Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Demokratie

        Demokratie (er-)leben - Politik und Unterricht Heft 2/3 2006

        Wenn sich die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in der Zeitschrift "Politik & Unterricht" mit dem Thema Demokratie beschäftigt, so ist das ihre ureigenste Aufgabe. Seit Jahrzehnten arbeiten wir daran, in der Bürgerschaft und vor allem bei jungen Menschen Wissen über und Verständnis für die Demokratie zu wecken und zu stärken. Nicht nur vor dem Hintergrund zweier Diktaturen auf deutschem Boden, sondern auch angesichts aktueller Tendenzen, die oft als Politikverdruss umschrieben werden, wird diese Aufgabe zusehends wichtiger. Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Didaktik der politischen Bildung für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Das Fach Gemeinschaftskunde hat in Baden-Württemberg Verfassungsrang. "In allen Schulen ist Gemeinschaftskunde ordentliches Lehrfach", so die Landesverfassung in Artikel 21. Diesen Verfassungsauftrag unterstützen wir mit "Politik & Unterricht" nunmehr im 32. Jahrgang der Zeitschrift. Zahlreiche Themenhefte
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        Inhalt:

        Editorial

         

        Geleitwort des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport

         

        Autoren dieses Heftes

         

        UNTERRICHTSVORSCHLÄGE

         

        Einleitung

         

        Baustein A:

        Demokratie im Alltag (er-)leben

         

        Baustein B:

        Misch Dich ein! Mitmachen in der Demokratie

         

        Baustein C:

        Entscheidungen in der pluralistischen Gesellschaft treffen

         

        Baustein D:

        Demokratie als Staats- und Herrschaftsform erleben

         

         

        TEXTE UND MATERIALIEN

         

        Baustein A:

        Demokratie im Alltag (er-)leben

         

        Baustein B:

        Misch Dich ein! Mitmachen in der Demokratie

         

        Baustein C:

        Entscheidungen in der pluralistischen Gesellschaft treffen

         

        Baustein D:

        Demokratie als Staats- und Herrschaftsform erleben

         

        Literaturhinweise


        Das Ende der Politik? - Der Bürger im Staat Heft 4/1999

        Die Handlungsfähigkeit von Politik selbst scheint in Frage gestellt, schon heute seien es die weltweit operierenden multinationalen Unternehmen, die die Politik bestimmten, ihrem Diktat hätten sich die Nationalstaaten zu beugen. Bedeutet Globalisierung letztlich das Ende von Politik? Das ist die Kernfrage dieses Heftes.
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        Inhalt:

        Vorwort

         

        Henning Klodt

        Globalisierung: Hintergründe und Perspektiven

         

        Edgar Grande

        Dominiert der globale Markt der Politik?

         

        Klaus-Dieter Schmidt

        Auf dem Wege zum Minimalstaat

         

        Johann Eekhoff

        Wirtschaftspolitik unter Globalisierungsdruck

         

        Eva Lang

        Marktlösung oder Staatintervention - eine falsche Alternative

         

        Eckart Koch

        Auf dem Wege zu einer neuen Weltwirtschaftsordnung

         

        Hans-Dietrich von Loeffelholz

        Wie dem Steuer- und Sozialdumping begegnen?

        Aus unserer Arbeit

         

        Irmgard Hantsche und Michael Wehner

        Globalisierung demokratiefeindlich ?

         

        Das politische Buch

         


        Bewältigung von Diktaturen - Der Bürger im Staat Heft 3/2006

        Diktaturen werfen auch nach ihrer Überwindung noch lange Schatten. Postdiktatorische Staaten stehen vor dem Problem, mit den Hinterlassenschaften diktatorischer Herrschaft politisch adäquat umgehen zu müssen. Der Begriff „Vergangenheitsbewältigung“ meint die notwendige und brisante Aufgabe, belastende Folgen vergangener politischer Ereignisse aufzuarbeiten und suggeriert keineswegs eine nachträgliche „Reparatur der Geschichte“ (M. Rainer Lepsius). Insofern ist Vergangenheitsbewältigung kein ausschließlich deutsches Phänomen, wenngleich die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit ein zentrales und dauerhaftes Thema ist. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist geprägt von Versuchen, auf diktatorischem Wege neue Gesellschaften schaffen zu wollen. Die historische Zäsur von 1989 hat auf europäischem Boden einen vorläufigen Schlusspunkt unter das „Jahrhundert der Diktaturen“ gesetzt. Geblieben sind Fragen des politischen, juristischen
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        Inhalt:

        Vorwort

         

        Peter Steinbach

        Diktaturen im 20. Jahrhundert – Kategorien, Vergleiche, Probleme

         

        Peter I. Trummer

        Bewältigung von Diktaturen im Vergleich

         

        Harald Schmid

        Eine Vergangenheit, drei Geschichten

         

        Wolfgang Schuller

        Ziele und Prioritäten der strafrechtlichen

        Vergangenheitsbewältigung

         

        Angela Borgstedt

        Der Fragebogen – Zur Wahrnehmung eines Symbols politischer Säuberung nach 1945

         

        Heike Christina Mätzing

        „Zirkel im Ehrenkranz“. Die Darstellung der DDR in aktuellen Schulbüchern

         

        Claudia Kraft

        Der Umgang mit der mehrfachen Diktaturerfahrung im östlichen Europa

         

        Elisabeth Schmidle

        Schandmal oder Mahnmal? Vom Umgang mit dem architektonischen Erbe der NS-Diktatur

         

        Michael Stolle

        Warum protestieren? Die Auseinandersetzung mit

        Argentiniens Militärdiktatur

         

        Buchbesprechungen


        Auf dem Wege zur Zivilgesellschaft - Der Bürger im Staat Heft 3/1999

        In diesem Heft werden politische Leitbilder und Partizipationsmöglichkeiten dargestellt. Stichworte wie Zivilgesellschaft, Bürgerkultur prägen das Bild vom interventionsfähigen Bürger als zukünftiges Leitbild.
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        Inhalt:

        Vowort

         

        Martin und Sylvia Greiffenhagen

        Deutschland und die Zivilgesellschaft

         

        Ulrich Bausch

        Der schwierige Abschied vom Obrigkeitsstaat

         

        Jürgen Appel

        Massenmedien in der Zivilgesellschaft

         

        Roland Haug

        Der informierte Bürger

         

        Herbert Schneider

        Bürgerkultur und politische Bildung

         

        Theodor Eschenburg zum Gedächtnis

        Politikwissenschaft aus dem Geist der politischen Bildung

         

        Paul Ackermann

        Der interventionsfähige Bürger als zukunftsfähiges Leitbild

         

        Hans-Joachim Mann/Hans-Georg Wehling

        Kommunalwahl 1999: Wie wird gewählt? Wer wird gewählt?

         

        Das politische Buch

         


        Politik – Demokratie in Deutschland

        Was bringt mir Pocket Politik? Eine ganze Menge. Wer Quiz- Millionär werden will, kann schon mal Teil 1 von Pocket Politik auswendig lernen. Aber auch jeder Normalverbraucher kann sich freuen: endlich kann man mal schnell politische Begriffe ohne großen Aufwand nachschlagen. Von dir wird mehr verlangt? Kurzreferat? Zusammenfassende Hausarbeit? Kein Problem: Nur Teil 2 von Pocket Politik aufschlagen. Das Gängige an Themen, die Lehrern so einfallen, wird dort ausführlicher behandelt. Ausreichend, aber nicht so, dass man von Wissensballast erschlagen wird. Zusätzlich findest du Internetadressen für weitere Informationen. Sie sind auch nützlich für denjenigen, der sich selbst ins politische Geschäft einschalten will. Mit einer E-mail an deinen Abgeordneten im Bundestag zum Beispiel. Teil 3 ist auch ein bisschen zum Schmökern gedacht. Hier wird unter anderem verraten, worauf Personalchefs bei Azubis achten, die bei ihnen eine Stelle suchen. Mit Pocket Politik kannst du ihnen
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        Inhalt:

         

        1. Lexikon

        2. Kurzinfo von Arbeitslosigkeit bis Wahlen

        3. Wissenswertes (Zahlen und Daten, Berufsberatung, etc.)

        4. Adressen und Links


        Gleiche Chancen für Anne und Ayshe? - Themenblätter im Unterricht 59/2006

        Anhand einer kritischen Beschäftigung mit dem "Gesetz zur allgemeinen Gleichbehandlung" greifen die Themenblätter das umstrittene Thema Diskriminierung auf. Die Schüler sollen sich mit alltäglichen Situationen wie Arbeitsuche, Wohnungssuche, Einlass in die Diskothek etc. auseinandersetzen und über Formen von Ungleichbehandlung diskutieren. Als Extra dieser Ausgabe gibt es einen Schnittbogen für ein Rollenspiel, das zum Nachdenken darüber anregt, wer wo Diskriminierung erfährt, wo sich soziale Ungleichheit oder Ungleichbehandlung äußert und wo sich Grenzbereiche auftun.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Anmerkungen für die Lehrkraft

        Schnittbogen für ein Rollenspiel

        Doppelseitiges Arbeitsblatt im Abreißblock (26 Stück) zum Thema: Gleiche CHANCEN FÜR ANNE UND AYSHE?

        Literaturhinweise

        Internetadressen


        Demokratie und Partizipation lernen und leben

        Zusammenstellung von Handreichungen, Bausteinen und Unterrichtsmaterialien zum Themenbereich Demokratie und Bürgerbeiteiligung.
        Anbieter: Deutscher Bildungsserver in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle des Programmes "Demokratie lernen & leben"

        Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland - Informationen zur politischen Bildung (Heft 292)

        Politische Parteien haben im bundesdeutschen politischen System eine wichtige, stabilisierende Funktion. Sie tragen erheblich zur Legitimation von Politik bei. Parteien bündeln und integrieren Interessen, Meinungen und weltanschauliche Positionen gesellschaftlicher Gruppen. Wie funktionieren Parteien, wie sind sie aufgebaut? Welche Rolle spielen sie im staatlichen Raum, und aus welchen finanziellen Quellen speisen sie sich? Schließlich: Wie haben sie sich entwickelt, und wie ist es um ihr Ansehen bestellt?
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

        Wahrnehmung in der Öffentlichkeit

        Annäherung an einen komplexen Begriff
        Definitionsvarianten    
        Bestimmungselemente

        Aufgaben und Funktionen
        Mittler zwischen Staat und Gesellschaft    
        Parteienstaat versus Parteiendemokratie    
        Politische Systeme

        Geschichte und Entwicklung in Deutschland
        Entstehungsgeschichte    
        Parteitypen    
        Rolle in unterschiedlichen politischen Systemen    
        Parteifamilien

        Aufbau und Organisationswirklichkeit
        Innerparteiliche Demokratie    
        Parteiengliederung

        Verkannte Größe - Parteien in staatlichen Institutionen
        Strukturelle Bedeutung    
        Beispiel Bundestagsfraktionen

        Streitobjekt innerparteiliche Demokratie
        Diktatur und Allmacht    
        Aktuelle Entwicklungstendenzen    
        Elemente direkter Demokratie

        Quellen, Verteilung und Kontrolle der Finanzen
        Geld als Einflussfaktor    
        Gesetzliche Grundlagen    
        Einnahmequellen    
        Indirekte Mittelressourcen    
        Kontrollmöglichkeiten

        Auslaufmodell oder Kontinuum - Zukunftsperspektiven
        Fortdauernde Stabilität     
        Neuakzentuierungen


        Direkte Demokratie - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 10/2006)

        Die Bundesrepublik Deutschland steht vor schwierigen Reformen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, dass diese sich nur unter Beteiligung breiter Bevölkerungsschichten umsetzen lassen. Für ein solches gesellschaftliches Engagement wurde der Begriff des "bürgerschaftlichen Engagements" geprägt. Die Erfahrungen im internationalen Kontext lehren, dass eine Einführung direktdemokratischer Elemente in das repräsentativdemokratische Regierungssystem dessen Effizienz steigert. Eine differenzierte Ausgestaltung der Verfahren könnte am Ende zu mehr Bürgerpartizipation und einer lebendigeren Bürgergesellschaft führen.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

        Editorial

         

        Direkte Demokratie im deutschen "Parteienbundesstaat"

         

        Direktdemokratie im internationalen Vergleich

         

        Direkte Demokratie in den Bundesländern

         

        Bürgerbegehren und Bürgerentscheid

         

        Bewältigung des Reformstaus durch direkte Demokratie?


        Entscheiden in der Demokratie - Themenblätter im Unterricht 54/2008

        Mühsame Entscheidungsprozesse sind vielen Bürgerinnen und Bürgern ein Dorn im Auge. Eine intakte Demokratie zeichnet sich aber gerade dadurch aus, möglichst viele Interessen zu berücksichtigen - auch wenn die damit verbundenen Verfahren teilweise sehr langwierig sein können. Die Themenblätter wollen ein Verständnis dafür schaffen, dass demokratische Entscheidungsprozesse zwar aufwändig und zeitraubend, in pluralistischen Gesellschaften jedoch notwendig und sinnvoll sind. Sie werden nicht nur bei der Wahl getroffen: Auch durch gezieltes Engagement kann jede Bürgerin und jeder Bürger Einfluss auf die politische Gestaltung nehmen.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Lehrerblatt 01– 04: Anmerkungen für die Lehrkraft / Kopiervorlage

        Arbeitsblatt A / B: Doppelseitiges Arbeitsblatt im Abreißblock (32 Stück) zum Thema: "Entscheiden in der Demokratie"

        Weiterführende Literatur und Internetadressen


        Demokratie lernen im Prozess lebenslangen Lernens in Europa

        Zur Lösung gegenwärtiger und zukünftiger Probleme bedarf es einer kompetenten Gesellschaft. Hierzu ist eine demokratischen Lernkultur nötig, ein handlungsorientiertes Lernen. Demokratie lernen bezieht sich auf den Erwerb von Kenntnissen und Kompetenzen, die zum kritischen Verständnis von politischen Prozessen sowie zum aktiven politischen Handeln auf unterschiedlichsten Ebenen befähigen. Demokratie wird dabei nicht als machfrei begriffen, vielmehr geht es beim Lernen von Demoratie um einen kompetenten Umgang mit Macht. Die Lernpartnerschaft „Demokratie lernen" möchte in diesem Sinne Lernräume für Demokratie identifizieren um Konzepte, Methoden und Projekte zur pädagogischen Gestaltung dieser Räume auszutauschen und gemeinsam zu erarbeiten. Dabei zeichnen sich drei Schwerpunktbereiche ab: * Institutionelle Bildung und nicht-formale Bildung * Migration und Staatsbürgerschaft * Partizipation auf lokaler Ebene
        Anbieter: Zeitpfeil e.V. Netzwerk für politische und (inter)kulturelle Bildung

        Freiheit und Gleichheit - Themenblätter im Unterricht 40/2004

        Sind extreme Einkommensunterschiede gerechtfertigt, wenn Erwerbstätige unterschiedlich viel leisten? Ist einheitliche Schulkleidung sinnvoll, um dem "Markenterror" zu entkommen, oder ist sie Gleichmacherei, die das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit einschränkt? Ist es gerecht, ungeachtet verschiedener Voraussetzungen alle gleich zu behandeln, oder soll Ungleiches auch ungleich bewertet werden? Diese Beispiele können Schülerinnen und Schüler diskutieren und herausbekommen, was ihnen im Zweifelsfall wichtiger wäre, mit welchen Folgen und warum: Freiheit oder Gleichheit?
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        LEHRERBLATT

         

        Freiheit und Gleichheit – feindliche Schwestern?

         

        Hinweise zum Arbeitsblatt A

         

        Hinweise zum Arbeitsblatt B

         

         

        ARBEITSBLATT

         

        Mehr Gleichheit – weniger Freiheit?

         

        Mehr Gleichheit = mehr Gerechtigkeit?

         

        Mehr Freiheit – weniger Gleichheit?

         

         

        Literaturhinweise

         


        Zuschauer-Demokratie? - Themenblätter im Unterricht 39/2004

        Weit über 80% aller Jugendlichen identifizieren sich mit der Demokratie als guter Staatsform. Warum sind dennoch nur wenige von ihnen bereit, sich in demokratischen Institutionen wie Parteien und Verbänden zu engagieren? Die Themenblätter gehen den Ursachen der viel zitierten Politikverdrossenheit nach, fragen die Vorstellungen ab, die Jugendliche von Politikern und unserem politischen System haben, und wollen zur Überlegung anregen, was politisches Engagement attraktiver machen könnte. Am Beispiel eines möglichen EU-Referendums soll etwa diskutiert werden, ob mehr direktdemokratische Beteiligungsformen eine Motivation sein könnten, sich mehr "in seine eigenen Angelegenheiten einzumischen."
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        LEHRERBLATT

         

        Zuschauer-Demokratie?

         

        Zum Arbeitsblatt A

         

        Zum Arbeitsblatt B

         

        Anhang 1: Politikverdrossenheit

         

        Anhang 2: Mehr Demokratie durch direkte Beteiligung?

         

         

        QUIZ-FRAGEN

         

        Quiz-Fragen: Zuschauer-Demokratie?

         

         

        ARBEITSBLATT

         

        Zuschauer-Demokratie?

         

        Auf den Kopf gestellt

         

        Lust auf Politik?!

         

        Plebiszit: ein Mittel gegen Politikverdrossenheit?

         

         

        Literaturhinweise

         


        Die Reformdebatte und die Intellektuellen - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 51/2003)

        In einem Land mit stark ausgeprägtem Lobbyismus und beschränkter staatlicher Macht wie in Deutschland lassen sich Reformen schwer durchsetzen. Unter den gegebenen Bedingungen behalten Einzelinteressen leicht die Oberhand gegenüber denen der Gesamtgesellschaft. Und während in anderen Ländern die Konkurrenz zwischen den großen politischen Lagern Motor politischen Handelns ist, führt sie in Deutschland eher zur Lähmung. Vorschläge der einen oder anderen Seite werden in der Regel - unabhängig davon, wie sinnvoll sie sein mögen - jeweils als indiskutabel abgelehnt. Zwar scheint dieser Debatte jetzt eine Reformlawine zu folgen, aber das politische System in Deutschland bietet beinahe die Garantie dafür, dass diese eher sanft ausrollen und nicht zu den erforderlichen Strukturveränderungen führen wird.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Katharina Belwe)    

        Das Elend der Reformdebatte (Albrecht Müller) 

        Zur Politischen Ökonomie von Reformen (Katharina Müller)

        Zwischen Gewaltenteilung und Reformstau: Wie viele Vetospieler braucht das Land? (Gerd Andreas Strohmeier)

        Wandlungsfähigkeit des Staates (Markus Reiners)   

        Think Tanks in Deutschland - Berater der Politik? (Martin Thunert)    

         


        Deutsches Institut für sachunmittelbare Demokratie e.V.

        Das DISUD ist ein Wissenschaftsinstitut. Zweck des Instituts sind Forschung und Bildung sowie Förderung von Wissenschaft soweit deren Gegenstand die unmittelbare Demokratie ist. Detaillierte Beschreibung folgt.

        Dritter Weg - Kommunitarismus - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 16-17/2001)

        Neue Konzepte in Politik und Wirtschaft werden gern als Dritte Wege apostrophiert, die in diesem Beitrag von den unterschiedlichen Autoren differenziert betrachtet werden. Zu Zeiten der Konfrontation zwischen Kapitalismus und Kommunismus sollten diese eine Art Kompromiss zwischen "Gut" und "Böse" darstellen. Heute werden Dritte Wege zwischen zwei Extremen im eigenen System gesucht. Derzeit steht der Begriff für neues sozialdemokratisches Regierungshandeln in Europa. Es war Tony Blair, der den neuen alten Leitbegriff wieder aufgegriffen hat. Seit seinem Wahlsieg dient das Schlagwort der Legitimierung neuer sozialdemokratischer Regierungsansprüche - auch in Deutschland. Die "neue Mitte" besetzen hier nach eigenem Bekunden die Sozialdemokraten.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Editorial

         

        Roland Sturm

        Der Dritte Weg - Königsweg zwischen allen Ideologien oder selbst unter Ideologieverdacht?

         

        Alexander Gallus / Eckhard Jesse

        Was sind Dritte Wege?

         

        Hans Vorländer

        Dritter Weg und Kommunitarismus

         

        Lothar Funk

        New Economy und die Politik des Modernen Dritten Weges

         

        Frank Eckardt

        Tony Blair "im Dickicht der Städte"

         


        Parlamentarismus - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 28/2000)

        Leistet sich die Bundesrepublik Deutschland einen permanenten Verfassungskonflikt? Dieser provokanten Fragestellung geht Werner Patzelt in seinem Essay nach. Er vertritt darin die These, dass die Mehrheit der Deutschen unser politisches System nicht nur schlecht kennt, sondern es auch anhand von Erwartungen beurteilt, die ihm völlig unangemessen sind. Das politische System funktioniert anders, als die Menschen glauben, und die Politiker folgen "systemadäquaten" Regeln, welche die Bürger aus Unkenntnis für falsch halten. Welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus ziehen?
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Editorial

         

        Werner J. Patzelt

        Reformwünsche in Deutschlands latentem Verfassungskonflikt

         

        Eberhard Schütt-Wetschky

        Gewaltenteilung zwischen Legislative und Exekutive?

         

        Stefan Marschall

        Deutscher Bundestag und Parlamentsreform

         

        Andreas Paust

        Vom Bürgerbegehren zur Bürgergesellschaft

         

        Sven Hölscheidt

        Mitwirkungsrechte des Deutschen Bundestags in Angelegenheiten der EU

         

         

        Nächste Ausgabe

         


        Parteien - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 5/2000)

        Bei den im Bundestag vertretenen Parteien sind die Machtchancen ungleich verteilt. Während die SPD häufig den zweiten Platz belegt hat, profitiert die CDU/CSU dagegen seit vielen Jahrzehnten von ihren Gründungsressourcen. Die F.D.P. wiederum scheint seit der Bundestagswahl 1998 ihre Funktion als Mehrheitsbeschafferin verloren zu haben, und die Bündnisgrünen mussten in den folgenden Landtagswahlen empfindliche Verluste erleiden. Eine Sonderrolle nimmt weiterhin die PDS ein.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Richard Stöss / Oskar Niedermayer

        Zwischen Anpassung und Profilierung: Die SPD an der Schwelle zum neuen Jahrhundert

         

        Frank Bösch

        Kontinuität im Umbruch: Die CDU/CSU auf dem Weg ins neue Jahrhundert

         

        Helmut Wiesenthal

        Profilkrise und Funktionswandel: Bündnis 90/Die Grünen auf dem Weg zu einem neuen Selbstverständnis

         

        Jürgen Dittberner

        Die F.D.P. an der Schwelle zum neuen Jahrhundert

         

        Gero Neugebauer

        Die PDS zwischen Kontinuität und Aufbruch

         


        NachDenkSeiten - Die kritische Homepage

        Die NachDenkSeiten sind eine gebündelte Informationsquelle für jene BürgerInnen, die am Mainstream der öffentlichen Meinungsmacher zweifeln und gegen die gängigen Parolen Einspruch anmelden. Die Herausgeber sind Albrecht Müller und Wolfgang Lieb.

        Parlamentarismus - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 43/2003)

        Im politischen Getriebe der Bundesrepublik knirscht es gewaltig. Waren in den Anfängen nur zehn bis 20 Prozent der Bundesgesetze zustimmungspflichtig, haben die Länder heute in 60 Prozent der Fälle ein Mitspracherecht. Nicht nur Bundespräsident Johannes Rau befand, das staatliche Handeln sei bereits "in bedenklichem Maße entparlamentarisiert". Nun soll eine Kommission die Stellschrauben des Verfassungssystems neu justieren. Dabei geht es um die Frage, wie die Aufgaben zwischen Bund und Ländern neu verteilt werden können – und letztlich um die Rolle des Bundestages im politischen Gefüge.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Editorial

         

        Deutschlands "semisouveräner Staat"

         

        Auswanderung aus den Verfassungsinstitutionen

         

        Der Bundesrat als Oppositionskammer?

         

        Regieren als informaler Prozess

         

        Information und Entscheidung

         

        Demokratie unter Kommunikationsstress?

         



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        Deutsche Demokratie

         

        Das politische Leben in Deutschland ist mehr als Kanzleramt, Bundestag und Parteizentralen. An vielen Stellen füllen Menschen die deutsche Demokratie mit Leben. Deutsche Demokratie, ein Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung.

         
         
         
         
         

        Parlamentarismus und Demokratie

         

        Das repräsentativ-demokratische System steckt in einer Vertrauenskrise. Intransparent, unzureichend und sogar antiquiert erscheint das parlamentarische System erscheint bisweilen. Gefordert werden "maximale Transparenz" politischer Entscheidungsprozesse und mehr direkte Demokratie.  Die Generation der digital natives drängt in die parlamentarische Arena und fordert einen "Systemneustart".

        Parlamentarismus
        Aus Politik und Zeitgeschichte, 38-39/2012
        (Bundeszentrale für politische Bildung)
        Parlamentarische Demokratie

        Informationen zur politischen Bildung, Heft 295/2012
        (Bundeszentrale für politische Bildung)
        Liquid democracy

        Alle können Parlamentarierinnen sein und mit allen anderen Ideen entwickeln, diskutieren, streiten, Bündnisse eingehen, Kompromisse schließen und Konsens finden.
        (Daniel Reichert, dwt)
        Direkte Demokratie und Parlamentarismus

        Zukunftsforum Politik, 2011
        (Konrad-Adenauer-Stiftung)
        Mehr Demokratie, aber wie?

        Tagung zur direkten Demokratie
        21./22. März 2012
        (Friedrich-Ebert-Stiftung)
        Fragt doch das Volk - dankt die Politik ab?

        Mehr Bürgerbeteiligung: Eine Hinwendung zur direkten Demokratie oder Zeichen der Hilflosigkeit der gewählten Repräsentanten?
        Im Zentrum, 4.6.2012
        (ORF)

         
         
         
         
         

        Wie gefährdet der Populismus die Demokratie?

         

        "Gibt es so viele NPD-Wähler, weil es so viele BILD-Leser gibt?" so die Frage an Mathias Döpfner (Axel Springer) in der Sendung "Das Philosophische Quartett" zum THema "Wie Populismus die Demokratie gefährdet".
        Weitere diskutierte Thesen: "Die Demokratie gibt allen Bürgern das Wahlrecht, aber nicht allen die politische Einsicht und Urteilskraft, und diese Nische nützt der Populismus gnadenlos aus." (Rüdiger Safranski); "Der Populismus, das ist der dunkle Doppelgänger der Demokratie, der sich immer mehr im Haus der Demokraten breit macht und und dreist genug ist zu behaupten, er sei der legitime Eigentümer." (Peter Sloterdijk).