Internationaler Einsatz in Afghanistan

Bis 2014 sollen die ISAF-Truppen die Sicherheitsverantwortung an Afghanistan abgeben. Die internationale Gemeinschaft hat mit der afghanischen Regierung eine Strategie für den schrittweisen Rückzug der internationalen Truppen aus Afghanistan beschlossen.
Die Bundesregierung wird im Zuge der Übergabe der Sicherheitsverantwortung die Präsenz der Bundeswehr ab 2012 reduzieren. Auch US-Präsident Barack Obama hat angekündigt, knapp ein Drittel der US-Soldaten bis zum Herbst kommenden Jahres aus Afghanistan abzuziehen. Doch die Aussicht auf eine stabile Zukunft erscheint den meisten Menschen in dem kriegsgeplagten Land wie ein Trugbild.
Auf der zehnten "großen Ratsversammlung" in Kabul wurde über die zukünftigen Verhältnisse zu den USA und zu den Taliban beraten. Ergebnis der Afghanistan-Konferenz am 5. Dezember 2011 in Bonn ist, keine militärische, sondern eine in erster Linie eine politische Lösung für die Zukunft Afghanistan zu suchen.

Auf dieser Seite finden Sie Angebote der Zentralen für politische Bildung und anderer Anbieter zum Thema Afghanistan und Sicherheitspolitik. Die Angebote werden ergänzt durch weiterführende Links, Dossiers und Unterrichtsmaterialien.

Afghanistan-Konferenz - Wie geht es weiter in Afghanistan?

Afghanistan-Konferenz in Bonn
Zehn Jahre nach der ersten Konferenz will die internationale Gemeinschaft künftig den Fokus auf die nicht-militärische Unterstützung für das Land legen.
Hintergrund aktuell, 6.12.2011
(Bundeszentrale für politiche Bildung

Internationale Afghanistan-Konferenz in Bonn
Auf der einen Seite bekennt sich Afghanistan dazu, seine Bemühungen für gute Regierungsführung, für Demokratie und zur Bekämpfung der Korruption zu verstärken. Die internationale Gemeinschaft ist im Gegenzug bereit, dem Land auch nach dem Abzug der kämpfenden Truppen 2014 beizustehen.
(Auswärtiges Amt)

Afghanische Zivilgesellschaft mit starker Stimme
"Zivilgesellschaftliches Forum Afghanistan" im Vorfeld der Außenminister-Konferenz: 34 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen sind mit Untertstützung der deutschen politischen Stiftungen nach Bonn gekommen, um im Vorfeld der Außenministerkonferenz ihre Politikforderungen für die Zukunft des Landes vorzustellen.
(Konrad-Adenauer-Stiftung, 2.12.2011)

Afghanistan-Konferenz in Bonn: Der Schlüssel für den Frieden liegt in Pakistan
Die internationale Gemeinschaft berät, wie es mit Afghanistan bis zum Abzug der westlichen Truppen weitergehen soll. Rund 1.000 Vertreter aus 85 Staaten nehmen an dem Treffen teil. Nur Pakistan boykottiert die Konferenz ? und begeht damit einen schweren Fehler, meint Ahmed Rashid.
(Qantara, 5.12.2011)

Lernen in Interventionen? Evaluation am Beispiel der deutschen Afghanistan-Mission
Seit Ende 2001 stochert die internationale Gemeinschaft im Nebel, probiert aus, erleidet Rückschläge und kann nur darauf hoffen, dass eine Änderung in ihrer Strategie endlich doch noch zum Erfolg führt. Vielleicht noch schlimmer: Unter Umständen würde sie den Erfolg gar nicht erkennen, wenn er einträte. Gezieltes Lernen, das zu einer Optimierung von Interventionen führen kann, ist so nicht möglich. Diese Studie schlägt eine umfassende Evaluation vor.
(Stiftung Wissenschaft und Politik, September 2011)

Kriegsmüdigkeit und Strategiewandel in der amerikanischen Afghanistanpolitik
Militärisch geht es in der amerikanischen Afghanistan-Strategie gegenwärtig um kaum mehr als die Ausschaltung möglichst vieler Aufständischer durch Tötung und Gefangennahme - sei es in der Hoffnung, die Führung des Gegners verhandlungsbereit zu stimmen, sei es in der Erwartung, dass gestärkte afghanische Sicherheitskräfte so eher in die Lage versetzt werden, mit der letztlich nicht ganz zu beseitigenden Bedrohung fertig zu werden.
(Stiftung Wissenschaft und Politk, September 2011)

Fern jeden Friedens
Der Westen ist auf bestem Weg dazu, in Afghanistan sein zentrales Kriegsziel, die Schaffung eines stabilen Landes, zu verfehlen. Das hat nicht ausschließlich, aber auch mit eigenen strategischen Fehlern zu tun, so Tobias Matern.
(Qantara, 26.09.2011)

Afghanistan vor neuem Bürgerkrieg? Entwicklungsoptionen und Einflussfaktoren im Transitionsprozess
Vier durchweg negative Entwicklungsoptionen zeichnen sich ab: Es könnte eine »Machtoligarchie« entstehen, entweder direkt aus der bisherigen Führungsgruppe (Option 1) oder mit politischer Beteiligung der Taleban (Option 2). Denkbar ist aber auch der Rückfall in einen "Bürgerkrieg" nach 2014, dem voraussichtlichen Ende des ISAF-Einsatzes (Option 3), oder in ein erneutes "Taleban-Emirat" (Option 4).
(Stiftung Wissenschaft und Politk, August 2011)

US-Truppenabzug stärkt Taliban
euro|topics - mehrsprachige Presseschau, 24.06.2011
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Obama zum weiteren Vorgehen in Afghanistan
"Bis zum kommenden Sommer werden wir insgesamt 33.000 Soldaten nach Hause bringen", erläutert US-Präsident Obama in einer Rede an die Nation am 22. Juni 2011.
(Amerika Dienst)

Afghanistan: Den Frieden verhandeln
Bericht der Internationalen Task Force für Afghanistan, Mai 2011
(Friedrich Ebert Stiftung)

Neue Phase in Afghanistan-Politik
In diesem Sommer soll damit begonnen werden, regional die Verantwortung an die afghanischen Sicherheitsstellen zu übergeben.
(Auswärtiges Amt)

Warum helfen wir in Afghanistan?
Meldungen, Regierungserklärungen, Dokumente und Hintergrundinformationen zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan.
(Die Bundesregierung)

Bundeswehr verlässt Afghanistan ab 2011
Hintergrund aktuell, 16.12.2010
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Hintergrundinformationen

Afghanistan
Dieses Spezial bietet neben Daten und Grafiken zum Land ein Konfliktportrait, Informationen über die Taliban und das Engagement Deutschlands beim Wiederaufbau Afghanistans.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Der Afghanistan-Einsatz und seine Folgen
Themendossier mit Hintergrundinformationen, Analysen, Literatur.
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Pakistan und Afghanistan
Aus Politik und Zeitgeschichte 21-22/2010
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Afghanistan
Themenschwerpunkt mit Informationen zu den Bereichen Geschichte, Land, Bevölkerung, Politisches System, Afghanistan-Einsatz sowie Literatur, Filme und Links.
(Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)

Im Fahrwasser des radikalen Isam
Die Taliban-Bewegungen in Pakistan und Afghanistan haben zwar gemeinsame Wurzeln in der sehr konservativen und tief religiösen, sunnitischen Bevölkerungsgruppe der Paschtunen. Aber ihre strategischen Ziele haben sich weit auseinanderentwickelt. Hintergrundinformationen von Sandra Petersmann.
(Qantara)

"Die Menschen in Afghanistan sind misstrauisch"
Vor neun Jahren haben US-Truppen Kabul eingenommen. Seither scheint Afghanistan kaum voranzukommen, sondern immer tiefer im Bürgerkrieg zu versinken. Conrad Schetter, Afghanistanexperte am Bonner Zentrum für Entwicklungsforschung, erklärt im Interview mit Hans Dembowski, was entwicklungspolitisch falsch gelaufen ist.
(Qantara)

Die afghanische Zäsur - Nach dem NATO-Luftangriff
Kommentar von Stefan Kornelius, Leiter des Ressorts Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung, Autor des Buches "Der unerklärte Krieg. Deutschlands Selbstbetrug in Afghanistan".
(Qantara)

Kriegswirren. Afghanisches Durcheinander in deutschen Köpfen
Zwischenruf zur Außenpolitik von Joscha Schmierer.
(Heinrich-Böll-Stiftung)

Afghanistan, Deutschland und die NATO
Analyse von Dr. Michael Rühle, stellvertretender Leiter der Politischen Planungseinheit des NATO Generalsekretärs.
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik)

Deutschland in Afghanistan: Nicht weiter wie bisher
Fünf hochrangige Vertreter aus Regierung, Opposition und NATO waren sich bei einer DGAP-Podiumsdiskussion im September 2009 einig, dass das Engagement in Afghanistan sinnvoll ist. Die Operation kann aber nicht weitergehen wie bisher.
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik)

Afghanistan
Dossier mit Kommentaren und Interviews zur aktuellen Lage in Afghanistan.
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Afghanistan
Beiträge zur aktuellen Lage in Afghanistan.
(AG Friedensforschung )

Bundeswehr
 Beiträge zur Reform und Umstrukturierung der Bundeswehr.
(AG Friedensforschung )

Krieg in Afghanistan seit 2001
(Freie Enzyklopädie Wikipedia)

Veröffentlichung geheimer Militärakten

Wikileaks veröffentlicht geheime Militärakten
Hintergrund aktuell, 27.07.2010
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Wikileaks enthüllt Bild eines schmutzigen Krieges
euro|topics - mehrsprachige Presseschau, 27.07.2010
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Außen- und Sicherheitspolitik

Auslandseinsätze der Bundeswehr
(Das Parlament 34/35 2010)

Terror und Sicherheit
Das Spezial informiert über die Hintergründe des globalen Terrorismus und die Antworten der Sicherheitspolitik.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

60 Jahre NATO - Die Zukunft der Sicherheitspolitik
(Das Parlament 01/02 2009)

Außen- und Sicherheitspolitik
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 43/2008)
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert
Informationen zur politischen Bildung, Heft 291 2006
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Internationale Sicherheitspolitik
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

Eine neue US-Außen- und Sicherheitspolitik?
Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte 4/2009

Unterrichtsmaterialien

Frieden & Sicherheit
Arbeitsblatt des Monats: Eine Zukunft für Afghanistan?
(Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e.V.)

Friedenspädagogik
Dieser Grundkurs beschäftigt sich mit dem theoretischen Fundament der Friedenspädagogik, der Friedens- und Konfliktforschung, aber auch mit praktischen Ansätzen der Friedenserziehung.
(Bildungsserver D@dalos)

Weitere vertiefende Informationen finden Sie im Themenkatalog

im Bereich Internationale Politik > Themen globaler Politik




Afghanistan - Spezial

Afghanistan - Spezial

Spezial Afghanistan der Bundeszentrale für politische Bildung: Konfliktporträt, Deutschlands Engagement, Terror der Taliban, Machtstrukturen, Das Land in Daten.

Zehn Jahre Afghanistan-Krieg

Zehn Jahre Afghanistan-Krieg

Afghanistan - 10 Jahre, 100 Blicke
Zehn Jahre Krieg in Afghanistan, kommentiert aus der Sicht der Afghanen und von internationalen Augenzeugen: Exilanten, Fotografen, Experten, Karikaturisten...
(Arte)
Zehn Jahre Afghanistan: Einsatz mit widersprüchlichen Ergebnissen?
Dr. Babak Khalatbari, Dr. Hamidullah Noor Ebad, OKtober 2011
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
Afghanistan 2011
Dossier: 10 Jahre internationales Engagement
(Heinrich Böll Stiftung)

Bin Ladens Tod - Chance für Frieden?

Bin Ladens Tod - Chance für Frieden?

Bin Laden ist tot. Wie gefährlich ist das Terrornetzwerk Al-Qaida weiterhin? Eröffnen sich nun Chancen für eine Annäherung zwischen der westlichen und der muslimischen Welt?

Bin Ladens Tod eröffnet Chance auf Frieden
(euro|topics Presseschau)
Neue Chancen für Afghanistan, den Westen und die Islamische Welt

(Qantara)
Die Taliban-Bewegungen in Pakistan und Afghanistan

(Qantara)
Der Feind im Spiegel

(Qantara)
Al-Qaida auf verlorenem Posten?

Arabische Reaktionen auf den Tod Bin Ladens
(Qantara)
Außenminister Westerwelle zum Tod Bin Ladens

(Auswärtiges Amt)
Erklärung des UN-Sicherheitsrats

Internationale Sicherheitslage und Terrorismusbekämpfung
(Vereinte Nationen)
Nach der Tötung Bin Ladens

(Deutsche Welle)
Geschichte der Al-Qaida

(Bundeszentrale für politische Bildung)
Das Ende von Osama Bin Laden

(Tagesschau)
Krieg gegen den Terror

(Spiegel)

Terror und Sicherheit

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Das Spezial Terror und Sicherheit der Bundeszentrale für politische Bildung informiert über die Hintergründe des globalen Terrorismus und die Antworten der Sicherheitspolitik.

Foren/Blogs

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Afghanistan
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(Reporter Boris Barschow)
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Globo 2011 ist ein Weltquiz mit frei wechselnden Länderzusammenstellungen.

Stolpersteine

Es ist nun auch möglich, die auf den Stolpersteinen genannten Daten von NS-Opfern mobil abzurufen.

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