Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Biographien

        E-Book: Willst Du meine Mutter sein? Kindheit im Schatten der Schoah

        Henriette Kretz will erzählen von ihrer Kindheit, welche sie nicht hatte, die ihr die Nationalsozialisten raubten. Ihre Kindheit begann glücklich im damals polnischen Lemberg. Dann kam der Krieg und nahm ihr alles. Mit dem Einmarsch der Deutschen spielte ihr jüdischer Glauben plötzlich eine zentrale Rolle. Sie wurde mit dem Davidstern markiert und stigmatisiert. Die Familie musste ins Ghetto ziehen und Henriette verlor ihre polnischen Spielkameraden. Eines Tages wurden alle Bewohner zusammen getrieben. Ein ukrainischer Soldat, ehemaliger Patient des Vaters, ermöglichte die Flucht. Henriette Kretz will ihre Geschichte erzählen, weil sie stellvertretend für Millionen Kinder steht, denen die Kindheit und vielen das Leben genommen wurde. Sie will für die Ursachen sensibilisieren: „Fanatismus ist sehr anlockend.“ Und sie warnt: „Wir leben auf keiner Insel, man kann die Grenzen nicht dicht machen.“
        Anbieter: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung

        Sophie Scholl und die "Weiße Rose" - Themendossier

        Hinter dem Namen "Die Weiße Rose" stehen fünf Münchner Studierende und ihr Hochschulprofessor, die zwischen Juni 1942 und Februar 1943 in Flugblättern die deutsche Bevölkerung zum Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur aufriefen. Statt wie die Mehrheit der Deutschen zu schweigen, nannten die jungen Menschen mit ihrem öffentlichen Protest mutig die Verbrechen des Hitler-Regimes beim Namen. Sie gelten nach wie vor als Vorbilder für Zivilcourage - nicht nur im politischen, sondern auch im alltäglichen Leben.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Widerstand der Weißen Rose

        Die Verhöre

        Angeklagt und Verurteilt - Die Prozesse

        Sophie Scholl - Die letzten Tage

        Sophie Scholl - Die letzten Tage - Filmheft

        Die Flugblätter der Weißen Rose: "Wir sind Euer böses Gewissen!"

        Sophie Scholl - Biografie

        Hans Scholl - Biografie

        Sophie Scholl als Filmheldin

        Verhörprotokolle von Hans Scholl - Auszüge aus dem Original

        Verhörprotokolle von Sophie Scholl - Auszüge aus dem Original

        Die Weiße Rose vor dem Volksgerichtshof - Sophie Scholl und Die Weiße Rose


        Heinrich Heine - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 3/2006)

        Heinrich Heine war ein Wanderer zwischen den Welten, ein deutscher Jude, der in Deutschland nicht gelitten war und ab 1831 in Paris lebte. Seinen Ruhm haben vor allem die Gedichte und die feuilletonistischen Reisebilder begründet. Der Umgang mit Heine war stets ein Politikum. Es gilt, einen der ganz Großen (wieder) zu entdecken, in dessen Leben, Werk und Nachleben sich Politik und Zeitgeschichte aufs Vortrefflichste spiegeln. Heine hat die Zensur zutiefst verachtet und 1848 die Revolutionen in Europa freudig begrüßt. Als einer der wenigen deutschen Schriftsteller von europäischem Rang ist Heine von geradezu unheimlicher Aktualität - als Herold des freien Wortes, als unabhängiger Weltbürger.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial

        Beiblättchen. Oder: Der Umgang mit Dichtern - Essay

        Erfinder der modernen Liebe - Essay

        Warum Heine heute?

        Dichterliebe und Denkmalstreit

        Heine nach 1945

        Heines Umgang mit Judenhass als Fortführung eines biblischen Programms


        "Aber seid alle beruhigt" - Briefe von Regina van Son an ihre Familie 1941-1942

        Das vorliegende Buch befasst sich mit dem beinahe lakonisch-ironischen Ausdruck „Der Schlussakt“ und bezieht sich auf eine vorberechnete, bis ins kleinste Detail „ausgetüftelte“ Aktion: Es handelt sich darum, die Vernichtung der Juden auf bürokratisch errechnete Weise auf schnellstem und grausamsten Wege eben „zu erledigen“. Die Briefe der Regina van Son enthüllen uns den Alltag der letzten Phase vor der Deportation einer der vielen tapferen jüdischen Frauen, für die sie zur sprechenden Schreiberin geworden ist.

        Schiller - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 09-10/2005)

        Friedrich Schillers Erstling "Die Räuber" erregte bei der Uraufführung 1782 in Mannheim großes Aufsehen; das Freiheitspathos wider die Tyrannenmacht war am Vorabend der Revolution in Frankreich eine Provokation. Neben historischen und ästhetischen Schriften erschienen europäische Dramen wie "Don Karlos", "Wallenstein" und "Maria Stuart". Mit Goethe verfasste Schiller "Xenien", polemische Sentenzen, in denen sie über die Zustände im zerfallenden "Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation" spotteten. Im Schiller-Gedenkjahr 2005 wird der 200. Todestag des Schriftstellers begangen. Doch Schiller teilt das Schicksal vieler Klassiker: nur mehr zitiert und kaum mehr gelesen zu werden. Dabei bieten Leben und Werk mannigfaltige Anknüpfungspunkte für die politische Bildung in der Demokratie: Schillers Idealismus, seine Vorstellungen von einer "ästhetischen Erziehung" des Menschen, die aufklärerische Forderung nach "Gedankenfreiheit", die europäische und weltbürgerliche Perspektive
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Editorial

         

        Friedrich Schiller

         

        Die Aktualität eines Idealisten

         

        Ein Weltbürger, der keinem Fürsten dient

         

        Friedrich Schiller in Deutschland und Europa

         

        Mein Schiller-Jahr 1955

         


        Die Schriftstellerin Gerty Spies - Blätter zum Land

        In dieser Publikation wird die Schriftstellerin Gerty Spies vorgestellt. Thematisiert werden dabei auch ihre Werke wie "Bittere Jugend" und "Drei Jahre Theresienstadt".
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz


        Inhalt:

         

        Biografie

         

        Vorstellung einzelner Werke

         

        Werk-Verzeichnis

         

        Literatur



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