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1918/19 - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 50-51/2008)

Die im November 1918 ausgerufene deutsche Republik blieb von Beginn an mit dem Makel der Kriegsniederlage behaftet. Im von weiten Kreisen als "Diktat" angesehenen Versailler Vertrag wurde dem Kaiserreich die alleinige Kriegsschuld zugeschrieben. Doch es war nicht unausweichlich, dass die Weimarer Republik ihren Feinden erlag. Es mangelte ihr an entschlossenen Demokraten und an Vertrauen in die Demokratie. Die überforderte Republik konnte in der Weltwirtschaftskrise keine Bindewirkung mehr entfalten.

Inhalt:

 

Editorial (Hans-Georg Golz) 
 
Deutschland und der Große Krieg - Essay (Modris Eksteins) 
 
Die paradoxe Revolution 1918/19 (Andreas Wirsching) 
 
Weltkrieg und Verfassung als Gründungserzählungen der Republik (Nadine Rossol) 
 
Bismarck und die Weimarer Republik (Robert Gerwarth) 
 
Die neue Staatenwelt nach 1918 (Lars Lüdicke) 
 
Versailles und Weimar (Wolfgang Elz)


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung



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