Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Türkei

        Die EU und die Türkei - leicht erklärt, Nr. 53/2016

        Die Beilage der Wochenzeitung "Das Parlament" erklärt aktuelle Themen in leichter Sprache. In dieser Ausgabe geht es um das schwierige Verhältnis zwischen der EU und der Türkei.
        Anbieter: Deutscher Bundestag

        Nach dem Putschversuch in der Türkei

        Wie ein greller Scheinwerfer beleuchtet der gescheiterte Putschversuch in der Türkei die aktuelle politische Lage im Lande. Der große Gewinner ist Recep T. Erdogan. Sein Plan, ein Präsidialsystem einzuführen, könnte nun aufgehen. Günter Seufert analysiert die Bedeutung des Putschversuches für das politische System der Türkei.
        Anbieter: Stiftung Wissenschaft und Politik

        Aghet - Genozid an den Armeniern - 100 Jahre türkische Völkermordleugnung

        Deportation, Vertreibung, systematische Ermordung: 1915/16 kamen mehr als die Hälfte der 1,5-2 Millionen osmanischen Armenier Kleinasiens ums Leben. Die Überlebenden des Völkermords und ihre Nachkommen leiden seither unter einem doppelten Trauma: der unverjährbaren Last des Erlittenen und der zusätzlichen Bürde durch die Leugnung des Verbrechens.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Türkei - Schlüsselmacht einer Krisenregion - KAS Politische Meinung, April 2016

        Fast die Hälfte der 5,9 Millionen Menschen, die aus Syrien geflohen sind, überlebt in der Türkei – wo die Meinungs- und Pressefreiheit unterdrückt wird, aber Flüchtlingen keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben droht. Es fällt nicht leicht, mit diesem Widerspruch umzugehen. Doch solange Europa die Krisen in seiner Nachbarschaft nicht selbst bewältigen kann, wird es auf Partner angewiesen sein – so schwierig sie auch sein mögen. Die teils abfällig als „Deal“ bezeichneten Vereinbarungen mit der Türkei tragen der humanitären Pflicht Europas Rechnung und setzen Anreize dafür, dass die Flüchtlinge nahe ihrer Heimat bleiben. Fraglos sind die Schwierigkeiten bei der Umsetzung groß, doch besteht immerhin die Chance zu einer Lösung, die alle EU-Staaten entlastet und keinen mit den Problemen allein zurücklässt. Die Türkei, das östlichste NATO-Mitglied, ist eine Schlüsselmacht in einer unruhigen europäischen Nachbarregion. Nicht allein die Flüchtlingsfrage macht
        Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

        Neuwahlen in der Türkei - Hintergrund aktuell, 28.10.2015

        Nachdem die Regierungsbildung im Juni diesen Jahres gescheitert war, haben die wahlberechtigten Türken zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres über die Zusammensetzung ihres Parlaments entschieden: Und bei der Neuwahl der islamisch-konservativen AKP die absolute Mehrheit im Parlament beschert.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Die Türkei hat ein neues Parlament gewählt - Hintergrund aktuell, 11.6.2015

        Die Regierungspartei AKP hat bei den türkischen Parlamentswahlen am 7. Juni ihre absolute Mehrheit verloren, bleibt aber stärkste Kraft. Das Land ist politisch gespalten - der Konflikt zwischen Regierung und außerparlamentarischen Oppositionsbewegungen prägt weiterhin das politische Klima.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Erdogans "Neue Türkei". Die Restauration des autoritären Staates im Namen der Demokratie

        In Europa und den USA wird vor einem Abdriften der Türkei in einen neuen Autoritarismus gewarnt. Indizien für diesen Trend seien ausufernde Polizeigewalt gegen Demonstranten, Einschränkungen der Presse - und Internetfreiheit, Interventionen der Regierung in die Justiz, Säuberungswellen in der Bürokratie und eine bisweilen offen europafeindliche Rhetorik. Mit Verwunderung wird registriert, dass der alte Ministerpräsident und neue Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan trotz handfester Korruptionsvorwürfe, schwerer Auseinandersetzungen im konservativen Lager und außenpolitischer Misserfolge bei der letzten Wahl erneut einen Stimmenzuwachs verbuchen konnte. Erdogan selbst spricht von der "Neuen Türkei", die die alte, autoritäre kemalistische Republik abgelöst und eine progressive Demokratie verwirklicht habe.
        Anbieter: Stiftung Wissenschaft und Politik

        Präsidentschaftswahl in der Türkei - Hintergrund aktuell, 7.8.2014

        Am 10. August wählt die Türkei den Nachfolger von Präsident Abdullah Gül. Es ist das erste Mal, dass das Staatsoberhaupt direkt vom Volk gewählt wird. Zur Wahl stehen drei Kandidaten, ein Sieg des derzeitigen türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan gilt als wahrscheinlich.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Türkei - Themendossier

        Die moderne Türkei blickt heute zurück auf eine über neunzigjährige Phase des Parlamentarismus, unterbrochen durch Militärputsche und Krisenzeiten. In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Land zu einer stabilen und prosperierenden Wirtschaft entwickelt. Debatten um Meinungsfreiheit und über den Schutz von Minderheiten gehören jedoch ebenso zur Republik Türkei. In der Bundesrepublik leben heute rund 3 Millionen Menschen mit Zuwanderungshintergrund Türkei, die Beziehungen beider Länder sind vielfältig. Wo steht die Türkei politisch, wie hat sich die Gesellschaft in den vergangenen Jahren entwickelt und welchen Einfluss hat Staatsgründer Atatürk noch heute auf das Land?
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Protestwelle in der Türkei - Hintergrund altuell, 5.6.2013

        "Her yer Taksim - Her yer Direniş!" (Überall ist Taksim - Überall ist Widerstand!). Unter dieser Parole protestieren seit etwa einer Woche Zehntausende in der Türkei gegen die Regierung. Was als Ablehnung eines Bauvorhabens in Istanbul begann, ist längst zu landesweiter Kritik an Premier Erdoğan und seiner islamisch-konservativen AK-Partei angewachsen. Die Demonstranten wenden sich gegen den autoritären Führungsstil ihrer Regierung und die zunehmende Islamisierung des Landes.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Zehn Jahre Einsamkeit - SWP-Aktuell 2012/A 23, April 2012

        Zur Überbrückung der Pause im Erweiterungsprozess der Europäischen Union sollten dem Westbalkan und der Türkei praktische Integrationsschritte angeboten werden.
        Nach der Aufnahme Kroatiens Mitte 2013 ist damit zu rechnen, dass der Prozess der Erweiterung der Europäischen Union in Richtung Westbalkan und Türkei erst einmal zum Stillstand kommt, möglicherweise für eine Dekade oder länger. Wie kann die EU trotzdem sicherstellen, dass sie die treibende Kraft der Konflikttransformation in den Ländern des Westbalkans bleibt, und wie kann sie verhindern, dass der europäische Einfluss auf die Türkei, einem international immer wichtiger werdenden Akteur, schwindet? Sie sollte die Kandidaten schon vor deren Beitritt in möglichst viele Politikfelder der EU integrieren, so dass die stabilisierende und demokratisierende Wirkung der EU-Erweiterungspolitik erhalten bleibt.
        Anbieter: Stiftung Wissenschaft und Politik

        Türkei - Informationen zur politischen Bildung (Heft 313)

        Die Türkei ist ein aufstrebendes Land, das in den letzten Jahrzehnten eine rasante wirtschaftliche Entwicklung vollzogen hat. Wie sich die innen- und außenpolitische Situation des EU-Beitrittskandidaten derzeit darstellt und sich die Gesellschaft unter der AKP-Regierung wandelt, soll in diesem Heft beleuchtet werden.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei - Spezial

        Vor 50 Jahren, am 30. Oktober 1961, schloss die Bundesrepublik ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. Es war eine pragmatische Vereinbarung - mit prägenden Folgen für die deutsche Gesellschaft. Heute bilden Menschen mit türkischer Herkunft eine der größten ethnischen Minderheiten in Deutschland.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 43/2011)

        In Zeiten des "Wirtschaftswunders" und der Abriegelung der innerdeutschen Grenze entstand ein derart starker Arbeitskräftebedarf, dass Arbeitskräfte aus dem Ausland angeworben werden mussten. Die damals gebräuchliche Bezeichnung "Gastarbeiter" drückte die Vorstellung aus, dass die Arbeitskräfte eines Tages wieder in ihre Heimatländer zurückkehren würden, weshalb weder sie noch staatliche Stellen Integrationsstrategien entwickelten.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Asiye Öztürk)     

        Wie fremd sind uns "die Türken"? - Essay (Haci-Halil Uslucan)     

        Skandal und Konflikt: Deutsch-türkische Themen (Stefan Luft)     

        Vielfalt der türkeistämmigen Bevölkerung in Deutschland (Jan Hanrath)     

        Zur Lage der Türkeistämmigen auf dem sich wandelnden Arbeitsmarkt (Aysel Yollu-Tok)

        Fachkräftebedarf und Zuwanderung: Geschichte und Perspektiven (Sven Rahner)     

        Verwundbarkeit des Alterns in der Migration. Lebensrealitäten der türkeistämmigen älteren Bevölkerung (Christoph Reinprecht)     

        Eltern-Kind-Beziehungen in Einwandererfamilien aus der Türkei (Helen Baykara-Krumme / Daniela Klaus / Anja Steinbach)     

        Wirklichkeit schaffen: Integration als Dispositiv - Essay (Paul Mecheril)


        Dritte Amtszeit für Erdogan. Wahlen in der Türkei. KAS Länderbericht, 14.06.2011

        Es kam wie erwartet: Mit einem Rekordergebnis sicherten sich Premierminister Recep Tayyip Erdoğan und seine islamisch-konservative Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP) bei den Parlamentswahlen am 12. Juni 2011 zum dritten Mal in Folge die Alleinregierung in der Türkei. Dabei hat es die AKP geschafft, ihr überragendes Wahlergebnis von 2007 (46,5%) nochmals zu steigern und sich unangefochten als stärkste politische Kraft im Lande zu etablieren. Fast jeder zweite Türke stimmte für die seit 2002 regierende Partei, soviel wie für alle Oppositionsparteien zusammengerechnet.
        Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

        Türkei - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 39-40/2009)

        Die Zeit der großen politischen Reformen in der Türkei scheint vorüber. Die EU-Beitrittsverhandlungen sind ins Stocken geraten, wofür neben äußeren Faktoren auch innertürkische Konflikte und die Reformmüdigkeit der regierenden AKP verantwortlich sind. Entgegen althergebrachter Vorstellungen über das Verhältnis von Religion und Moderne war es die konservativ-religiöse Partei, die das Land Richtung Europa steuerte, während sich die säkularen, kemalistischen Kräfte EU-skeptisch verhielten.
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        Inhalt:

         

        Editorial (Manuel Halbauer) 
         
        Der demokratische Reformprozess in der Türkei (Mehtap Söyler) 
         
        Die politische Rolle des Militärs in der Türkei (Şahin Alpay) 
         
        EU-Skeptizismus in der türkischen Politik (Ismail Ermagan) 
         
        Die Kurdenfrage in der Türkei (Susanne Güsten) 
         
        Die türkische AKP als Vorbild für die arabische Welt? (Loay Mudhoon) 
         
        Der transnationale Raum Deutschland -Türkei (Dirk Halm / Dietrich Thränhardt) 
         
         

         


        Türkei und EU - Themendossier

        Die Europäische Union hat - nach einer Empfehlung der EU-Kommission - entschieden: Die Verhandlungen über einen Beitritt der Türkei werden teilweise ausgesetzt. Acht der insgesamt 35 Verhandlungskapitel sind davon betroffen. Dabei geht es um Handels- und Zollfragen. Die EU hatte von der Türkei gefordert, sich auf Grundlage eines Assoziierungsabkommens für Flugzeuge und Schiffe aus Zypern zu öffnen. Die Türkei hingegen machte die Öffnung davon abhängig, dass die EU die Isolierung des türkisch besetzen Nordzyperns aufhebt. Unter der Oberfläche schwelt die Debatte um den Beitritt der Türkei zur EU seit Jahren. Zypern-Frage, Papstbesuch oder der Nobelpreis für den türkischen Schriftsteller Orhan Pamuk – immer wieder zeigt sich, welches Konfliktpotenzial das Thema besitzt. Politiker und Wissenschaftler streiten über das Für und Wider: Menschenrechte, wirtschaftliche Folgen, geostrategische Vor- und Nachteile und die generelle Aufnahmefähigkeit der EU. In keiner Frage besteht
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        Inhalt:

        Die Türkei und die Europäische Union

        Einführung in die Debatte

        Probleme der geografischen, kulturellen und politischen Grenzziehung

        Überlastet ein Türkei-Beitritt die EU?

        Wirtschaftliche und soziale Überforderung der EU durch einen Türkeibeitritt?

        Menschen- und Minderheitenrechte: die Türkei und die europäischen Standards

        Die Türkei und die europäische Identität

        Der EU-Beitritt aus dem Blickwinkel der Türkei

        Die Türkei in der EU: Heftiger Ausschlag des Stimmungsbarometers


        Die Türkei und die EU - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 33-34/2004)

        Die Entscheidung, der Türkei ein Datum für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen zu nennen, setzt eine Einstellung voraus, durch die sich die Europäische Union in den letzten Jahren nicht eben ausgezeichnet hat: Optimismus und Selbstbewusstsein. Wovon werden sich die europäischen Politiker leiten lassen: vom Status quo oder der Perspektive dynamischer Wandlungsprozesse in den nächsten Jahren? Im ersteren Falle ist eine negative Entscheidung fast zwangsläufig, und dies in dreifacher Hinsicht: Erstens ist die EU nach innen wie nach außen am Rande ihrer Handlungsfähigkeit angelangt; da erscheint die Türkei als nicht "verdaubar". Zweitens hat sich die Grundstruktur des internationalen Systems trotz der durch den 11. September 2001 ausgelösten Krise nicht grundlegend gewandelt; deshalb besteht keine Notwendigkeit, den Status der Türkei in und für Europa über die Mitgliedschaft in der NATO hinaus zu verändern. Drittens ist die Türkei mit Blick auf die "Kopenhagener Kriterien"
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        Inhalt:

        Editorial     
        Die Türkei und die EU     
        Verblendetes Harakiri     
        Die Türkei im Prozess der "Europäisierung"     
        Islam und Kemalismus in der Türkei     
        Das Entstehen eines Macht-Dreiecks     
        Die Kopftuchdebatte in der Türkei


        Die Türkei und die Europäische Union -Aus Politik und Zeitgeschichte (B 10-11/2003)

        Seit Beginn des europäischen Einigungsprozesses gilt die Türkei als der am schwersten zu integrierende Staat. In den vergangenen fünfzehn Jahren - und besonders bei der letzten Erweiterungsrunde - hat die Frage eines türkischen Beitritts für Reibungspunkte innerhalb der Europäischen Union (EU) gesorgt. Die Aufnahme von zehn neuen Kandidaten hat die Position der Türkei deutlich verschlechtert. Verteilungsdebatten und heterogene nationale Interessen in der EU ließen strategische Überlegungen, die in Europa seit jeher geringeres Gewicht haben als in den USA, in den Hintergrund treten.[1] Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, ob in absehbarer Zeit Chancen auf eine türkische Vollmitgliedschaft in der EU bestehen. Nach einem historischen Abriss der Entwicklung des Landes und des türkisch-europäischen Verhältnisses - als Basis für die Eigenwahrnehmung der Türkei und ihre mögliche Rolle im "europäischen Konzert" - folgt eine kurze Diskussion des Konstrukts "Europa".
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

             Einleitung       

            I. Die Türkei auf dem Weg nach Europa     

            II. Was ist Europa?     

            III. Der Status quo der türkisch- europäischen Beziehungen     

            IV. Ausblick

         


        Türksün und EU Citizen?

        In den vergangenen Jahren hat die Türkei zahlreiche Reformen umgesetzt, um sich für den Beitritt zur Europäischen Union zu qualifizieren. Das Land verhandelt offiziell mit der EU, doch die Vorbehalte in den Mitgliedsländern, aber auch innerhalb der Türkei, sind immer noch groß. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Deutschen Welle "Dialog der Welt" wurden bei einer international besetzten Podiumsdiskussion aktuelle Aspekte der Beitrittsdebatte aufgegriffen und kontrovers diskutiert. Auf den vorliegenden Seiten finden Sie eine Dokumentation dieser Veranstaltung mit Audio und Video-Beiträgen der Referenten und Referentinnen.
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        Türkei und EU

         

        Seit Jahren schon wird die Debatte um den Beitritt der Türkei EU geführt. Politiker und Wissenschaftler streiten über das Für und Wider. Beiträge zur Debatte im Dossier Türkei und EU der bpb.

         
         
         
         
         

        Demokratie oder Diktatur?

         

        Präsident Erdogan hat nach dem gescheiterten Putschversuch einen dreimonatigen Ausnahmezustand für sein Land erklärt. Dies bedeutet, dass Grundrechte eingeschränkt oder ausgesetzt werden können.
        In den vergangenen Tagen wurden bereits Tausende Menschen entlassen oder festgenommen. Steuert die Türkei in eine Diktatur?

        Wird die Türkei zur Diktatur?
        Die Türkei wird zur Diktatur, fürchten Kommentatoren und zeichnen ein düsteres Bild von der Zukunft des Landes.
        (Presseschau eurotopics)
        "Fürs Vaterland" - Pro-Erdogan-Demo in Köln
        Die Stadt war auf das Schlimmste vorbereitet, aber die Kundgebungen verliefen friedlich. Bei der größten Veranstaltung zeigten bis zu 40.000 Deutschtürken ihre Unterstützung für Präsident Erdogan.
        (Deutsche Welle)
        Die Türken und die Demokratie - Erdogan ist nicht das Hauptproblem
        Erdogan, der Diktator. Erdogan, der Islamist. Erdogan, der Schreckliche: Selten haben Deutschland und Europa so sehr über den türkischen Präsidenten geschimpft, wie in diesen Tagen. Zurecht, wenn man die ständig wachsende Zahl von Entlassungen, Suspendierungen und vor allem Verhaftungen am Bosporus verfolgt.
        (Deutschlandfunk)
        Ausnahmezustand - und was heißt das jetzt?
        Der türkische Präsident Erdogan hat nach dem gescheiterten Militärputsch für drei Monate den Ausnahmezustand verhängt. Ist das ein üblicher Vorgang? Welche Ziele verfolgt er damit?
        (Tagesschau)
        Demonstration in Istanbul "Nein zum Staatsstreich!"
        Auf dem Taksim-Platz in der türkischen Metropole Istanbul haben Zehntausende Menschen demonstriert. Aufgerufen dazu hatte die Oppositionspartei CHP, die Regierungspartei AKP schloss sich an. Sie skandierten Sprüche wie: "Nein zum Staatsstreich - Ja zur Demokratie".
        (Tagesschau)
        Nach dem Putschversuch in der Türkei
        Der große Gewinner ist Recep T. Erdogan. Sein Plan, ein Präsidialsystem einzuführen, könnte nun aufgehen.
        (Stiftung Wissenschaft und Politik)
        Nach dem Putschversuch in der Türkei - Autokratie oder Militärdikatur
        Was wir aus dem türkischen und ägyptischen Beispiel lernen können und warum beide, das Modell Erdogan und das Modell Al-Sisi zum Scheitern verurteilt sind.
        (Qanatara)
        "Die Türkei ist eine Mehrheitstyrannei"
        Schon vor dem Putschversuch war die Türkei keine Demokratie mehr, ist Politikwissenschaftler Roy Karadag  überzeugt. Im Interview erklärt er, was Präsident Erdogan nun plant und wieso der EU-Flüchtlingsdeal auf der Kippe steht.
        (EurActiv
        Erdogan baut die Türkei um
        Oppositionelle in der Türkei befürchten schon seit einiger Zeit, dass Präsident Erdogan eine Diktatur installieren will. Nach dem Putsch zeigt sich, dass er dafür eine breite Unterstützung in der Bevölkerung hätte.
        (n-tv)
        "Gottes Geschenk"
        Wie der Putschversuch in der Türkei Erdogans Macht stärkt
        (Cicero)
        Putschversuch in der Türkei als Nabelschau - vergesst die Demokratie
        Kann man die Demokratie retten, indem man sie abschafft? Jens Berger
        (NachDenkSeiten)
        Immunitätsaufhebung in der Türkei: "Putsch Erdogans"
        Das türkische Parlament hat auf Betreiben von Staatschef Erdogan die Immunität von 138 Abgeordneten aufgehoben. Sevim Dagdelen sieht die Türkei auf dem Weg in eine faschistische Diktatur.
        (Deutschlandradio)
        Militärputsch in der Türkei
        (MrWissen2go)
        Erdogans "Neue Türkei"
        Die Restauration des autoritären Staates im Namen der Demokratie
        Oktober 2014
        (Stiftung Wissenschaft und Politik)
        Türkei - Die gespaltene Republik
        Doku, Nov.2013
        Arte

         
         
         
         
         

        Türkei

         

        Verlässlicher, westlich orientierter Partner oder autoritäres Staatswesen mit islamistischen Neigungen? Nicht nur als Regionalmacht sondern auch im europäischen und globalen Kontext spielt die Türkei eine bedeutsame Rolle. Beiträge dazu in der IzpB-Ausgabe Türkei der bpb.

         
         
         
         
         

        EU-Beitritt der Türkei?

         

        2002 fiel die Entscheidung,  mit der Türkei über eine Aufnahme in die Europäische Union zu verhandeln. Seit 2005 laufen die Verhandlungen immer wieder mit Unterbrechungen. Wie stehen die Chancen auf einen EU-Beitritt der Türkei?

        "Kein Freibrief für Willkür"
        Für Brüssel ist eines klar: Mit der Wiedereinführung der Todesstrafe wäre der EU-Beitrittsprozess Ankaras gestoppt.
        (ORF, 18.7.2016)
        EU-Beitritt der Türkei – a never-ending story
        Die Debatte um eine mögliche EU-Mitgliedschaft der Türkei ist neu entfacht. Die Entwicklungen der letzten Jahre lassen daran zweifeln, dass die Türkei unter Erdogan ein für einen EU-Beitritt bereit ist.
        (treffpunkteuropa.de, 30.3.2016)
        EU-Erweiterung: Türkei
        Verlauf und Herausforderungen der Beitrittverhandlungen
        (Auswärtiges Amt)
        Die Türkei und ihre EU-Perspektive
        Deutschland & Europa, 66/2013
        (Landeszentrale für politische Bildung BW)
        Vor 10 Jahren: EU beschließt Beitrittsverhandlungen mit der Türkei
        Die Zypernfrage, Menschenrechte, wirtschaftliche Folgen und die generelle Aufnahmefähigkeit der EU sind nur einige der viel diskutierten Fragen im Zuge der Beitrittsverhandlungen.
        Hintergrund aktuell, 12.12.2012
        (Bundeszentrale für politische Bildung)
        Zehn Jahre Einsamkeit
        Zur Überbrückung der Pause im Erweiterungsprozess der Europäischen Union sollten dem Westbalkan und der Türkei praktische Integrationsschritte angeboten werden.
        SWP-Aktuell 2012/A 23, April 2012
        (Stiftung Wissenschaft und Politik)
        Länderanalyse Türkei:
        Der lange Weg in die Europäische Union

        Internationale Politikanalyse, September 2009
        (Friedrich-Ebert-Stiftung)
        EU-Beitritt der Türkei
        Dossier mt Hintergrundinformationen
        (Landeszentrale für politische Bildung BW)
        EU-Beitritt der Türkei?
        (Spiegel)

        EU-Beitritt Türkei

        (Welt)
        Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der Europäischen Union
        (Wikipedia)