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Heinrich Heine - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 3/2006)

Heinrich Heine war ein Wanderer zwischen den Welten, ein deutscher Jude, der in Deutschland nicht gelitten war und ab 1831 in Paris lebte. Seinen Ruhm haben vor allem die Gedichte und die feuilletonistischen Reisebilder begründet. Der Umgang mit Heine war stets ein Politikum. Es gilt, einen der ganz Großen (wieder) zu entdecken, in dessen Leben, Werk und Nachleben sich Politik und Zeitgeschichte aufs Vortrefflichste spiegeln. Heine hat die Zensur zutiefst verachtet und 1848 die Revolutionen in Europa freudig begrüßt. Als einer der wenigen deutschen Schriftsteller von europäischem Rang ist Heine von geradezu unheimlicher Aktualität - als Herold des freien Wortes, als unabhängiger Weltbürger.

Inhalt:

 

Editorial

Beiblättchen. Oder: Der Umgang mit Dichtern - Essay

Erfinder der modernen Liebe - Essay

Warum Heine heute?

Dichterliebe und Denkmalstreit

Heine nach 1945

Heines Umgang mit Judenhass als Fortführung eines biblischen Programms


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung



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