Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Beschäftigungspolitik

        Arbeit und Digitalisierung - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 18–19/2016)

        Was haben Uhrmacher, Models und Immobilienmaklerinnen gemeinsam? Ihre Berufe könnte es gemäß einer vielzitierten Studie in 20 Jahren nicht mehr geben. Doch lässt sich nur bedingt vorhersagen, wo sich welche Technologien durchsetzen werden, wie menschliche Arbeit und digitale Technik dabei zusammenspielen und wie sich dies auf Berufsbilder und den Arbeitsmarkt auswirken wird.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Ungleiches Deutschland: Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015

        Deutschland driftet auseinander. Trotz guter Konjunktur der vergangenen Jahre profitieren längst nicht alle Regionen vom Wachstum. Die regionale Ungleichheit verfestigt sich oder nimmt sogar noch zu. Einzelne Regionen befinden sich in einem Teufelskreis aus Verschuldung, Arbeitslosigkeit und Abwanderung. Das jüngste Wachstum kommt in vielen Gegenden Deutschlands nicht an. Das ist das Ergebnis der Studie "Ungleiches Deutschland", die anhand von 20 Indikatoren die soziale und ökonomische Lage der Bundesrepublik kreisgenau darstellt. Die Kriterien sind etwa Arbeitslosigkeit, Abwanderung, Kinderarmut, kommunale Schulden oder das Bruttoinlandsprodukt. Die Ergebnisse zeigen, dass etliche Gegenden im Osten und Norden des Landes anderen Regionen im Süden hinterherhinken. Sie sind nicht in der Lage, sich eigenständig aus dieser Lage zu befreien, und es wird von Jahr zu Jahr schwieriger.
        Anbieter: Friedrich-Ebert-Stiftung

        20. März 2015: Equal Pay Day - Tag der Entgeltgleichheit

        Am 20. März 2015 ist es auch in Deutschland wieder soweit: der Equal Pay Day oder der Tag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen findet statt. Der Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto: "Spiel mit offenen Karten: Was verdienen Frauen und Männer?". Ein Dossier mit Hintergrundinformationen und weiterführenden Links.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

        Arbeiten in Europa - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 4–5/2015)

        Die EU-Kommission will "Neue Impulse für Arbeitsplätze, Wachstum und Investitionen" geben. Derzeit herrscht diesbezüglich große Ungleichheit in Europa. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit bleibt die größte Herausforderung.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Ein Jahr Arbeitnehmerfreizügigkeit in Deutschland - Hintergrund aktuell, 30.04.2012

        Seit dem 1. Mai 2011 ist der deutsche Arbeitsmarkt vollständig für Bürger aus acht mittel- und osteuropäischen Ländern geöffnet. Bislang sind 79.000 Menschen aus diesen Ländern zum Arbeiten nach Deutschland gekommen - weit weniger als erwartet. Als Grund nennt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Sprachbarrieren und das deutsche Ausbildungs- und Bildungssystem.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Wege zur Vollbeschäftigung

        In den vergangenen Jahren ist die Beschäftigung in Deutschland stark gestiegen. Parallel dazu ist die Arbeitslosigkeit zurückgegangen. Somit ist es möglich, dass sich die positive Entwicklung in den nächsten Jahren fortsetzt. In der kommenden Dekade könnte das Wachstum deutlich über dem der beiden vergangenen liegen, so dass die Erwerbstätigkeit weiterhin zunimmt. Da das Erwerbspersonenpotenzial aufgrund der demographischen Entwicklung zurückgeht, wird die Arbeitslosenquote weiter fallen und könnte im Jahr 2015 unter fünf Prozent liegen. Damit dies möglich wird, müssen jedoch verschiedene Bedingungen erfüllt sein.
        Anbieter: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut

        Vollbeschäftigung? - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 14-15/2012)

        Das deutsche "Jobwunder" mitten in Krisenzeiten lässt Vollbeschäftigung wie zu Zeiten des Wirtschaftswunders der 1960er Jahre wieder als realistisches Ziel erscheinen. Doch oft wird übersehen, dass hinter dem Beschäftigungswunder von damals eine historische Sondersituation, geprägt vom Wiederaufbauboom der Nachkriegszeit und der weitgehenden Exklusion von Frauen aus dem Arbeitsmarkt, stand. Zudem beruht das heutige "Jobwunder" erheblich auf der Ausweitung von im Vergleich zum sogenannten Normalarbeitsverhältnis atypischen, bisweilen prekären Beschäftigungsformen. Dennoch halten viele am Ziel der Vollbeschäftigung, zumal in Wahlkampfzeiten, fest: Ein hoher Beschäftigungsstand kann für wirtschaftliche Nachfrage und Wachstum sorgen und den Beschäftigten finanzielle Ressourcen, gesellschaftliche Anerkennung und Teilhabe an sozialen Sicherungssystemen ermöglichen.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Agenda 2020: Strategien für eine Politik der Vollbeschäftigung

        Mit diesem Strategiepapier zeigt das IZA Wege auf, wie Deutschland in der vor uns liegenden Dekade wieder Vollbeschäftigung erreichen kann. Die „Agenda 2010“ hat die Arbeitsmarktentwicklung erkennbar in die richtige Richtung bewegt und für ein neues Denken gesorgt. Dass der deutsche Arbeitsmarkt die Finanz- und Weltwirtschaftskrise vergleichsweise glimpflich überstehen konnte, ist auch den jüngsten Arbeitsmarktreformen zu verdanken. Es gibt deshalb keinen Grund, das Erreichte in Frage zu stellen, wohl aber weiteren Handlungsbedarf.
        Anbieter: Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA)

        Atypisch beschäftigt = typisch arm im Alter? : Die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte und der staatliche Schutz vor Altersarmut - ein europäischer Vergleich. FES Studie, September 2011

        In vielen Ländern bilden die atypisch Beschäftigten mit einem Anteil von jeweils deutlich über einem Drittel aller Beschäftigten einen beachtlichen Teil der Gesamtbeschäftigten. Insgesamt ist seit Ende der 1990er Jahre europaweit eine Zunahme atypischer Beschäftigung zu verzeichnen. Im Ländervergleich findet die auf der EU-Ebene verfolgte Flexicurity-Strategie in Deutschland relativ wenig Anwendung. Das deutsche System der staatlichen Altersvorsorge ist aufgrund der starken Lohnzentrierung und der Orientierung am Äquivalenzprinzip nur unzureichend auf atypische Beschäftigungsverhältnisse und weitere Flexibilisierungstendenzen eingestellt. Davon sind vor allem Frauen betroffen, da sie den Großteil der atypischen Beschäftigungen stellen. Vergleicht man die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung, dann bestehen die größten Sicherungslücken derzeit für die Soloselbstständigen und für die geringfügig Beschäftigten. Eine der größten Herausforderungen für die deutsche
        Anbieter: Friedrich-Ebert-Stiftung


        Inhalt:

        1. Einleitung

        2. Europäische Sozial- und Beschäftigungspolitik

        3. Wandel der Arbeitsverhältnisse in Europa

        4. Die Dynamik atypischer Arbeitsverhältnisse

        5. Die staatliche Alterssicherung der atypisch Beschäftigten im Ländervergleich  12

        5.1 Dänemark

        5.2 Deutschland

        5.3 Italien

        5.4 Niederlande

        5.5 Polen

        5.6 Vereinigtes Königreich

        .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

        6. Fazit:

        Good Practices?.. .  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

                     7. Lehren für Deutschland?

        . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11  


        Humanisierung der Arbeit - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 15/2011)

        "Hauptsache Arbeit!" lautet oft der Ruf - die Qualität der Arbeitsplätze rückt dabei in den Hintergrund. Flexibilisierte und prekäre Arbeitsformen resultieren immer häufiger im "überforderten Ich", bergen bei einer nachhaltigen Arbeitspolitik indes durchaus Chancen auf größere Autonomie.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Anne Seibring)     

        Arbeit und menschliche Würde - Essay (Oskar Negt)     

        Ein halbes Leben. Vier Kurzporträts aus einer Arbeitswelt im Umbruch (Carsten Keller / Olaf Groh-Samberg / Michael Hofmann / Silke Röbenack / Gilles Reckinger / Diana Reiners / Kathrin Schrader / Kathrin Englert)     

        Von der "Humanisierung der Arbeit" zur "Guten Arbeit" (Dieter Sauer)     

        Arbeitskraft ist mehr als eine Ware. Arbeiten in der postfordistischen Dienstleistungsgesellschaft (Eva Senghaas-Knobloch)     

        Qualität von Arbeit: messen - analysieren - umsetzen (Julia Lepperhoff)     

        "Humanisierung" der Arbeit und Wirtschaftlichkeit - Essay (Alexander Böhne)     

        Arbeit und Autonomie. Plädoyer für eine nachhaltige Arbeitspolitik (Cordula Drautz)


        Arbeit - Jugendmagazin fluter 36/2010

        Der aktuelle fluter betrachtet den Kosmos Arbeit und seine Perspektiven: Im Gespräch über Bildungschancen und die ungleiche Behandlung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt; zu Besuch bei Arbeitern, die ihre Fabrik übernehmen, Kindern, die für ein Recht auf Arbeit kämpfen oder unterwegs mit einem Teenager-Paparazzo.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Bitte nicht so brav!

        Mensch, Maschine!

        Immer dasselbe Lied

        Das echte Leben

        Irgendwas mit Medien

        "Ich sehe das als Weiterbildung"

        Weitermachen

        Ganz schön kaputt

        Aus dir wird nichts

        Schwarzer Tag

        Was gibt´s

        Für Geld machen Menschen alles

        Richtige Stelle

        Großes Geschäft

        "Ich weiß gar nicht, wie ich das geschafft habe"

        Das ist Hartz

        Vom Mutfassen

        So ein Schuften

        "Lasst uns doch in Ruhe arbeiten!"

        Jetzt ist mal Schicht

        Wir müssen was tun

        "Ich bekomme quasi Schmerzensgeld"

        Arbeit, die es nicht ins Heft geschafft hat

        Hoi Polloi, Vorschau und Impressum


        Arbeitsmarktpolitik - Themendossier

        Arbeitsmarktpolitik ist in der Bundesrepublik Deutschland eines der wichtigsten Politikfelder überhaupt. Erfolge sowie Misserfolge in der Arbeitsmarktpolitik sind Wahlkampfthemen und entscheiden über die Wahlchancen einer Partei. Der Arbeitsmarkt ist aber auch Gegenstand wissenschaftlicher Analyse und Kontroversen, die wiederum Diskussionsgrundlage für die parteipolitischen und gewerkschaftlichen Auseinandersetzungen sind. Das Dossier stellt die theoretischen Grundlagen der Arbeitsmarktpolitik, die Ziele und die Akteure, die gesetzlichen Grundlagen und die Instrumente der Arbeitsmarktpolitik vor.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Normative Grundlagen: Der Arbeitsbegriff im Wandel der Zeiten

        Förderung: Förderung der Teilhabechancen am ersten Arbeitsmarkt

        Förderung: Förderung der Integration in den ersten Arbeitsmarkt

        Förderung: Förderung des zweiten Arbeitsmarktes

        Arbeitslosenversicherung: Debatten um Finanzierungskonzepte

        Arbeitsvermittlung: Die öffentliche Arbeitsvermittlung

        Arbeitsvermittlung: Vermittlungswege und Marktanteile der Vermittlungsakteure

        Beschäftigungspolitische Rahmenbedingungen: Minijobs / geringfügige Beschäftigung

        Theoretische Konzepte und Grundlagen: Arten der Arbeitslosigkeit

        Theoretische Konzepte und Grundlagen: Wie wird Arbeitslosigkeit gemessen?

        Theoretische Konzepte und Grundlagen: Folgen der Arbeitslosigkeit

        Normative Grundlagen: Das Konzept der aktiven Arbeitsmarktpolitik

        Normative Grundlagen: Das Ende des Ernährermodells

        Arbeitslosenversicherung: Arbeitslosenversicherung in Deutschland

        Arbeitslosenversicherung: Die Leistungen der Grundsicherung

        Berufsausbildung und ihre Förderung: Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt

        Beschäftigungspolitische Rahmenbedingungen: Die Tarifpolitik

        Beschäftigungspolitische Rahmenbedingungen: Mindestlohn


        Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

        Das IAB ist die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit. Es informiert über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung, über Publikationen und Veranstaltungen.
        Anbieter: nstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit

        Bundesagentur für Arbeit - Arbeitsamt

        Zentraler Bereich des Angebots ist sicherlich der Bereich Markt, in dem sich unter anderem die Recherche-Datenbanken sis Stellen Informations-Service, der ais Arbeitgeber Informations-Service sowie der asis Ausbildungs-Stellen Infoamtions-Service befindet. Über Karten kann man die einzelnen Landesarbeitsamtsbezirke und besondere Dienststellen ausfindig machen. Ebenso wird auf internationale Aktivitäten und Angebote hingewiesen. Ein sehr interessanter Bereich ist außerdem der Bereich Service, indem sich allerlei Nützliches und Wissenswertes findet, so z.B. aktuelle Zahlen zum Arbeitsmarkt, Ausbildungsvermittlung, Berufsberatung, Förderungsmaßnahmen, Merkblätter, Veröffentlichungen, Geldleistungen, Presseinformationen, Vordrucke etc.
        Anbieter: Bundesanstalt für Arbeit

        Migration und Arbeitsmarkt - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 44/2009)

        Der demografische Wandel wird die deutsche Gesellschaft in absehbarer Zeit vor große Herausforderungen stellen. Es droht nicht nur die Überalterung, sondern auch ein beträchtlicher Fachkräftemangel. Im internationalen Wettstreit um die "besten Köpfe" könnte Deutschland den Anschluss verlieren. Schon heute wird die unzureichende Auswahl an gut ausgebildeten Spezialisten beklagt. Eines der Kernprobleme liegt darin, dass es für Zuwanderer, insbesondere für solche aus Nicht-EU-Staaten, sehr schwierig ist, ihre im Ausland erworbenen Bildungsabschlüsse anerkannt zu bekommen.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Johannes Piepenbrink) 
         
        Qualifikation von Migrantinnen - eine Frage der Bürgerrechte? - Essay (Umut Erel) 
         
        Arbeitsmarktwirkungen der Migration (Herbert Brücker) 
         
        Jenseits der Greencard: Ungesteuerte Migration Hochqualifizierter (Arnd-Michael Nohl / Anja Weiß) 
         
        Standards der beruflichen Anerkennung (Bettina Englmann) 
         
        Einwanderungsland Kanada - ein Vorbild für Deutschland? (Oliver Schmidtke) 
         
         

         


        Arbeitsmarktpolitik - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 27/2009)

        Die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik gehört zu den zentralen und wichtigsten Politikfeldern. Dadurch, dass die Anzahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen nach der Wiedervereinigung bis heute konstant hoch geblieben ist, hat sie immer weiter an Bedeutung gewonnen. Ihre Instrumente haben sich im Laufe der Jahre ständig gewandelt. Die jüngste Vergangenheit ist vor allem durch die sogenannten "Hartz-Gesetze" geprägt worden. Sie traten ab 2003 nach und nach mit dem Ziel in Kraft, das Prinzip "Fördern und Fordern" zu stärken – ihre Wirkung bleibt jedoch umstritten. Für das nächste Jahr wird sogar wieder ein Anstieg der als arbeitsuchend Registrierten auf über fünf Millionen prognostiziert.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Grundeinkommen? - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 51-52/2007)

        Was wie ein soziale Utopie klingt, wird in Deutschland seit einiger Zeit von Protagonisten unterschiedlichster politischer Positionen vertreten: die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens, das auch unter den Begriffen "Solidarisches Bürgergeld", "Solidarische Bürgerversicherung", "Existenzgeld", "Idealtypisches Grundeinkommen", "Sozialdividende" oder "Negative Einkommenssteuer" diskutiert wird. Ist ein solches Grundeinkommen tatsächlich sinnvoller als die bestehenden Sozialsysteme, ist es überhaupt finanzierbar? Und vor allem: Ist es realisierbar? Die Meinungen dazu gehen weit auseinander. Während die einen darin die Lösung aller sozialen Probleme sehen, warnen die anderen vor fiskalischen Risiken und vor zu erwartenden Verhaltensänderungen der Menschen. Das Konzept impliziere höchst problematische Anreize zum Nichtstun. Und statt des propagierten neuen Gefühls von Freiheit und Sicherheit käme es eher zum Ausschluss von Teilen der Bevölkerung, die nicht in der Lage seien,
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

        Editorial (Katharina Belwe)

        Grundeinkommen als Sozialreform (Michael Opielka)

        Grundeinkommen und soziale Marktwirtschaft (Ingrid Hohenleitner / Thomas Straubhaar)

        Sozialversicherung und Grundeinkommen (Eberhard Eichenhofer)

        Grundeinkommen und soziale Gerechtigkeit (Christoph Butterwegge)

        Hartz IV: Reform der Reform? (Martin Dietz / Ulrich Walwei)


        Arbeit - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 04-05/2007)

        Die Arbeitsgesellschaft verändert sich und mit ihr die Arbeitsverhältnisse. Die Ausweitung von Armut, sozialer Ausschluss und damit einhergehende Prozesse der Desintegration sind die Folgen, die bis in die Mittelschichten hinein reichen – mit negativen Folgen für die Gesellschaft insgesamt. Der Übergang vom eher national orientierten rheinischen Kapitalismus zum globalen neoliberalen Kapitalismus hat die Situation erheblich verschärft. Vor diesem Hintergrund ist auch die geplante schrittweise Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre zu sehen: So stellt sich einerseits die Frage, ob die Voraussetzungen überhaupt vorhanden sind, ältere Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer länger zu beschäftigen. Andererseits bietet der demografische Wandel Chancen für eine alternsgerechte Personalpolitik. Sie könnte die Voraussetzungen für ein längeres Erwerbsleben schaffen, die heute vielfach noch fehlen.


        Inhalt:

        Editorial (Katharina Belwe)

        Wirtschaftseliten und ihre gesellschaftliche Verantwortung (Peter Imbusch / Dieter Rucht)

        Lohngerechtigkeit im Wandel der Arbeitsgesellschaft (Holger Lengfeld)

        Arbeitszeit - Entwicklungen und Konflikte (Hartmut Seifert)

        Rente mit 67 - Probleme am Arbeitsmarkt (Andreas Ebert / Ernst Kistler / Thomas Staudinger)

        Demographie-Werkstatt Deutschland: vom Krisen- zum Chancenmanagement (Pascal Frai / Rainer Thiehoff)


        Arbeitsmarktreformen - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 16/2005)

        Hartz IV zum Trotz nimmt die Arbeitslosigkeit in Deutschland nicht ab. Nach Inkrafttreten des vierten Gesetzes des nach dem VW-Manager Peter Hartz benannten Arbeitsmarktreformpakets im Januar 2005 ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sogar über die historische Marke von fünf Millionen geklettert. Verantwortlich für den abrupten Anstieg ist die Zusammenlegung der Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II. Dessen ungeachtet ist die befürchtete Radikalisierung ausgeblieben. Zumindest ein Teil der Betroffenen scheint sich mit den neuen gesetzlichen Bedingungen zu arrangieren. Durch "Fördern und Fordern" - so die Zielrichtung der Hartz-IV-Gesetze - soll eine Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt erfolgen. Nach dem Motto "Ein schlechter Job ist besser als keiner" sind Arbeitslose nun gesetzlich verpflichtet, jede zumutbare Arbeit anzunehmen, unabhängig davon, ob diese unter Tarif bezahlt wird. Hierunter fallen auch Mini-Jobs oder Tätigkeiten,
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial

         

        Eine Zeitenwende am Arbeitsmarkt - Essay

         

        Der Herbst der guten Arbeit und der Osten Deutschlands - Essay

         

        Hartz IV: Neue Perspektiven für Langzeitarbeitslose?

         

        Was bringen die Hartz-Gesetze?

         

        Arbeitsmarktreformen und Ungleichheit

         

        Beschäftigungschancen von Arbeitslosen im internationalen Vergleich

         


        Arbeit: Ausbildung-Beruf-Qualifizierung - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 28/2004)

        Berufliche Aus- und Weiterbildung sind wesentliche Voraussetzungen für einen sicheren Arbeitsplatz und ein gutes Einkommen. Zugleich handelt es sich dabei um eine wichtige gesellschaftliche und wirtschaftliche Aufgabe, denn die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften steigt ständig. Umgekehrt nehmen die Chancen gering qualifizierter bzw. ungelernter Arbeitskräfte auf eine Beschäftigung ab. Auch wenn man es sich angesichts von 4,5 Millionen Arbeitslosen nur schwer vorstellen kann, Deutschland wird auf mittlere Sicht unter Fachkräftemangel leiden. Eine wesentliche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die demografische Entwicklung. Für Ende dieses Jahrzehnts wird mit einem spürbaren Rückgang des Anteils junger Menschen gerechnet. Dann wird es noch mehr darauf ankommen, das vorhandene Begabungspotenzial - auch das heute teilweise noch ungenutzte junger Frauen - voll auszuschöpfen.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Editorial

         

        Fachkräftemangel bedroht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft

         

        Berufliche Weiterbildung am Scheideweg

         

        Bildungsförderung, Verteilungspolitik und soziale Durchlässigkeit

         

        Neue Wege der Berufsausbildung

         

        Junge Frauen: Bessere Schulabschlüsse - aber weniger Chancen beim Übergang in die Berufsausbildung

         

        Neue Berufsbiografien und alter Sozialstaat?

         



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        Arbeitsmarktpolitik

         

        Das Dossier Arbeitsmarktpolitik stellt die theoretischen Grundlagen der Arbeitsmarktpolitik, die Ziele und die Akteure, die gesetzlichen Grundlagen und die Instrumente der Arbeitsmarktpolitik vor.

         
         
         
         
         

        Mindestlohn?

         

        Seit Jahren wird in Deutschland kontrovers über die Einführung von Mindestlöhnen diksutiert.

        Mindestlohn
        Was ist ein gesetzlicher Mindestlohn? Wie sieht die Entwicklung in Deutschland aus? Was sind die Argumente der Befürworter und Gegner?
        (Bundeszentrale für politische Bildung)
        Mindestlohn hilft - allen und überall

        Mindestlohnkonferenz von DGB und FES am Welttag für menschenwürdige Arbeit.2013. "Der Kampf für gerechte Löhne ist mehr als nur der Kampf um Geld", sagte DGB-Vizevorsitzende Elke Hannack "Es ist ein Kampf um Würde und auch ein Kampf für den Fortschritt von Gesellschaften".
        (DGB)
        Arbeitsmarkt: Gesetzlicher Mindestlohn?
        Laut Umfragen sind drei Viertel der Deutschen für einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn. Doch Arbeitgeber und Wirtschaftsforscher warnen vor den möglichen Folgen: weniger Arbeitsplätze, mehr Schwarzarbeit. Sind die Sorgen berechtigt?
        (WDR)
        Ein Mindestlohn für Deutschland - aber wie?

        Einheitlich und allgemeinverbindlich, moderat und dem Vorschlag einer möglichst breit aufgestellten Kommission folgend - so kann er ein Erfolg werden: zur Stärkung der gering qualifizierten Arbeitnehmer, ohne ihre Jobs zu gefährden.
        Analysen und Argumente, Februar 2012
        (Konrad-Adenauer-Stiftung)
        Wirkungen der Mindestlohnregelungen in acht Branchen

        Die Analyse macht deutlich, dass die Bedingungen, Voraussetzungen und Regelungen in den acht Branchen jeweils sehr unterschiedlich sind und Mindestlöhne nicht nur das Lohnniveau, sondern auch die Lohnstruktur beeinflussen können.
        WISO Diskurs, Nov. 2012
        (Friedrich Ebert Stiftung)
        Fiskalische Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns

        Die vorliegende Studie untersucht die Effekte eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns auf den Staatshaushalt und die sozialen Sicherungssysteme.
        WISO Diskurs, Mai, 2011
        (Friedrich Ebert Stiftung)
        Deutschland braucht den Mindestlohn

        Kampagnenseite des DGB
        (Deutscher Gewerkschaftsbund)

         
         
         
         
         

        Grundeinkommen?

         

        Von Protagonisten unterschiedlichster politischer Positionen wird seit einiger Zeit die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens vertreten. Ist ein solches Grundeinkommen sinnvoller als die bestehenden Sozialsysteme? Wie wäre es realisiserbar und finanzierbar?

        Grundeinkommen?

        APuZ-Ausgabe 51/52 2007
        (Bundeszentrale für politische Bildung)
        Lohn ohne Arbeit - das bedingungslose Grundeinkommen

        Tausend Euro für jeden - auch wenn er nichts tut? Diesen Vorschlag macht der Unternehmer Götz Werner: Er propagiert die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens.
        (BR-alpha, Sendung vom 11.03.2012)
        Die Idee des Grundeinkommens?

        Dieser Beitrag erörtert die Frage nach der sozialethischen Bewertung des Modells Grundeinkommen: Wäre es ein Fortschritt oder eher ein Rückschritt bei der Reform des Sozialstaates? Würde es mehr oder weniger Teilhabe am gesellschaftlichen Alltag ermöglichen?
        (Positionen, 31. Aug. 2010)
        Das Grundeinkommen in der deutschen Debatte

        Leitbilder, Motive und Interessen
        (Friedrich-Ebert-Stiftung, Diskurs, März 2009)
        Bedingungsloses Grundeinkommen einfach erklärt

        Was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff? Und welche Konsequenzen hätte das Konzept für jeden einzelnen? Der Clip erklärt es kurz und knapp.
        (explainity)
        Kulturimpuls Grundeinkommen

        Ein Filmessay von Daniel Häni und Enno Schmidt erklärt, wie das bedingungslose Grundeinkommen funktionieren, was es bewirken und wer es finanzieren könnte.
        (Ein Filmessay von Daniel Häni und Enno Schmidt, 2008 Schweiz)

         
         
         
         
         

        Vollbeschäftigung?

         

        Das deutsche "Jobwunder" mitten in Krisenzeiten lässt Vollbeschäftigung wie zu Zeiten des Wirtschaftswunders der 1960er Jahre wieder als realistisches Ziel erscheinen. Die APuZ-Ausgabe 14/15 2012 geht den Fragen rund um Vollbeschäftigung nach.

        In den vergangenen Jahren ist die Beschäftigung in Deutschland stark gestiegen. Parallel dazu ist die Arbeitslosigkeit zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote könnte weiter fallen und im Jahr 2015 unter fünf Prozent liegen. Damit dies möglich wird, müssen jedoch verschiedene Bedingungen erfüllt sein, so die Studie Wege zur Vollbeschäftigung des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts.

        Mit dem Strategiepapier Agenda 2020: Strategien für eine Politik der Vollbeschäftigung zeigt das Institut zur Zukunft der Arbeit Wege auf, wie Deutschland in der vor uns liegenden Dekade wieder Vollbeschäftigung erreichen kann.