der neuartigen Koordinierungsmechanismen, in die die Volksvertretungen bislang nur unzureichend eingebunden sind.
Perspektive, April 2013
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

"Europa kann nicht bleiben, was es ist"
Lehren aus Europas Schuldenkrise: Versuch einer Gesamtschau

In turbulenten Zeiten, in denen sich die Architektur Europas in kurzer Zeit so stark verändert wie selten in seiner Geschichte, kann es hilfreich sein, den Blick eines Außenstehenden einzunehmen, der Europa und sein im internationalen Vergleich einzigartiges politisches wie ökonomisches Arrangement kennt.
Interview mit dem Politik- und Sozialwissenschaftler Roland Benedikte über seine Sicht auf Ursachen und mögliche Lösungen für Europas schwierige Situation. März 2013
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Memorandum zur Zukunft Europas
"Manifest für Europa im 21. Jahrhundert": Das gemeinsam verfasste Manifest zur Zukunft Europas überreichten die Vertreter der "Europäischen Akademie der Wissenschaften" und dem "Centrum für angewandte Politikforschung" am 10.12.2012 dem EU-Parlamentspräsidenten.

Debatte zur Zukunft Europas
Vorstellungen von den aktuellen Herausforderungen und der Zukunft Europas der Zukunftsgruppe europäischer Außenminister. Außenminister Westerwelle sieht das europäische Projekt in der "schwersten Bewährungsprobe seiner Geschichte".
(Asuwärtiges Amt)

Zur Zukunft Europas: Abschlussbericht
Abschlussbericht der Gruppe zur Zukunft Europas der Außenminister Belgiens, Dänemarks, Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Luxemburgs, der Niederlande, Österreichs, Polens, Portugals und Spaniens vom 17.09.2012

Staatsschuldenkrise - Vertrauenskrise - Europa-Krise
Wie sieht Europas Zukunft aus?

Dokumentation der Informationsveranstaltung vom 12. 09.2012 zum Thema Euro- und Europakrise ein.
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Zur Debatte über Europas Zukunft: Kerneuropa - weiche Schale(n), harter Kern
Um den Kernbestand Europas zu sichern, muss die Europäische Union sich flexibler aufstellen: einerseits in Kernbereichen mehr Einheit herstelleherstellen, andererseits mehr Wahlfreiheit über die Tiefe von Integration zulassen.
Internationale Politikanalyse, März 2012
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Ende oder Wende - Zerbricht Europa?
Deutschland muss Führungsrolle in Europa einnehmen

5. Mediengipfel am Arlberg, 3.12.2011
Vortrag von Prof. Dr. Werner Weidenfeld,
(Centrum für angewandte Politikforschung)

"Die Europäische Union hat schon viele Krisen überstanden"
Werner Weidenfeld sieht trotz Schulden- und Finanzkrise das europäische Projekt nicht grundsätzlich in Gefahr. Der Europa-Experte fordert mehr Transparenz und demokratische Mitwirkung.
DeutschlandRadio Kultur, Interview vom 28.11.2011
(Centrum für angewandte Politikforschung)

Zur Zukunft Europas
Ein vereinigtes Europa kann nicht als Elitepropjekt hinter dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger durchgesetzt werden. Es muss zugleich "von unten" und "von oben" gebaut werden. Es kann auch nicht nur aus bloßem Krisenmanagment entstehen, sondern braucht eine europaweite Verständigung ber Gemeinschaftsaufgaben und Verfasstheit einer politischen Union.
(Heinrich Böll Stiftung)

Europa in der Krise: Hinter verschlossenen Türen
Jürgen Habermas sucht in seinem Vortrag über die Krise der Europäischen Union nach Schuldigen für die EU-Krise und sieht Bürger, die ihr demokratisches Pensum nicht erfüllt haben. Was er vom Einzelnen verlangt, geht weit über das Machbare hinaus.
(FAZ)

Wie eine ökonomische Irrlehre Europa in den Abgrund führt
Absurd, dass gerade Europa zum letzten Bollwerk des Neoliberalismus wurde. Nach Robert Misk braucht die liberale kapitalistische Marktwirtschaft staatliche Regeln und einen stabilen Wohlfahrtsstaat.
(Robert Misk)

Kampf um die Einheit der Europäsichen Union
Es ist einfach, sich dieser Tage über Orientierungslosigkeit, Führungsschwäche und den Mangel an Gemeinsamkeit in Europa zu beklagen. Die Irrungen und Wirrungen um Griechenland haben genügend neues Anschauungsmaterial geliefert.
(Deutschlandfunk)

Die Debatte um Europas Zukunft
Beiträge zur Zukunft Europas im FAZ-Feuilleton.
(FAZ)

Der Euro und die Schuldenkrise

Euro am Scheideweg?
Die Beiträge in dieser Ausgabe blicken auf die Entwicklung des Euro und der Krise zurück und fragen nach den Perspektiven.
Beilage Infoaktuell
Informationen zur politischen Bildung, Heft 279 2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Der Euro und die Schuldenkrise
In 9 Beiträgen beleuchten Wissenschaftler und Didaktiker der politischen Bildung dieses aktuelle Thema und informieren über Hintergründe aus ökonomischer, politischer, geschichtlicher und wirtschaftgeographischer Sicht. Dabei geht es auch um die Frage, ob sich die Europäische Union in einer ökonomischen oder bereits politischen Krise befindet.
Deutschland und Europa, Heft 63 - 2012
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Euro-Krise
Die wichtigsten Informationen über die Euro-Krise im Überblcik sowie weiterführende Links.
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Die Zukunft des Euro - Die Europäische Staatsschuldenkrise und ihre Überwindung
Nach einer Einführung gibt Prof. J. J. Welfens einen Überblick über die aktuelle Lage, fragt wo die Euro-Krisen herstammen und ob die Maßnahmen gegen die Euro-Krise erfolgreich sein werden.
(Bergische Universität Wuppertal)

Euro
Der Themenbereich beinhaltet die neusten Informationen über den Schutzschirm für den Euro, die Europäische Stabilitätsunion und die Lage in Griechland.
(Bundesregierung)

Finanz- und Schuldenkrise: Eurozone
Die Beiträge in diesem Themendossier beschäftigen sich unter anderem mit Ideen zur Stabilisierung der WWU, Mechanismen zur Krisenprävention sowie mit dem Umgang mit Staatsbankrotten in der Eurozone.
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Finanzen und Wachstum
Aktuelle News, Positionen und Hintergründe des europäischen Nachrichtenportals.
(EurActiv.de)

Staatsschuldenkrise im Euroraum
Über Ursachen und Entwicklung der Euro-Krise sowie Maßnahmen der einzelnen Länder.
(Wikipedia)

Eurokrise, Austeritätspolitik und das Europäische Sozialmodell
- Wie die Krisenpolitik in Südeuropa die soziale Dimension der EU bedroht

Die Politik des harten Sparens hat Europa 2012 erneut in eine Rezession gestürzt. Die Austeritätspolitik erweist sich in Griechenland, Italien, Portugal und Spanien (GIPS) vor allem als ein Angriff auf die Löhne, die Sozialleistungen und das öffentliche Eigentum.
Internationale Politikanalyse, November 2012
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

EU-Gipfel: Euro-Rettung und Demokratie
Die Finanz- und Wirtschaftskrise bedroht Banken, Staaten und menschliche Existenzen. Viele Banken haben sich verzockt und müssen mit Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt werden. Damit könnte demnächst Schluss sein, falls die Europäische Zentralbank EZB vielleicht schon bald die Bankenaufsicht für die ganze EU übernimmt.
(ARD Mediathek, 30.06.2012)

Europa zwingt sich zum Sparen
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben auf ihrem Gipfel den Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin unterzeichnet, mit Ausnahme von Tschechien und Großbritannien. Doch noch mehr Sparsamkeit ist unsozial, meinen Kommentatoren und fürchten, dass der Pakt das Wachstum in Europa bedroht. euro|topics - mehrsprachige Presseschau, 02.03.2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Europa vor einem verlorenen Jahrzehnt
Wege aus der Stagnation
FES-Perspektive, März 2012
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Das Euro-Paradox: Stabiler Außenwert trotz innerer Krise
Die schlechte Nachricht zu Jahresbeginn 2012 lautet: Die Krise der Eurozone geht ungebremst in ihr drittes Jahr. Die gute Nachricht lautet: Der Euro selbst hat die ersten beiden Krisenjahre recht gut überstanden. Kann der Euro auch ein weiteres Krisenjahr so glimpflich überstehen?
FES Perspektive, Februar 2012
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Endspiel um den Euro
Notwendige wirtschaftspolitische Massnahmen zur Überwindung der Vertrauenskrise in der Euro-Zone
Oktober 2011
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Die Chancen in der Krise
Perspektive, Oktober 2011
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Fragen und Antworten zur Euro-Krise
Fragenkatalog zu drängenden Fragen rund um die Euro-Krise
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Die Krise in der Eurozone. Finanzmanagement ohne Finanzpolitik
Internationale Politikanalyse, 15.06.2011
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Warum brauchen wir den Euro?
KAS Analysen&Argumente, Nr. 95/2011
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Europa und der Euro
Aus Politik und Zeitgeschichte, (APuZ 43/2010)
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Szenarien zur Zukunft der Euro-Zone

Zukunftsszenarien für die Euro-Zone
In der Krise scheint alles möglich: Von einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone, der Spaltung der EU, über ein weiteres Durchwurschteln bis hin zur Politischen Union samt Eurobonds und einem gemeinsamen Schuldenmanagement. Maria João Rodrigues, Kopf hinter der Lissabon-Strategie, hat in einer Studie vier mögliche Zukunftsszenarien durchdekliniert.
(EurActiv, 27.06.2012)

Das Ende der Euro-Zone naht - und auch das der EU
Europas Abstieg ist sicher, meint der Historiker Walter Laqueur. An einen tiefgreifenden Umbau der EU glaubt er nicht. Wahrscheinlicher sei ein neuer Anlauf für ein geeintes Europa.
(Welt, 27.06.2012)

Finanzministerium zeichnet düsteres Euro-Crash-Szenario
Das Wachstum würde massiv einbrechen, die Arbeitslosigkeit auf mehr als fünf Millionen steigen: Nach SPIEGEL-Informationen rechnet das Finanzministerium für den Fall eines Euro-Zusammenbruchs mit katastrophalen Folgen für die deutsche Wirtschaft.
(Spiegel, 26.06.2012)

Mehr als der Euro: Welches Europa wollen wir?
Angesichts immer neuer Schreckensszenarien droht eine entscheidende Frage für die Zukunft Europas völlig in den Hintergrund zu geraten: In welchem Europa wollen wir leben?
Presseclub, 25.06.2012
(Phönix)

Planspiele: Wie der Grexit doch noch kommt
Auch nach den Wahlen ist ein Euro-Austritt Griechenlands nicht vom Tisch. Der Verbleib in der Währungsunion hängt vom Kooperationswillen der neuen Regierung ab. Drei Szenarien, wie es jetzt weiter gehen könnte.  
(Handelsblatt, 19.06.2012)

Vier Szenarien zur Zukunft des Euro
In der Studie "Der Euro in der Krise" analysieren HWWI und PwC die Eintrittsvoraussetzungen und Konsequenzen von vier Szenarien, die die Diskussion um die Euro-Schuldenkrise bestimmen.
Von Michael Bräuninger und Jörg Hinze.
(Hamburgisches Weltwirtschaftsinstitut, Mai 2012)

Vier Szenarien für den Euro
Die Euro-Krise ist mit Wucht zurückgekehrt. Wie geht es jetzt weiter? Eine  Studie zeigt vier Szenarien.
(Spiegel, 27.04.2012)

Szenarien für die Zukunft der Währungsunion
Trotz Schuldenschnitt in Griechenland, der Bewilligung des zweiten EU-Rettungspakets für das Land sowie des Fiskalpaktes zur Schuldenbegrenzung in den Eurostaaten ist die Krise noch nicht ausgestanden. Wie geht es weiter mit der Währungsunion? Vier Szenarien.
(Deutschlandfunk, 20.04.2012)

Sechs Masterpläne für das Ende der Euro-Zone
Das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung schwindet und selbst das Aus für den Euro ist kein Tabu mehr. Die Kandidaten für den Wolfson-Preis haben mit ihren Szenarien bereits die Märkte überzeugt.
(Welt, 07.04.2012)

Scheitert der Euro?
Diese FES-Analyse sieht Lösungsschritte jenseits von Maastrich: eine neue Wachstumsstrategie, Eurobonds, eine Überwindung des Systems der Wettbewerbsstaaten, eine Reform der Finanzmärkte sowie eine supranationale Europäische Wirtschaftsregierung.
(FES-Studie, Feb. 2012)

Das Ende des Euro - und was danach?
Prof Dr. Wilhelm Hankel klagt seit 1997 gegen den Euro und fordert
jetzt Europas Rückkehr zu nationalen Währungen und die Umwandlung der Währungs- in eine Wechselkursunion.
(YouTube, 27.12.2011)

Wege aus der Euro-Krise
Entscheidungsträger und Wissenschaftler diskutieren hier die verschiedenen Wege aus der Euro-Krise. Die Serie startet Ende 2011 und wird fortgesetzt.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Europäische Wirtschaftsregierung - EU-Fiskalunion

Euro-Krisenmanagement. Warum die Politik auf dem richtigen Weg ist
Der krisengeleitete Pragmatismus der Politik ist geeignet, die Probleme im Währungsraum zu lösen und die Europäische Währungsunion (EWU) auf ein
neues, stabileres Fundament zu stellen.
Analysen & Argumente, Februar 2013
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Maastricht 2.0
Bei der Weiterentwicklung der Währungsunion hat Europa Alternativen zum Zentralisierungsfetisch.
SWP-Aktuell 2012/A 54, September 2012
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Nachhilfe im Fach "Europäische Wirtschaftsregierung"
EU-Kommissar Maro? ?efčovič reist in Europas Hauptstädte und erläutert den nationalen Parlamentariern, was die "Europäische Wirtschaftsregierung" in der Praxis bedeutet.
(EurActiv, 15.06.2012)

Die Währungsunion auf dem Weg zur Fiskalunion?
Die Gipfel-Beschlüsse stoßen an Grenzen des rechtlich und politisch Machbaren. Dies wird den Ehrgeiz der bekannten Akteure nicht bremsen. Gelangt man nicht durch die Vordertür der Vertragsänderung zur Fiskalunion, wird man dies durch den Hintereingang versuchen. Ein Essay von Otmar Issing.
(FAZ, 06.01.2012)

EU-Gipfel stärkt Wirtschaftsunion
Gesetzliche Schuldenbremsen, strengere Regeln für Haushaltssünder und eine engere wirtschaftspolitische Zusammenarbeit: Das sind die Ziele, auf die sich die Staats- und Regierungschefs der EU auf dem Gipfel in Brüssel verständigt haben.
Hintergrund aktuell, 12.12.2011
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Die EU auf dem Weg zur Wirtschaftsregierung?
Wie antwortet die EU auf die Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise? Mit einer "Wirtschaftsregierung" und der Neuordnung des Finanzsektors?
MES-Perspektiven 01/2011
(Europa Universiät Viadrina Frankfurt Oder) 

Eine europäische Wirtschaftsregierung muss Wachstum durch Schulden steuern
Europa muss durch eine strikte Regulierung der Finanzmärkte und starke öffentliche Institutionen die Kapitalversorgung seiner Wirtschaft von den Launen der Märkte befreien.
Oktober 2011
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Konturen einer politischen Union
Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion durch mehr Integration neu justieren
Internationale Politikanalyse, Oktober 2011
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Verstärkte Zusammenarbeit in der EU
Ein Modell für Kooperationsfortschritte in der Wirtschafts- und Sozailpolitik
Internationale Politikanalyse, September 2011
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Was ist von der Diskussion über eine Europäsiche Wirtschaftsregierung zu halten?
Fragen und Antworten zur Euro-Krise und Euro-Stabilisierung
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Eine Wirtschaftsregierung für Europa - Französische Utopie oder europäische Notwendigkeit?
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

EU-Rettungsfonds - Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM)

Bundesverfassungsgericht entscheidet über Fiskalpakt und ESM
Hintergrund aktuell, 11.09.2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Die Ratifizierung des Fiskalpakts und des ESM in den Ländern der Eurozone ? rechtliche und politische Rahmenbedingungen
Beim Europäischen Rat am 2. März 2012 unterzeichneten 25 Staats- und Regierungschefs den "Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion".
Arbeitspapiere FG 1, 2012/Nr. 02, März 2012
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Bundestag stimmt EFSF-Erweiterung zu
Hintergrund aktuell, 29.09.2011
(Bundeszentrale für poltische Bildung)

EU beschließt Euro-Rettungsfonds
euro|topics - mehrsprachige Presseschau, 25.03.2011
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Ein Schutzschirm für Europa
(Bundesministerium der Finanzen)

Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM)
(Bundesministerium der Finanzen)

Euro-Bonds

Euro-Bonds - Ausweg oder Irrweg?
Eurobonds können zwar kurzfristig zur
Stabilisierung beitragen; die mit ihnen verbundenen Fehlanreize aber könnten langfristig sogar destabilisierend wirken.
(Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut)

Streit über Euro-Bonds spaltet EU
euro|topics - mehrsprachige Presseschau, 23.05.2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Eurobonds sind keine Lösung
Eurobonds könnten nur eine kurzfristige Lösung der Probleme sein, meint Michael Hüther. Ihre Einführung würde aber zu lange dauern und hätte langfristig negative Folgen. Eurobonds zu fordern sei naiv und die Folge einer unzureichenden Problemanalyse.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Eurobonds - was sie sind und warum sie gut sein könnten
Vielleicht ist es schon zu spät, gemeinsame Staatsanleihen der EU-Staaten einzuführen, gibt Ulrike Guérot zu bedenken. Mit diesen Eurobonds könnte die Euro-Zone sich jedoch vor der Willkür der Ratingagenturen schützen und die Schuldenspirale der Defizitländer stoppen.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Brüssel drängt auf Euro-Bonds
euro|topics - mehrsprachige Presseschau, 23.11.2011
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Euro-Bonds in der Diskussion
euro|topics - mehrsprachige Presseschau, 30.08.2011
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Ifo-Institut zu Euro-Bonds: "Europas Zukunft nicht aufs Spiel setzen"
EurActiv, 17.08.2011

Euro-Bonds: Pro und Contra zu gemeinsamen Anleihen
EurActiv, 15.08.2011

Eurobonds. Das Blue Bond Konzept und seine Implikationen
Internationale Politikanalyse, 22.06.2011
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Weitere vertiefende Informationen finden Sie im Themenkatalog

im Bereich Europa bei folgenden Themen:

Unterrichtsvorschläge zum Bereich Europa finden Sie gezielt bei




Wege aus der Schuldenkrise

Wege aus der Schuldenkrise

Die Euro-Länder haben die zweite Milliardenhilfe für Griechenland beschlossen und sind einen Fiskalpakt mit weiteren EU-Ländern eingegangen. Die Presse diskutiert, wie viel Haushaltsdisziplin angemessen ist und wer am Ende zahlt. Zur euro|topics Presseschau Wege aus der Krise.

Europas Jugend

Europas Jugend

In Europa sind rund 5,5 Millionen junge Menschen ohne Arbeit, nahezu jeder vierte Jugendliche ist davon betroffen. Die Arbeits- und Sozialminister der EU-Staaten haben angekündigt, entschlossen gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit vorgehen zu wollen.

Jugendarbeitslosenquote in den EU-Ländern
Aktuelle Zahlen vom April 2013
(statista, Eurostat)
Perspektiven für Europas Jugend

Die Teilnehmer der Konferenz zur Förderung der Jugendbeschäftigung gingen die Selbstverpflichtung ein, für Europas junge Generation eine Zukunft zu schaffen.
(Bundesregierung)
"Das ist eine Gefahr für die Demokratie"

Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine Gefahr für die Demokratie in Europa. "Wir dürfen keine verlorene Generation zulassen", mahnt der Minister.
(Cicero)
Wir müssen draußen bleiben
Aktuelle Länderstudien der Friedrich-Ebert-Stiftung analysieren Jugendarbeitslosigkeit in Europa
(Friedrich-Ebert-Stiftung)
"Eine verlorene Generation"
23,2 Prozent der Unter-25-Jährigen in der EU würden gerne arbeiten, finden aber keine Stelle.Zehn junge Europäer erzählen, wie junge Menschen in ihren Ländern mit der Arbeitssituation umgehen.
"Europa und wir"
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
Europas Zukunft - Europas junge Generation

Viele junge Menschen zweifeln, ob die Europäische Union (EU) in ihrer jetzigen Form und mit ihrer derzeitigen Politik noch Perspektiven für ihre Zukunft bieten kann. Dennoch oder gerade deshalb engagieren sich in zahlreichen europäischen Ländern junge Menschen auf unterschiedlichste Weise für einen politischen Wandel in Europa.
(Heinrich-Böll-Stiftung)
Voices of Europa - Die verlorene Generation

Die Junge Generation ist das Opfer von Krise und Sparpolitik. Schon heute ist die Rede von einer verlorenen Generation. Der Film lässt Jugendliche aus sieben europäischen Ländern zu Wort kommen.
(IG Metall)
Jugendarbeitslosigkeit

(Süddeutsche)
Jugendarbeitslosigkeit

(Spiegel)

Wege aus der Arbeitslosigkeit


EURES
Pilotprojekt mit dem Ziel, eine neue gesamteuropäische Arbeitsverwaltung aufzubauen. EURES verzeichnet derzeit über eine Million freie Stellen und Lebensläufe.
Das duale System in Deutschland - Vorbild für einen Transfer ins Ausland
Es sind Länder wie Spanien, Griechenland, Portugal, Italien, die Slowakei und Lettland, die ihre Ausbildungssysteme nach dem Vorbild des dualen Systems in Deutschland reformieren wollen. Die Expertise zeigt, woran ein differenzierter Transfer anknüpfen kann.
(Bertelsmann Stiftung)
Jugendarbeitslosigkeit: Genug geredet, Zeit zum Handeln
Wir brauchen zum Beispiel kurzfristige Maßnahmen wie Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Lohnkostenzuschüsse für junge Beschäftigte. Denkbar wäre ein großes EU-Programm, ein Sonderfonds für ein europaweites soziales Jahr, das die jungen Menschen in den Arbeitsalltag einbindet und angemsessen entlohnt, so DGB-Vorsitzender Michael Sommer.
(DGB)
"Diese Politik hilft eher den politischen Institutionen"

DIW-Experte Karl Brenke über Europas Weg aus der Jugendarbeitslosigkeit.(Deutschlandradio)

Europa bändigt seine Banken

Europa bändigt seine Banken

Mit einer Bankenunion will die EU dem Teufelskreis zwischen privater und staatlicher Verschuldung entkommen. Ist dies der nächste Schritt auf dem Weg zu einer politischen Union? Oder manövriert sich die Euro-Zone in eine verhängnisvolle Schuldengemeinschaft? Zur euro|topics Presseschau Europa bändigt seine Banken.

Zukunft des Euro

Zukunft des Euro

Europa kontrovers
Wem nutzt der Euro? Müssen Krisenländer wie Griechenland die Gemeinschaftswährung aufgeben? War die Euro-Einführung von Anfang an ein Fehler? Vier Experten geben unterschiedliche Antworten auf die Frage nach der Zukunft des Euro. 

Dossiers

Wie geht es mit dem Euro weiter?
(Tagesschau)
Euro in Gefahr

(heute)
Die Euro-Krise

(Spiegel Online)
Euro

(Presseurop)
Schuldenkrise

(Deutsche Welle)
Europas Schuldenkrise

(FAZ)
Eurokrise
(Süddeutsche)
Von der Finanz- zur Euro-Krise
(Zeit)
Euro-Krise
(manager magazin)
Euro in der Krise

(Handelsblatt)

Euro-Krise einfach erklärt

Euro-Krise einfach erklärt

Sanfte Umschuldung, Rettungspaket, Schuldenschnitt... ganz schön viele Begriffe, die da durch die Nachrichten geistern. explainity fasst die Sache in einem kleinen Erklärfilm zusammen, ums ein bisschen übersichtlicher zu machen.

Der Euro und die Schuldenkrise

Der Euro und die Schuldenkrise

Wissenschaftler und Didaktiker der politischen Bildung beleuchten in Der Euro und die Schuldenkrise in 9 Beiträgen dieses aktuelle Thema und informieren über Hintergründe aus ökonomischer, politischer, geschichtlicher und wirtschaftgeographischer Sicht. Dabei geht es auch um die Frage, ob sich die Europäische Union in einer ökonomischen oder bereits politischen Krise befindet.

Der ESM startet

Der ESM startet

Bundesverfassungsgericht billigt ESM
euro|topics - mehrsprachige Presseschau, 13.09.2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Bundesverfassungsgericht entscheidet über Fiskalpakt und ESM

Hintergrund aktuell, 11.09.2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Grünes Licht für den ESM - und nun?

Die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Haftungsobergrenze für den ESM mindert seine Wirkkraft. Zur Bewältigung der Krise aber reichen Finanzhilfen ohnehin nicht aus, meint Ognian Hishow. Vielmehr bedarf es weitreichender Reformen.
Kurz gesagt, 13.09.2012
(Stuftung Wissenschaft und Politik)

Die Rolle der EZB

Die Rolle der EZB

Spanien und Italien kommen nur noch schwer an frisches Geld und fordern Anleihenkäufe durch die EZB, um ihre Schulden zu finanzieren. Währungshüter Draghi will diese an harte Bedingungen knüpfen. Doch ist die Euro-Rettung überhaupt Aufgabe der Zentralbank? Zur euro|topics Presseschau Krisenländer setzen auf EZB.  

EZB wird Bankenkontrolleur
Die EU-Finanzminister haben sich grundsätzlich auf eine zentrale europäische Bankenaufsicht geeinigt. Alle Großbanken und öffentlich gestützten Geldhäuser sollen künftig einer einheitlichen Kontrolle bei der Europäischen Zentralbank (EZB) unterworfen werden
(Tagesschau)

EU-Fiskalpakt - Nationale Schuldenbremsen

EU-Fiskalpakt - Nationale Schuldenbremsen

Der Anfang 2012 auf dem EU-Gipfel beschlossene Fiskalpakt möchte in Zukunft für mehr Haushaltsdisziplin sorgen. Der Pakt sieht vor, Schuldenbremsen in den nationalen Verfassungen festzuschreiben. Was ist von Schuldenbremsen zu halten?  Wie läßt sich verhindern, dass in deren Folge die Konjunktur eines Landes zu sehr geschwächt wird?

Parlament stimmt Fiskalpakt und Euro-Rettungsschirm zu
Bundestag und Bundesrat haben am 29. Juni den Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin und den Europäischen Stabilitätsmechanismus mit Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen.
Hintergrund aktuell, 29.06.2012
Bundeszentrale für politische Bildung

EU-Länder beschliessen Fiskalpakt
Hintergrund aktuell, 31.01.2012
Bundeszentrale für politische Bildung

Dr. Ognian N. Hishow wägt in der aktuellen SWP-Studie das Für und Wider von Schuldenbremsen in der EU ab und empfiehlt nationale Schuldenbremsen unter der Voraussetzung, dass sie hinreichend flexibel sind und sich am nominalen BIP-Wachstum orientieren. Die Absenkung der Schuldenstände würde zwar länger dauern, verliefe jedoch schockfrei.

Dr. Klaus Busch kritisiert in der aktuellen FES-Studie die falsche "Therapie des harten Sparens", sie beschere Europa zu Beginn des Jahres 2012 eine Rezession, welche die Schuldenkrise weiter vertiefen werde.

Die KAS-Analyse zieht eine insgesamt positive Bilanz des EURO und der Europäischen Wirtschaftsunion und sieht optimistisch in die Zukunft, fordert jedoch eine Rückkehr zu mehr Budgetdisziplin und ein geordnete Umschuldung aller Euro-Problemländer.

EU-Reform

EU-Reform

Das C·A·P berät unter Letung des Europa-Experten Prof. Dr. Werner Weidenfeld die Politik zu den Themen Europa, Deutschland, Transformation und Politische Bildung. In der Zusammenstellung zum Thema EU-Reform finden sich Berichte, Interviews, Positionen, Presseartikel und Publikationen. Weitere Texte unter Aktuelles.

Europa - Wirtschaft und Finanzen

Europa - Wirtschaft und Finanzen

Die aktuellen Grafiken, Tabellen und Texte aus dem Online-Angebot "Zahlen und Fakten: Europa" der Bundeszentrale für politische Bildung liefern Informationen zum Thema Wirtschaft und Finanzen in Europa.

Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa

Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa

Dieses Heft aus der Reihe Deutschland & Europa der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg beschäftigt sich mit den Auswirkungen und Hintergründen der Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa.

Wer rettet hier wen und warum?

Wer rettet hier wen und warum?

Die Video-Animation "Wer rettet hier wen und warum" der Bertelsmann Stiftung erklärt die aktuellen Bemühungen der Euro-Staaten, ihre Wirtschaften und den europäischen Binnenmarkt nach der weltweiten Finanzkrise 2009 zu stabilisieren.

Aktuelle Infos aus den Zentralen

Webtalk mit Frau Dr. Helle Becker über Teilnehmer, Zielgruppen, Wirkung politischer Bildung

Digitales audiovisuelles Archiv der bpb zu politischen und zeitgeschichtlichen Themen.

 weitere News...

Ein Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft Politische Bildung