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Bürgerschaftliches Engagement - Der Bürger im Staat - Heft 4/2007

Die Begriffe Bürgergesellschaft, Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement sind zu Lieblingskindern der Publizistik und Politikwissenschaft avanciert. Bürgerschaftliches Engagement meint das gesamte Spektrum ehrenamtlicher, freiwilliger und auf Selbsthilfe zielender Aktivitäten im sozialen Sektor ebenso wie die vielfältigen Formen des politischen Engagements in Bürgerinitiativen, sozialen Bewegungen und Nicht-Regierungs-Organisationen. Der Begriff bezeichnet nicht nur ehrenamtliches Engagement, sondern umfasst eine Vielfalt von mitgliedschaftlichen, gemeinwohlorientierten sowie unkonventionellen politischen Aktivitäten. Es sind eben nicht mehr nur die traditionellen Organisationen (Parteien, Gewerkschaften, Kirchen), die man als Vehikel für Partizipation und Interessenvertretung nutzt, sondern gesellschaftspolitische Gruppierungen, in denen sich aktive und selbstbewusster gewordene Bürgerinnen und Bürger engagieren.

Inhalt:

Siegfried Frech
Vorwort 

Jeannette Behringer
Zivilgesellschaft in der Demokratie

Ansgar Klein
Bürgerschaftliches Engagement und zivilgesellschaftliche Reformpolitik

Brigitte Boothe
Sich freiwillig engagieren – warum?

Herbert Ammann
Im Dienste der Res publica, in der Schweiz – und anderswo

Sieglinde Rosenberger / Gilg Seeber
Zivilgesellschaft durch Direkte Demokratie?

Robert Hahn
Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement
in Baden-Württemberg

Carsten Lenk / Carolin Rölle
Bürgerschaftliches Engagement in Transformationsgesellschaften

Thomas Klie
Bürgerschaftliches Engagement und die Zukunftsfähigkeit
der Städte und Gemeinden

Martina Wegner
Corporate Citizenship:
Das Unternehmen als Träger sozialer Verantwortung

Gertraud Diendorfer / Petra Mayrhofer
BürgerInnenengagement und das Engagement von Frauen


Buchbesprechung

Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg



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