Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Ungarn

        Hoffnung für die Demokratie in Ungarn?

        Ungarn unter Viktor Orbán fordert die Europäische Union heraus. Der ungarische Wissenschaftler Dániel Hegedüs beobachtet den Abbau der Demokratie in seinem Land sehr genau und warnt vor einer Befriedungspolitik gegenüber Ungarn. Insbesondere Deutschland steht in der Kritik.
        Anbieter: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung

        Zukunft der Europäischen Union - Deutschland & Europa, Heft 73/2017

        In Großbritannien ist der Brexit schon beschlossen, in Frankreich ist die europakritische Präsidentschaftskandidatin Marine le Pen recht populär und fordert den Frexit, und die Visegrád-Staaten Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei warnen davor, den Einigungsprozess in der EU weiter voran zu treiben. Aus „Kerneuropa“ werden Forderungen nach einem „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ formuliert. Wie soll es mit dem Demokratisierungsprozess in Europa weiter gehen?
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


        Inhalt:

        Vorwort des Herausgebers

        Geleitwort des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport

            Die Entwicklung der EU zwischen Zentrifugal- und Zentripetalkräften
            Jürgen Kalb

            Europäische Union und das Demokratiedefizit. Wer hat in der EU das Sagen?
            Sven Jochem

            Quo vadis EU? Ökonomische Perspektiven Europas
            Dirk Wentzel

            Europäische Union im Globalisierungsprozess. Die Krise der europäischen Vergesellschaftung
            Hans-Jürgen Bieling

            Die schottische Sicht auf den Brexit und die Europäische Union
            Udo Seiwert-Fauti

            Frankreichs Krise und die europäische Einigung
            Emiliano Grossman

            Die Visegrád-Gruppe und die Zukunft der europäischen Einigung: Kerneuropa als Alternative?
            Jürgen Kalb

            Lernort Brüssel – Europa (be-)greifen
            Hans Gaffal/ Jürgen Roos


        Visegrád-Staaten - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 47–48/2015)

        Polen, die Slowakei, Tschechien und Ungarn, die vier erfolgreichen mittelosteuropäischen Transformationsländer, beziehen in den aktuellen Auseinandersetzungen um eine solidarische Flüchtlings- und Asylpolitik der EU sehr umstrittene Standpunkte. Die Visegrád-Staaten galten als Vorreiter der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation in Mittelosteuropa. Ihren bisherigen Weg in Ausschnitten nachzuzeichnen, im Längs- wie im Querschnitt, heißt, sowohl zu bilanzieren als auch zum Verständnis der aktuellen Situation beizutragen. Denn in den Auseinandersetzungen um eine solidarische Flüchtlings- und Asylpolitik der EU haben die "V4"-Regierungen sehr umstrittene Standpunkte bezogen.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

        Editorial

        Die (post)kommunistischen Eliten und der Systemwechsel

        Zivilgesellschaft in Tschechien

        Politische Setzungen des "Systems Orbán"

        Die polnische Land- und Ernährungswirtschaft seit 1989

        Im Turbomodus: Die slowakische Wirtschaft

        Die Visegrád-Staaten und die europäische Flüchtlingspolitik

        Zwischenbilanz der politischen Transformation


        Ungarn: Feldzug gegen die EU

        Ungarns rechtskonservative Regierung hat mit ihrer Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament das Land in den vergangenen Jahren radikal umgebaut. Premier Viktor Orbán setzt auf eine europakritische Rhetorik, die die nationalen Medien prominent darstellen. Abweichende Meinungen finden hingegen keinen großen Widerhall.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Ungarns Parlament verabschiedet weitreichende Verfassungsänderung - Hintergrund aktuell, 12.03.2013

        Gerade einmal ein Jahr alt ist die neue Verfassung Ungarns. Gestern wurde sie bereits umfangreich umgebaut: Das Verfassungsgericht ist entmachtet, Obdachlose verlieren Grundrechte und auch die Meinungsfreiheit wurde weiter eingeschränkt.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Bilanz der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft 2011 (FES Perspektive, August 2011)

        Die Annahme der Donaustrategie und die erste EU-Strategie zur Integration der Roma sind die denkwürdigsten Erfolge der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft. Durch das europaskeptische Verhalten des Regierungschefs Viktor Orbán und die besorgniserregende Innenpolitik seiner Regierung verpasste Ungarn die Möglichkeit, die Zukunft Europas mit neuen Ideen zu bereichern.
        Anbieter: Friedrich-Ebert-Stiftung

        Ungarn - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 29-30/2009)

        Im Sommer 1989 öffnete Ungarn die Grenze zu Österreich und ermöglichte tausenden fluchtwilligen DDR-Bürgerinnen und -Bürgern den Weg nach Westen. Diese mutige Entscheidung beschleunigte die Erosion der DDR. Am 23. Oktober 1989 – dem Jahrestag des blutig niedergeschlagenen Volksaufstandes von 1956 – wurde die Republik Ungarn ausgerufen. Lange Zeit galt das Land als Musterschüler der mittelosteuropäischen Transformationsländer. Die Ablösung des alten Regimes war friedlich verlaufen, die Europäisierung schritt rasch und scheinbar ohne große soziale Verwerfungen voran. 1999 erfolgte der NATO-Beitritt, und 2004 wurde Ungarn Mitglied der Europäischen Union. Im Jahr 2011 wird Ungarn erstmalig die EU-Ratspräsidentschaft inne haben.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

        Editorial (Hans-Georg Golz)     

        Szenen aus Budapest - Essay (Sebastian Garthoff)     

        Ungarn in der Nachbeitrittskrise (Jürgen Dieringer)     

        Ungarn in der EU (Attila Ágh)     

        Die globale Krise und Ungarn (András Inotai)     

        Belastete Orte der Erinnerung (Krisztián Ungváry)     

        Die Roma in Ungarn (Melani Barlai / Florian Hartleb)     

        Ungarn und seine Nachbarn (Zsolt K. Lengyel)


        Migration in Europa - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 35-36/2008)

        Jedes Jahr wandern zwischen eineinhalb und zwei Millionen Menschen aus Drittstaaten in die Europäische Union (EU) ein. Seit langer Zeit schon ringen die EU-Mitgliedstaaten um eine Vereinheitlichung und bessere Regelung der Migrationspolitik, bislang jedoch ohne durchschlagenden Erfolg. Dabei ist Europa auf eine klug regulierte Zuwanderung angewiesen: Aufgrund der demographischen Entwicklung werden im Jahr 2040 in der EU 20 Millionen Menschen "fehlen". Mit den Beitritten von Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn (2004) sowie Bulgarien und Rumänien (2007) haben sich die Grenzen der Europäischen Union weit nach Osten verschoben. Dass von den neuen Mitgliedstaaten nicht nur Gefahren für den einheimischen Arbeitsmarkt ausgehen, sondern in ihnen auch große Potenziale liegen, wird oft übersehen.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Johannes Piepenbrink)  
         
        Europa: Die Villa mit fünf Sternen - Essay (Mely Kiyak)

        Die Grenzen Europas aus der Perspektive der Bürger (Jürgen Gerhards / Silke Hans)    

        Europäische Migrationspolitik: Ein stimmiges Bild? (Petra Bendel)

        Migration und die Veränderung der Gesellschaft (Michael Bommes)

        Ausbildung und Migration in Ostmitteleuropa (Peter Jurczek / Michael Vollmer)    

        Die Ukraine im europäischen Migrationssytem (Barbara Dietz)


        Die Donau - Deutschland und Europa Heft 41/2000

        Das vorliegende Heft betrachtet die Donau vor allem unter europäischen Gesichtspunkten. So wird die Donau als Schauplatz europäischer Geschichte thematisiert. Ferner wird auf die Kunst- und Literaturlandschaft dieser Region eingegangen. Schließlich wird entlang des Stroms eine Reise vorgenommen und dabei werden wichtige Stationen näher betrachtet.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


        Inhalt:

        Vorwort des Herausgebers

         

         

        Geleitwort des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport

         

         

        Autorinnen und Autoren dieses Heftes

         

         

        Zur Einführung

         

        I. Die Donau und die Landschaften ihres Einzugsgebietes

         

        II. »Ströme machen urbar das Land«

         

        III. Schauplatz europäischer Geschichte

        1. Die Donau: ein römischer Grenzfluss

        2. Christianisierung im Donauraum

        3. »1100 Jahre in Europa«: die Ungarn

        4. Großreiche an der Donau

        a) Die Donaumonarchie

        b) Unter dem Banner des Propheten ins Innere Europas

        5. Ulmer Schachteln und Donauschwaben

         

        6. Linz und Mauthausen: Repräsentationsarchitektur und Menschenvernichtung

        a) Linz: die »Heimatstadt« Adolf Hitlers

        b) Das Konzentrationslager Mauthausen

         

        IV. An der Donau: Kunst- und Literaturlandschaften

        1. Inszenierte Geschichte: Melk und Walhalla

        2. Mit Dichtern die Donau hinunter

         

        V. Den Strom entlang

        1. Ulm und Neu-Ulm: Einstimmung auf zwei Donaustädte

        2. Die Donau im Sattel »erfahren«:mit dem Rad von Passau nach Budapest

        3. Wachau und Donauknie: zu Orten der Geschichte

        4. Die Donau kommt nach Wien

        5. Budapest: »Königin der Donau«

        6. Das Donaudelta: Reise in ein Paradies?

         

        Die Donau - Gesamtdarstellungen und Bildbände


        Ostmitteleuropa - Der Bürger im Staat Heft 3/1997

        Der ehemalige Ostblock beginnt an der deutschen Grenze, im Falle von Polen und Tschechien unmittelbar, bei Ungarn und der Slowakei in Reichweite. Das Bedürfnis steigt, Näheres, Genaueres über diese unsere "neuen" Nachbarn zu wissen. Für Handel und Industrie ist dieses Wissen von unmittelbarer praktischer Bedeutung, zu dem dieses Heft seinen Beitrag leisten möchte.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


        Inhalt:

        Hans-Georg Wehling

        Einleitung

         

        Adolf Karger (gest.)

        Ostmitteleuropa: Rückkehr eines Raumbegriffs

         

        Gerd Meyer

        Parteien, Wählerverhalten und politische Kultur

         

        Sermin Kirelli

        Vom Plan zum Markt

         

        Klaus-Dieter Schmidt

        Wirtschaftliche Transformation ohne Wandel?

         

        Klaus Ziemer

        Polen

         

        Ilona Pál-Kovács

        Ungarn

         

        Ferdinand Seibt

        Tschechien

         

        Karel Vodicka

        Slowakei

         

        Gerd Meyer, Michael Bauer, Ellen Krause

        Die Regierungssysteme Ostmitteleuropas im Überblick

         

        Münchner Manifest

         

        Das politische Buch


        Krisenjahr 1956 - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 17-18/2006)

        Zum Abschluss des XX. Parteitages der KPdSU im Februar 1956 rechnete Nikita Chruschtschow mit den Verbrechen Josef Stalins ab. Seine "Geheimrede" war ein Schock für die kommunistische Welt. Überall im Ostblock erodierte die uneingeschränkte Macht der stalinistisch geprägten Staatsparteien. Welche Ziele verfolgte Chruschtschow mit der Entstalinisierung "von oben"? Im Mittelpunkt stand die Stärkung der Rolle der Partei und die Sicherung der eigenen Macht. Rasch wurde deutlich, dass die eingeleitete Liberalisierung enge Grenzen haben würde. Polen entging nur knapp einer Militärintervention. Die Revolution in Ungarn wurde von sowjetischen Truppen blutig beendet. Im Schatten der Turbulenzen im Ostblock leisteten sich Frankreich und Großbritannien mit dem Angriff auf Ägypten ein spätes imperialistisches Abenteuer am Suezkanal.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial

         

        Die bedeutsamste Rede des Kommunismus - Essay

         

        Die Internationale der Einäugigen - Essay

         

        Entstalinisierung und die Krisen im Ostblock

         

        Warschau-Budapest 1956

         

        Reformdebatten in der DDR

         

        Die Suezkrise



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        Hoffnung für die Demokratie?

         

        Ungarn unter Viktor Orbán fordert die Europäische Union heraus. Der ungarische Wissenschaftler Dániel Hegedüs beobachtet den Abbau der Demokratie in seinem Land sehr genau und warnt vor einer Befriedungspolitik gegenüber Ungarn. Insbesondere Deutschland steht in der Kritik. Hier das aktuelle Interview der Brandenburgischen LpB.