Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Amerika

        Demokratie-Index Lateinamerika

        Die strukturell bedingten Demokratiedefizite in Lateinamerika und ihre Folgen haben sich weiter verstärkt. Das macht der aktuelle Demokratie-Index Lateinamerika deutlich. Ziel des Demokratie-Index IDD-LAT ist es, die politischen Entwicklungstendenzen Lateinamerikas zu beleuchten und jährlich den jeweils aktuellen Stand der Demokratieentwicklung in der Region mit ihren Stärken und Schwächen eingehend zu analysieren und darzustellen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung will damit Politikern in Führungsfunktionen ein transparentes Instrument der Schwachstellenanalyse in die Hand geben und es den Bürgern ermöglichen, sich gezielt für mehr Demokratie zu engagieren.
        Anbieter: Konrad-Adenauer-Stiftung

        Brasilien - Der Bürger im Staat 1-2 - 2013

        Diese Ausgabe bietet eine umfassende Bestandaufnahme der aufstrebenden Wirtschaftsmacht Brasilien. 13 Aufsätze spannen einen Bogen vom Aufbau des politischen Systems über die weltwirtschaftliche Rolle Brasiliens bis hin zu den gegenwärtigen sozialen Herausforderungen. Mit den Beziehungen Brasiliens zu seinen südamerikanischen Nachbarn, zur Europäischen Union und auch zu Deutschland setzen sich eigene Beiträge auseinander.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

        Horacio Cartes gewinnt Präsidentschaftswahl in Paraguay - Hintergrund aktuell, 22.4.2013

        Am 21. April wurde in Paraguay ein neuer Präsident gewählt. Sieger ist Horacio Cartes. Der Unternehmer ist einer der reichsten Männer Paraguays, er trat für die konservative Colorado-Partei an.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Maduro folgt Chávez - Hintergrund aktuell, 14.04.2013

        Am 14. April hat Venezuela einen Nachfolger für den Anfang März verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez gewählt. Der bisherige Übergangspräsident Nicolás Maduro ist neues Staatsoberhaupt Venezuelas. Er setzte sich knapp gegen seinen Herausforderer Henrique Capriles Radonski durch. Die Opposition will das Wahlergebnis wegen zahlreicher Unstimmigkeiten bei Abstimmung und Auszählung nicht anerkennen.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Präsidentschaftswahl in Venezuela - Hintergrund aktiuell, 5.10.2012

        Venezuela hat gewählt: Alter und neuer Präsident ist Hugo Chávez. 18 Millionen Venezolaner waren aufgerufen, einen neuen Präsidenten für eine sechsjährige Amtszeit bis 2019 zu wählen. Die Wahlbeteiligung war mit über 80 Prozent sehr hoch – dies hob Chávez in seiner Siegesansprache als Beweis für eine demokratische Bewegung im Land hervor. Chávez erhielt etwa 54 Prozent der Stimmen – beinahe zehn Prozentpunkte mehr als sein Konkurrent Capriles, für den sich rund 45 Prozent der Wähler entschieden haben. Capriles gestand bereits kurz nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses seine Niederlage ein.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Mexiko - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 40-42/2011)

        Mexiko durchlebt seit Ende der 1990er Jahre einen tief greifenden Wandel. Volkswirtschaftlicher Erfolg sowie Demokratisierungs- und Pluralisierungsfortschritte der vergangenen Jahre werden jedoch zunehmend von schwerwiegenden Problemen verdeckt, allen voran vom "Drogenkrieg", dem unter anderem grassierende Korruption und eklatante soziale Ungleichheit einen fruchtbaren Boden bereiten. Seit 2006 hat Präsident Felipe Calderón über 45.000 Berufssoldaten in den Kampf gegen die Drogenkartelle geschickt. Doch der innerstaatliche Einsatz der Armee hat die Lage keineswegs verbessert: Von staatlichem Kontrollgewinn kann keine Rede sein, die Zahl der Opfer geht inzwischen in die Zehntausende.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Johannes Piepenbrink) 
         
        Schlaglichter aus einem Land ohne klare Richtung - Essay (Franz Smets) 
         
        Calderons gescheiterter Feldzug gegen die Drogenkartelle (Karl-Dieter Hoffmann) 
         
        Mexiko und die USA: zwischen NAFTA-Partnerschaft und Zweckgemeinschaft (Günther Maihold) 
         
        Schritt zurück nach vorn? Mexikos Demokratie (Matthias Jäger) 
         
        Alltag statt Apokalypse: Mexiko-Stadt als Labor städtischen Lebens - Essay (Anne Huffschmid) 
         
        Hinterhof der USA? Eine Beziehungsgeschichte (Marianne Braig) 
         
        Das bessere Leben, erträumt und erlitten* - Reportage (Alex Gertschen)


        Südamerika - Der Bürger im Staat Heft 4/2010

        Dieses Heft widmet sich in seinen Beiträgen der südamerikanischen Staatenwelt, in der die Demokratie trotz aller Konflikte und Probleme erstaunlich fest verankert ist. Ein historischer Rückblick dokumentiert die ähnlichen nachkolonialen Entwicklungen der Staaten auf dem Weg in das 20. Jahrhundert. Den Schlüsselbegriffen Revolution, Staatsstreich und Populismus ist eine eigene Abhandlung gewidmet. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Grundzügen der Demokratisierung in den einzelnen Ländern, den markanten Unterschieden in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Staaten, dem Problem von Gewalt, Kriminalität und öffentlicher Unsicherheit in Großstädten sowie der vielfältigen Alltags- und Populärkultur Lateinamerikas.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


        Inhalt:

         

        Einleitung

        Hans-Joachim König
        Südamerika auf dem Weg ins 20. Jahrhundert

        Nikolaus Werz
        Revolutionen, Staatsstreiche, Populismen

        Dieter Boris
        Historische und aktuelle Tendenzen der Sozialstrukturentwicklung

        Wilhelm Hofmeister
        Demokratie in Südamerika

        Juliana Ströbele-Gregor
        Emanzipationsbewegungen indigener Völker in Lateinamerika

        Sabine Kurtenbach
        Gewalt und öffentliche (Un-)Sicherheit in Südamerika

        Eva Karnofsky
        Alltags- und Populärkultur: Lateinamerika steht für Vielfalt

        Hartmut Sangmeister
        Wirtschaftlicher Strukturwandel und ungleiche Entwicklung in Südamerika


        Revolutionen in Lateinamerika - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 41-42/2010)

        In diesem Jahr wird auf dem lateinamerikanischen Subkontinent das Bicentenario gefeiert: der Anfang vom Ende der europäischen Kolonialherrschaft. Der Mythos vom gerechten Kampf der Armen gegen ihre Unterdrücker und das US-"Imperium" erlebte in Westeuropa manche Konjunktur. Heute üben Venezuela, Bolivien und wie stets der "tropische Sozialismus" auf Kuba besondere Faszination für Linke in den Zentren des Nordens aus. Die Helden der Revolutionen sind lange tot oder in die Jahre gekommen. Ihre Epigonen legen großen Wert auf demokratische Legitimität.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Hans-Georg Golz)     

        Die Vermessung der Unabhängigkeit - Essay (Josef Oehrlein)     

        Die Linke in Lateinamerika (Romeo Rey)     

        Venezuela: Lektüre eines geteilten Landes (Cristian Balteo Yazbeck / Melina Fernández Temes)     

        Demokratische Revolution in Bolivien? (Juliana Ströbele-Gregor)     

        Traditionen, Gegenwart und Zukunft der kubanischen Revolution (Michael Zeuske)   

        Revolutionsmythen zu Lateinamerika (Nikolaus Werz)     

        Faszination Che (Stephan Lahrem)


        Brasilien und Argentinien - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 12/2010)

        Brasilien hat in den vergangenen Jahren nicht nur einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt, sondern auch weltpolitisch erheblich an Gewicht gewonnen. Neben Russland, Indien und China zählt das größte Land Südamerikas zu den sogenannten BRIC-Staaten, jenen aufstrebenden "Schwellenländern", denen zugetraut wird, die traditionellen Industrieländer hinsichtlich ihrer Wirtschaftsleistung mittelfristig zu überflügeln. Ganz anders sind die Perspektiven in Argentinien: Das 20. Jahrhundert wird dort als "Zeitraum eines langsamen Abstiegs" wahrgenommen. Dem verheerenden Zusammenbruch des Finanzsystems, der "Argentinienkrise" 2001/2002, folgte zwar eine Erholung, doch wirtschaftlich und politisch hat das Land zuletzt an Bedeutung verloren.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Johannes Piepenbrink)

        Argentinien und Brasilien zwischen Rivalität und Partnerschaft (Peter Birle)    

        Erfahrung der Zeit - politische Kultur in Argentinien und Brasilien (Claudia Zilla)

        Brasiliens Aufstieg: Möglichkeiten und Grenzen regionaler und globaler Politik (Wolf Grabendorff)    

        Wandel durch Klimawandel? Wachstum und ökologische Grenzen in Brasilien (Imme Scholz)    

        Reaktivierte Unternehmen: Die empresas recuperadas in Argentinien (Kristina Hille)    

        Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit (Klaus Hart)    


        Armut in Krisenzeiten - Rückblick und Ausblick - GIGA Focus Lateinamerika Nr. 5/2009

        Wie wirkt sich die globale Finanzkrise auf die wirtschaftliche Entwicklung in den Entwicklungs- und Schwellenländern aus? Vergangene Krisen wie die Peso-Krise 1994/95 in Mexiko, Argentiniens Probleme nach dem Staatsbankrott 2001 und die Kaffeekrise in Honduras 2001 verdeutlichen mögliche Folgen für die Armut in der Region. Viele Länder Lateinamerikas haben aufgrund der aktuellen Finanzkrise Maßnahmen zur Stabilisierung der Konjunktur beschlossen, von denen die Bevölkerung bisher wenig profitiert. Eine starke Zunahme der Armut in der Region bleibt wahrscheinlich.
        Anbieter: German Institute of Global and Area Studies - Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien


        Inhalt:

         

        1. Einleitung

        2. Armutstrends seit 1990

        3. Rückblick: Wirtschafts- und Finanzkrisen in Lateinamerika und ihre Auswirkungen auf die Armut

        3.1 Mexiko: Die Peso-Krise 1994/95

        3.2 Argentinien: Die Krisen von 1995 und 1999 und der Staatsbankrott 2001/02

        3.3 Honduras: Die Kaffeekrise 2001

        4. Ausblick: Die Finanzkrise und die Armut

        Literatur


        Lateinamerika - Informationen zur politischen Bildung (Heft 300)

        Die Länder Lateinamerikas und der Karibik sind durch ihre koloniale Vergangenheit verbunden, sie durchliefen ähnliche politische und wirtschaftliche Entwicklungsphasen, und ihre Gesellschaftsstruktur weist große Übereinstimmungen auf. In den letzten Jahren sind sie im Zuge verstärkter internationaler Nachfrage nach mineralischen und agrarischen Rohstoffen zu neuem Selbstbewusstsein gelangt und zunehmend aus dem Schatten der mächtigen Nachbarn USA herausgetreten. Doch die Dominanz der Rohstoffökonomie, die extreme gesellschaftliche Ungleichheit und weit verbreitete Armut bleiben Herausforderungen, denen sich die jungen, teilweise wenig gefestigten Demokratien Lateinamerikas zu stellen haben. Ein auf das Wesentliche komprimierter Überblick über die historische, wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung Lateinamerikas zeigt die Chancen und Risiken des Subkontinents auf.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

        Entwicklungen im 19. und 20. Jahrhundert
        Feudale Strukturen     
        Industrialisierung und Populismus     
        Veränderungen nach 1945     
        Soziale und politische Konflikte     
        Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen und Gewalt

        Gesellschaft und Kultur
        Die lateinamerikanische Bevölkerung     
        Bildung als öffentliches Gut?     
        Katholizismus und neue religiöse Vielfalt     
        Lateinamerikanische Literaturen     
        Global Player auf dem Musikmarkt     
        Sport-Weltmacht Lateinamerika

        Wirtschaft und soziale Lage
        Die Verschuldungskrise     
        Wirtschaftliche Trends     
        Charakteristika der Wirtschaftsstruktur     
        Armut und soziale Ungleichheit     
        Umwelt und nachhaltige Entwicklung

        Demokratien auf schwachem sozialen Fundament
        Demokratisierung und demokratische Defizite     
        Gewalt und Kriminalität     
        Drogenhandel und organisiertes Verbrechen     
        Neue soziale Akteure     
        Gestaltung der politischen Systeme     
        Wahlen und Wahlrecht     
        Frauen in der Politik

        Lateinamerika in der internationalen Politik
        Bedeutung und geopolitische Verortung     
        Inter-amerikanische Beziehungen     
        Beziehungen zur EU     
        Wo Europa an Lateinamerika grenzt: die Karibik

        Wohin steuert Lateinamerika?
        Herausforderungen für die Demokratie     
        Wirtschaftliche Aussichten     
        Internationale Handlungsspielräume


        Kuba - Der Bürger im Staat - Heft 2/2008

        Kuba, an dieser Insel scheiden sich die Geister. Kuba ist kein Land, das sich mit einfachen Wahrheiten begnügt. Bei den Linken galt Kuba seit den Zeiten Che Guevaras und Fidel Castros als Symbol des erfolgreichen Widerstands gegen die USA. Den anderen hingegen ist die Insel als eines der letzten Länder, das den Sozialismus zu praktizieren versucht, ein Dorn im Auge. Kuba schwankt nach dem Rückzug Fidel Castros zwischen Agonie und Aufbruchstimmung. Die derzeitige zaghafte Reformpolitik zielt darauf ab, die Grundbedürfnisse der Bevölkerung besser zu erfüllen und damit das Erbe der der kubanischen Revolution zu sichern. Die entscheidende Frage wird sein, ob es für Kuba nach Castro einen Transformationsprozess geben wird, der eine Öffnung für Wirtschaftsreformen und Demokratisierung ermöglicht.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


        Inhalt:

         

        Einleitung
         

        Heinrich Pachner:
        Kuba: Entwicklungspotentiale einer Karibikinsel aus natur- und kulturgeographischer Sicht

        Hans-Joachim König:
        Kuba: Vom Objekt zum Subjekt im historischen Prozess? Ein historischer Überblick

        Hans-Jürgen Burchardt:
        Fidel Castro: Der alte Mann und das Meer

        Stefan Reith:
        Von Fidel Castro zu Raúl - die Demokratie auf Kuba muss warten 

        Bert Hoffmann:
        Vom Dritte-Welt-Sozialismus zur großen Krise - und der schwierigen Reform von heute

        Nikolaus Werz:
        Deutschland, Lateinamerika und Kuba - Außenpolitische Beziehungen

        Bettina Hayer:
        Lost in Transition: Kubanisches Schattentheater 

        Arne Birkenstock/Eduardo Blumenstock:
        Santería, Son und Revolution - eine kurze Geschichte der kubanischen Musik

        Wolfgang Rössig:
        Kuba im Spiegel der Literatur


        Buchbesprechungen
         
         


        Lateinamerika - Themendossier

        Lateinamerika befindet sich mitten im Umbruch. Beherrschten früher Armut, Korruption und Gewalt die Schlagzeilen, wird der Subkontinent heute kaum noch wahrgenommen. Dabei hat er einen beachtlichen, mühsamen Weg der politischen Transformation zurückgelegt. Demokratische Strukturen haben sich größtenteils etabliert. Die soziale Anspannung ist dennoch geblieben. Als Wirtschaftsfaktor nimmt Lateinamerika eine zunehmend wichtige Rolle ein, vor allem als Exporteur von Erdöl und Agrarprodukten. Die Europäische Union hat diese Relevanz längst erkannt und ihre losen Beziehungen zur Region in eine "strategische Partnerschaft" umgemünzt. Sehr zum Argwohn der USA, die sich traditionell als wichtigster Gefährte Lateinamerikas verstehen. Das Dossier schildert die jüngsten politischen Entwicklungen in 19 Staaten – von A wie Argentinien bis V wie Venezuela. Im Mittelpunkt stehen zudem die sozialen Bewegungen, die sich als Protestform längst verankert haben. Ausgewählte Artikel beleuchten
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

        Lateinamerika: Politische Transformation zur Demokratie

        Soziale Bewegungen in Lateinamerika

        Nachhaltiger Bananenanbau

        Erdöl als Entwicklungsfaktor in Ecuador

        Soziale Bewegungen in Guatemala

        Vom schwierigen Umgang mit Pinochets Erbe

        Fidel Castro und die Geschichte Kubas

        Drogenhandel in Mexiko

        Soziale Bewegungen in Nicaragua

        Die historische Entwicklung Paraguays

        Perus politischer Literat

        Demokratie und Politik in Uruguay

        Zwischen Machismo, Krieg und Quote

        Länderinformationen

        Argentinien

        Bolivien

        Brasilien

        Chile

        Costa Rica

        Dominikanische Republik

        Ecuador

        Guatemala

        Honduras

        Kolumbien

        Kuba

        Mexiko

        Nicaragua

        Panama

        Paraguay

        Peru

        El Salvador

        Uruguay

        Venezuela


        Vergangenheitspolitik - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 42/2006)

        "Nunca Más!" - Nie wieder! Mit dieser Forderung erhoben lateinamerikanische Menschenrechtsbewegungen nach dem Ende der Militärdiktaturen in ihren Ländern Anspruch auf umfassende Aufarbeitung der begangenen Menschenrechtsverletzungen. Nur durch Aufklärung und strafrechtliche Verfolgung von Menschenrechtsverbrechen in der diktatorischen Vergangenheit können sich demokratische, zivilgesellschaftliche Strukturen entwickeln und verfestigen. Wie diese Aufgabe von politischen und gesellschaftlichen Akteuren bewältigt wird, unterscheidet sich von Fall zu Fall.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

        Editorial

         

        Vergangenheit, die nicht ruhen darf - Essay

         

        Die Rolle des Internationalen Strafgerichtshofs

         

        Vergangenheitspolitik in Chile, Argentinien und Uruguay

         

        Die Aufarbeitung der Diktaturen in Tschechien und der Slowakei

         

        Trauma und Versöhnung - Lehren aus Südafrika


        Demokratie in der Dritten Welt - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 21/2000)

        Die Demokratie sei eine schlechte Regierungsform, aber von allen Regierungsformen die am wenigsten schlechte. So drastisch formulierte es Winston Churchill in einer seiner zahlreichen launigen Äußerungen. Angesichts des massiven Wahlbetrugs, mit dessen Hilfe sich der peruanische Präsident Fujimori eine dritte Amtszeit erschleichen wollte - wozu er erst die entsprechenden Verfassungsbestimmungen aushebeln musste -, erscheint Churchills Bonmot als blanker Hohn. Dabei bestätigen die letzten Entwicklungen in Peru einmal mehr: Demokratie zu sagen allein reicht nicht.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Editorial

         

        Jörg Faust

        Informelle Politik und ökonomische Krisen in jungen Demokratien

         

        Harald Barrios Andreas Boeckh

        Demokratie in Lateinamerika

         

        Jörn Dosch

        Der beschwerliche Weg zur rechtsstaatlichen Demokratie in Südostasien

         

        Beate Eschment

        Autoritäre Präsidialregime statt Parteiendemokratien in Zentralasien

         


        Lateinamerika - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 38-39/2003)

        Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus hat das Interesse der Weltöffentlichkeit an Lateinamerika noch weiter schwinden lassen. Dabei ist dieser Teil Amerikas von krassen ökonomischen Gegensätzen und teilweise von großer Armut geprägt. Kritiker behaupten, Südamerika befinde sich auf dem Wege zur "Afrikanisierung". Neben vielen Schattenseiten kann Lateinamerika auch mit einer Erfolgsbilanz aufwarten: Seit 25 Jahren befindet sich die Region in einem permanenten Prozess der Demokratisierung, der trotz schwerer wirtschaftlicher und politischer Krisen von Bestand zu sein scheint. Darüber hinaus ist Lateinamerika von großen regionalen Unterschieden gekennzeichnet. Lateinamerika zerfällt zusehends in zwei Regionen mit unterschiedlichen Entwicklungsaussichten. Mit der Erosion staatlicher Strukturen, besonders in den Ländern der Andenregion, korrespondiert eine zunehmende Irrelevanz politischer Parteien und die Herrschaft traditioneller Eliten. Einen wirtschaftlichen Lichtblick
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

         

        Editorial

         

        Lateinamerikas unsichere Zukunft

         

        Demokratie in Lateinamerika

         

        Armut in Lateinamerika assoziales und politisches Problem

         

        Lateinamerika: Der vergessene Hinterhof der USA?

         

        Das Projekt einer gesamtamerikanischen Freihandelszone aus lateinamerikanischer Perspektive

         

        Spielt Europa in Lateinamerika noch eine Rolle?

         



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        1-16

         

        Lateinamerika

         

        Dieser komprimierte Überblick der Reihe Informationen zur politischen Bildung über die historische, wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der Länder Lateinamerikas und der Karibik zeigt, welchen Herausforderungen sich die jungen Demokratien Lateinamerikas zu stellen haben.

         
         
         
         
         

        Armut in Krisenzeiten

         

        Das Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien macht in seiner Reihe GIGA Focus im Heft Lateinamerika 5/2009 auf die Auswirkungen der Finanzkrise in den Entwicklungs- und Schwellenländern aufmerksam.